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  • Habe gestern und heute die gesammelten SQe Gounods gehört: Teilweise bin ich sehr angetan von den Werken, v.a. von den SQen in c-moll und a-moll. Manches wiederum, etwa das A-Dur Quartett, kommt schon sehr blutarm daher. Völlig unverständlich ist mir der Begleittext, der überall Anklänge an Beethoven verortet. Nein, das ist waschechter Klassizismus, ganz klar an Mendelssohn orientiert. Sowohl der lyrische Charakter der Themen, als auch die polyphone Textur und das hohe Tempo sind sehr mendelssoh…

  • Ich habe mit Erstaunen festgestellt, dass ich nur eine Aufnahme habe, nämlich die vom Ensemble Walter Boeykens: Octet Ich habe das Gefühl, dass man das wesentlich prononcierter und spannender spielen kann.

  • Bezüglich putto: Da liegen aber schon ein paar Komplexitätsgrade zwischen den beiden...

  • So abwegig finde ich das gar nicht. Albertibässe sind schon für Amateure eine wesentlich einfachere Begleitung als Bc oder vollwertige Bassstimme. Mit Stücken für Amateure konnten Komponisten ganz gut verdienen.

  • Zitat von philmus: „das ist aber schon schwierig, vor allem in modulierender Musik. “ Ich glaube auch, dass das ohne absolutes Gehör schnell einmal kompliziert wird. Dass bei einer Fugenexposition der Comes auf der fünften Stufe einsetzt, kann man ja leicht heraushören. Wenn aber nach einer abenteuerlichen Durchführung das Thema in der Reprise auf der fünften Stufe einsetzt, wird es schon schwieriger, das wahrzunehmen.

  • Zitat von putto: „Deine theoretischen Kenntnisse haben aber zur Folge, dass Du bei einem Haydn-Quartett die Abfolge der Tonarten, die Transpositionen der Themen und Motive erkennen kannst. Ein Thema in der Haupttonart ist nicht dasselbe wie dasselbe Thema in einer anderen Tonart. Zudem kannst Du beurteilen, ob die Tonart gerade stabil ist oder ob moduliert wird. Das sind zwei wesentliche Aspekte, die jemand, der Theorie und Notenlesen ablehnt, nicht erkennen wird, weshalb er ziemlich Grundlegend…

  • Zitat von Symbol: „Du hast geschrieben, Du hättest bei Harmonielehre "aufgegeben". Von mir kam diese Aussage nicht. Wenn man sich mit einer Sache auseinandersetzt und sie dann aufgibt, dann beherrscht man sie doch wohl offensichtlich nicht (zumindest nicht umfassend). Damit behaupte ich ja nicht, dass Du keine musikalischen Kenntnisse oder Fähigkeiten hättest. “ Ich hatte Deinen Einwand gar nicht as Angriff aufgefasst. Es ging mir tatsächlich um den Ausdruck "beherrschen". Das Beherrschen der Ha…

  • Zitat von Symbol: „Wie kann man den Nutzen einer Sache beurteilen, wenn man die Sache nicht beherrscht? “ Was heißt nicht "beherrscht"? Ich spiele mehrere Instrumente, u.a. auch auf leider nur niedrigem Niveau Klavier, und kenne daher natürlich die Tongeschlechter, weiß was ein Dominantseptakkord oder Quartsextakkord ist und kann sie am Klavier auch darstellen. Das reicht aber bei weitem nicht aus, um ein Musikstück, etwa einen Sonatensatz von Haydn, sinnvoll auf harmonische Zusammenhänge hin zu…

  • Ich habe natürlich mein eigenes Empfinden geschildert. Das hat null objektive Relevanz!

  • GOLDBERG, Johann Gottlieb

    Felix Meritis - - Komponisten

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    Naja, wenn die Rebel auch kaum besser sind, dann spare ich mir die 20 Euro lieber und warte auf Neuaufnahmen. Ich warte auch noch immer auf eine gute Aufnahme von Albinonis op. 3 - ich habe also einen langen Atem.

