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  • Zitat von bustopher: „Jetzt haben Werturteile ohnehin keinen Wahrheitsgehalt: Der Wert einer Sache bemisst sich ausschließlich danach, was jemand bereit ist, dafür zu geben (wie groß das Begehren danach ist) “ Das ist eine bloße Behauptung deinerseits. Wenn wir diesen Unterschied nicht normalerweise machen würden, wäre Wildes Bonmot: "Ein Zyniker ist ein Mensch, der von allem den Preis und von nichts den Wert kennt" unverständlich. Jeder versteht, dass der Wert eines Gegenstandes falsch eingesch…

  • Zitat von Friese: „Ich möchte ja mal eine Frage stellen. Ist mir heute so durch den Kopf geschossen, als ich Prokofiev’s 6. In der Interpretation von Andrew Litton rausgekramt habe und sie mir genauso gut gefallen hat wie z. B. meine neue von Karabits. Sie sind unterschiedlich, aber beide gut. Jedes zu seiner Zeit. Das gleiche gilt für meine Interpretation vom Hindemith Violinkonzert. Das sind nur zwei Beispiele. Ich war jetzt ja ein Jahr bei Tamino aktiv, habe mich jetzt aber abgemeldet, dass a…

  • Genau, erstens galt nur für sehr wenige Künstler, dass sie mit dem Verkauf von Tonkonserven richtig reich werden konnten. Zweitens galt es (besonders bei Klassik) nur in einem relativ kurzen Zeitraum; ich schätze von ca. 1960 bis zur ersten Delle in der CD-Ära, Mitte der 1990er oder so. Vielleicht schon ein paar Jahre vorher und ein paar Jahre länger. Jedenfalls keine 50 Jahre. Man sollte die Relevanz von Medien und der dazugehörigen Infrastruktur und der damit entstehenden (auch) ökonomischen M…

  • Gegen das Überspielen von LPs gab es Ende der 1970er auch mal eine Kampagne der Phonoindustrie, auf die in den frühen 2000ern (copy kills music) verwiesen wurde. Das wurde dann letztlich durch eine Abgabe auf die Geräte gehandhabt, wenn ich mich richtig erinnere. Der Unterschied heute ist halt, dass man mit minimalem Aufwand verlustfreie Kopien herstellen kann und dass sogar die Originale (CDs) kaum verschleißen. Jeglicher Gebrauchthandel ist sicher vielen ein Dorn im Auge. Daher am liebsten gar…

  • Ich habe das vor einigen Jahren mal versucht herauszufinden und mein Stand deckt sich in etwa mit dem von Knulp referierten. Grundsätzlich hat man das Recht auf private Kopien, darf sie sogar etwa im Freundeskreis unentgeltlich weitergeben und muss Sicherheitskopien nicht vernichten, wenn man ein Original verkauft. Letzteres gilt nur für Software (wobei das heute eher obsolet sein dürfte). Ich persönlich finde es allerdings eine gewisse Ausnutzung der Rechtslage, wenn man CDs mit der Intention k…

  • Lt Membran-Box müssten LvB 5+7 die 1955-Aufnahmen sein, lt. der Diskographie Liveaufnahmen aus Wien 1960 wie für 1,2,6,8 auf den Membrancovern ausgewiesen. Es sollte eigentlich hörbar sein, ob es sich um eine Studio oder Live-Aufnahme handelt. Meinem Eindruck nach sind 5 und 7 Studioaufnahmen mit einem ganz anderen Klangbild als etwa die live 2. auf der CD 6.

  • Brahms 3., Beethovens 5. und 7. sowie Egmont sind meines Wissens identisch mit EMI-Aufnahmen. Die anderen stammen vom WDR bzw. österr. Rundfunk, vermute ich.

