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  • Zitat von Tichy1988: „Zitat von Zwielicht: „Die Nachfrage nach technisch reproduzierter Musik existiert. “ Schon. Aber wie bereits Vinyl wird die CD in näherer Zukunft ebenfalls zum Liebhaberobjekt "deklassiert" werden, das ist meiner Meinung nach unumgänglich. “ Klar. Mit "technisch reproduzierter Musik" meinte ich ja nicht nur materielle Tonträger, sondern ausdrücklich auch Streaming, Download etc. - im Grunde alle Formate medial aufgezeichneter und wiedergegebener Musik (einschl. Rundfunküber…

  • Zitat von Hudebux: „Die Frage ist doch die: Was wird in Zukunft Künstler motivieren Konserven zu veröffentlichen, wenn sie selbst davon nichts haben? “ Sie verdienen damit kaum noch etwas. Aber sie machen z.B. mit Aufnahmen Werbung für ihre Konzerte/Auftritte. Und es gibt ja auch (wie von Julia Fischer im Interview gesagt) künstlerische Gründe, eine Interpretation zu dokumentieren. Die Nachfrage nach technisch reproduzierter Musik existiert. Und solange sie existiert, wird diese Nachfrage auch g…

  • Wenn eine Interpretation, die nur auf CD/DVD verfügbar ist, mich interessiert, dann kaufe/höre ich die CD/DVD. Wenn eine Interpretation, die mich interessiert, nur als Stream oder Download verfügbar ist (was in letzter Zeit vermehrt vorkommt), dann kaufe/höre ich den Stream/Download. Wenn verschiedene Formate einer Interpretation, die mich interessiert, zugänglich sind, dann entscheide ich fallweise (nach Kriterien wie Kosten, Klangqualität, Bequemlichkeit, Nachhaltigkeit bzw. wie oft werde ich …

  • Zitat von putto: „Dass das Ding genauso funktionieren müsse wie Beethovens 5. ist doch sehr wohl eine von außen herangetragene Forderung. “ Eben. Das Finale von Tschaikowskys Vierter funktioniert unbestreitbar anders als der typische "Kehraus" einer klassischen Sinfonie und es funktioniert anders als das per aspera ad astra in Beethovens Fünfter - wobei diese Modelle trotzdem in gewisser Weise präsent sind. Wenn man es auf einen Begriff bringen will, dann auf den der "romantischen Distanz". Must…

  • Zitat von Felix Meritis: „Wobei zu klären wäre, was das Meisterliche an T4 denn genau ist. Ist es kompositorische Raffinesse oder die musikalische Darstellung des Schicksalgedankens, der durchaus auch mit theatralischen Mitteln (Fanfare) vermittelt wird? “ Beide Aspekte müssen sich nicht unbedingt widersprechen. Oder anders gesagt: es könnte auch an Hörern liegen, die die "theatralischen Mittel" halbwegs erkennen, die kompositorische Raffinesse aber nicht. Zum Beispiel (Zitate aus dem allgemeine…

  • Eben gehört

    Zwielicht - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Josquin Dufay: „Wie gesagt: die DG lizensiert praktisch nichts, weil sie es bereits selber im Katalog hat. Äonen von CDs zeigen dies. Ich bin sowieso überrascht, daß sie bei dieser Box vielleicht den Weg der Lizensierung gehen werden, gehen müssen. “ Wie auch bei der Box mit Regers Orchestermusik, bei der die DG ältere Koch-Schwann-Aufnahmen lizensiert hat - siehe hier. Sowas hätt's früher nicht gegeben!

  • Wenn man mal in der Logik der programmatischen Konzeption bleibt: das "Schicksal" in der Vierten ist gewissermaßen unabänderlich, unausweichlich (wie der Tod), es kann nicht transformiert, allenfalls wie im Finale übertönt werden. Dass die Schicksalsfanfare ein wenig primitiv-archaisch ist, höre ich auch so. Allerdings setzt Tschaikowsky sie auch sehr sparsam ein, gerade im Vergleich zur Fünften, wo das Schicksalsmotiv in allen vier Sätzen präsent ist, dafür aber auch in verschiedene Richtungen …

