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  • Mir entstand zu diesem Thema längst die Frage, wie das Forum auf diese Entwicklung reagieren wird. Die Verlinkung von Covern via jpc und Amazon würde hinfällig, diese Art der Beschränkung. Darüber 'stolperte' ich dieser Tage bei Netflix- Filmen, im rein musikalischen Bereich werden derlei Schwierigkeiten sich ebenfalls häufen. Dass Künstler dem Trend folgen, ob nun bei Film oder Musik, ist doch nur nachvollziehbar, der physische Tonträger verliert an Bedeutung. Andererseits 'lügt ein Bild mehr a…

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Nun, da ich so manches ja nicht verstehe, noch ein wenig mehr davon: Wie Telemann dazu kommt, im Stile der französischen Quasi- Militärmusik zu komponieren wie Philidor etc. . Da denkt man, man kenne 'seinen' Telemann- und wird doch immer aufs Neue überrascht und vom Gegenteil überzeugt. Beim wiederholten Hören versuchte ich, Telemann "wegzudenken", das also zu hören wie eben Philidor oder Francoeur, recht schnell wurde aber deutlich: da schreibt jemand im Stil der Franzosen, sehr liebevoll und …

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Josquin Dufay: „Das ist richtig, aber ich habe es nicht erwähnt, weil die DG sie gewiß nicht berücksichtigen wird; es ergibt dann auch keinen Sinn, sie zu erwähnen. Sie sind uralt und nicht wirklich gelungen. “ Genau das ergibt keinen Sinn. Wie gelungen sie sind, spielt doch keine Rolle. Es sind historische Dokumente. Genau deshalb von Interesse. Bleibt mir nun die Frage: woher kannst Du wissen, welche Aufnahmen die Decca für nennenswert hält, sie in die Box aufzunehmen? Wenn es um His…

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Muss das jetzt so hochkochen? Dass Gardiners Aufnahmen eigentlich kaum zur Debatte stehen, sollte doch klar sein. Sein: "SDG" heißt ja auch: "Scheiß Deutsche Grammophon". Dass Robert von Bahr Lizensierungen nach denen zu Brilliant kritisch gegenübersteht, ist auch bekannt. Dagegen hat Vanguard eine derart wechselvolle Geschichte hinter sich, dass ich es für ebenso wahrscheinlich halte, Deller- Aufnahmen von dort zu rekrutieren wie oben genannte Gardiners oder Suzukis. Nämlich eher nicht, aber ni…

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Schon zum zweitenmal in Folge: McGegan kann ja ein schrecklicher Erbsenzähler sein, hier aber klingt alles total entspannt ohne Details zu unterschlagen. Leidet nicht an Sperings 'Kurzathmigkeit' in der Phrasierung, um bei HIP- Aufnahmen zu bleiben. Allein der etwas hallige Klang stört mich, der wahrscheinlich dem Live- Mitschnitt geschuldet ist. Besonders gelungen finde ich die "Schmankerl", die Art, wie McGegan Portamenti doch sehr natürlich ins Geschehen einbindet. Muss Erwähnung finden, weil…

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Josquin Dufay: „Welche Einspielungen sie lizensieren müssen, ist Spekulation “ Bei Spekulationen recht haben zu wollen, finde ich doch befremdlich. Wie wär's mit: Lassen wir uns überraschen?

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Doc Stänker: „Diese und die 1955er aus Amsterdam und es reicht fürs Glück. Gäbe es beide nur in angemessener Tonqualität! “ Wahre Worte! Auch wenn ich manch andere Einspielung nicht missen möchte, Hand aufs Herz: wielange brauchst Du, um bei diesen beiden Mitschnitten den Klang zu 'vergessen'? Fünf ungefähr? Wenn überhaupt? Manchmal stelle ich mir die Frage, wie wir wohl z.B. Gardiners Einspielung werten würden, klänge sie technisch so wie eben jene Klemps....

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Josquin Dufay: „Ja, richtig: Vanguard "The Bach Guild" - hatte ja schon immer zum Katalog der DG/Decca/Philips gehört... “ Ach komm, liegt näher als Spekulationen um Gardiners Bach- Kantaten von SDG oder die Suzukis von BIS, oder?

