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  • Streichquartett-Konzeptalbum: Das niederländische Dudok Quartet kombiniert unter dem Nenner Solitude etwas überraschend Mendelssohns op. 80 mit Weinbergs Nr. 3 sowie Schostakowitschs Elegie (aus den zwei Stücken von 1931) und fügt extraschrill Quartettbearbeitungen von Josquins Mille regretz und Gesualdos Moro lasso hinzu: Wenn Mystery für Bruckners Achte geht (siehe letzten Beitrag), dann funktioniert auch Misterio für dieses Amalgam aus Biber und Piazzolla (unpassenderweise mit romanischer Arc…

  • Zitat von andréjo: „Oft enttäuscht mich beim Mitlesen von vor allem Klavierpartituren die Nicht-Beachtung von dynamischen Vorschriften. Wobei es Grenzfälle gibt, das ist mir schon klar: Eine Fuge von Reger kann ich als Ausführender nur bedingt im ppp beginnen, wie das bisweilen gewünscht wird. Da geht es dann doch eher um die Geschicklichkeit beim Anschlag. “ Das stimmt. Ich weiß, dass Dynamikbezeichnungen relativ zu verstehen sind, dass sie zusammen mit anderen musikalischen Parametern gelesen …

  • Zitat von Kater Murr: „Evtl. werden bei einer Einspielung auf alten Instrumenten (Archibudelli/Mozzafiato (Sony) oder ersatzweise Hausmusik (EMI/Virgin)) die tiefen Bläser deutlicher herauskommen. Ich kann das zwar nicht an konkreten Stellen festmachen, meine mich aber zu erinnnern, die Klangfarben, bes. bei der erstgenannten Aufnahme eindrucksvoller wahrgenommen zu haben als auf den meisten mit modernen Instrumenten. “ Zitat von andréjo: „Keine der drei Aufnahmen finde ich schlecht, diejenige m…

  • 2013 eingespielt, heute gehört (via Spotify): Es spielen das Amaryllis-Quartett (Gustav Frielinghaus, Lena Wirth, Lena Eckels, Yves Sandoz) sowie Markus Krusche (Klarinette; heute bei der Kammerakademie Potsdam), Daniel Mohrmann (Fagott; heute beim hr Sinfonieorchester in Frankfurt), Christoph Eß (Horn; heute bei den Bamberger Symphonikern) und Alexandra Hengstebeck (Kontrabass; heute beim Bayerischen Staatsorchester in München). Hier wird wirklich Kammermusik gemacht - ein gleichberechtigtes Mu…

  • Zitat von Melione: „Ich sollte vielleicht auch mal die Besetzung dazuschreiben, eventuell weckt das noch mehr Interesse “ Ich hab's mir am Samstag, als ich die Einführung geschrieben habe, angehört und meine auch, dass das eine schöne Interpretation ist. Nicht vom "musikantischen" Typus, eher um viel Differenzierung bei Dynamik und Rhythmik bemüht. Allerdings finde ich den Hornisten nicht ganz auf der Höhe der anderen Musiker. Klar, das Horn hat's immer schwer: aber hier sind es nicht nur eine g…

  • 120 Jahre DG - ein Kommentar von Manuel Brug zu den Jubiläumsfeierlichkeiten: klassiker.welt.de/2018/06/13/5…n-der-deutsche-grammphon/

  • Ein neuer orchestraler Regerklotz, für den die DG - man höre und staune - die alten, bei Koch-Schwann erschienenen Aufnahmen übernommen hat: Genaue Inhaltsangabe hier: deutschegrammophon.com/de/cat/4799983

  • Zitat von Tichy1988: „Wie schade, dass Boulez nicht doch noch am Ende Sibelius dirigiert hat “ Sibelius nicht, aber immerhin Bruckner. Da schließt sich der Kreis.