  • Zitat von Kater Murr: „Das Finale ist eine fetzige Kirmes, die ich im Rahmen des "poetischen Programms" schwer ernst nehmen kann und recht schnell nur noch lärmend und anstrengend finde. “ Die Diskussion hatten wir an anderer Stelle schon einmal. Ich wiederhole meine dortige Aussage: Dieses Finale hat eine klar definierte dramaturgische Funktion, es übertönt und verschiebt durch den dröhnend-trivialen Volksfesttonfall die Wiederaufnahme der Schicksalsmotivik, die dann aber doch durchbricht, schl…

  • Noch etwa 10 Tage steht bei BR Klassik der Mitschnitt der Parsifal-Premiere an der Bayerischen Staatsoper vom 28. Juni zur Verfügung: br-klassik.de/audio/parsifal-106.html (erster Akt ab 35:15, zweiter Akt ab 2:53:25, dritter Akt ab 4:38:10) In der (den meisten Reaktionen nach durchgefallenen) Regie/Bühnenbild-Kooperation von Pierre Audi und Georg Baselitz singen u.a. Jonas Kaufmann (Parsifal), Nina Stemme (Kundry), Christian Gerhaher (Parsifal), René Pape (Gurnemanz) und Wolfgang Koch (Klingsor…

  • Heute und demnächst im TV

    Zwielicht - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Amfortas09: „Lohengrin: Roberto Alagna “ Hat gerade abgesagt: welt.de/kultur/article17852606…b-Text-nicht-gelernt.html

  • Zitat von Armin Diedrich: „Der Grund wird wohl eher sein, daß die Premieren seit einigen Jahren in Kino, Fernsehen und anderen Medien übertragen werden und das Material damit schon da ist, ohne daß ein paar Jahre später teuer nochmal aufgezeichnet werden muß. “ Ja, schon richtig. Im Grunde aber das gleiche Problem: Man müsste ja auch nicht im Kino/Fernsehen die Premiere übertragen, sondern könnte sich einer Produktion im zweiten, dritten, vierten Jahr ihrer Existenz widmen. Der Boulez/Chéreau-Ri…

  • Zitat von Symbol: „Ich frage mich, wie man auf die Idee kommen konnte, diese Zurichtung auch noch auf DVD zu veröffentlichen. Eine CD-Veröffentlichung hätte es hier locker getan, dann hätte man die vorzügliche musikalische Darbietung auch zur Verfügung. Den Quark von Laufenberg braucht man m. E. nicht, es sei denn, man benötigt in Regie-Studiengängen an Hochschulen noch ein Negativ-Beispiel. “ Nach einer "Idee" suche ich bei vielen Neuerscheinungen im Klassikbereich vergebens... Wie so oft exist…

  • Bei dieser DVD sollte man meiner Meinung nach das Bild auslassen, dann erspart man sich die in fast jeder Hinsicht missglückte Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg (siehe auch diesen Thread: Wagner: Parsifal - Bayreuther Festspiele 2016 (Premiere: 25.7.16)). Wer sich aber auf die Hörspur beschränkt, kann eines der geglücktesten Parsifal-Dirigate der letzten Jahrzehnte erleben: Hartmut Haenchens Gespür für Tempi, Tempowechsel und Übergänge (allein die beiden "lebhafteren" Takte im ersten Akt bei…

  • Zitat von Mauerblümchen: „Das Abschiedskonzert mit Mahlers 6. Sinfonie wird demnächst in der Digital Concert Hall zur Verfügung stehen: "https://www.digitalconcerthall.com/de/concert/51231 “ Ich habe mir gestern mal die Radioübertragung angehört, das war die Aufführung vom 19.6., nicht vom 20.6. (kann man beim DLF und beim WDR abrufen, siehe Beitrag 93 weiter oben). Von der klanglichen Qualität natürlich nicht mit der DCH zu vergleichen, aber immerhin. Der Kopfsatz großartig, mit der notwendigen…

  • Klar kann und soll man diesen Artikel nicht für die alleinige Wahrheit nehmen, zumal viele Stimmen - notwendigerweise - anonym ertönen (immerhin kommt mit Guy Braunstein auch ausführlich ein positives Korrektiv zu Wort). Aber wenn man die größtenteils begeisterten und teils verehrenden Äußerungen der Orchestermusiker zu Rattle z.B. in dem rbb-Film und die Stimmen in diesem VAN-Artikel zusammen betrachtet, ergibt sich vielleicht doch ein (unvollständiges) Panorama der Meinungen in diesem Orcheste…