  • Zitat von Eusebius: „Zitat von Josquin Dufay: „Es ist doch nicht wirklich sinnvoll anzunehmen, daß gläubige Menschen etwas machen, was nicht funktionabel ist, “ Doch genau so ist es. Die Gottgläubigkeit eines Christen wird von einem Atheisten als irrational empfunden. Und ein Christ stützt sich ja ausdrücklich auf seinen Glauben, denn beweisen dass es einen Gott gibt kann er nicht. Also ist auch die Widmung an einen Gott irrational, und daher befremdlich. Das man es auch als Atheist anders empfi…

  • Meine Äußerungen waren schon ein wenig differenzierter, als dass das Stück mir nicht gefällt: "Die beiden Mittelsätze finde ich außerordentlich und besonders das Scherzo brillant und originell. Der Kopfsatz ist ebenfalls beeindruckend - wenn man von der schwer erträglichen dröhnenden Schicksalsfanfare absieht." ist erstmal weit eher positiv als negativ. Technische Mängel o.ä. habe ich PIT auch nicht angekreidet. Ich stimme mit Felix auch nicht bzgl. der Instrumentation überein. Obwohl ich seinen…

  • Nö, das Ideal ist nicht Brahms, sondern das tatsächliche Vorbild aller per aspera ad astra Schicksalssinfonien im 19. Jhd., Beethoven, besonders dessen 5. Weil es das tatsächliche historische Vorbild war, in dessen Kontext sich ein Komponist mit einer Schicksalssinfonie stellt, ist das eben keine von außen herangetragene "unfaire" Anforderung. Und es ist auch sonst keine willkürlich ad-hoc-Forderung, sondern ein sehr allgemeines ästhetisches Prinzip wie die Forderung nach der Kongruenz von Form …

  • Zitat von Felix Meritis: „ Bei Tschaikowski ist es eben auch nicht anders. Tatsächlich ist das bei sehr vielen Komponisten so. Hätte Tschaikowski mehr nach dem klassischen Muster komponiert, hätten ihn viele als faden Klassizisten abgetan. Jetzt wird er hingegen von manchen als Hysteriker abgetan, der dem Effekt oft die Kohärenz opferte. Man kann eben nicht jeden zufriedenstellen, weshalb es auch keine Werke gibt, die nicht "benörgelt" würden. “ Das war ja schon zu Lebzeiten Tschaikowskys so. Fü…

  • Wenn man nicht herumnörgeln darf, darf man auch nicht loben. Das eine wäre so müßig wie das andere, weil die Kompetenz dafür eh fehlt, oder? Ab wann dürfte man denn nörgeln, ohne dass es befremdlich wäre? Bei Tschaikowskys weit weniger bekannter dritter Sinfonie? Bei der Mozartiana-Suite? Gehören die auch schon zu den größten Meisterwerken? Oder erst bei einer Sinfonie von Gernsheim oder einem anderen Komponisten aus der zweiten oder dritten Reihe?

  • Es ist natürlich auch ein Dilemma, das man vielleicht kaum je ganz auflösen kann. Ein Motto darf sich, ganz unabhängig davon, ob es ein unabänderliches Schicksal repräsentiert oder was anderes, nicht zu stark verändern, weil es sonst seine dramatisch-poetische Funktion zu verlieren droht, die eben auf Prägnanz und leichter Erkennbarkeit beruht. Klar, es gibt hochgradig raffinierte Transformationen und Verbindungen bei manchen der sog. Leitmotive Wagners, die auch dramatisch funktionieren, aber a…

  • Mein Problem ist ja u.a., dass ich das Fatum/Schicksalsmotiv schon plakativ und flach finde, nicht erst das Tschingderassa-Finale. Das düster-verhaltene Einleitungsmotiv der 5. finde ich wesentlich besser als "Schicksalsmotiv" geeignet. Auch wenn ich es dort ebenso wie Du sehe, dass die Transformation im Finale der 5. relativ platt ist. Bei der 4. finden jedoch gar keine Transformationen statt, u.a. weil sich die Fanfare dafür kaum eignet. Nun kann man das wechselseitige Übertönen natürlich irge…

  • Die 4. ist eine Tschaikowsky-Sinfonie, der ich besonders gespalten gegenüber stehe. Die beiden Mittelsätze finde ich außerordentlich und besonders das Scherzo brillant und originell. Der Kopfsatz ist ebenfalls beeindruckend - wenn man von der schwer erträglichen dröhnenden Schicksalsfanfare absieht. Und vielleicht doch insgesamt etwas lang. Das Finale ist eine fetzige Kirmes, die ich im Rahmen des "poetischen Programms" schwer ernst nehmen kann und recht schnell nur noch lärmend und anstrengend …

  • Klassiker-Lücken

    Kater Murr - - Allgemeine Themen

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    Radio Eriwan antwortet: In Louis Malles "Les amants". Nur ist es nicht das Klavierquintett, sondern das erste Streichsextett und nicht der 3. Satz sondern der 2. Gibt es eigentlich ein halbwegs bekanntes/regelmäßig gespieltes Trompetenkonzert zwischen Hummels und irgendwann Anfang des 20. Jhds.?