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Mauerblümchen: „Im ersten Satz gibt es einige Stellen, die klingen für mich hektisch - und nicht dringlich und wichtig, wie in den besten Aufnahmen. - Ansichtssache, bzw. Anhörssache, wie immer. “ Dem zweiten Teil Deiner Aussage kann ich nur zustimmen. Hörte gerade Järvi und Savall im Vergleich- und nehme das völlig anders wahr als Du. Vielleicht habe ich auch zuviel CPE Bach gehört in letzter Zeit und finde darum überzeugender, dass Savall auch mal Entspannung zulässt statt stets ange…

  • Eben geglotzt

    Hempel - - Film etc. - Werke

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    Übers Wochenende verteilt sah ich zwei Netflix- Produktionen nach Stephen King. "1922" und "Das Spiel". Und beide haben mich positiv überrascht. Insbesondere "Das Spiel" galt als nicht verfilmbar, da im Grunde alle "Handlung" sich im Kopf der Hauptperson abspielt. Will nicht spoilern, darum nur wenige Worte: der Zuschauer wird irritiert zwischen Realität und Vision belassen bis zum Schluss. Bis dorthin wirklich gut gelungen. Besser noch gefiel mir "1922". Das Buch kenne ich nicht, vielleicht des…

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Daraus die Bach- Kantaten BWV 54 & 170 und das "Agnus Dei" aus der h- moll-Messe. Wahrscheinlich ist die Aufnahme eingegangen in die 333- Box von Decca, las im Thread dazu, es gäbe nur das Magnificat mit Deller. Stimmt nicht. Was Deller und das Leonhardt- Consort hier machen 1954, ginge heute nicht mehr "durch". Intonationsprobleme, schlechtes Deutsch, eher befremdliche Orgel.... Trotzdem! Mit dieser Hingabe, sich Versenken in den Ausdruck, das scheint heute nicht mehr en vogue zu sein. Ein Bac…

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Lieber JD, danke für Deine Cover- Suche. Ja, man muss wissen, welche Ausgabe es ist- die von Dir gefundene ist es eben nicht, leider. Ich kenne drei verschiedene Ausgaben des Zyklus und jede ist klanglich verschieden zu den anderen. Darum verwies ich explizit auf die japanische Ausgabe, die am natürlichsten klingt in meinen Ohren. Aber gerade zu dieser finde ich wirklich kein Cover.

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Ein Cover zu suchen, habe ich jetzt aufgegeben. hmv.co.jp/artist_%E3%83%99%E3%…%BC%886CD%EF%BC%89_110301 Höre gerade die "Eroica" aus Lugano, heute nachmittag Leibowitz. Mag sein, dass beide ähnlich herangehen, für mich bleibt Leibowitz seltsam unverbindlich und glatt- was den Rang der Aufnahme nicht schmälern soll. Scherchen hingegen setzt Akzente TROTZ und WEGEN des Tempos, artikuliert und lässt die Musik atmen- oder auch atemlos sein, um das aber wieder aufzufangen. Scherchens Gestaltungswill…

  • Eben geglotzt

    Hempel - - Film etc. - Werke

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    Mit den Büchern tat ich mich schwer und hoffte nun, der Film könnte mir helfen. Hm, so manche King- Verfilmung leidet an Überlängen, diese hier ist wohl zu knapp geraten. Ist der Film gar so überflüssig wie manche Kritiker behaupten? Nicht zwingend, schlaflose Nächte betreffend .

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Mache weiter mit so seltsam schweigender Musik. Händels "The Triumph of Time ans Truth" hört man wirklich selten, die früheren Fassungen werden bevorzugt. Dabei ist dieses Spätwerk nicht weniger reizvoll! Natürlich fehlen Ohrwürmer wie "Lascia la spina", dafür gibt es konzentrierte Musik ohne Theaterdonner. "Ludus Baroque" trifft den Ton der Musik sehr schön, auch in Chören mit Blech und Pauken bleibt der "Sound" intim. Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, warum die Musik des greisen Händel …

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Was für eine sanfte Musik! Der zweite Satz des Konzerts für zwei Violinen ist ein 'Soave', so könnte die ganze CD benannt sein. Die drei Kantaten, darunter eine: "Ach Gott, wie manches Herzeleid", sind Choralkantaten. Wobei Graupner mit dem Material sehr anders umgeht als Bach. Introvertiert, demütig. Dorothee Mields singt herzzerreißend schön, ebenso feinsinnig begleitet vom Ensemble. Eine ganz feine, stille Aufnahme, in die ich nur mal eben reinhören wollte und sofort gefesselt daran hängenbl…

