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  • Vor einer Doppelhaushälfte in Ostwestfalen steht ein herrenloses Damenrad, während sich Axels Freundin die Achselhaare rasiert - deutsche Dialektik...

  • Den wonnig-wogenden Rhythmus der Barcarole haben in der Klaviermusik u.a. Chopin, Mendelssohn, Tschaikowsky, Fauré und Rachmaninoff aufgegriffen. Sie alle ließen ihre Bötchen mehr oder weniger behaglich und seren über das Wasser dümpeln. Die wenig bekannte Barcarole op. 24 Nr. 10 von Jean Sibelius dagegen tanzt da aus der Reihe als die wohl düsterste, unheimlichste, vielleicht aber auch tiefgründigste Vertreterin ihrer Gattung. Dunkel, abgründig und kalt sind die Wasser des Seurasaarenselkä... G…

  • Eine wunderbare Aufnahme der DBT wie auch (vielleicht noch mehr) der C-dur Fantasie op. 17 von Robert Schumann, 1973 bei Erato entstanden. Da kommt einem wieder die These in den Sinn, dass Frankreich stets mehr gute Schumann-Pianisten hatte als Deutschland ... Es wäre durchaus angebracht, Catherine Collard endlich mal der Vergessenheit zu entreissen. 1947 geboren, Schülerin von Yvonne Lefébure, Jean Hubeau und Yvonne Loriod, war sie zu Lebzeiten als Solistin wie auch als Klavierbegleiterin hoch …

  • Auch hier eine Neuerscheinung. Ein ganz, ganz erstaunliches Album. Seit Jahren dachte ich mir, es wird Zeit, dass sich mal ein renommierter Pianist dieses Repertoires annimmt. Dass es dann Kit Armstrong sein würde, der es wirklich macht, bei der DG, mit einem ganzen Album nur mit Werken von John Bull (1562-1628) und William Byrd (1543-1623) - hätte ich nicht für möglich gehalten. Nach dem ersten Hören weiß ich, dass ich an diesem Album voll toller Musik, beeindruckend dargeboten von Brendels Sch…

  • Zitat von b-major: „Die Scherzi und Balladen von Chopin , in den 50ern,gespielt von Ruth Slenczynska “ Sehr schön - auch die Etüden sind ihr m.E. fulminant gelungen: youtube.com/watch?v=1vATSwCyHjY&t=943s Zitat von music lover: „Ich bin so begeistert, dass ich mir heute diese vier CDs gekauft habe, um künftig etwas tiefer in Martinůs Klaviermusik eintauchen zu können: “ Ein besonders zauberhafter Zyklus von drei Stücken sind die "Schmetterlinge und Paradiesvögel", hier nicht gespielt von Paul Ka…

  • Als Wunderkind spielte sie vierhändig zusammen mit Franz Liszt. Als Teenager studierte sie in Frankfurt bei Clara Schumann. Als junge Frau wurde sie zur Freundin und bevorzugten Pianistin des alten Johannes Brahms. Dieser erklärte, niemand spiele seine Musik besser als sie. Das bekam auch Kaiser Franz Joseph zu Gehör. Bereits 1903 nahm sie Klaviermusik für die Schallplatte auf. Als sie in London schließlich hoch betagt verstarb, hatten die Rolling Stones einen Riesenhit mit Let's Spend the Night…

  • Vereinzelt wurde sie hier schon kurz angesprochen, die "Ballade in Form von Variationen über ein norwegisches Volkslied op. 24 in g-Moll". Ein Stück auch für Leute, die Grieg sonst nicht so mögen? Das 1875 veröffentlichte, durchweg düster-melancholische Werk ist als eine Reihe von Variationen über eine alte norwegische Gebirgsmelodie komponiert. Die Bandbreite des Ausdrucks in den 14 Variationen ist erstaunlich - es finden durchaus gewagte Ausflüge in unterschiedlichste Charaktere und Stile stat…

  • Anfangs tat ich mich schwer mit diesem Arrangement von Paul Cassidy, dem Brodsky-Bratscher - aber recht bald sprang der Funke über und ich habe diese Neuveröffentlichung nun schon zahllose Male mit steigendem Vergnügen gehört. Sehr empfehlenswert, wenn man mal eine neue Sicht auf die drei berühmten Sonaten BWV 1001,1003 und 1005 haben möchte. youtube.com/watch?v=v6Ci1M93Of4 youtube.com/watch?v=m-js_u3r8L4 Cheers, Lavine

  • Zitat von music lover: „ Ich widerspreche Dir nur ungern, mon Général, aber war der Gewinner des Chopin-Wettbewerbs 1927 nicht Lew Oborin? Ginzburg wurde Vierter. “ Einspruch stattgegeben Den Fehler habe ich ungeprüft aus dieser Quelle übernommen - die es dafür aber ermöglicht, Ginzburg mit dem "Largo al Factotum" zu hören: interlude.hk/forgotten-pianists-grigory-ginzburg/ Und eine Dir wohlbekannte Dame eiferte ihm darin nach.

