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  • Hier übrigens das Buch von Sebald über Walser u.a., das ich meinte. Wolfram

  • Zitat von garcia: „Zu Robert Walser kann ich mich nicht kompetent äußern, ich kenne ihn viel zuwenig. “ Na, da haben wir ja etwas gemeinsam. Zitat von garcia: „Aber er ist kein Autor, in den ich mich reinwerfe, er benötigt (oder ich benötige) Zeit, Ruhe und ein langsames Tempo. “ Das geht mir auch so. Walser ist kein Autor zum Verschlingen. Zum Glück! W.G. Sebald hat in 'Logis im Landhaus' über Walser geschrieben. Ich habe den Text vor 20 Jahren gelesen, aber damals war Walser für mich noch ein …

  • Natürlich ist es irgendwie vermessen, hier einen Dichter vorzustellen, den ich kaum bis gar nicht kenne. Allerdings stellt sich bei Robert Walser die Frage, ob man ihn überhaupt jemals kennen kann. Das ist nun das Buch, sein dritter und letzter veröffentlichter Roman, mit dem ich mich gerade beschäftige. Zunächst einmal ist es ein Tagebuch, in dem ein pubertierender Jüngling seine Erlebnisse in einer Lehranstalt darstellt, in der junge Menschen v.a. für dienende Berufe ausgebildet werden. Aber d…

  • *15.04.1878 in Biel, Kanton Bern - +25.12.1956 nahe Herisau, Kanton Appenzell Leichtsinnig habe ich ja vor ein paar Tagen an einem anderen Ort erklärt, ich würde mal einen Thread zu Robert Walser eröffnen. Nun muss ich dem natürlich nachkommen. Dabei bin ich dafür eigentlich gar nicht geeignet, fehlen mir bei seinem ersten, von mir gelesenen erstes Werk, den Roman 'Jakob von Gunten' noch ein paar Seiten. Von daher will ich hier auch überhaupt nichts referieren, höchstens ein paar biographische H…

  • Eben geglotzt

    Wolfram - - Film etc. - Werke

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    Zitat von Rosamunde: „Puh…heavy stuff. “ Genauso habe ich diese Verfilmung auch in Erinnerung. Aber ist das nicht genau der 'Lear'? Eigentlich ist das eine ganz schreckliche Verfilmung, weil sie so unendlich genau das Stück trifft. Und Scofield ist überwältigend. Was es vielleicht auch nicht besser macht, sondern nur härter zum Verdauen. Wolfram

  • Sänger - Entdeckungen neuerer Zeit

    Wolfram - - Sänger

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    Keine Ahnung, ob der Sänger nicht vielleicht schon als altbekannt gilt. Für mich ist er eine Entdeckung. Und, mit Abstrichen, wirklich eine! Eigentlich kam ich auf ihn, weil er bei uns in Hamburg in der nächsten Saison den Hoffmann in einer Neuinszenierung singt. Daraufhin habe ich mir einige Ausschnitte mit ihm auf YT angehört und muss sagen, dass ich größtenteils wirklich begeistert war. youtube.com/watch?v=Uw8bhAnNObo Werther: Pourquoi me reveiller Sehr schöner Stimmsitz, französisch entspre…

  • Jones und Norma und das in dem Alter. Das kann man natürlich nun als Wahnsinn bezeichnen. Und irgendwo ist es das auch, weil klar ist, dass sie den stimmlichen Anforderungen der Partie nicht mehr genügen kann, wenn sie es überhaupt jemals konnte. Andererseits bewundere ich in ihrem Fall oder auch z.B. bei der Caballé diese, vielleicht verzweifelte, kann ich nicht beurteilen, Hemmungslosigkeit, mit der sich diese 'Bühnentiere' immer wieder den allergrößten Herausforderungen gestellt haben. Und na…

  • Liebe Honoria Lucasta, ich stelle mir gerade Maria Biesu 1964 und 2004 vor. Abgesehen davon, dass niemand von uns nach 40 Jahren noch ist, wie er einstmals war, so gilt das erst recht für Sänger (ich spar' mir jetzt mal das Gendern ). Es gab natürlich auch Auftritte von Künstlern, bei denen ich ziemlich schnell hinausgegangen bin, weil ich das nicht mehr miterleben mochte. Es war dann aus Liebe zu schmerzhaft. Aber es gab eben auch bei einigen diese seltenen Momente, so wie du das bei der Biesu …

