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  • Der Wettbewerb ist zu Ende, wer will, kann das Finale und die Bekanntgabe der Ergebnisse unter youtu.be/zBQEKEfzRnA sehen. "Meine" Kandidatin Gina Keiko Friesicke hat den zweiten Preis (Preis des Bundespräsidenten) bekommen, der erste Preis ging an Claire Wells. Das gestrige Halbfinale gibt es unter youtu.be/00usuNZ-J9k (Gina Keiko Friesicke als letzte Teilnehmerin ab ca. 6h53).

  • Zitat von Rosamunde: „Die Statistik, die ich einstellte, fängt im Jahr 2000 an. Es sind also schon seit über 20 Jahren mehr Frauen an den Musikhochschulen. Wieso dann immer noch nicht in den Orchestern ? Ist schon bemerkenswert - Nachtrag : bemerkenswert, dass es so lange dauert. Aber ob es an Diskrimination liegt, weiss ich nicht. Es können andere Dinge wie Kinderkriegen eine Rolle spielen. Nur müsste man sich dann fragen, warum Familie Frauen vom Orchesterberuf fernhält. Es kann alles "freiwil…

  • Zitat von Rosamunde: „Immerhin weiss man ja zB, dass es mehr Frauen an Musikhoschulen gibt, als Männer. Aber in den Orchestern eben nicht. “ Ja, weil es in der Vergangenheit eben genau umgekehrt war: Da gab es mehr männliche Musikstudenten. Das war einfach... Bei heutigen Probespielen (und Wettbewerben) z.B. für Violine oder Viola nehmen mehr Frauen teil und gewinnen auch häufiger als ihre männlichen Kollegen. Das kann man ganz einfach an dem seit Jahren steigenden Frauenanteil in den entspreche…

  • Zitat von Felix Meritis: „Lieber Christian, ich gratuliere schon jetzt mal zu der tollen Leistung! Es ist sicher sehr befriedigend, die eigenen "Schützlinge" so erfolgreich zu machen. Was mich am Programm wundert: nach solchen technischen Hammerwerken im Semifinale kommt ein relativ einfaches Konzert wie Mendelssohns VK? Umso mehr muss dann natürlich der Ausdruck passen. “ Das Geigenspiel hat sie natürlich nicht von mir gelernt, aber wohl einiges über Musik bzw. Kammermusik. Ich fand sie gestern…

  • In Berlin findet gerade der Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb der deutschen Musikhochschulen statt, in diesem Jahr für die Fächer Violine und Klaviertrio. Von "meinen" beiden Kandidatinnen hat es Gina Keiko Friesicke heute ins Finale geschafft, in dem sie morgen (wie auch die drei anderen Finalisten) Mendelssohns Violinkonzert in e-moll spielen wird. Die Adresse des Live-Streams wird auf der Wettbewerbsseite fmb-hochschulwettbewerb.de veröffentlicht. Der heutige Live-Stream vom Halbfinale (…

  • Zitat von Holger Sambale: „In Sachen Klebanow: das Werk, um das es damals ging, war seine Sinfonie Nr. 1, die ähnlich wie später Schostakowitschs Sinfonie Nr. 13 "dem Andenken der Märtyrer von Babi Jar" (so ihr Titel) gewidmet ist. “ Ich finde den Titel irritierend: Ein Märtyrer ist im Judentum laut Wikipedia jemand, der bei drohender Zwangskonversion durch das Martyrium und bis zum Suizid am Glauben festhält. Zum Märtyrer gehört also das bewusste Inkaufnehmen des Martyriums. Davon kann aber bei…

  • Es soll sich keiner, der sein Votum noch nicht abgegeben hat, beeinflusst fühlen, aber ich wundere mich, dass Arcadi Volodos hier bisher praktisch nicht vorkommt. In der Summe seiner pianistischen Möglichkeiten und in der Leichtigkeit, mit der ihm die zur Verfügung stehen, kommt ihm meines Erachtens unter den lebenden Pianisten niemand gleich. Vor allem aber ist er, seit er sich freiwillig aus dem Virtuosenzirkus verabschiedet hat, ein wirklich großer Interpret geworden. Seine Brahms-CD ist für …

