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  • Also ich bin Atheist und finde es gar nicht befremdlich, wenn ein gläubiger Mensch eine Symphonie dem Gott, an den er glaubt, widmet.

  • Zitat von Eusebius: „Es wird immer diese imaginäre "Tiefe" gesucht. “ Seelische Tiefe wird der Musik Tschaikowskis ja wohl kaum abgesprochen. In ein Boot mit Strauss kann man ihn deshalb nicht setzen. Kater Murr meinte, Tschaikowskis 4. wäre plakativ (was unfreiwillig witzig ist, denn auf russisch heißt plakat` weinen). Natürlich kann man anderer Meinung sein (mich stört plakative Musik überhaupt nicht z.B.), aber völlig haltlos ist diese Einschätzung nun auch wieder nicht. Das zeigt sich besond…

  • Zitat von putto: „ Es gibt da vielleicht zwei Zugangsmöglichkeiten: Man mag eine Art und die andere nicht, oder man versucht, zu verstehen, was das jeweilige Ziel ist, und wie die Umsetzung dann realisiert ist. Dein obigesStatement war ja im Sinne von Variante 2 formuliert: Tschaikowski hat sein Programm und nimmt keine Rücksicht auf - nun auf was. Sicher nicht"Klangschönheit", die ist immer gewährleistet. Aber er ist nicht dezent. Zurückhaltung und Schönheit sind aber nicht deckungsgleich. Viel…

  • Schön und gut, aber mit meinen Aussagen hat das nichts zu tun. Mein Lieblingskomponist ist Mendelssohn. Als undurchdringlich gilt der wohl kaum. Wenn ich einen Zeitgenossen von Tschaikowski nennen müsste, dessen Instrumentierungskunst ich liebe, dann wäre das Saint-Saens. Das klingt so wundervoll - etwas schöneres kann ich mir nicht denken.

  • Zitat von putto: „So ist es OK. Dann hast Du Dich mißverständlich ausgedrückt. “

  • Du verstehst die Argumentation offensichtlich nicht, da etwas zu aufgeregt. Ich habe nicht gesagt, dass seine Instrumentierung objektiv schlecht ist, sondern dass sie vom außermusikalischen Inhalt zu einem großen Teil mitbestimmt wird. Es handelt sich nicht um abstrakte Klangmusik, sondern um Programmmusik im weiteren oder engeren Sinne, die die Instrumentierung mitbestimmt (wertungsfrei!). Dabei finde ich das Ergebnis hässlich, wobei ich hier aber - wie wiederholt gesagt - keineswegs den Anspru…

  • Zitat von putto: „Ihr habt beide dasselbe Problem: Ihr seid Laien, tut aber so, als wäret Ihr Fachleute. “ Nö, habe ich noch nie getan. Du bist einfach intolerant.

  • Zitat von Mauerblümchen: „Ok, das finden wir aber schon im Barock, oder? Wenn es bei Händel heißt "The trumpet shall sound ..", dann spielt tatsächlich eine ... eben. Voll dem programmatischen Narrativ geschuldet. Geister der Unterwelt werden von Posaunen dargestellt (Monteverdi, aber auch Mozarts Don Giovanni). Oder Mendelssohns Elfenmusiken. Welche Instrumentation im Sommernachtstraum wäre denn nicht dem programmatischen Narrativ geschuldet? Oder im Lobgesang ... “ Illustration ist für mich ni…

  • Zitat von putto: „Das ist sachlich falsch. Die Erzeugung des "schönen oder anregenden Zusammenklangs" ist nunmal Tschaikowskis Fähigkeit weitaus deutlicher als die von Brahms oder gar Schumann. Tschaikowski gehört mit Strauss und Ravel zu den glänzendsten Instrumentierern - das ist ebenso Fakt, wie dass Bach oder Palestrina glänzende Kontrapunktiker waren. Man kann sagen, dass man das nicht mag. Aber wenn man schreibt, Bach hätte keinen Kontrapunkt hingekriegt, blamiert man sich halt. “ Das ist …

  • Ich finde es hässlich. Punkt. Ich lasse mich auch nicht von selbsternannten Meinungsscheriffs einschüchtern.