  • Zitat von maticus: „Aber es ist doch eigentlich klar, dass die Klarinette hier als Soloinstrument am besten geeignet ist. Bei Mozarts Gran Partita sind es auch die Klarinetten und Oboen, z. T. noch die Bassethörner. Aber diese Instrumente gibt es hier ja nicht. Ich habe das Werk gestern Abend zum ersten mal gehört. (In der Aufnahme mit dem Mullova Ensemble.) Wenn ich nicht genau hingehört hätte, wäre mir garnicht aufgefallen, dass Horn und Fagott mit dabei sind. Beim Fagott noch weniger als beim…

  • Zitat von Tichy1988: „Er selbst hat in diversen Interviews auch zugegeben, vor Mahler gelegentlich zurückzuschrecken. Ihn stören (wie auch bei Schostakowitsch) die "bewusst brutalen Elemente" und sieht darin wohl eine Art Selbstzweck des Komponisten. “ Nicht ganz: Früher habe er so geurteilt, aber inzwischen seine Meinung geändert, so Blomstedt. 2011: Auch Mahler konnte ich nicht leiden, weil es dort so viele triviale und vulgäre Stellen gab. Was ist das gegen Bach, gegen die Beethoven-Quartette…

  • Mahler 9 / SWR Orchester

    Zwielicht - - Dirigenten

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    Blomstedt habe ich in den letzten beiden Jahrzehnten gelegentlich live gehört, ein paarmal mit den Bamberger Symphonikern, je einmal mit dem Gewandhausorchester, dem DSO Berlin und den Berliner Philharmonikern. Das waren immer sehr erfüllte Konzerterlebnisse, vielleicht nicht spektakulär im Sinne von "noch nie so gehört" (höchstens einmal bei Bruckner), aber in einem tieferen Sinn "stimmig". Mahler verbindet man eher nicht mit Blomstedt - es gibt eine Decca-Aufnahme der Zweiten aus San Francisco…

  • Heute + demnächst im Radio

    Zwielicht - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Amfortas09: „SWR 2 ; Samstag 21.07.18; 20:00 - 00:00 Richard Wagner: Parsifal Amfortas: Christian Gerhaher Titurel: Bálint Szabó Gurnemanz: René Pape Parsifal: Jonas Kaufmann Klingsor: Wolfgang Koch Kundry: Nina Stemme Erster Gralsritter: Kevin Conners Zweiter Gralsritter: Callum Thorpe Stimme aus der Höhe: Rachael Wilson Erster Knappe: Paula Iancic Zweiter Knappe: Tara Erraught Dritter Knappe: Manuel Günther Vierter Knappe: Matthew Grills Blumenmädchen: Golda Schultz, Selene Zanetti, …

  • Schuberts Oktett für zwei Violinen, Viola, Cello, Kontrabass, Klarinette, Horn und Fagott ist m.E. eines der schönsten Werke der Bläserkammermusik, wenn nicht der Kammermusik überhaupt - "schön" im Sinne eines überbordenden Erfindungsreichtums auf allen Ebenen, einer Verbindung von melodischem Reichtum, harmonischer Tiefe und klanglicher Vielfalt. Das Oktett gehört zu den drei Werken, die Schubert am 31.3.1824 brieflich im Zusammenhang mit der vielzitierten Absicht nennt, sich "den Weg zur große…

  • Zitat von Symbol: „Das Projekt wurde doch mal mit Il Giardino Armonico begonnen. Wieso ist denn jetzt das Kammerorchester Basel involviert? “ Es war von Anfang an geplant, dass das Projekt mit zwei Klangkörpern im Wechsel (und gelegentlich sogar im Zusammenwirken) verwirklicht werden soll - Antonini hat das bereits 2014 im Interview bestätigt: Frage: Im Laufe der 107 Sinfonien, die bis 2032 eingespielt werden, werden Sie immer wieder zwischen Ihrem Ensemble „Il Giardino Armonico“ und dem Kammero…

  • Erste Martha-Aufnahme seit Jahrzehnten - ein Mitschnitt der Frankfurter Produktion von 2016:

  • Antonini

    Zwielicht - - Orchestermusik

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    Zitat von andréjo: „Mal schauen, was länger hält: dieses Forum, dieses Projekt, dieses Tonträgerformat oder dieser Schreiber ...... “ Haben sich doch bisher alle ganz gut gehalten... Die hippe Antonini-Einspielung mit (EDIT: Il Giardino Armonico und) dem Kammerorchester Basel schreitet voran, die sechste Folge erscheint in Kürze. 2032 will man fertig sein. Mal abwarten. Schöne Aufmachung. Sehr direktes, fast etwas aggressives Klangbild. Und die Idee, den Zyklus mit Kompositionen von Kollegen wie…

  • Zitat von Diabolus in Opera: „"Na, wie wär's mit uns beiden?" “ 38 Jahre später. Der Plattenfirma ist sie treu geblieben.