  • Ohne Rangfolge, aber die ersten 13 stehen unverrückbar fest, danach könnte ich auch auswechseln: - Artur Rubinstein - Claudio Arrau - Emil Gilels - Vladimir Horowitz - Svjatoslav Richter - Grigory Sokolov - Arturo Benedetti Michelangeli - Maurizio Pollini - Vladimir Ashkenazy - Arcadi Volodos - Alfred Brendel - Daniel Barenboim - Radu Lupu - Leon Fleisher - Glenn Gould - Rudolf Serkin - Julius Katchen - Jewgeni Kissin - Friedrich Gulda - Menahem Pressler Auf der Ersatzbank sitzen: - Shura Cherka…

  • Bob Dylan

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    Zitat von Symbol: „Es hat m. E. niemand behauptet, dass der Anwalt das nicht darf, sondern es wurde die Frage aufgeworfen, ob diese US-amerikanische juristische Regelung gut und angebracht ist - ob sie also ein "gutes Recht" oder "Recht" (ohne positive Bewertung) ist. Dass Zweifel an geltenden Rechtsvorschriften legitim sind, gehört ebenso zum Rechtsstaat wie das Akzeptieren, dass es sich (nach gegenwärtigem Stand) um geltendes Recht handelt. “ Ich habe den Ausdruck "sein gutes Recht wahrnehmen"…

  • Bob Dylan

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    Zitat von Symbol: „es ist doch vollkommen normal, dass in der Alltagssprache Handlungen, die Leuten juristisch gesehen zustehen, mit negativen Begriffen belegt werden “ Wenn man diese Handlung verunglimpfen will, ja. So gesehen wäre es auch "vollkommen normal", Schwule als "Schw....lutscher" oder "A...ficker" zu bezeichnen. Beim "Ehebrecher" ist die Sache anders: Der heißt so, weil er ein gegebenes eheliches Treueversprechen "gebrochen" hat. Der "Impfverweigerer" verweigert aber nichts, sondern …

  • Bob Dylan

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    Übrigens stimmt das hier nicht: Zitat von Symbol: „Zum Beispiel bestand bis in die späten 90er Jahre das Recht für Ehemänner, ihre Ehefrauen zum Sex zwingen (also vergewaltigen) zu können, ohne dass dies eine Strafe nach sich gezogen hätte. “ Wer seinen Ehepartner vergewaltigte, konnte auch vor der Reform des Paragraphen 177 StGB wegen Nötigung und gegebenenfalls Körperverletzung bestraft werden.

  • Bob Dylan

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    Zitat von Symbol: „Zum Rechtsstaat gehört auch, dass man bestehende rechtliche Regelungen seitens des Gesetzgebers überprüft, bewertet und ggf. ändert. Wie soll man das machen, wenn man bestehende Rechte nicht in "gut" und "nicht gut" aufteilt? “ Diese Unterscheidung ist zur Weiterentwicklung des Rechts notwendig, aber man sollte sie nicht mit der Inanspruchnahme von Rechten verwechseln: Wer ein bestehendes Recht für sich in Anspruch nimmt, hat im Wortsinn immer recht. Er nimmt "sein gutes Recht…

  • Bob Dylan

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    Zitat von b-major: „Deine Auslegung “ Leider nein. Ich habe sie aus einem einschlägigen Wörterbuch. Zitat von b-major: „Oder Blinde Kuh zu spielen . “ Stimmt, das Bild passt besser. Wer es bevorzugt, nichts zu sehen, bindet sich den Lappen schließlich selbst um.

  • Bob Dylan

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    Zitat von b-major: „Vielleicht spielt Knulp auf die Redensart : "etwas sei jemanden gutes Recht" an ? “ Ja eben: Diese Redensart bedeutet, dass die Wahrnehmung der eigenen Rechte ein moralisch einwandfreier Anspruch ist. Zitat von b-major: „Man muß nicht immer nur Probleme sehen “ Natürlich nicht. Man hat auch das Recht, blind durch die Welt zu gehen.

  • Bob Dylan

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    Zitat von Knulp: „Es mag das Recht der Klägerin sein, sich die Details für die Verhandlung aufzusparen. Ein gutes Recht ist das m. E. nicht. “ Ich finde es problematisch, bestehende Rechte in "gute" und "nicht gute" aufzuteilen.

  • Ludger Stratmann alias Dr. Stratmann ("Herr Doktor, heut komm ich mit mein Bein.") bzw. Jupp Kwiatkowski ist im Alter von 73 Jahren gestorben.

  • Eben gewälzt

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    Vielen Dank für den Tipp, das interessiert mich sehr!