  • Zitat von philmus: „für mich: weil sie trotz aller Details, die sie ebenso wie die für mich früher wichtige erste enthält, irgendwie "aus einem Guss" ist - obs an dem "Programm" liegt oder an der durch Frau v. Meck endlich (wie fragil auch immer) geklärten Lebenssituation, sei mal dahingestellt... “ Aus einem Guss ist sie aber nur, wenn man dem programatischen Narrativ der Symphonie folgt (was für Musik aus dem 19. Jahrhundert ja nichts außergewöhnliches ist).

  • Zitat von Mauerblümchen: „Man muss sich halt trauen dürfen, das Werk zu mögen. Schließlich ist es so verdächtig populär, da muss doch irgendwo ein Haken sein. “ Das gilt sicher nicht für mich, denn ich liebe Dvoráks 9., Umfragen nach die beliebteste Symphonie überhaupt, über alle Maßen. Ich liebe auch Tschaikowskis Kammermusik. Alles toll: Streichquartette, Klaviertrio, Sextett. Man muss mich daher auch nicht davon überzeugen, dass er kein Pfuscher war. Meine Abneigung gilt hingegen nicht nur se…

  • Kein Wunder, denn das erste Thema "wo polje berjozonka stojala" ist auch eines der bekanntesten russischen Volkslieder und sehr einprägsam: youtube.com/watch?v=HdqWNUKrrkw

  • Da stimme ich durchaus zu, v.a. weil ich noch keine Tschaikowski Symphonie im Konzert gehört habe. Ich habe den Eindruck, dass das live deutlich besser klingen könnte als von CD. Aber ansonsten plädiere ich dafür, nicht zu moralisieren (und genau als das habe ich viele Postings hier heute begriffen), wenn jemandem, etwa Kater Murr, die T4 nicht gefällt. Das könnte auf einen selbst bei Gelegenheit zurückfallen.

  • Eben gerade billig

    Felix Meritis - - Musik: Erwerben

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    Den hamburger Patriziern scheint kein Preis hoch genug zu sein!

  • Hanslick störte sich vor allem am volksnahen Ton des VK Finales. Das nicht unähnliche Finale der 4., welches ja auch Volksmusik zitiert, ist ihm wohl auch nicht lieber gewesen.

  • Aber wie wird der Status "meisterlich" denn dann erworben? Eine begründete Erklärung scheint mir noch am überzeugendsten.

  • Zitat von putto: „Der größte Witz ist ja eigentlich das hier: Zitat von Kater Murr: „Mein Problem ist ja u.a., dass ich das Fatum/Schicksalsmotiv schon plakativ und flach finde, nicht erst das Tschingderassa-Finale. Das düster-verhaltene Einleitungsmotiv der 5. finde ich wesentlich besser als "Schicksalsmotiv" geeignet. Auch wenn ich es dort ebenso wie Du sehe, dass die Transformation im Finale der 5. relativ platt ist. Bei der 4. finden jedoch gar keine Transformationen statt, u.a. weil sich di…

  • Und was findest Du beanstandenswert? Die Aussage über den vierten Satz, nehme ich an. Da stimme ich Dir teilweise zu. Er gefällt mir auch nicht besonders, erfüllt aber zweifellos, wie auch von anderen hier ausgeführt, eine dramaturgische Funktion. Ich erkenne hier aber kein "per adpera ad astra", sondern ein "trotz allem mache ich weiter". Also eher Schubert als Beethoven, was auch mehr dem russischen Naturell entspricht (Achtung: Klischee). Tschaikowski hat hier sehr deutlich ein Programm hinei…

  • Eben. Deshalb jetzt bitte endlich zum Werk! Weshalb ist die 4. ein Meisterwerk?

  • Finde ich nicht, denn es geht hier um ein konkretes Werk, nicht um einen Vergleich zwischen zwei Komponisten. Wenn die 4. ein Meisterwerk der Meisterwerke ist, aber die 3. nicht, dann muss das ja einen Grund haben. Ich sage: es geht v.a. die Thematik. Diese ist fü den einen faszinierend, für den anderen übersteigert und störend (="Nörgler").

  • Eigentlich ging es ja um ein konkretes Werk, nämlich die 4. von Tschaikowski, die Du als eines der größten Meisterwerke der Musik siehst. Was spricht dagegen, das zu begründen? Was ist daran meisterhafter als die ziemlich ignorierte 3.?