  • Zitat von MartinG: „Aber bei einer Surround-SACD muss ich wohl mal das Bestellknöpfchen drücken gleich. “ Das ist gewiß kein Fehler, aber ziehe für die Musica Callada alternativ auch Javier Perianes in Betracht. Ein von mir sehr geschätzter Pianist, der ein besonderes Händchen dafür hat, die Stille zum Klingen zu bringen. youtube.com/watch?v=6ovNTD1lNkI Hier nun Musik eines anderen Katalanen aus Lleida: Enric Granados i Campiña. Seine entzückenden Valses Poéticos spielt hier die Grande Dame der …

  • Sein erstes gedrucktes Werk, die Abegg-Variationen, widmete Robert Schumann 1831 einer fiktiven "Mademoiselle Pauline Comtesse d'Abegg" - wohl um dem wichtigen "Opus 1" noch mehr Bedeutung zu verleihen. Vermutlich geht der Name tatsächlich aber auf die äußerst bürgerliche Kaufmannstochter Meta Abegg aus Mannheim zurück, die Schumann während seiner Heidelberger Studentenzeit kennengelernt hatte... Im Alter von 13 Jahren wurde der aus Nischni Nowgorod stammende russische Pianist Grigorij Ginzburg …

  • Das wohl bedeutendste Klavierwerk der katalanischen Klassik, Frederic Mompous Música callada, gespielt vom wohl bedeutendsten katalanischen Pianisten unserer Zeit, Josep Colom. Die Música callada ist ein schwer fassbares Werk des Klavierrepertoires. Ihre Stücke sprechen mit einer minimalistischen Einfachheit; "Ihre Mission ist es, die tiefsten Tiefen unserer Seele zu erreichen und die verborgenen Bereiche der Lebenskraft unseres Geistes. Diese Musik ist leise, als ob sie von innen heraus gehört …

  • Zitat von music lover: „Hör' dort doch mal rein, mon Général! Ich tippe mal ziemlich stark, dass Dir das, was Du dort hörst, gefallen wird. Auch die übrigen Stücke (Valses, Impromptus, Polonaise, Danses). “ Mit Deinem Tipp liegst Du nicht ganz verkehrt - das ist ja ganz großes Kino, was der junge Katsaris da eingespielt hat! Beeindruckende technische Brillianz gepaart mit Delikatesse und Sensibilität. Allerdings spielt er deswegen auch sehr kontrolliert - das ist zwar beeindruckend, ich persönli…

  • Seit Tagen bin ich völlig verrückt nach den Neun Mazurken op. 25 von Alexander Skriabin. Ich könnte sie mir in Endlosschleife anhören. Skriabin schrieb diese Gruppe von Werken 1897/1898 in seinem ersten Jahr als Professor am Moskauer Konservatorium. Zu dieser Zeit hatte er längst seinen persönlichen Stil gefunden, während die früheren Mazurken op. 3 noch recht stark von Chopin beeinflusst waren. Die beiden späteren Mazurken op. 40 sind dann nochmal ein weiterer Schritt. Sehr schöne jüngere Einsp…

  • Nach dem Motto "Besser spät als nie" habe ich mich nun endlich auch einmal den beiden Mendelssohn-Quintetten gewidmet. Und das mit großem Gewinn. Anlass war das Stolpern über diese schöne Neuaufnahme, die zwar erst in zwei Wochen in den Handel kommt, aber schon geströmt werden kann. Ohne Hörvergleiche angestellt zu haben - dies klingt für mich nach einer sehr guten Interpretation. Cheers, Lavine

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    Général Lavine - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Walter Heggendorn: „Zitat von Doc Stänker: „Zitat von Walter Heggendorn: „Grundsätzlich bevorzuge ich bei allen Bruckner-Sinfonien die Erstfassungen: “ “ “ Hier ein Tip für die Dritte: FXR. Finde ich ausgezeichnet. youtube.com/watch?v=mnyPapp1u9I Wenn das Konzertleben wieder startet, wird Roth gewiß mit seinem Kölner Bruckner-Zyklus weitermachen. Ich freu mich drauf. Als ich 2010/11 in Hamburg lebte, habe ich Simone Young auch geringschätzen gelernt...