  • Teodor Currentzis

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    Zitat von music lover: „Das kann ich Dir sagen: Er brachte zwar sein in Nowosibirsk gegründetes Orchester musicAeterna nach Perm mit, aber nur unter der ausdrücklichen Bedingung, dass das in Perm bereits ansässige Orchester weiter besteht und beschäftigt wird. Quelle: taz.de/!5224729/ “ Du hast einen Satz aus dem Artikel zu zitieren vergessen: Zitat von TAZ am Wochenende: „seine Musiker müssen mit Einjahresverträgen leben “ Currentzis zynischer Kommentar dazu lautet: Zitat von Teodor Currentzis:…

  • Teodor Currentzis

    ChKöhn - - Dirigent*innen

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    Zitat von Wolfram: „So wie ich music lover verstanden habe, geht es doch wohl um eine rein hypothetische Aussage Currentzis. Von daher muss in Stuttgart oder andernorts niemand zittern. “ Die Proben nachts um drei sind natürlich so gut wie sicher frei erfunden, aber Currentzis' Hetze gegen Gewerkschaften, feste Probezeiten, ganz allgemein Arbeitnehmerrechte für Orchestermusiker ist es eben nicht. Er hat in diversen Interviews lobend erwähnt, dass es in Perm keine Gewerkschaften gibt, und dass di…

  • Teodor Currentzis

    ChKöhn - - Dirigent*innen

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    Zitat von music lover: „Zitat von Wieland: „Yulianna Avdeeva “ gewann 2010 den Chopin-Wettbewerb in Warschau - und das vor Ingolf Wunder (geteilter 2. Platz mit Lukas Geniušas) sowie einem gewissen Daniil Trifonov, der nur den 3. Platz belegte... “ Genau, und das war damals schon eine der umstrittensten Entscheidungen in der Geschichte dieses Wettbewerbs. Meines Erachtens eine klare Fehlentscheidung. Mir fehlt an ihrem Spiel fast durchgängig die technische und künstlerische Risikobereitschaft. S…

  • Nach der "Beethoven-Nacht" in Oberstdorf haben Maria Lott und ich beschlossen, die Kreutzer-Sonate gleich noch einmal zu spielen: Am 14.9. um 19 Uhr werden wir im historischen Bibliothekssaal der Landesmusikakademie Ochsenhausen mit der Sonate Es-Dur, op. 11 Nr. 1 von Paul Hindemith beginnen, gefolgt von Beethovens Kreutzer-Sonate op. 47 und den Zigeunerweisen op. 20 (die heißen meines Wissens immer noch so) von Pablo de Sarasate. Das Programm hat aus bekannten Gründen keine Pause. Sollte jemand…

  • Teodor Currentzis

    ChKöhn - - Dirigent*innen

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    Zitat von music lover: „die ihr hier angedichteten Befindlichkeiten “ Ich weiß gar nicht, warum Du ewig auf diesem Punkt rumreitest. Ich habe doch leidlich begründet, warum mich die g-Moll-Symphonie insgesamt nicht überzeugt hat. Unter den Gründen war nicht die vorne sitzende Sopranistin. Und auch bei ihr geht es mir nicht um "Befindlichkeiten" sondern um (in diesem Fall schlechten) Stil. Man stellt einfach keine Solistin nach getaner Arbeit dem Publikum zur Ansicht aus. Schon gar nicht für so e…

  • Teodor Currentzis

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    Zitat von music lover: „Wenn ich sie während dieses Monats auf der Straße treffen sollte (...), spreche ich sie mal darauf an, welche "Zumutung" ihr Currentzis in Salzburg angetan hat. “ Tu das unbedingt! Sie wird selbstverständlich gegenüber jedem dahergelaufenen Passanten ganz offen und wahrheitsgemäß das Verhältnis zu ihrem Chef beschreiben, dem sie ihre Karriere verdankt und von dem sie existentiell abhängig ist.

  • Teodor Currentzis

    ChKöhn - - Dirigent*innen

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    Zitat von music lover: „Nadezhda Pavlova hat sicherlich schon an vielen konzertanten Aufführungen von Opern oder Oratorien teilgenommen, bei denen die Solisten üblicherweise auf Stühlen vor dem Orchester sitzen und dort warten, bis sie dran sind. Das kann - nach Ouvertüre und Soloauftritten der anderen Sänger - gut und gern mal 25 Minuten dauern, bis der eigene Auftritt kommt. Also eine für sie völlig normale Situation. “ Hier wurde kein Oratorium und keine konzertante Oper aufgeführt. Dort gäbe…