  • Zitat von Konrad Nachtigall: „Hier rechnet Uwe Friedrich vom Deutschlandfunk nach 16 Jahren final mit Simon Rattle ab [...] “ Richtig fies ist dieser Artikel: van.atavist.com/simon-rattle

  • Zitat von maticus: „Es gibt ein Abo (mtl. 14,90 EUR) und ein Jahresticket (149,90 EUR). Wenn ich mindestens ein Jahr dabei bleiben will, dann ist doch ein Jahresticket günstiger. Oder hat ein Abo anderweitige Vorteile? “ Da Du eh ein Jahr dabeibleiben willst, würde ich auf jeden Fall das Jahresticket nehmen. Zitat von maticus: „Andere Frage: nach welcher Zeit erscheint eine Liveübertragung i. d. R. im Archiv? “ Unterschiedlich. Die meisten Konzerte werden ca. eine Woche nach der Liveübertragung …

  • Zitat von Mauerblümchen: „Die Liste ist doch ganz interessant. Zunächst: Sie ist überschrieben mit "Die meistgespielten Werke der Ära Rattle". Da in der Liste der Uraufführungen präzisieren " ... unter Simon Rattle" hinzugefügt ist, gehe ich davon, dass die "meistgespielten" alle Dirigate aller Dirigenten umfassen. “ Das sehe ich auch so. Zitat von Mauerblümchen: „Ok, Beethoven und Brahms dominieren. Dass der "Sacre" und "La mer" prominent vertreten sind, ok. Aber: - Platz 6 für die "Drei Orches…

  • Zitat von Kater Murr: „Aber bei Haydn wäre es ja gar kein Problem gewesen, ein Album mit drei seltener gespielten Sinfonien einzuspielen. “ Es ging bei Rattles Imaginary Orchestral Journey ja zunächst nicht darum, ein Album einzuspielen. Haydn-Sinfonien sollten im Konzert mal nicht als Aufwärmstücke benutzt werden, sondern als zentrales Stück eines Konzertabends fungieren. Eben ein Haydn-Kondensat von einer Stunde nach der Pause. Das ist natürlich kein Programm für Haydn-Kenner, sondern eines, m…

  • Dafür, dass Rattle Haydn als seinen Lieblingskomponisten bezeichnet hat (man sehe sich den von Beryllo in Beitrag 74 verlinkten Film an), standen dessen Werke nicht überproportional häufig auf dem Programm: Die Sinfonie Nr. 86 hat er in den ersten Jahren häufig dirigiert, seit Bestehen der Digital Concert Hall (2009) waren es neben der Schöpfung und den Jahreszeiten nur noch die Sinfonien 92, 95 und 80 (letztere als einziger Schritt in vorher unbetretenes Gebiet). Und dann gab es noch eines von …

  • Ich habe die Diskussion über Rattle in den Rattle/Berlin-Thread verlagert und dort fortgeführt.

  • Aus der Capriccio-Presseschau herübergerettet: Zitat von Konrad Nachtigall: „Hier rechnet Uwe Friedrich vom Deutschlandfunk nach 16 Jahren final mit Simon Rattle ab (und watscht auch gleich noch Daniel Barenboim ab, das ist wohl ein Kollateralschaden). Unterhaltsam zu lesen, wenn auch arg pauschal zugespitzt und es greift wohl meiner Meinung nach doch zu kurz, Rattle als reines "Markettinggenie" abzutun. “ Zitat von Harnoncourt-Fan: „So zugespitzt finde ich das nicht. Die Kernpunkte stimmen ja: …

  • Streichquartett-Konzeptalbum: Das niederländische Dudok Quartet kombiniert unter dem Nenner Solitude etwas überraschend Mendelssohns op. 80 mit Weinbergs Nr. 3 sowie Schostakowitschs Elegie (aus den zwei Stücken von 1931) und fügt extraschrill Quartettbearbeitungen von Josquins Mille regretz und Gesualdos Moro lasso hinzu: Wenn Mystery für Bruckners Achte geht (siehe letzten Beitrag), dann funktioniert auch Misterio für dieses Amalgam aus Biber und Piazzolla (unpassenderweise mit romanischer Arc…