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Zerknirscht, ja,. Die Aufnahme ist mir zu maniriert. Erst Alessandrini hat mit seiner Aufnahme den Rundumschluss geleistet, detailliert zu sein und doch großzügig sein zu können. Insbesondere bei BWV 1044 war ich zutiefst enttäuscht, alle Affektgeladenheit geht mir unter in Subtilität über alle Maßen. Dabei stimme ich Dir zu: ein größeres Ensemble vermisst man nicht. Ich nur eben einen konzentrierteren Zugriff, der sich nicht verliert im Manirismus. Bin ich zickig? Danke für Deine Antwort!

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Was hört man nicht alles bei Schlaflosigkeit?! Goldberg hier und da, aber eben auch CPE Bach . Hier versammelt die beiden Doppelkonzerte um ein eigentlich schwaches, aber lärmiges Konzert, Wq. 27, herum, das mit Trompeten und Pauken seine Gefälligkeit zu kaschieren sucht. Anders die beiden Doppelkonzerte. Das erste für zwei Cembali F- Dur, komponiert noch in Berlin. Die Ecksätze sind typisch Berliner Bach, der Mittelsatz hingegen stark individuell. Mit seinen gedämpften Streichern und seinen Gi…

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Und? Wie gefällt Dir die Aufnahme? Ich frage, weil ich bei ihrem Erscheinen Vorschusslorbeeren vergab und dann enttäuscht blieb. Mir einfach zu maniriert- wenn auch mit schönen Ansätzen, die jedoch nicht "durchgezogen" werden.

  • Seit Wochen schon bin ich weiter unterwegs in Sachen CPE, in Worte gefasst hier etwas geballt. Immer wieder ein etwas heikles Unterfangen, ein Clavichord gut aufzunehmen! Ich bekam hier bereits Rüffel für diese Aussage, ich wiederhole sie dennoch. Denn hier wieder: auch als DVD- Audio erhältlich und mit der Werbung, audiophil zu sein. Aber trifft das zu? Der Raum für das Instrument doch zu groß dimensioniert, es klingt übergroß und Details ertrinken in der großzügigen Akustik. Gespielt sind die …

  • Um es vorwegzunehmen: der "Star" dieser Aufnahme ist für mich das Instrument. Ein Nachbau eines Stein- Claviers mit seinem silbrigem Klang, der doch nie an Substanz und Körper zu vermissen lässt, sondern bei Extremen, auch in der Dynamik, immer noch erstaunliche Reserven hat. Ein fortissimo- Anschlag auf einem Stein vermag mich weitaus mehr zu überrumpeln als der auf einem "modernen" Klavier, eben weil es ein so sanft scheinendes Clavier ist, das aber auch anders kann. Beim heutigen Klavier sin…

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Am frühen Morgen Abendmusiken....dieser Musik kann ich mich wirklich nur selten entziehen. Mir lieber als sogar Buxtehude....Interpretation fast egal. Mit den Sängern bin ich hier auch nicht so völlig glücklich, die Ensembleleistung aber, angeführt von "Les Cyclopes", ist umso überzeugender. Dicht, immer am Affekt, auch bei speziellen Besetzungen. Kernig, zu (emotionalen) Ausbrüchen bereit im Rahmen der Textdeutung, sehr anders als Herreweghe oder auch Suzuki bei dieser Art Musik. Das vielbemüh…

  • Die Israelin Joshua spielt Sonaten aus Wq. 65, 43, 63 und 49 nebst Rondos auf einem Nachbau eines Streicher- Hammerflügels. Ein sehr passende Instrumentenwahl wie ich finde, es klingt angenehm warm und eher rund ohne Schärfen oder "spitze" Töne. Dennoch geeignet, die Feindynamik dieser Musik vollständig abzubilden, aber eben auch gesangliche Linien. Mein persönlicher Favoriz der CD ist gleich die erste Sonate g- moll, Wq. 65/17. Deren erster Satz, ein Allegro ist ein Zwitter aus Fantasie und So…