  • Renata Tebaldi

    Wolfram - - Sänger

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    Ich bin ja nun bekennender Callas-Witwer und dürfte, der Theorie nach, Tebaldi eigentlich nur mit spitzen Fingern anfassen. Aber zum Glück ist das nur die Theorie. youtube.com/watch?v=A0d6hh3DCFM Eben stolperte ich über diesen YT-Clip. Tebaldi und der ein 'si' beisteuernder Jussi Björling in einer MET-Übertragung unter Max Rudolf. Natürlich haben die beiden optisch so etwas von gar nichts mit Mimì und Rodolfo zu tun, natürlich kann man ganz viel an ihrer Gestaltung kritisieren. Und obwohl es an …

  • Zitat von Sadko: „dass diese Sängerin seitdem auf meiner persönlichen "black list" steht “ Das sei dir unbenommen, allerdings wird sie wohl eh nicht mehr großartig auftreten. Ich habe sehr viele legendäre Sänger und Sängerinnen weit jenseits ihres Zenits noch erlebt. Das war aber nie peinlich, höchstens traurig. Aber meistens konnte ich mich an einer durch lange Jahrzehnte erworbenen Bühnenpersönlichkeit noch erfreuen. Großartige gesangliche Leistungen habe ich da eh nicht erwartet. Es blieb abe…

  • Zitat von ChKöhn: „Ich weiß ja nicht, welches Beethoven-Konzert angekündigt war, aber das Schumann-Konzert ist mit allen fünf verglichen deutlich schwerer und anstrengender, vor allem im letzten Satz, in dem es kaum Tutti-Pausen gibt. “ Ich glaube auch nicht, dass sie der entscheidende Faktor ist, denn aus dem Weber wurde dann ja noch Schubert und Filidei. Nur der Berlioz ist übriggeblieben. Wolfram

  • Damit habe ich nun die in dieser Box erhaltenen 'Verbotsfilme' der DEFA aus den Jahrgängen 1965/66 durchgesehen und versucht, euch meine Eindrücke dazu zu schildern. Natürlich ist die Qualität der Filme sehr unterschiedlich, aber im Großen und Ganzen lohnt sich eine Begegnung unbedingt. Vor allem, wenn man an Film, an Filmgeschichte und auch an deutscher Geschichte interessiert ist. Von daher kann ich jedem 'Filmfreak' diese Box nur noch einmal unbedingt ans Herz legen. Sie birgt einen riesigen …

  • DDR 1965, Regie: Gerhard Klein Heutzutage frei ab 6, damals verboten - wie sich die Zeiten ändern. Es ist nicht ganz einfach die Geschichte dieses Films wiederzugeben, weil er zu stark 'kastriert' wurde. Ein Strang ist die Geschichte von Olaf (Dieter Mann) und seinem Kumpel Horst (Kaspar Eichel), die als Fabrikarbeiter regulär tätig sind, sich aber trotzdem mehr oder weniger anständig durch das Leben durchschummeln. Später im Film tritt dann die Geschichte von Paul Krautmann (Erwin Geschonneck)…

  • Das Kommentarlose ist es vor allem, was nicht geht. Ich habe ja durchaus Verständnis dafür, dass sie nun mit 80 und bei einem riesigen Programm in Hamburg Veränderungen vornehmen lässt, wenn es auf sie überhaupt zurückgeht, was man ja nicht weiß. Aber ich hätte wenigstens gerne den Hauch einer Erklärung. Denn statt Weber nun Filidei (und das betrifft nicht Argerich, sondern nur die Symphoniker) ist schon ein eklatanter Unterschied. Wolfram

  • DDR 1966, Regie: Jürgen Böttcher Neorealismus und Nouvelle Vague standen Pate, aber auch zu 'Permanent Vacation' von Jim Jarmush gibt es, natürlich ungewollt, Beziehungen. Alfred (Rolf Römer), gerade auf Urlaub, kann mit seinem Leben nicht so richtig etwas anfangen. Mit seiner Frau Li (Monika Hildebrand) lebt er in Scheidung, aber auch das ist ziemlich unklar. Die Kamera begleitet nun beide auf ihrem schwankenden, unsteten Leben durch einige Zeit. Der einzige Spielfilm des Malers und Dokumentar…

  • Nun bin ich auch davon betroffen. Gestern buchte ich noch eine Karte für das Argerich-Festival in Hamburg. Angekündigt waren Berlioz (Nuits d'été), ein Stück von Weber und ein Klavierkonzert von Beethoven mit Argerich. Heute hat es sich urplötzlich geändert. Der Berlioz bleibt, dafür gibt es noch Schubert (Erlkönig), eine Ballade (Nr. 2) von Francesco Filidei und das Schumann-Konzert mit Argerich. Keine weiteren Erklärungen dazu. Persönlich ärgert mich der Wechsel Beethoven zu Schumann, weil ich…