  • Teodor Currentzis

    ChKöhn - - Dirigent*innen

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    Zitat von music lover: „Noch einmal zur "Zumutung" und "Qual", auf der Bühne 25 Minuten still sitzen zu müssen, während andere Musiker Musik machen: Wie sehen das eigentlich Orchestermusiker, deren Einsatz erst nach 25 Minuten erfolgt? Wenn ein Werk nun mal so komponiert ist, dass der Tubaspieler erst nach 25 Minuten zu seinem Instrument greifen muss? "Quälen" die sich auf der Bühne? Empfinden sie dies als "Zumutung"? “ Nadezhda Pavlova war Solistin und stand deshalb während ihres Auftritts im M…

  • Teodor Currentzis

    ChKöhn - - Dirigent*innen

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    Zitat von music lover: „In dem von mir weiter oben in #753 verlinkten Filmbericht aus dem Jahr 2017 auf ServusTV erklärt Currentzis seinem Gesprächspartner Ioan Holender, dass in seinem Ensemble musicAeterna das Wort "Dienst" (und er verwendet dieses Wort in dem ansonsten englischsprachigen Gespräch bezeichnenderweise in deutscher Sprache) ein Fremdwort ist. “ Übrigens finde ich es ziemlich abstoßend, wenn die Polemik, mit der Currentzis in zahlreichen Gesprächen gegen Gewerkschaften und feste A…

  • Teodor Currentzis

    ChKöhn - - Dirigent*innen

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    Zitat von music lover: „"Arbeit" setze ich bewusst in Anführungszeichen. In dem von mir weiter oben in #753 verlinkten Filmbericht aus dem Jahr 2017 auf ServusTV erklärt Currentzis seinem Gesprächspartner Ioan Holender, dass in seinem Ensemble musicAeterna das Wort "Dienst" (und er verwendet dieses Wort in dem ansonsten englischsprachigen Gespräch bezeichnenderweise in deutscher Sprache) ein Fremdwort ist. Seine Musiker, ob Sänger oder Instrumentalisten, brennen für die Musik so sehr, dass alles…

  • Teodor Currentzis

    ChKöhn - - Dirigent*innen

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    Ich habe die g-Moll-Symphonie gehört und fand es insgesamt einfach langweilig. Chromatische Verdichtungen und teils atemberaubende harmonische Wendungen werden ebenso harm- wie folgenlos abgespult, sicher gut gespielt, mit meist guter Transparenz, aber eher routiniert als inspiriert. Die Modulation nach fis-Moll am Beginn der Durchführung schnurrt zum Bespiel ab, als wäre das (in einer g-Moll-Symphonie!) völlig normal, der plötzliche Verlust der harmonischen Orientierung am Beginn der Durchführu…

  • In Freiburg ging heute der Deutsche Musikwettbewerb 2021 zu Ende, ausgeschrieben für die Solokategorien Blockflöte, Flöte, Oboe, Horn, Tenor-/Bassposaune, Schlaginstrumente, Klavier, Cembalo sowie die Ensemble-Kategorien Klaviertrio, Klavierquartett und Ensembles für Neue Musik. Der DMW ist der ranghöchste nationale Wettbewerb für den professionellen musikalischen Nachwuchs in Deutschland. Zugelassen sind Musiker mit begonnenem oder abgeschlossenem Musikstudium mit deutscher Staatsangehörigkeit.…

  • Zitat von philmus: „Es sei Dir von Herzen gewünscht, dass es diesmal stattfindet! “ Zitat von Hudebux: „Dem möchte ich mich gerne anschliessen. Ich drücke die Daumen! “ Zitat von Talentfrei: „Drücke alle Daumen, dass das Konzert stattfinden kann! “ Nur eine kurze Rückmeldung wegen der netten guten Wünsche: Euer Daumendrücken hat geholfen, das Konzert hat tatsächlich stattgefunden. Es war sehr schön.

  • Zitat von Felix Meritis: „Regers Stil ist doch leicht und prickelnd wie Champagner! “ Vor allem in einer Fassung für sechs Bratschen.