  • Jetzt muss ich meine Aussage doch revidieren. Hörte eben die fis- moll- Fantasie "CPE Bachs Empfindungen", vielleicht das Hauptwerk auf dieser CD. Hier ergibt der "künstliche" Klang Sinn. In der Objektivierung dessen, das der Titel sagt. Der unverbindliche Klang des Instruments vermeidet, dass das Stück in auch nur irgendeine Art von Sentiment abgleitet. Hörbar bleibt und wird, wie extrem Dupouy die Tiefen und Untiefen dieser Fantasie ausleuchtet. Somit ist der Klang, auch der abstrakte hier, Mi…

  • Nach meiner Freude an der anderen, oben genannten Aufnahme Mathieu Dupouys, nun diese hier: Bei den ersten Tönen allerdings war meine Freude getrübt. Yukon schrieb über Guldas Clavichord- Klang Worte wie "Midi- Sound". Dupouys Aufnahme ist für mich angetan, ebensolche Vokabeln zu verwenden. Nach zehnminütigem Hören habe ich mich an den Klang etwas gewöhnt und höre mehr auf Musik und Interpretation. Denn was Dupouy macht, ist eigentlich schön, er nutzt die Möglichkeiten des Instruments breit gefä…

  • Hermann Scherchen- der "Wüstling"

    Hempel - - Dirigenten

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    Lieber MB, danke für den Hinweis!

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Josquin: „bitte nicht erschrecken : “ Ganz und gar nicht! Habe, kenne und mag ich sehr!

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Josquin: „Gar so uninspiriert, wie die Rezenszion bei Amazon es uns vormacht, ist diese Aufnahme gar nicht “ Ganz Unrecht hat der Rezensent aber auch nicht. Die AkaMus liefert doch eigentlich Routine auf hohem Niveau. Auch bei der Camerata Köln bei CPO hat sich Routine eingeschlichen im Rahmen der Einspielung der Bläserkonzerte oder auch der für "Mixed parts", die Überraschung aber an aparten Klangmischungen ging ihnen hingegen nicht verlustig. Anders als "sagittarius" bei Amazon würde…

  • Zitat von Giovanni di Tolon: „The Choice of Hercules “ Lieber Benno, auf Deine Empfehlung hin hörte ich eben im NDR jenen Mitschnitt. So extrovertiert das Dettinger Te Deum sich auch Gehör verschafft, es verblasst gegen "The Choice of Hercules". Wie Pleasure und Virtue um den jungen Hercules werben, ist geradezu von Erotik durchdrungen, zumal in dieser Aufführung. Dessen Arie aber: "Yet, can I hear that dulcet lay" hat mich weinen lassen. Von solcher Schlichtheit, ganz bestimmt nicht Einfachheit…

  • Bin frisch verliebt! In diese CD. Nachdem ich bei iTunes enttäuscht wurde, Track 14 ist nur fragmentarisch im Angebot, ist gerade jenes Andantino grazioso das für mich hinreißendste Stück der Aufnahme. Letzter Satz der Sonate Wq 57/6, als Finalsatz ein Andantino grazioso ist ungewöhnlich genug. Togni nutzt die Klangvielfalt des Tangentenflügels, eben dessen "Schizophrenie", sowohl Hammerflügel als auch Cembalo zu sein und doch ein Instrument mit eigenem Charakter, genüsslich aus. Harfenartige K…

  • Eben gehört - ALTE MUSIK

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Lieber Palestrina, lieber Benno, die beiden Lonati- CDs mit Letzbor kenne ich ebenfalls- und höre sie gern! Was jener Herr Lorenz dort bei Amazon schreibt, hat mich ebenfalls mit Verwunderung zurückgelassen. Als ehemaliger Musiklehrer scheint er ganz der Tradition um Karl Richter etc. verpflichtet und dem damals vorherrschenden Klangideal. Auch für mich ist gerade Letzbor ein Geiger, der sein Instrument wirklich beherrscht mit allen Finessen barocker Spielweise wie eben Scordatur etc., seine Bib…

  • Zitat von maticus: „Beziehst du dich auf das Abschiedskonzert? Dies ist in der DCH bisher nur angekündigt. Oder warst du im Kino? “ Ja. Hier gehört: konzertplayer.wdr3.de/klassisc…t/wdr-3-konzert-19062018/