  • Also, ich behaupte mal, wer nach vielen Jahren des Musikhörens nicht Noten lesen kann, möchte halt nicht. Denn Notenlesen kann jeder, dem das Prinzip der Notation (also Schrift in weitestem Sinne) bekannt ist, in kurzer Zeit ohne Probleme erlernen. Ich meine das gar nicht als Vorwurf, denn ich kenne das Phänomen durchaus auch von mir. Ich habe mehrere Anläufe unternommen, mich mit Harmonielehre auseinanderzusetzen, aber immer wieder aufgegeben. Mich langweilt das leider unendlich und ich habe ni…

  • GOLDBERG, Johann Gottlieb

    Felix Meritis - - Komponisten

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    Das bekannteste Goldbergs dürfte wohl seine Triosonate in C-Dur sein, die früher als BWV 1037 geführt wurde. Ich kannte das Werk schon viele Jahre, konnte mich aber erst unlängst nach Hören von Amandine Beyers Einspielung dafür begeistern: Dies hat mich sofort neugierig auf die andere Kammermusik Goldbergs gemacht, weshalb ich mir die oben mehrmals gezeigte CD von Musica Alta Ripa kaufte. Leider war ich aber recht enttäuscht, weniger von den Werken - da sind tolle langsame Sätze dabei - als von …

  • Eben gehört

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Giovanni di Tolon: „Hallo zusammen, hier im Forum habe ich viel Gutes über diese Scheibe gelesen und mich nun endlich daran gemacht, sie zu bestellen und zu hören: Man kommt nicht leicht auf die Idee, dass Finnen besonders gut Telemann spielen könnten, aber diese hier können. In meinen Ohren sind alle Stücke in ihrem Charakter sehr lebendig-unterschiedlich gelungen getroffen. Danke für die nachdrückliche Empfehlung, lieber David! Gruß Benno “ Das freut mich sehr, lieber Benno! Ich bin …

  • Zitat von Hempel: „Für mich sucht Bartok in völlig anderen, in der ungarischer Tradition und verleugnet beinahe die westliche Rezeption. “ Das würde ich so nicht unterstreichen, denn Bartók gliederte seine Werke in drei Gruppen: 1. unbearbeitete Volksmusik, von ihm höchstens mit einer Klavierbegleitung versehen, 2. bearbeitete Volksmusik, und 3. Originalwerke mit gelegentlichen Zitaten aus der Volksmusik. Bei der MSSC handelt es sich um ein Werk der dritten Gruppe und Referenzen an die Tradition…

  • Da würde ich weitgehend zustimmen! Seine Haydnmessen finde ich fantastisch, seinen Mendelssohn hingegen würde ich ähnlich wie diesen Bartók einstufen (seine KK von Brahms mit Buchbinder finde ich aber ziemlich gut).

  • Nach den beiden von Hempel zitierten "Exoten" unter den Aufnahmen (Mravinsky und Stokowski) auch von meiner Seite eine ungewöhnliche Aufnahme: Ich habe diese Aufnahme erst eben erworben und gestern am Abend gehört. Die Eindrücke sind also frisch aber nicht geprüft. Ich würde sagen: ein typischer Harnoncourt. Bei ihm habe ich oft den Eindruck, dass er Komponisten für Leute hielt, die v.a. Originelles und Kurioses geschaffen haben - so auch hier. Das ist ja auch wahr, dennoch fehlt da eine Dimensi…

  • Lieber Alexander, Dein Beitrag hat mich neugierig auf diese Einspielung von Boccherinis op. 32 gemacht, denn ich teile Deine Begeisterung über ihr Haydn op. 50 - das ist wirklich nobles Quartettspiel höchster Güte! Op. 32 ist nach wie vor meine liebste Werkgruppe Boccherinis, obwohl es durchaus hochqualitative Konkurrenz gibt (etwa unter den Symphonien und Streichquintetten).

  • Eine meiner Favoritinnen ist diese CD: "Telemann at Café Zimmermann" Tatsächlich wude keines der hier eingespielten Werke während Telemanns Aufenthalt in Leipzig oder gar für das legendäre Café Zimmermann geschrieben. Reiner Beschiss also - aber wenigstens passt die musikalische Qualität.

  • Das freut mich sehr, lieber Wolfgang!