  • Klassiker-Lücken

    Kater Murr - - Allgemeine Themen

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    Das 2. Brahms-Trio würde ich vielleicht ein bißchen "distanziert" nennen, vielleicht auch etwas klassizistisch, aber nicht "vergrübelt". Wie gesagt, außer bei ein paar Klavierstücken ist mir ohnehin nicht so recht klar, was mit diesem Attribut gemeint ist.

  • Raritäten der Kammermusik

    Kater Murr - - Kammermusik

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    Und Prinz Louis Ferdinand! (Da war mir die Musik aber größtenteils doch zu uninteressant) Besser habe ich die cpo-Doppel-CD mit Goetz' Kammermusik in Erinnerung

  • Raritäten der Kammermusik

    Kater Murr - - Kammermusik

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    In den 70ern und 80ern erfüllte Horst Göbel mit seinem Trio und anderen Kammerensembles eine ähnliche Funktion.

  • Klassiker-Lücken

    Kater Murr - - Allgemeine Themen

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    Von Brahms Kammermusik finde ich eigentlich kaum ein Stück einen "vergrübelten Brocken", vielleicht mal einen einzelnen Satz, obwohl ich mit dieser Charakterisierung eh nicht viel anfangen kann. Eher erfüllen einzelne Sätze nicht so ganz meine Erwartungen an den Charakter oder Kontrast, den sie aufgrund der Satzbezeichnung und ihrer Position im Gesamtwerk nahelegen. Beide Mittelsätze des c-moll-Streichquartetts oder auch das "Menuetto" der 1. Cellosonate wären Beispiele dafür. Wenn man hier "Tan…

  • Klassiker-Lücken

    Kater Murr - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Felix Meritis: „Zitat von putto: „Ich auch nicht. Seit wann ist man ein Muffel, wenn man keine Gesamtwerke sammelt? Annähernd alles habe ich höchstens von einer Handvoll Komponisten des 20. Jahrhunderts. Ich habe zwar am meisten CDs von Haydn, aber da ich nur eine CD mit Klavierwerken habe, bin ich sicher auch ein Haydn-Muffel. “ Na ja, es ist eben bei Komponisten von einem Kaliber wie Haydn und Brahms schwer verständlich, dass man nicht möglichst viele ihrer Meisterwerke kennenlernen …

  • Klassiker-Lücken

    Kater Murr - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Tastenrabe: „Zitat von Kater Murr: „Zumindest bei Chor a cappella gibt es aber immerhin kein Problem mit Originalinstrumenten... “ .... eigentlich ist gerade da das Problem unüberbrückbar ..... “ Nun habe ich einmal die Anführungszeichen vergessen. Blasinstrumente sind nahezu nie originale Instrumente, sondern fast immer Nachbauten. Ebenso viele Tasteninstrumente. Wenn also irgendwo beansprucht wird "auf Originalinstrumenten" oder "authentischen Instrumenten", ist fast immer ein erhebl…

  • Klassiker-Lücken

    Kater Murr - - Allgemeine Themen

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    Kann ja keiner was dafür, wenn die HIPisten noch nicht den kompletten Brahms aufgenommen haben. Mehr als ein Drittel des Brahmsschen Gesamtwerks sind übrigens Vokalwerke, von denen nur ein sehr kleiner Teil so bekannt ist wie die meisten Instrumentalwerke. Zumindest bei Chor a cappella gibt es aber immerhin kein Problem mit Originalinstrumenten...