  • Ich habe mir gerade mal Arie und Stretta mit Cossutta angehört, leider ist die Wiedergabe auf YT extrem leise. Aber es gibt noch einen Mitschnitt aus dieser Serie mit einer Ljiljana Molnar Talajic und mit Dragoslav Aleksic am Pult, der von der Lautstärke her besser ist. youtube.com/watch?v=LG9H6rIx1eM Ich habe Cossutta nur einmal gehört, als Otello und das sehr gegen Ende seiner Karriere. Von daher bin ich sehr überrascht, wie fein und differenziert er singen konnte. Die Arie strömt wunderbar un…

  • Eben geglotzt

    Wolfram - - Film etc. - Werke

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    Interessante Besetzung. Der Film ist ziemlich neu, oder? Hab' jedenfalls davon noch nichts gehört. Wolfram

  • Sänger - Entdeckungen neuerer Zeit

    Wolfram - - Sänger

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    Zitat von Cherubino: „Man kann über Kollo ja sagen, was man will. Den Stolzing oder den Tristan hat er besser gesungen, als Callas das je gekonnt hätte! “ Das weiß ich nicht. Ich such mal die entsprechenden Callas-Aufnahmen heraus, um das zu überprüfen. Zitat von Cherubino: „Ich denke nicht, dass die Medien, sie 2019 oder 2020 als neuen hochdramatischen Sopran gesehen haben, sondern dass sie sie als die kommende Hochdramatische ankündigen wollten. “ Ok, dann habe ich das falsch verstanden. Zitat…

  • DDR 1966, Regie: Hans-Joachim Kasprzik Gestern bekam ich meine zweite Impfung und von daher war heute 'Beine hoch' angesagt und das v.a. mit DEFA-Verbotsfilmen. Und deshalb kam nach 'Spur der Steine' gleich dieser zum Einsatz. Vopo Holms schiebt Dienst in einer Kleinstadt namens 'Wolkenheim' und sehnt sich danach, endlich einen großen Fall übertragen zu bekommen. Als eine Bande aus längst pensionierten Kriminellen ihm einen richtigen Fall zuschustern möchte und deshalb das Denkmal eines Herzogs…

  • Sänger - Entdeckungen neuerer Zeit

    Wolfram - - Sänger

    Beitrag

    Zitat von Cherubino: „endlich die neue Hochdramatische zu entdecken “ Es gibt Vergleiche mit Flagstad. Nun ja, Kollo wurde in der Presse auch mal als 'neue Callas' gefeiert. Aber sie ist ja nun wirklich noch keine 'Hochdramatische'. Im Moment ist sie immer noch als lyrisch-dramatischer Sopran unterwegs. Aber wir wollen die Medien an dieser Stelle nicht überfordern. Zitat von Cherubino: „für die nächsten Festspiele, die dann letztlich ausgefallen sind, wurde sie als Sieglinde direkt wieder engagi…

  • DDR 1966, Regie: Frank Beyer Mit Sicherheit der bekannteste der sogenannten 'Verbots-' oder 'Kaninchenfilme' der DEFA. Geschildert werden die Konflikte auf einer Baustelle, einerseits zwischen dem unangepassten Brigadeleiter Balla (Manfred Krug) und dem an der Sache orientierten Parteisekretär Horrath (Eberhard Esche) andererseits zwischen Horrath und der Bauleitung/SED, was in einem Ausschlussverfahren kulminiert. Den Konflikt weiter befeuernd, ist dann noch die Liebesgeschichte zwischen dem v…

  • Sänger - Entdeckungen neuerer Zeit

    Wolfram - - Sänger

    Beitrag

    Ich würde so gerne widersprechen, aber ich befürchte, ich kann es nicht. Zitat von Honoria Lucasta: „Das wäre nicht schlimm, wenn ein wenig mehr Wille zur Gestaltung hörbar wäre, aber daran fehlt es “ Von ihrer Bayreuther Elisabeth war ich geradezu hemmungslos begeistert, weil endlich einmal wieder ein Sopran mit solch einer Fülle im Klang, mit dieser Mühelosigkeit, der Schönheit des Materials, auch mit einer gewissen großen Geste auftauchte. Danach habe ich mir alle Schnipsel von ihr auf YT ang…