  • Heute und morgen ein reines Lachenmann-Konzert bei der musica viva in München. Dabei: die Uraufführung einer anscheinend gut halbstündigen "Musik für acht Hörner und Orchester" und eine Aufführung der hier im Thread diskutierten Marche fatale. Das Konzert am morgigen Freitag wird ab 20 Uhr als Video-Livestream auf der Website von BR Klassik übertragen. Ein Gespräch mit Lachenmann u.a. über das neue Werk: br-klassik.de/themen/klassik-e…ehrung-interview-100.html Auch in der heutigen FAZ ein Gesprä…

  • Zitat von Ingo Richter: „Aber der Zuhörer sucht in der Regel eher den Musikgenuss mit spontanem Hörgefallen. “ Da nehme ich mich ausdrücklich aus. Ich konzediere jederzeit, dass "Notenlesen" (was auch immer dazugehören mag) nicht alleinseligmachend für den im Threadtitel genannten Zweck ist. Dass es aber zumindest in der europäischen "Kunstmusik" einen wichtigen Weg zu bestimmten Formen des "Verstehens" beim Hören darstellt, scheint mir selbstverständlich. Was mich immer irritiert: Es wird geleg…

  • Ich denke, "Schmachtfetzen" und "weihrauchumwabert" beziehen sich nicht nur auf das Libretto, sondern auch auf die Musik. Ich kenne nur die von Amfortas geposteten Auszüge, vermute aber, beim Autor verbinden sich antiklerikale und musikgeschichtlich promoderne Ansichten/Affekte. Vor 40 Jahren war das noch eine verbreitete Meinung zu dieser Oper, heute ist es eher eine Außenseiterposition. Man kann sich natürlich schon fragen, warum die Dialogues inzwischen so häufig auf den Spielplänen stehen wi…

  • Zitat von Beryllo: „In London ist man auch begeistert: theguardian.com/music/2018/jun…ayerische-staatsorchester “ Ja, das war ein Gastspiel mit dem Programm (Mahlers Siebte), das Alexander und Benno in München gehört hatten - Berichte ab hier. Ich hab's diesmal nicht geschafft und einen Mitschnitt gibt's auch nicht. Nicht nur der Guardian vergibt Höchstwertungen: telegraph.co.uk/music/what-to-…erts-britain-london-june/ theartsdesk.com/classical-musi…hlers-seventh-dance-suite thetimes.co.uk/artic…

  • Zitat von Mauerblümchen: „Beethoven Sinf 5 -> Brahms Sinf 1 Schubert StrQu 13 -> Brahms StrQu 2 Bach Kantate 150 > Brahms Sinf 4 Finale ... ... Was gibt es noch? “ Beethoven op. 106 > Brahms Klaviersonate op. 1 Mozart KV 458 u. Beethoven op. 74 > Brahms Quartett op. 67 ...

  • Zitat von wes.walldorff: „sehr schade dass der Herr Drehbuchautor (Volker Joos hat da nu erst mal ein Minuszeichen bei mir!) die niederbayerische Pampa doch auch arg verzeichnet hat => eine derart (im bedrückendsten Sinne) provinzielle Polizeiwache dürfte es hierzulande nirgends mehr geben ! ! ! “ In der Tat. Das gilt nicht nur für die Polizeiwache, sondern für das gesamte Dorfambiente. Es ist aber offensichtlich einfacher, ein stilisiertes abgelegenes "Western"-Szenario zu entwerfen, als sich d…

  • Zitat von Kater Murr: „Das ist dir aber verdammt spät aufgefallen. “ Immerhin hab ich's selbst bemerkt, wenn auch mit gut 30 Jahren Verspätung.