  • Klassiker-Lücken

    Kater Murr - - Allgemeine Themen

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    Beethovens opp.74 und 95 gibt es auch auf "Originalinstrumenten", letzteres glaube ich sogar mehrfach (Eroica, Turner und Chiaroscuro? Qt.) op.59,1+2 fehlen anscheinend noch. Und bzgl. Kanonauswahl: Bei Brahms gehört schon praktisch die gesamte Kammermusik zum Kanon der regelmäßig gespielten und aufgenommenen Stücke. Dagegen Haydns Barytontrios nicht. Deswegen ist das Fehlen der letztgenannten höchstens eine Lücke im persönlichen Interessengebiet. Brahms' Kammermusik schon eher im Sinne meines E…

  • Eben gerade billig

    Kater Murr - - Musik: Erwerben

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    Sanderlings Mitschnitt von Schostakowitschs letzter Sinfonie ist ebenfalls legendär. Die E.-Kleiber und Celibidache-Sachen sonst nicht so leicht zu finden (allerdings in meinen Ohren nicht so extrem hörenswert, wobei man es für 1,99 selber rausfinden sollte). Anscheinend hat auch Oistrakhs Pathetique einen sehr guten Ruf (die habe ich damals, als ich diese gesamte Box billig gekauft hatte, recht schnell veräußert, was aber mehr an dem Stück lag). Ein weiteres Fundstück dieser Reihe, allerdings i…

  • Klassiker-Lücken

    Kater Murr - - Allgemeine Themen

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    Zitat von putto: „Bei einigen instrumentalen Göttern des 19. Jahrhunderts weiß ich nicht so genau, was man da kennen sollte: Beethoven, Schubert, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Tschaikowski, Dvorak Da fehlen bei mir sicher zahlreiche must-haves, von denen ich gar nicht weiß, dass ich sie haven sollte. Insbesondere Klaviermusik abseits der Sonaten, aber auch Kammermusik ist bei mir da nur ziemlich wenig vorhanden. Das liegt aber auch an meiner Originalinstrument-Vorliebe, sonst hätte ich da siche…

  • Seit einer Beethoven-Edition, die die DG 1997/98 zu ihrem eigenen 100jährigen, also ohne jegliche Jubiläumsbeziehung zu Beethoven, herausbrachte, dürfte "Vor 333 sprang Bach aus dem Ei" die bizarrste "Jubiläumsbox" sein, die mir begegnet ist...

  • Die SDG-Aufnahmen Gardiners gehören nicht DG/Archiv. Das ist nur die Untermenge, die vorher bei Archiv erschienen war, evtl. ein paar mehr. Ich würde annehmen, dass DG/Universal irgendwas dazugekauft hat, um die Kantaten komplett zu kriegen.

  • Richter hat etwa ein Drittel der Kantaten aufgenommen, Gardiner/Archiv sind knapp 40, natürlich mit vielen Überschneidungen. Dann gäbe es vermutlich noch eine Anzahl von Decca/L'oiseau lyre mit Münchinger, Rifkin, evtl. Hogwood oder noch jemand anderes. Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass man so eine GA der Kantaten zusammenkriegt. Die anderen Vokalwerke sollten (außer den "kleinen" Messen vielleicht) und die Instrumentalwerke sollten kein Problem für den Universal-Katalog sein

  • Nicht jeder. Aber wenn überhaupt mal ein Orchestersolist eine Berechtigung hat, den Dirigenten in eine Diskussion zu verwickeln, dann z.B. ein Hornist beim Eroica-Trio oder der Trompeter beim Anfang von Mahlers 5.

  • Eben gehört

    Kater Murr - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Mauerblümchen: „Zitat von Kater Murr: „Es gibt meines Wissens keinen Beleg, dass Mahler zum Zeitpunkt seiner ersten Sinf. Rotts Sinfonie überhaupt kannte. “ Eckardt van den Hoogen teilt im Beiheft der Aufnahme unter Dennis Russell Davies mit, dass Joseph Seehofer den bereits erkrankten Rott am Heiligen Abend des Jahres 1882 besuchte und diesem mitteilte, dass Mahler die E-Dur-Sinfonie kürzlich im privaten Kreise gespielt habe. Wenn das stimmt, dann kannte Mahler die Rottsche Sinfonie, …