  • Quasi das Gegenmodell zu Boulez` früher Einspielung ist die von Dorati mit seinen Detroitern: Der Hörer wird hier im ersten Satz nicht bedroht, sondern viel mehr angefleht. Mich erinnert das sehr an ein "Aus tiefer Not schrei ich zu Dir". Die Instrumente lässt Dorati sehr stimmlich, mit deutlichem Vibrato, intonieren. Gleichwohl weist der Satz auch einen sehr schönen dynamischen Bogen auf wie bei Boulez und ist ebenso glasklar gespielt. Auch die übrigen Sätze sind wesentlich freundlicher als bei…

  • Finde ich gut! Nase zu und durch sozusagen.

  • Ich selbst habe folgende Box: Vorteil: eine tolle Aufnahme von Skrjabins Poeme d'Extase ist darauf, Nachteil: die legendäre Aufnahme vom Konzert ohne Orchester ist nicht dabei. Digital nachbearbeitet ist die MSSC mW in beiden Boxen leider nicht.

  • Ich habe mich anlässlich der neuen Diskussion hier wieder mit der MSSC intensiv auseinandergesetzt und muss Teleton absolut widersprechen. Es stimmt, dass es bei der alten Boulezaufnahme ein leicht störendes Hintergrundrauschen gibt. Aber wer darüber hinweghören kann, kommt in den Genuss einer absolut singulären Aufnahme. Diese Interpretation stellt in puncto Gruselfaktor und Durchhörbarkeit eine Ausnahme dar. Und: selbst der letzte Satz ist ins Negative, Manische verkehrt. Der erste Satz ist un…

  • Zitat von Maurice: „Zitat von andréjo: „Das habe ich befürchtet ( ) und deswegen oben ein "noch" in Klammern gesetzt! Für alle Fälle! “ Verstehe. Wagenaar hatte ich zuvor nie gehört. Da war an eine Einspielung von CPO nicht zu denken gewesen. Eine tolle CD !! Auch die Verdi und Rossini Discoveries gehören dazu. “ Richard Wagenaar war ein genialer aber umstrittener Tonsetzer aus Leiden, der damals berühmte Opern wie "De vliegende Duitser" oder "Lodengrün" komponierte. Heute weitgehend unbekannt.

  • Auf jeden fall sehr hörenswert sind Chaillys neue Mendelssohnaufnahmen mit dem Gewandhausorchester, v.a. da es sich teilweise um Raritäten handelt. Aber meine wichtigste Platte von ihm ist die mit Bartóks Mandarin, da dies die einzige Aufnahme zu sein scheint, bei der das Programm sehr detailliert dargestellt und in mehr Tracks als üblich unterteilt ist. Für mich war das ein Augenöffner.

  • Was mich immer wundert, ist, dass der zweite Satz so schlecht wegkommt bei Kritikern und Musikfreunden. Ich halte diesen schlichten aber im Detail raffinierten Satz für eine perfekte Abwechslung zum grandiosen und ambitionierten Kopfsatz. Nur vom Finale bin ich auch nicht soooo begeistert. Ich finde es doch etwas zu lang. Mehr knackig "to the point" wäre für mich passender.

  • Zitat von music lover: „Und wer Prokofiews Klavierkonzert Nr. 3 zu den "kruden, selten gespielten Werken" zählt, den kann man sowieso nicht ernstnehmen. “ Ja, das ist wirklich ein peinlicher Fehltritt sondergleichen. Dieses Konzert gehört sicherlich zu den fünf am häufigsten gespielten Klavierkonzerten aus dem 20. Jahrhundert.

  • Dass Mozart instrumentengerecht schreibt, stimmt absolut. Dass merkt man auch bei diversen Werken für Violine deutlich. Beethoven dagegen....

  • Bei Wagner kommt aber schon dazu, dass er ein Revolutionär war und eine bessere Welt wollte. Deshalb stoßen seine charakterlichen Defizite noch übler auf.

  • Na ja, für mich gehören die 2. und 3. Klaviersonate von Chopin zum Faszinierendsten, das jemals für Klavier geschrieben wurde. So "scheitern" wie Chopin in diesen Ausnahmewerken würde ich auch mal gerne im Leben...

  • Opus 35 hätte Gould mit ziemlicher Sicherheit nicht gerne gespielt, weil ihm die Präludien gegen den Strich gegangen wären. Da moserte er schon bei Bach herum. Opus 65 war ja, wie von Dir erwähnt, geplant. Ich glaube deshalb nicht, dass Gould mit romantischer Musik ein spezifisches Problem hatte. Mozart und Strawinsky sind bekanntlich keine Romantiker.