  • Zitat von Khampan: „Alfons und Aloys Kontarsky “ Danke für den Tip - ich hab schon reingehört, die Brüder sind hier wirklich große Klasse. Ich liebe auch ihre Ungarischen Tänze, und natürlich ihr Repertoire des 20. Jh.

  • Die Sonate für zwei Klaviere in f-moll von Johannes Brahms hört man eigentlich viel zu selten. Das Stück erlebte seine Premiere im April 1864, gespielt vom Komponisten zusammen mit Carl Tausig. Es handelte sich um die Umarbeitung eines zwei Jahre zuvor komponierten Streichquintetts (!) Erst deutlich später entstand aus dem musikalischen Material das heute ungleich berühmtere Klavierquintett op. 34. Dieses wurde im Juni 1865 in Basel uraufgeführt. Anatol Ugorski und Daniel Barenboim sind schon zw…

  • 1953. Ein Leben lang hatte er erklärt, Tonaufzeichnungen von Klavieraufnahmen taugten nichts, seien jedenfalls nichts für ihn. Jetzt, mit 81 Jahren, nimmt Carl Friedberg (1872-1955), Sproß einer Bingener Weinhändlerdynastie, seine erste und einzige Langspielplatte mit Werken von Brahms und Schumann für das Label Zodiac auf. Daraus hier nun Schumanns Symphonische Etüden op. 13. Warum sollte man sich dies anhören? Weil Friedberg das unmittelbare Bindeglied zwischen Robert Schumann und Nina Simone …

  • Eine kleine Portion russischer Sentimentalität gefällig? Tschaikowskys Wiegenlied op. 16/1 wurde 1872 komponiert und 1893 von Tschaikowsky für das Klavier transkribiert. Sergej Rachmaninow machte natürlich sein eigenes Arrangement. Tschaikowsky hatte das Stück Nikolai Rimski-Korsakows Ehefrau Nadezhda Rimski-Korsakow gewidmet, die zu dieser Zeit 24 Jahre alt war und ihr erstes Kind erwartete. Nadezhda war eine prominente Pianistin und Musikwissenschaftlerin, die viele Werke ihres Mannes für Klav…

  • Hoppla - das kannte ich bisher noch gar nicht ... Robert Schumann: Variationen über ein Nocturne von Chopin (ca. 1834, ohne Opuszahl), gespielt von Piers Lane. Zugrunde liegt hier Chopins Nocturne g-moll op. 15 Nr. 3. Schumann hat dieses kurze Variationswerk, das in etwa parallel zum Carnaval (mit seiner Chopin-Variation) entstand, weder vollendet noch veröffentlicht. Dies besorgte erst im Jahr 1992 Joachim Draheim. Es fehlten aber nur die Schlusstakte. Na ja, nichts wirklich Überragendes, aber …

  • Ach, Egorov ... sein Schumann ist ja zum Glück recht gut dokumentiert. Was man leider von seinem Brahms nicht behaupten kann. So höret denn: op. 118 youtube.com/watch?v=NIU69eW21mU

  • Dmitri Kabalevsky (1904-1987) schrieb die Sonate Nr. 3 in F-Dur op. 46 im Jahr 1948, kurz nach der Uraufführung seiner Oper "Taras und seine Familie". Obwohl die Oper nicht wieder aufgenommen wurde, verwendete er mehrere ihrer Themen in dieser spritzigen Klaviersonate. Zu seinen Lebzeiten wurde Kabalevsky von den Sowjetbehörden als einer der Top 5 Komponisten Russlands angesehen. Er wurde für seinen "Formalismus", seinen allgemeinen populären Stil und seinen Patriotismus gelobt. Er war kein Revo…

  • Ein tolles Klavierkonzert in einer großartigen Aufnahme von 1977 - einfach nur Wow! Dmitri KABALEVSKY: PIANO CONCERTO No. 2 IN G Minor Ozan Marsh, Klavier; Royal Philharmonic Orchestra, Paul Freeman Kaum zu glauben, wen der Kalifornier Ozan Marsh alles zu seinen Lehrern zählte: Serge Rachmaninoff, Vladimir Horowitz, Egon Petri, Robert Casadesus und den Liszt-Schüler Emil von Sauer youtube.com/watch?v=lYTjC9qZolA Cheers, Lavine