  • Gestern habe ich das Werk zum erstenmal im Konzert gehört (eher solide mit dem Vogler-Quartett), vorher nochmal folgende schöne, auch schon 17 Jahre alte Aufnahme mit dem Artemis-Quartett in Erstbesetzung: Was mir erst jetzt aufgefallen ist: an einigen Stellen könnte Schuberts Quartett in derselben Tonart Pate gestanden haben. So beim "singenden Allegro" des Kopfsatzes mit dem weitgeschwungenen Hauptthema über wiegender Achtelbegleitung (auch wenn es dann ganz unschubertisch weitergeht). Und noc…

  • Zitat von Mauerblümchen: „In dieser illustre Schar wird sich nun also Herr Nelsons einreihen. Seien wir gespannt. “ Einige Aufführungen - und möglicherweise auch Mitschnitte - haben schon stattgefunden. Wer neugierig ist, kann sich die Pastorale anhören: youtube.com/watch?v=Kyz8TICPiFg

  • Vorverkauf Wiener Staatsoper

    Zwielicht - - Allgemeine Themen

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    Wahrscheinlich für Les troyens? Immerhin eine Vorstellung in einer Premierenserie, zudem hast Du nur die vier unteren Preiskategorien ausgewählt - das ist weit weniger als die Hälfte der Plätze, aber natürlich besonders nachgefragt, weil sich viele einen dreistelligen Ticketpreis nicht leisten wollen oder können. Insofern ist es wahrscheinlich, dass die Nachfrage höher war als das Angebot. Nach welchem Modus die Karten dann zugeteilt werden, handhaben die Opernhäuser unterschiedlich. Meist entsc…

  • Zitat von putto: „was da steht, ist größtenteils nicht Widmann-spezifisch sondern gilt allgemein für Stars “ Ja, sicher. Es werden immer einige Komponisten mehr gespielt, andere weniger oder gar nicht. Aber was bei Widmann m.E. schon auffällt: er komponiert nicht selten Stücke, die sowohl in puncto Länge wie in puncto Faktur maßgeschneidert für gemischte Konzertprogramme sind. Kleine Happen ("Tapas" nennt das Rattle) zum Einstieg, Instrumentalkonzerte oder kleine Liederzyklen für zwischendurch, …

  • Andris Nelsons

    Zwielicht - - Dirigenten

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    Bevor 2020 (Beethoven wird 250, Nelsons 42) ein Beethovensinfonien-Zyklus mit den Wiener Philharmonikern auf den Markt geworfen wird, treibt "DG's New Karajan" (N. Lebrecht) zielstrebig seine Bruckner- und Schostakowitsch-Zyklen voran. Vom Leipziger Bruckner sind in diesem Jahr die Vierte und Siebte (plus Wagner-Boni) erschienen, vom Bostoner Schostakowitsch kommt im Juli eine neue Doppel-CD heraus:

  • Demnächst erscheint übrigens eine dritte Einspielung: Irgendwann werde ich mich auch mal mit diesem Teil des Bruckner'schen Gesamtwerks beschäftigen...

  • Habe nur mal in die Hörschnipsel reingeschnuppert. Klingt alles recht gemäßigt. Ich weiß, dass viele hier Bearbeitungen schätzen. Mir schlägt aus solchen Projekten immer nur ein großer Ennui entgegen...

  • Das fehlte noch - Beethovens Hammerklaviersonate in einer Bearbeitung für Streichquartett:

  • Auf Anregung aus dem Vorstand aus der Presseschau hierher verschoben. AlexanderK, Moderation Das fällt mir schon länger auf: Wenn irgendwas Zeitgenössisches aufgeführt wird, gerade im orchestralen Bereich, gerade in normalen Abo-Konzerten mit "Mischprogramm" - dann ist die Chance, auf eine Komposition von Jörg Widmann zu treffen, sehr groß. Der Komponist und Musikblogger Jeffrey Arlo Brown nimmt das Phänomen aufs Korn: van.atavist.com/widmann-kritik

  • Zitat von Giovanni di Tolon: „und der nicht an der Produktion beteiligte René Pape nutzten die Gelegenheit, einen Teil eines Frühsommerabends auf den Stufen des Nationaltheaters zu verbringen “ Parsifal-Proben!