  • Zitat von Felix Meritis: „Die Kunst der Fuge ist für mich ein Hochgenuss “ Das führt jetzt noch weiter vom Thema weg, aber es ist eine interessante Frage, welcher Hörer bei welcher Musik eigentlich etwas empfindet, was man mit "Vergnügen" oder sogar "Unterhaltung" beschreiben könnte. Ich kenne jemanden, der mal bei einem Festival an einem "bunten Abend" mit lockerem Beisammensein der Musiker mit anregenden Gesprächen (und ebensolchen Getränken) zur Unterhaltung der Anwesenden mit seinen Studente…

  • Zitat von Mauerblümchen: „Der Geist weht nicht nur, wo er will, sondern auch so, wie er muss ... Sinnbild des sich ewig wandelnden und dennoch stets gleichbleibenden ... es wäre eventuell lohnend, mal die Ostinato-Sätze in den Vokalwerken durchzugehen, z. B. das Crucifixus der h-Moll-Messe, den Schluss von Kantate 150 u. a. m. Dass Bach nur zwei Bass-Ostinato-Sätze komponiert habe, nämlich die Passacaglia für Orgel und die Ciaccona für Violine solo, ist ja einfach falsch. “ ich bin sicher, dass …

  • Zitat von Mauerblümchen: „Und gar vom Singstuhl ist er gesprungen ... ... man (also gut: m/f/d) könnte die Argumentation auch umkehren und über den inneren Reichtum staunen, den Bach trotz einer größeren Anzahl gleichbleibender äußerer Parameter schuf ... “ Klar, das ist ja auch der Sinn einer Passacaglia, aber mir springt sie gerade zu wenig "vom Singstuhl" . Ich habe bei aller Bewunderung für Bach ein Problem mit manchen Stücken, bei denen er sein thematisches Material bis zum letzten Blutstro…

  • Zitat von Mauerblümchen: „Zitat von Walter Heggendorn: „DAS Meisterwerk des Thomaskantors, diese prächtige Passacaglia mit Fuge, BWV 582 !!! “ Wage submissest zu erwähnen, dass der olle Bach geruhte, so was Ähnliches für Violine solo zu komponieren ... sind freilich weniger Pfeifen involviert als bei einem Orgelwerk ... von diversen Passionen oder Kantatenzyklen schweige ich gleich ganz ... ... hey, aber ja: Es ist ein Hammerstück und eines der vielen Juwelen im gewiss nicht kleinen Orgeloeuvre …

  • Jürgen Kesting über den Salzburger Don Giovanni in der Inszenierung von Romeo Castellucci unter der Leitung von Teodor Currentzis: Don Giovanni mit Currentzis und Castellucci in Salzburg (faz.net) Salzburger Festspiele: Dirigent Teodor Currentzis auf Ego-Trip (faz.net)

  • Zitat von putto: „Na, da war ich bezüglich unseres Zankapfels neugierig. Meine Frage, ob das "bach" in "hbachbac..." Absicht sei, ist jedenfalls nicht beantwortet, nur referiert, dass jemand es als Referenz an Bach gedeutet hat (S.59). Ich tippe mal auf Zufall. Auf derselben Seite steht zu lesen, dass in den Kinderszenen "erstaunlich wenig kontrapunktischer Satz zutage" tritt. “ Ich schrieb ja ausdrücklich: Zitat von ChKöhn: „Wer sich für das Thema "Polyphonie bei Schumann" ernsthaft interessier…

  • Wer sich für das Thema "Polyphonie bei Schumann" ernsthaft interessiert, findet hier die Dissertation von Martin Ullrich zum Thema. Die Polyphonie ist aber wie gesagt zwar der wichtigste, aber nicht der einzige Aspekt der Verbindung von Schumann zu Bach.

  • Zitat von putto: „das erste Stück der Kinderszenen in Melodielinie, Akkordbrechungen und Bass zerfällt, wobei das Hauptaugenmerk auf der Melodiestimme liegt. “ Dass die Basslinie am Anfang mehr als bloßes harmonisches Fundament ist, zeigt sich nicht nur in ihrer melodischen Gestalt als freie Umkehrung der Melodie sondern vor allem in der Führungsrolle, die daraus im zweiten Teil des Stückes erwächst. Wenigstens das hättest Du doch zur Kenntnis nehmen können. Übrigens kann man auch das letzte Stü…

  • Zitat von Felix Meritis: „So ist das ja auch bei Mendelssohn. Die strengen Werke haben durchaus Bedeutung in gewissen Nischen der musikalischen Praxis, aber wer denkt bei Sommernachtstraum. Violinkonzert, Hebridenouvertüre oder Italienischer Symphonie an Bach? “ Kannst Du das bitte noch einmal erläutern: Dass man bei Mendelssohns Italienischer Symphonie nicht an Bach denkt, sagt genau was über Schumann aus? Bei der Verbindung Schumann-Bach geht es wie gesagt auch nicht allein um die "strengen We…