  • Eben gehört

    Kater Murr - - Musik: Erfahren

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    Zitat von Mauerblümchen: „Zitat von Maurice: „Mahler wusste es sehr zu schätzen, und ich denke auch, dass man das gerade in seiner 1.Sinfonie sehr gut hören kann. “ Wenn man besser lesen als hören kann und obendrein ein schlechtes Gedächtnis hat, dann mag man sogar meinen, dass die Aussage des Nebensatzes stimmt. Aber wenn sie stimmt, dann ist es Dir doch sicher ein Leichtes, aufzuzeigen, wo "man" "das" hören kann. Kannst Du mir bitte helfen und sagen, wo "man" "das" in Mahlers 1. Sinfonie hört?…

  • Nein, da irrst Du nicht. Aber daraus folgt ja nicht, dass die Quartette NUR zum Vergnügen der Spieler komponiert wurden und keine Zuhörer hatten. Oder dass solche (und entsprechende) Entstehungsumstände die wesentlichen Merkmale oder den Gehalt der Stücke festlegen.

  • Dieses Album finde ich ebenfalls schwachsinnig (allerdings ohne es gehört zu haben). Bei Minkowski mit Rameau konnte man als Begründung anführen, dass diese Stücke ohnehin auch sonst fast nur als Teile von Suiten, kaum je im Rahmen der Opern/Ballette, aus denen sie stammen, gespielt werden. Aber bei Haydn wäre es ja gar kein Problem gewesen, ein Album mit drei seltener gespielten Sinfonien einzuspielen. Die drei späten Mozart-Sinfonien habe ich auch als Promo/Werbegeschenk (Bankster) schnappen k…

  • Bezieht sich zwar "nur" auf eine (allerdings live)Aufnahme, aber die Haydn-Sinfonien 88-92 + Concertante unter Rattle sind m.E. überzeugender als alles, was ich an instrumentaler Wiener Klassik von Abbado und erst recht von Karajan gehört habe.

  • V.a. ebnet es auch die Unterschiede zwischen Karajan und Abbado ein. Ich habe das Orchester nur ein- oder zweimal live gehört und lange nach Karajan. Aber mein Eindruck ist, dass es schon unter Abbado flexibler geworden ist als vorher. Was natürlich auch daran liegen kann, dass Karajan (zumindest auf Platte) eben fast immer nach Karajan klingt, egal welcher Komponist: ansatzlose Übergänge, ein breiter Klangstrom.

  • Wurde nicht mal ein Gesetz gegen Piazolla-Mixturen verabschiedet...? Verbraucherschutz und so.

  • Die Teldec-Aufnahmen der "Berliner Solisten" (ich habe außerdem noch Beethovens Septett und Mozart/Brahms-Klarinettenquintette) zeichnen sich m.E. durchweg durch sehr "integriertes" Ensemblespiel aus, das nie den Eindruck eines "Konzerts" erweckt. Davon abgesehen sind sie vielleicht manchmal etwas "neutral" (muss zugeben, sie lange nicht gehört zu haben, aber es waren von etlichen dieser Werke meine ersten Aufnahmen vor ca. 25 Jahren). Außer dieser und der Mozzafiato (die wegen der Farbigkeit ve…

  • Eben gewälzt

    Kater Murr - - Literatur: Lesen

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    Wenn man drei beliebige andere ältere Bücher von Barnes gelesen hat, wirkt dieser Kurzroman allerdings wie eine Neuauflage sattsam bekannter Themen und Topoi. Ich fand das Buch zwar nicht schlecht, aber insgesamt eher enttäuschend.

  • Es gab ja im Grunde bei Regers Orchesterwerken nur zwei einigermaßen umfangreiche Aufnahmeprojekte. Die von Eterna/Berlin Classics sind, glaube ich, vor einigen Jahren schonmal (teilweise?) in einer Box herausgebracht worden. (Von denen habe ich die "Hiller-Var." und Sinfonietta + An die Hoffnung und Hymnus der Liebe. Und dann eben die von Koch/schwann (bzw. Bayrischer Rundfunk) mit Horst Stein u.a. Die zweitgenannte gab es auch in mindestens zwei unterschiedlichen Auflagen/Covern. Ich habe vor …