  • Ich selbst habe überhaupt keine Position bezogen, sondern nur über Positionen referiert. Ich mag zwar Tschaikowski nicht sehr, aber jede Menge andere Komponisten, die nicht dem germanischen Schema entsprechen (Mussorgski, Rimsky, Debussy, etc..).

  • Zitat von Zwielicht: „Beide Aspekte müssen sich nicht unbedingt widersprechen. Oder anders gesagt: es könnte auch an Hörern liegen, die die "theatralischen Mittel" halbwegs erkennen, die kompositorische Raffinesse aber nicht. “ Natürlich, aber es gibt eben sehr viel Freiraum dabei, wie man solche Details wie die von Dir diskutierte Rhythmisierung gewichtet. Alle Raffinesse hat Mendelssohn nicht davor bewahrt, lange Zeit als zweitklassig eingeschätzt zu werden. Begründet hat man das mit (vermeint…

  • Zitat von putto: „Dieses Herumnörgeln an den größten Meisterwerken fand ich immer befremdlich. “ Wobei zu klären wäre, was das Meisterliche an T4 denn genau ist. Ist es die kompositorische Raffinesse oder die musikalische Darstellung des Schicksalgedankens, der durchaus auch mit theatralischen Mitteln (Fanfare) vermittelt wird? Die relative Obskurität der ersten drei Symphonien Tschaikowskis lässt mich zweites vermuten. Solche Sujets wie "Schicksal" werden allerdings von nicht wenigen für latent…

  • Klassiker-Lücken

    Felix Meritis - - Allgemeine Themen

    Beitrag

    Darauf hätte ich auch jederzeit gewettet!

  • Ich habe in den letzten Tagen noch einmal die Lutherkantaten Bachs in der Einspielung von Christoph Spering mit seinem kölner Ensemble, welche ich schon vor geraumer Zeit erworben hatte, angehört. Ich bin ziemlich hin und hergerissen, denn die Eingangschöre finde ich schrecklich: zu schnell, zu unfokussiert, zu schwach. Hervorragend hingegen sind alle Solisten und daher auch die Arien und Rezetative. Sogar der Counter, Benno Schachtner, gefällt mir sehr gut. Ein wirkliches Highlight ist BWV 4 ("…

  • Klassiker-Lücken

    Felix Meritis - - Allgemeine Themen

    Beitrag

    Am wenigsten springt einen vielleicht das zweite Klaviertrio an.

  • Raritäten der Kammermusik

    Felix Meritis - - Kammermusik

    Beitrag

    Auch das ist eine sehr wertvolle Einspielung (obwohl mir bei Goetz ausnahmsweise die Orchestermusik mehr gefällt)! Ich muss allerdings sagen, dass mir Triendls Aufnahmen qualitativ doch besser vorkommen als die Göbels. Teilweise ist auch die Klangtechnik nicht so toll, etwa bei den Rheinbergeraufnahmen. Jedenfalls wäre es schön, wenn noch mehr Musiker sich diesem Repertoire widmen würden. Gerade unlängst fiel mir z.B. auf, dass es keine Einspielung von Reineckes Klaviertrios mit Streichern oder …

  • Raritäten der Kammermusik

    Felix Meritis - - Kammermusik

    Beitrag

    Das stimmt! Ohne Göbel gäbe es nicht die Gesamteinspielung von Rheinbergers Kammermusik (Thorofon), die sehr hörenswert ist.

  • Raritäten der Kammermusik

    Felix Meritis - - Kammermusik

    Beitrag

    Ja, Oliver Triendl ist tatsächlich jemand, der uns zahllose Werke nähergebracht haqt, die wir sonst vielleicht nie kennengelernt hätten.