  • Eben gehört und geguckt

    Zwielicht - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Mauerblümchen: „Tatsächlich wird zu dieser Stelle bisweilen gesagt, Beethoven hätte hier seine 9. schon vorausgeahnt. “ Es geht um das abwärtssteigende Unisono-Fortissimo in Takt 23 und die Ähnlichkeit zum Hauptthema des Kopfsatzes der Neunten, oder? Bin die Einleitung des ersten Satzes der Zweiten nochmal durchgegangen, als ihr hier diskutiert habt. Ich gebe zu: die Ähnlichkeit ist mir bisher nie aufgefallen - aber jetzt leuchtet's mir ein.

  • Zitat von Giovanni di Tolon: „ich fand die Verknüpfung der Aljeja-Figur mit dem Adler völlig unverständlich und einfach nicht schlüssig: ja, im eingeblendeten Text kommt irgendwann in der ersten Szene der Begriff 'Paradiesvogel', aber der bezieht sich eben nicht auf die hier doch eher weiblich begriffene Figur in ihrem 'Victoria's-Secret'-Federnkostüm, sondern auf eine der anderen Figuren. Ja, Evgeniya Sotnikova kann ein solches Ding tragen, aber man nimmt dieser idealistischen Figur in meiner W…

  • Ich habe die Premiere am Pfingstmontag besucht. Nur wenige kurze Eindrücke und Kommentare zu Deiner Kritik, lieber Benno. Vorausgeschickt: Ich habe Janáceks Werk, das ich für eine der wichtigsten Opern des Repertoires halte, seit 1994 in sechs verschiedenen Inszenierungen erlebt - das waren sehr unterschiedliche Ansätze bis hin zu Konwitschnys Verlegung ins Mafiamilieu. Ich finde es auch völlig legitim, von der tatsächlichen oder vermeintlichen Intention des Autors (dem notorischen "Funken Gotte…

  • Zitat von Kater Murr: „Ich finde Titel auch tendenziell albern, aber es gibt schon, gerade bei Lieder-Anthologien, durchaus sinnvolle Zusammenstellungen, bei denen die Titel auch nicht völlig gesucht oder lächerlich erscheinen. “ Zweifellos. Ein schönes Beispiel für ein sinnvolles Klassik-"Konzeptalbum" mit geschickt gewähltem Titel wäre auch folgendes: Die oben schon von Gurnemanz verlinkte Scheibe von Ragna Schirmer sowie das (nicht ganz so sinnfällig zusammengestellte und mit einem banalen Ti…

  • Threads zu Covergestaltung und Coverbildern haben wir schon. Zu den Titeln noch nicht. Die normale Betitelung bei Klassik-Tonträgern umfasst seit jeher die Angabe der eingespielten Werke und der einspielenden Künstler: Beethoven: Die Klaviersonaten - Artur Schnabel oder Tschaikowsky: Sinfonien 4, 5, 6 - Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan. Oder auch Maria Callas - die 90er Jahre oder Fritz Wunderlich singt Bernd Alois Zimmermann. Seit einigen Jahren reicht das aber nicht mehr aus. Oder …

  • Köln, 18.5.18

    Zwielicht - - Instrumentalisten

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    Letzten Freitag habe ich mir Sokolovs diesjähriges Programm in der (nicht ganz ausverkauften) Kölner Philharmonie angehört: Vor der Pause ein einzigartiges, fast einstündiges Exerzitium mit drei Moll-Sonaten aus Haydns sog. Sturm-und-Drang-Zeit, den 1770ern: g-Moll Hob. XVI:44, h-Moll Hob. XVI:32 und cis-Moll Hob. XVI:36. Die Sonaten sind mir nicht unbekannt, ich höre sie seit langer Zeit recht gerne - aber dass sich mit ihnen ein regelrechter musikalischer Kosmos gestalten lässt, das hat mich d…