  • Sicherlich gibt es großartige Schubert-Aufnahmen von Pianisten aus Russland, Großbritannien oder den Amerikas. Aber Schuberts Musik ist von Grund auf zutiefst austriakisch, und sie von einem österreichischen Pianisten gespielt zu hören, ist einfach etwas anderes. Der 1928 in Graz geborene Walter Klien gehörte zu derselben Generation wie Haebler, Badura-Skoda, Brendel, Demus oder Gulda. Sein D 845 ist die schnörkellose Darbietung eines Musikers, der trotz seines großen Könnens immer weit weg vom …

  • Zitat von Quasimodo: „Hm, ausweislich der Beschreibung bei Spotify, aber auch des bei Amazon einsehbaren Backcovers ist das aber nicht Gelber, sondern Alexis Weissenberg! (Wenn es um BWV 543 in Liszts Transskription geht.) “ Stimmt - hätte ich doch besser meine Lesebrille aufgesetzt.... Dieses Album ist auf jeden Fall ein absoluter Knaller im Bereich der Bach-Transkriptionen, denn sowohl Weissenberg als auch Gelber liefern hier große Klavierkunst. Und den Weissenberg mit BWV 543 gibt es auch in …

  • Zitat von b-major: „Zitat von Général Lavine: „Mischa Levitzki (1898-1941) Bach/Liszt: Präludium & Fuge in a-moll, BWV 543 Aufnahme 1927 “ Verblüffend , wie weit er mit seinem Stil der Zeit voraus war . “ Allerdings - in den 20er Jahren hatte Bach erhaben, groß und schwergewichtig zu klingen. Dem setzte Levitzki einen nüchtern-schlanken Stil entgegen. Ich höre heute das gleiche Werk nochmal, in einer Aufnahme von 1967 aus der Pariser Salle Wagram, die mir noch besser gefällt und die ich nun mehr…

  • Ich wusste nicht so recht, wohin damit, wollte dies aber gerne teilen, da ich diese Aufführung doch ziemlich remarquable finde. Poulencs Mono-Oper "La Voix Humaine" nach einem Libretto von Jean Cocteau für Sopran und Orchester - gesungen und dirigiert von der bezaubernden Barbara Hannigan! Das Orchestre Philharmonique de Radio France begleitet. Dergleichen habe ich noch nie gesehen. Dafür kann man auch mal einen der ältesten Fäden dieses Forums nach oben holen youtube.com/watch?v=M2V85r8S_B4 Che…

  • Zitat von b-major: „Mesdames et Messieurs ! Claudio Arrau ! 1964 , Toronto ,Canada . youtube.com/watch?v=qaVQ3wZK3cE “ Merveilleux! Pour ceux qui aiment ça: Claudio Arrau 1964 Tanglewood, États-Unis

  • Mischa Levitzki (1898-1941) Bach/Liszt: Präludium & Fuge in a-moll, BWV 543 Aufnahme 1927 youtube.com/watch?v=TuNbuqZB7a0 Cheers, Lavinzki

  • Chopins "Polonaise-Fantaisie" in As-Dur Op. 61 ist für mich eines seiner interessantesten Werke. 1846 komponiert und veröffentlicht, konnte sich das rhapsodisch-freie, harmonisch komplexe Werk erst recht spät im Repertoire der großen Pianisten durchsetzen. Magda Tagliaferro (1893-1986), eine der faszinierendsten Pianistinnen des 20. Jahrhunderts, brillierte damit in dieser Aufnahme von 1955. youtube.com/watch?v=C7xjZ2lLmmI

  • Eben gehört 2020/2021

    Général Lavine - - Musik: Erfahren

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    Zitat von b-major: „Eugene Istomin & Busch Chamber Players 1945 youtube.com/watch?v=6W0JvVwNY0E Dino Lipatti m.Van Beinum / Concertgebouw Ork. 1947 youtube.com/watch?v=Xby0P4YVYaQ Maria Yudina m.Sanderling/ All Union RSO 1956 I youtube.com/watch?v=m4FsIEtEHG8 II youtube.com/watch?v=kXVubq1xwPg III youtube.com/watch?v=nb61-isWowA “ Lipatti und Yudina habe ich auch, aber Istomin mit Adolf Busch 1945 ist ja grandios! Die haben mich sehr begeistert. In meiner "Grundausstattung" steht Ashkenazy zwar …