  • Friedrich Kiel war ein gebürtiger Westfale, der die meiste Zeit seines Lebens in Berlin gewirkt hat. So wie die meisten deutschen Komponisten des 19. Jahrhunderts, die einen konservativeren Kompositionsstil pflegten, ist er nach seinem Tod mehr oder weniger in Vergessenheit geraten. Das finde ich gerade im Falle Kiels sehr schade, denn er war mMn ein wirklich hervorragender Komponist. Natürlich kann man ihn ohne Probleme der Mendelssohn/Schumann/Brahms Richtung zuordnen, dennoch hatte er eine ei…

  • Gestern habe ich nach längerer Zeitwieder einmal in die Streichquartette von Cherubini reingehört. Das sind wirklich gute Werke, die zwar- wie immer bei Cherubini - nicht mit grandiosen melodischen Einfällen beeindrucken, aber ungemein fein und nuanciert gearbeitet sind. Und eines muss man festhalten: das Elfenscherzo wurde nicht von Mendelssohn sondern von Cherubini erfunden. Die zweite Hälfte des Scherzos aus dem ersten Quartett ist reine Elfenmusik.

  • Eben verarmt

    Felix Meritis - - Musik: Erwerben

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    Ich nutzte das Gounodjahr 2018, um hässliche Repertoirelücken zu füllen: Ganz nett.

  • Klassiker-Lücken

    Felix Meritis - - Allgemeine Themen

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    Zitat von putto: „Ich auch nicht. Seit wann ist man ein Muffel, wenn man keine Gesamtwerke sammelt? Annähernd alles habe ich höchstens von einer Handvoll Komponisten des 20. Jahrhunderts. Ich habe zwar am meisten CDs von Haydn, aber da ich nur eine CD mit Klavierwerken habe, bin ich sicher auch ein Haydn-Muffel. “ Na ja, es ist eben bei Komponisten von einem Kaliber wie Haydn und Brahms schwer verständlich, dass man nicht möglichst viele ihrer Meisterwerke kennenlernen will. Es ist ja auch bnich…

  • Klassiker-Lücken

    Felix Meritis - - Allgemeine Themen

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    Zitat von putto: „Zitat von Kater Murr: „Deswegen ist das Fehlen der letztgenannten höchstens eine Lücke im persönlichen Interessengebiet. Brahms' Kammermusik schon eher im Sinne meines Eingangspostings. “ Klar. Also fehlen mir ein paar Stunden Brahms-Kammermusik und ein paar Stunden Verdi-Opern zum Kanon - wahrscheinlich einige Stunden mehr Verdi, schließlich werden von ihm ja auch einige Opern immer mal wieder gespielt, nicht nur die ca. 12 berühmtesten, von denen ich auch nur 8 habe. Allerdin…

  • Klassiker-Lücken

    Felix Meritis - - Allgemeine Themen

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    Ah ja, bei den britischen Komponisten habe ich tatsächlich noch schlimme Lücken, auch bei der Instrumentalmusik (nicht bei Britten allerdings). Spricht mich leider nicht so an (weitschweifige Spätromantik).

  • Klassiker-Lücken

    Felix Meritis - - Allgemeine Themen

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    Beethoven, Schumann und Mendelssohn sind OPI recht gut abgedeckt, v.a. kammermusikalisch und am Klavier.

  • Klassiker-Lücken

    Felix Meritis - - Allgemeine Themen

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    Bei den Opern fehlt mir das meiste, da ich diese eigentlich nur live mag. Musikalisch sprechen mich Opernarien meist weniger an als Arien in geistlichen Werken, weshalb ich auch Ariensampler nur sehr selten höre. Ansonsten schaue ich meistens, von wirklich bekannten Werken - egal ob sie mir gefallen oder nicht - zumindest eine Einspielung zu besitzen. Einzige Ausnahme: Mahlers Dritte. Gegen das Werk habe ich so eine Abneigung, dass ich den Kauf bisher immer auf später verschoben habe.

  • Eben gehört

    Felix Meritis - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Mauerblümchen: „Hier Irisches. John Field Klaviersonate Es-Dur op. 1 Nr. 1 Klaviersonate A-Dur op. 1 Nr. 2 Nocturnes Nr. 1-9 Benjamin Frith, Klavier Hmmmmjaaaa ... ich glaube, von weiteren Einspielungen dieser Werke nehme ich erst einmal Abstand. Gruß MB “ Ich wusste gar nicht, dass Dein Klarname Benjamin Frith ist! Aber im Ernst: mir haben diese Stücke eigentlich immer gut gefallen. Schubert und Chopin sind aber natürlich andere Kaliber...