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Zitat von garcia: „Da "kennt" man einen Komponisten. Denkt man jedenfalls. Hat man mal gehört, ja, schon. Kennt ihn aber eigentlich garnicht wirklich weil er nur immer so nebenher mal lief. “ Lieber garcia, hier hat insbesondere Felix Meritis einige Threads zu Telemann begonnen, die aber leider wieder sanft entschlafen sind. Dennoch gibt es dort womöglich ein paar Entdeckungen zu machen?- sofern Du die Threads nicht inzwischen selbst erkundet hast: G.P. Telemann: TWV 43 - Kammermusik für drei In…

  • Inzwischen auch gehört- und ich wage vorsichtig die Frage, ob Rattle Mahler nicht doch ein wenig sehr ästhetisiert, Ecken und Kontraste abschleift? Hörte im Vergleich einen Mitschnitt mit Szell mit den New Yorkern von '69, also nicht die CBS/Sony- CD. Das Orchester lässt diese ausgefeilte Klangkultur der Berliner natürlich vermissen, dafür folgt es Szell aber in dessen rhythmischer "Bissigkeit" genau. Somit stellt sich jenes Drängen ein, das ich bei der Sechsten auch hören möchte, im Gegensatz z…

  • Eben geglotzt

    Hempel - - Film etc. - Werke

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    Herrlich trashig und mit ausgeprägtem Hang zur Selbstironie. Im extended cut einige Szenen nicht synchronisiert mit deutschen Untertiteln, stört mich aber herzlich wenig. Aller paar Jahre gönne ich mir diesen "Unsinn" und habe dabei großes Vergnügen.

  • Togni spielt auf diesem "schizophrenen Instrument" Tangentenflügel, das die Persönlichkeiten sowohl des Hammerflügel als auch des Cembalo in sich vereint . Er lässt somit manchmal sehr ätherische Klangmischungen entstehen, manche Stimme im Diskant verhaucht im Nichts...eigenwillig schön. Insgesamt eine Aufnahme, die, finde ich, vor allem auf klangliche Raffinesse ausgerichtet ist und dabei die Eigensinnigkeiten der Werke CPEs gar nicht so sehr in den Vordergrund spielt. Eher ein flüssiger, klas…

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Mauerblümchen: „Hmmmm ... Sätze 2 bis 5, ok, ... aber den Kopfsatz fand ich nicht so gelungen “ In Lugano geht Scherchen, besonders mit dem ersten Satz, entspannter um, der dauert eine ganze Minute länger. (Sorry, Metronomangaben kann ich nicht machen.) Trotz des immer noch schnellen Tempo gibt es Innehalten, eine Phrase mal stehen lassen etc., was Scherchen im Studio so nicht recht zulassen wollte.

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Mauerblümchen: „Die tapferen Wiener Philharmoniker konnten oder wollten Scherchen nicht in allen Punkten folgen. Es klappert bisweilen schon mal. Trotzdem: Äußerst hörenswert. Stuhlkantenaufnahme. Mit Andacht aus dem Regal zu nehmen. “ Lieber MB, sollte im großen Urwaldfluss irgendwann mal wieder der live- Zyklus aus Lugano auftauchen: sei Krokodil und schnapp' zu! Vielleicht teilst Du meinen Eindruck ein wenig, die Wiener und Scherchen arbeiteten manchmal etwas gegeneinander...das Orc…

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Mauerblümchen, ich folge Dir hier: Daraus ebenfalls die Eroica. Völlig andere "Subjektivismen" als bei Bernstein, Steigerungen anders angelegt. Ach...ich mag diese Dehnungen der Tempi, das Zurückfinden zum Grundtempo über Umwege. Hoffnungslos subjektiv.

  • Eben gehört

    Hempel - - Musik: Erfahren

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    Mache nahtlos weiter und höre einen Mitschnitt der AkaMus unter dem Motto: "Masters from Leipzig" aus Ghent aus dem Jahre 2010. Auch hier: Fasch, Telemann und Graupner, Orchestersuiten und Concerti. Ob die aufgeführten Werke nun wirklich in Leipzig entstanden sind, kann ich nicht nachvollziehen, ist vielleicht nicht so vordergründig relevant bei dem Motto des Konzerts. Deutlich wird jedoch, dass die drei hier vorgestellten Komponisten sehr wohl eine eigene Musiksprache entwickelten. Fasch legt v…