  • Lieber Peter, die Texststellen kenne ich natürlich sehr gut, denn ich war früher ein veritabler Gouldfreak. Trotzdem: die h-Mollsonate ist keine "großartige Miniatur" sondern ein "Großwerk, das Schiffbruch erlitten hat". Trotzdem spielte Gould eben dieses Werk ein, obwohl es ihm nicht behagte. Und zu Schumann gibt es eindeutig negativere Aussagen. Mit "Romantikern" muss hier zudem "Hochromantiker" gemeint sein, denn der Spätromantik stand er generell sehr wohlwollend gegenüber. Strawinsky und Ba…

  • Gestern habe ich mir zum ersten Mal wirklich konzentriert das Oboenkonzert von Strauss durchgeört und anschließend diesen Thread durchgelesen. Ich kann mich beiden Sichtweisen, nämlich dass es "romantisch" bzw. "neoklassizistisch" sei, anschließen. Das dürfte eigentlich der Dreh an dem Werk sein, dass Strauss dies so vermischt. Der Gestus der Solostimme ist für mich eindeutig neoklassizistisch orientiert und Saint-Saens ähnlich, während die Begleitung wie Wagner mit wenig Instrumenten gespielt k…

  • Zitat von andréjo: „Dass Gould auch Schumann gehasst hat oder haben soll - neben vielen anderen, - passt leider in die negative Seite des Bildes, das ich mir von ihm gemacht habe. “ Ein schwieriger Charakter war er wohl schon . Ich denke, dass sich sein Unwillen gegenüber Schumann v.a. auf die Klavierwerke bezog, deren Subjektivismus er nicht folgen wollte oder konnte.

  • Zitat von andréjo: „Das Verb hassen ist ja in der Jugendsprache zu einem beliebten Anti-Euphemismus für nicht mögen geworden. So habe ich Felix Meritis in gewisser Weise verstanden. “ Genau, so war es auch gemeint!

  • Zitat von Eusebius: „Das ist aber wohl etwas anderes als "hassen" oder? Ich mag auch bestimmte Musik nicht so gerne, aber hassen tue ich keine. “ Meines Wissens sagte Gould, dass ihn Schumann mit Widerwillen erfülle. Dem englischen "to hate" kommt das schon recht nahe.

  • Zitat von Eusebius: „Gould hatte generell ein zwiespältiges Verhältnis zu romantischer Musik, die seinen ästhetischen Vorstellungen nicht entsprach. Das hat ihn allerdings nicht davon abgehalten diese zu spielen. Es gibt sogar ein ganze Reihe solcher Aufnahmen, und die Intermezzi von Brahms sind nach meiner Meinung sogar ausgesprochen eindrucksvoll. Das er diese Musik gehasst hätte würde ich nicht sagen, ich kenne dazu auch keine biografischen Hinweise. Kein Musiker spielt Musik die er hasst, es…

  • Naja, Gould hat immerhin mit Menuhin, Laredo und Leonard Rose viel beachtete Bach bzw. Schönbergaufnahmen gemacht. Diese finde ich auch durchaus gelungen. Allerdings musste man sich seinen Ideen fügen. Gould hasste übrigens Schumann, was die Einspielung des Klavierquartetts wohl kaum beflügelte. Es fällt mir allerdings schwer, zu verstehen, was ihn am Klavierquartett gestört haben könnte. Kontrapunkt gibt es dort jedenfalls genug - im Gegensatz zum Klavierquintett .

  • A ist Adolf Bernhard Marx, oder?

  • Ich bin bei Dussmann gut eine Stunde durch das Repertoire gegangen. Ich glaube, sie haben die Zahl an Aufnahmen von "Mainstream"komponisten leicht eingeschränkt, um mehr Platz für weniger bekannte Komponisten zu haben. Von Kozeluch hatten sie z.B. zwischen 10 und 15 CDs. Dass es dort auch Noten gibt, hat mich gefreut, denn damit habe ich mich auch eingedeckt, u.a. mit einer Partitur der Hebridenouvertüre.