  • Eben gehört 2020/2021

    Général Lavine - - Musik: Erfahren

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    Zitat von b-major: „Glenn Gould and Leonard Bernstein: Bach's Keyboard Concerto No. 1 (I) in D minor (BWV 1052 “ Wie gefällt Dir diese hier als Alternative? Ashkenazy, LSO, Zinman 1965. Finde ich persönlich frischer und lebendiger. youtube.com/watch?v=lT6tbnSYIMA

  • Was für eine faszinierende Entdeckung. Der große Jean Doyen spielt Gabriel Pierné - Passacaille op. 52. Aufnahme 1960. Das letzte Klavierwerk Piernés, entstanden 1932. Als Komponist blieb Pierné einer Reihe von Werten treu, die er von einigen seiner Lehrer wie Franck und Massenet geerbt hatte. Dennoch fand er seinen eigenen Weg, sich von einer starren musikalischen Erziehung zu lösen. Seine Musik zeigt in der Tat eine höchst erfrischende Suche nach Erneuerung, ohne jemals zu versuchen, revolutio…

  • Zitat von paxperlux: „ Die Etüden als Werk gehören für mich zu den absoluten Höhepunkten des kompositorischen Schaffens von Debussy. “ Dann möchte ich Deine Aufmerksamkeit auf diesen Thread lenken Hier laufen zum Wochenendausklang Präludium und Fuge in gis-moll BWV 887 aus dem zweiten Buch des WTK. Es spielt Edwin Fischer. Mit das beste an diesem Wochenende war die Entdeckung, dass Edwin Fischers zeitlos schöne und zu Recht legendäre WTK-Einspielung aus der Zeit von 1933-1936 nun in einem einzig…

  • Die Humoreske in B-Dur Op. 20 halte ich für ein unterschätztes Meisterwerk, das den bedeutendsten Werken Schumanns für das Klavier an die Seite gestellt werden sollte. Sie entstand Anfang 1839 am Ende des Aufenthalts in Wien. Mit einer knappen halben Stunde Spieldauer gehört sie auch zu den umfangreichsten Klavierwerken Schumanns. Den Begriff Humoreske lieh sich Schumann bei seinem Lieblingsschriftsteller Jean Paul aus, der in seiner "Vorschule der Ästhetik" den romantischen Humor als eine Darst…

  • Zitat von paxperlux: „Claude Debussy Images (1894); Estampes Paul Jacobs “ Hervorragende Idee - Paul Jacobs' Debussy schätze ich sehr. Tja, die große Seuche mit dem kleinen Namen... Hier nun seine Études. Ich finde, die liegen ihm besonders gut und klingen bei ihm weniger spröde als bei manchen Konkurrenten. Seine Préludes sind ebenfalls unbedingt hörenswert. Davor lief hier Bartók mit der jungen Lili Kraus - Drei Rondos auf Slowakische Volksmelodien Sz. 84. Aufnahme 1938. youtube.com/watch?v=7G…

  • Zitat von Giovanni di Tolon: „Heute Abend gibt CT sein Debut beim BR-SO mit einem Schumann-Strauss-Programm (ohne Publikum): “ Bin jetzt nicht so der Thielemann-Verehrer - aber ich schwelge gerade im wunderbaren Bläserklang der Strauss-Sonatine aus der Werkstatt. Was für ein Ohrenschmaus! Warum bekommt man das so selten zu hören? Das werde ich gleich mal vergleichen mit der alten Edo de Waart-Aufnahme mit dem Netherlands Wind Ensemble. Edit: Den Schumann fand ich gräßlich dargeboten (Ouvertüre, …

  • Zitat von Mauerblümchen: „Dann ist die "Erbarme dich"-Arie aus der Matthäus-Passion der Urahn aller Liebesschmerz-Arien des 19. Jhds. ... “ Na klar - und "Geschwinde, ihr wirbelnden Winde" BWV 201 nimmt sozusagen die Meistersinger vorweg Hier spielt Willi Backhaus das Vorspiel zu den Meistersingern: youtube.com/watch?v=YNTDBwmRiUw

  • Johann Sebastian Bach: Präludium in es-moll und Fuge in dis-moll BWV 853 - für mich seit jeher der Höhepunkt beider Bände des WTK. Das Präludium beinahe so etwas wie ein Urahn romantischer Nocturnes. Es spielt mit hoher Autorität und angemessener Gravitas Yakov Flier in einer Aufnahme von 1958. Flier war Schüler von Konstantin Igumnow und hatte später selbst nahmhafte Schüler wie Davidovich, Postnikova, Pletnev, Feltsman und Rudy. youtube.com/watch?v=KwgRAHGBPUc Cheers, Lavine