  • Zitat von andréjo: „Oft enttäuscht mich beim Mitlesen von vor allem Klavierpartituren die Nicht-Beachtung von dynamischen Vorschriften. Wobei es Grenzfälle gibt, das ist mir schon klar: Eine Fuge von Reger kann ich als Ausführender nur bedingt im ppp beginnen, wie das bisweilen gewünscht wird. Da geht es dann doch eher um die Geschicklichkeit beim Anschlag. “ Das stimmt. Ich weiß, dass Dynamikbezeichnungen relativ zu verstehen sind, dass sie zusammen mit anderen musikalischen Parametern gelesen …

  • Zitat von Kater Murr: „Evtl. werden bei einer Einspielung auf alten Instrumenten (Archibudelli/Mozzafiato (Sony) oder ersatzweise Hausmusik (EMI/Virgin)) die tiefen Bläser deutlicher herauskommen. Ich kann das zwar nicht an konkreten Stellen festmachen, meine mich aber zu erinnnern, die Klangfarben, bes. bei der erstgenannten Aufnahme eindrucksvoller wahrgenommen zu haben als auf den meisten mit modernen Instrumenten. “ Zitat von andréjo: „Keine der drei Aufnahmen finde ich schlecht, diejenige m…

  • 2013 eingespielt, heute gehört (via Spotify): Es spielen das Amaryllis-Quartett (Gustav Frielinghaus, Lena Wirth, Lena Eckels, Yves Sandoz) sowie Markus Krusche (Klarinette; heute bei der Kammerakademie Potsdam), Daniel Mohrmann (Fagott; heute beim hr Sinfonieorchester in Frankfurt), Christoph Eß (Horn; heute bei den Bamberger Symphonikern) und Alexandra Hengstebeck (Kontrabass; heute beim Bayerischen Staatsorchester in München). Hier wird wirklich Kammermusik gemacht - ein gleichberechtigtes Mu…

  • Zitat von Melione: „Ich sollte vielleicht auch mal die Besetzung dazuschreiben, eventuell weckt das noch mehr Interesse “ Ich hab's mir am Samstag, als ich die Einführung geschrieben habe, angehört und meine auch, dass das eine schöne Interpretation ist. Nicht vom "musikantischen" Typus, eher um viel Differenzierung bei Dynamik und Rhythmik bemüht. Allerdings finde ich den Hornisten nicht ganz auf der Höhe der anderen Musiker. Klar, das Horn hat's immer schwer: aber hier sind es nicht nur eine g…

  • 120 Jahre DG - ein Kommentar von Manuel Brug zu den Jubiläumsfeierlichkeiten: klassiker.welt.de/2018/06/13/5…n-der-deutsche-grammphon/

  • Ein neuer orchestraler Regerklotz, für den die DG - man höre und staune - die alten, bei Koch-Schwann erschienenen Aufnahmen übernommen hat: Genaue Inhaltsangabe hier: deutschegrammophon.com/de/cat/4799983

  • Zitat von Tichy1988: „Wie schade, dass Boulez nicht doch noch am Ende Sibelius dirigiert hat “ Sibelius nicht, aber immerhin Bruckner. Da schließt sich der Kreis.

  • Zitat von maticus: „Aber es ist doch eigentlich klar, dass die Klarinette hier als Soloinstrument am besten geeignet ist. Bei Mozarts Gran Partita sind es auch die Klarinetten und Oboen, z. T. noch die Bassethörner. Aber diese Instrumente gibt es hier ja nicht. Ich habe das Werk gestern Abend zum ersten mal gehört. (In der Aufnahme mit dem Mullova Ensemble.) Wenn ich nicht genau hingehört hätte, wäre mir garnicht aufgefallen, dass Horn und Fagott mit dabei sind. Beim Fagott noch weniger als beim…

  • Zitat von Tichy1988: „Er selbst hat in diversen Interviews auch zugegeben, vor Mahler gelegentlich zurückzuschrecken. Ihn stören (wie auch bei Schostakowitsch) die "bewusst brutalen Elemente" und sieht darin wohl eine Art Selbstzweck des Komponisten. “ Nicht ganz: Früher habe er so geurteilt, aber inzwischen seine Meinung geändert, so Blomstedt. 2011: Auch Mahler konnte ich nicht leiden, weil es dort so viele triviale und vulgäre Stellen gab. Was ist das gegen Bach, gegen die Beethoven-Quartette…