  • Jedenfalls war er schon in seinen Fünfzigern, als er erstmalig Mahler dirigierte - nach eigener Aussage. Das ganze Interview zu Mahler gibt es hier: youtube.com/watch?v=issTb4oM3O8 Wolfram

  • Eben geglotzt

    Wolfram - - Film etc. - Werke

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    Zitat von Jean: „Das ist ein tolle Idee, Wolfram. Ich freue mich auf euch und die Lektüre. “ Heut nicht mehr, aber damit wir hier alle keinen Ärger bekommen , werde ich die Tage mal einen eigenen Thread über Robert Walser eröffnen. Und dann sehen wir uns bei Philippi, äh, Roberto wieder. Wolfram

  • 'O Malvina' in Hamburg, dieser speziell zusammengestellte Liederabend mit Werken von Wagner. Aus irgendwelchen Gründen saßen wir 1. Reihe Parkett Mitte, also direkt vor der Jones. Sie kam herein in einem viktorianisch gestalteten Kleid und trug das berühmte Kollier, das von Adelina Patti über Eva Turner auf sie übergegangen war. Solch eine Robe muss man tragen können und die Jones konnte so etwas. (Als Marschallin habe ich sie in der Everding-Inszenierung erlebt, in der sie im 3. Akt eine Husare…

  • DDR 1965, Regie: Egon Günther In eine Straßenbahn verirrt sich ein Schwan, der aber sofort wieder nach draußen befördert werden soll, weil er keine Fahrkarte hat. Der achtjährige Adam rettet ihn und lässt ihn wieder zu Wasser. Dafür schenkt ihm der Schwan eine Taschenlampe. Durch Zufall entdecken er und sein Vater, dass Menschen, die von dieser Lampe angestrahlt werden und gerade lügen, anfangen, sich langsam in die Luft zu erheben und zu fliegen. Und damit geht der ganze Trubel los. Am Schluss…

  • Zitat von Honoria Lucasta: „Mein liebster Clip mit ihr ist dieser : youtube.com/watch?v=YKWOewG-pwM - “ Danke, liebe Honoria Lucasta, für diesen Clip, den ich noch nicht kannte. Das ist wirklich grandioses Singen, zeigt aber auch grundsätzlich, was die Jones ausgemacht hat. Sie konnte in ihren guten Jahren diese Riesenstimme trotzdem sehr gepflegt führen (Handwerk gut gelernt. ), phrasierte gut, war ausdrucksstark und war v.a. eine große Persönlichkeit, was zu sein auf einer Bühne ja auch nicht …

  • Zitat von Amfortas09: „ youtube.com/watch?v=V_D76XGIUxQ fällt m.E. nicht unter DEFA-Filme.. wurde in den 70zigern zu später Nachtstunde 1 x gesendet und verschwand anschließend quasi in der Versenkung ... mein Brägen neigt dazu den Film nicht bloß auf Verhältnisse im Ostbereich zu beziehen.. ... hab mir nicht sehr viele Film von Frank Beyer reingezogen.. der kam bisher am fetzigsten rüber... “ Danke für den Hinweis. Natürlich war auch das DFF ständiger Kontrolle unterzogen und wurden dort Filme …

  • Zitat von Josquin Dufay: „Haben sie doch gar nicht - es ist Bestandteil des deutschen Heimatfilms, wie die Musik beim Bollywood-Kino... “ Macht es das besser? Zitat von Josquin Dufay: „Tatsächlich ist diese Heiles-Welt-Empfinden ja nichts Neues - schau sich einer mal die ganzen Disney-Zeichentrickfilme an. Oder die Heldentote beim US-Kriegsfilm. Überall nur dieses Gesinnungsgesüffe... “ Schönes Wort übrigens und so richtig. Nur Disney schaut die Welt. Und schaut irgendwie trotzdem weg. Zitat von…

  • DDR 1965, Regie: Herrmann Zschoche Karla (Jutta Hoffmann) wird als junge Lehrerin auf ihren ersten Posten an einer Oberschule in einer norddeutschen Kleinstadt verpflichtet. Dort übernimmt sie Fächer in einer 12. Klasse und lernt gleichzeitig Kaspar (Jürgen Hentsch) kennen und lieben. So weit, so gut. Sie hat aber ein Problem, sie hat noch jugendliche Ideale, sprich, sie fühlt sich der Wahrheit und der Wahrheitsfindung verpflichtet. Natürlich kommt es dadurch sofort zu Konflikten in der Schule,…

  • Übrigens finde ich, dass das bundesdeutsche Nachkriegskino insgesamt besser ist als sein Ruf. Natürlich sind die bedeutenderen, anspruchsvolleren Filme im Verhältnis gering gegenüber dem reinen Unterhaltungskino. Aber das gilt für jedes andere Land genauso. Wolfram

  • Zitat von Josquin Dufay: „Zitat von Waldi: „Im Prinzip habe ich dagegen gar nichts einzuwenden, außer daß es eben überwiegend Billigware ist, die das ganze Genre schlechter aussehen läßt als es im Grunde sein müßte. Die Sehnsucht nach der heilen Welt ist nicht verwerflich, nur die - filmischen - Methoden desavouieren sie immer wieder. “ Der Heimatfilm unserer (deutscher) Prägung hat damals um 1950 die gleichen Schwierigkeiten gehabt: im Laufe der ersten zehn Jahre kam auch Vieles dazu, was nicht…

  • 'Der verlorene Engel' - DDR 1966, Regie: Ralf Kirstin 1966 verboten, kam es trotzdem zu einer Aufführung 1970 in der Botschaft der UdSSR in Ost-Berlin. 1971 kam der Film sogar in die Kinos und 1975 wurde er im Fernsehen der DDR gezeigt. Allerdings waren in der Zwischenzeit gut 20 Minuten Film wohl für immer verlorengegangen. Von daher ist heute kaum noch zu verstehen, dass er ins Visier der SED-Hardliner geriet. Gründe für das Verbot waren (lt. Wikipedia) eine 'verwaschene philosophische Konzep…

  • DDR 1965, Regie: Günter Stahncke Dieser Film brachte es immerhin zur Premiere im Colosseum am 25.11.1965. Danach ereilte auch ihn das Schicksal des Verbots. Zudem wurde er um gut 25 Minuten gekürzt, die als verloren gelten. Erzählt wird die Geschichte eines Ingenieurs, der in die Intrigen und Kungeleien seines Betriebes verstrickt wird, bei denen es um Planübererfüllung, Belohnungen, Prestige und Karrieren geht. Er wird verhaftet, kann sich halbwegs rehabilitieren und erhält letztlich, durch Be…

  • Zitat von Algabal: „Müsste eigentlich, denn ich habe sie vor langer Zeit (muss noch in den 1980ern gewesen sein) im Fernsehen gesehen. “ Wurde nicht die UA sogar übertragen? Ich erinnere mich auch daran, sie dort gesehen zu haben. Sie kursiert ja nun auch auf YT, von daher existiert sie. Ich befürchte aber, mit einer DVD-Veröffentlichung wird es schwierig, denn sonst hätte man Reimanns 80. vor 5 Jahren schon mal dafür nutzen können. Entweder also kein kommerzielles Interesse oder die Rechtslage …

  • Zitat von Josquin: „Höre Dir einmal Mahlers Neunte mit den Bambergern unter Blomstedt, der nun beileibe kein ausgewiesener Mahler-Dirigent ist, an. Diese Lesart kommt, so glaube ich, vornehmlich durch Proben zustande. Das ist für meine Ohren schon sehr anders. Gruß Josquin “ Danke für den Tipp. Das werde ich machen. Wolfram

  • Zitat von Giovanni di Tolon: „Und er hat in den Proben soviel gesagt und festgelegt, dass Profis nur an Schnittstellen darauf achten müssen, wie er eine bestimmte Stelle haben will. “ Danke für die Antwort. Das ist genau der Punkt, den ich vermute habe, dass er eben so gut geprobt hat und durch seine Persönlichkeit während des Konzerts so wirkt, solch ein tolles Ergebnis erzielen kann, dass seine Schlagtechnik dann weniger ins Gewicht fällt. Es sei denn (und das war die Frage an die Fachleute), …

  • Der späte Wand war ja auch noch so einer. Aber 'Poser' meinte ich überhaupt nicht. Ich stellte mir nur die Frage, inwieweit hier eigentlich das onzert zu hören ist oder vielleicht doch eher die Probe. Um es einmal überspitzt zu formulieren. Wolfram

  • Ich höre mir gerade die Übertragung an und bin ziemlich begeistert. Ich kann mich da nur Waldi anschließen. Ich bin ja überhaupt nicht Fachmann genug, um das sachlich analysieren zu können. Aber für mich lädt er die Musik, jenseits von Pathos oder auch einer akademischen Strenge, mit einer unglaublichen Menschlichkeit und auch, in den entsprechenden Passagen, fast mit einer charmanten Liebenswürdigkeit auf. Ob das im Sinne des Erfinders ist , weiß ich nicht. Scheint mir aber auch unerheblich. Di…