  • Mahler 9 / SWR Orchester

    Zwielicht - - Dirigenten

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    Blomstedt habe ich in den letzten beiden Jahrzehnten gelegentlich live gehört, ein paarmal mit den Bamberger Symphonikern, je einmal mit dem Gewandhausorchester, dem DSO Berlin und den Berliner Philharmonikern. Das waren immer sehr erfüllte Konzerterlebnisse, vielleicht nicht spektakulär im Sinne von "noch nie so gehört" (höchstens einmal bei Bruckner), aber in einem tieferen Sinn "stimmig". Mahler verbindet man eher nicht mit Blomstedt - es gibt eine Decca-Aufnahme der Zweiten aus San Francisco…

  • Heute + demnächst im Radio

    Zwielicht - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Amfortas09: „SWR 2 ; Samstag 21.07.18; 20:00 - 00:00 Richard Wagner: Parsifal Amfortas: Christian Gerhaher Titurel: Bálint Szabó Gurnemanz: René Pape Parsifal: Jonas Kaufmann Klingsor: Wolfgang Koch Kundry: Nina Stemme Erster Gralsritter: Kevin Conners Zweiter Gralsritter: Callum Thorpe Stimme aus der Höhe: Rachael Wilson Erster Knappe: Paula Iancic Zweiter Knappe: Tara Erraught Dritter Knappe: Manuel Günther Vierter Knappe: Matthew Grills Blumenmädchen: Golda Schultz, Selene Zanetti, …

  • Schuberts Oktett für zwei Violinen, Viola, Cello, Kontrabass, Klarinette, Horn und Fagott ist m.E. eines der schönsten Werke der Bläserkammermusik, wenn nicht der Kammermusik überhaupt - "schön" im Sinne eines überbordenden Erfindungsreichtums auf allen Ebenen, einer Verbindung von melodischem Reichtum, harmonischer Tiefe und klanglicher Vielfalt. Das Oktett gehört zu den drei Werken, die Schubert am 31.3.1824 brieflich im Zusammenhang mit der vielzitierten Absicht nennt, sich "den Weg zur große…

  • Zitat von Symbol: „Das Projekt wurde doch mal mit Il Giardino Armonico begonnen. Wieso ist denn jetzt das Kammerorchester Basel involviert? “ Es war von Anfang an geplant, dass das Projekt mit zwei Klangkörpern im Wechsel (und gelegentlich sogar im Zusammenwirken) verwirklicht werden soll - Antonini hat das bereits 2014 im Interview bestätigt: Frage: Im Laufe der 107 Sinfonien, die bis 2032 eingespielt werden, werden Sie immer wieder zwischen Ihrem Ensemble „Il Giardino Armonico“ und dem Kammero…

  • Erste Martha-Aufnahme seit Jahrzehnten - ein Mitschnitt der Frankfurter Produktion von 2016:

  • Antonini

    Zwielicht - - Orchestermusik

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    Zitat von andréjo: „Mal schauen, was länger hält: dieses Forum, dieses Projekt, dieses Tonträgerformat oder dieser Schreiber ...... “ Haben sich doch bisher alle ganz gut gehalten... Die hippe Antonini-Einspielung mit (EDIT: Il Giardino Armonico und) dem Kammerorchester Basel schreitet voran, die sechste Folge erscheint in Kürze. 2032 will man fertig sein. Mal abwarten. Schöne Aufmachung. Sehr direktes, fast etwas aggressives Klangbild. Und die Idee, den Zyklus mit Kompositionen von Kollegen wie…

  • Zitat von Diabolus in Opera: „"Na, wie wär's mit uns beiden?" “ 38 Jahre später. Der Plattenfirma ist sie treu geblieben.

  • Heute und morgen ein reines Lachenmann-Konzert bei der musica viva in München. Dabei: die Uraufführung einer anscheinend gut halbstündigen "Musik für acht Hörner und Orchester" und eine Aufführung der hier im Thread diskutierten Marche fatale. Das Konzert am morgigen Freitag wird ab 20 Uhr als Video-Livestream auf der Website von BR Klassik übertragen. Ein Gespräch mit Lachenmann u.a. über das neue Werk: br-klassik.de/themen/klassik-e…ehrung-interview-100.html Auch in der heutigen FAZ ein Gesprä…