Komponisten über Komponisten - ein kleines Zitateraten

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    • Zwielicht schrieb:

      Eine heiße Spur!
      dann dürfte es sich um die Triosonate im musikalischen Opfer (1. Satz) handeln?
      ---
      Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
      (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


      Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
      (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).
    • Mauerblümchen schrieb:

      sondern um eine Andeutung der ersten und zweiten Hälfte des "königlichen Themas" aus dem "Musikalischen Opfer" von J. S. Bach, welche Schumann in einem Fugato im Zentrum des langsamen Satzes kontrapunktisch miteinander verknüpft
      :clap:

      Brahms benennt seine Lieblingssinfonie von Schumann in einem Brief an dessen Frau Clara - geschrieben am 8.12.1855, also noch zu Roberts Lebzeiten (und bezugnehmend auf ein Konzert, in dem das Werk gespielt wurde):

      Die Cdur-Sinfonie hätte ich aber mithören mögen! Die Sinfonie ist meine liebste unter den 5, und das Adagio wieder unter den 4 Sätzen ganz entschieden. Solch Adagio kann nur ein Deutscher komponieren, nur sein tiefernstes Auge blickt noch voll Liebe in größtem Schmerz. Ein Anklang an dies schöne Adagio in Bachs "musikalischem Opfer" wird Sie interessieren, wenn Sie ihn nicht wissen.

      MB hat den Löwenanteil erraten und darf/kann/soll das nächste Rätsel stellen.

      :wink:
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • Zwielicht schrieb:

      soll das nächste Rätsel stellen
      Au weia ...

      ... Komponist A studiert Chorwerk B von Komponist C ein. Zitat Komponist A: "Und 'Schmerz' und 'Seufzen' - dick auftragen, bitte sich nicht genieren!"

      Wer waren die Komponisten A und C und welches war das Chorwerk? (B und C sind wohl nicht so schwierig.)

      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Zwielicht schrieb:

      ...und Schmerz und Seufzen wird weg müssen...: C ist Brahms, B ist "Ein deutsches Requiem".
      So ist es! :thumbup:

      Zwielicht schrieb:

      Bei A rate ich mal blind drauflos: Max Reger.
      Nein, das war ein anderer ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Mauerblümchen schrieb:

      Schostakowitschs 15. Sinfonie ... hat der nicht auch Schumanns Violinkonzert neu instrumentiert ...?
      das Cellokonzert.
      ---
      Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
      (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


      Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
      (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).
    • Zwielicht schrieb:

      Anton Webern soll als Dirigent gelegentlich recht expressiv gewesen sein...
      Genau der war es! Herzlichen Glückwunsch! :thumbup:

      Damit wäre Zwielicht wieder dran ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Mauerblümchen schrieb:

      Genau der war es!
      Hättest du ev. eine Quelle? (nicht, daß ich das bezweifle...)
      ---
      Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
      (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


      Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
      (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).
    • Johann Humpelstetter: Anton Webern als nachschaffender Künstler, als Chorleiter und Dirigent. In: Heinz-Klaus Metzger und Rainer Riehn (Hrsg.): Musik-Konzepte. Sonderband. Anton Webern I; München: Edition text+kritik; 1983



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Mauerblümchen schrieb:

      Johann Humpelstetter: Anton Webern als nachschaffender Künstler, als Chorleiter und Dirigent. In: Heinz-Klaus Metzger und Rainer Riehn (Hrsg.): Musik-Konzepte. Sonderband. Anton Webern I
      Danke!
      ---
      Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
      (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


      Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
      (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).
    • Hier das versprochene neue, einfache Rätsel - auch hier bitte nicht googeln!

      A äußert sich über die Opern x, y und z des Komponisten B:

      In Wien hörte ich einmal x und begreife gar zu gut, wie solche Oper die Menschen betört. Das Ganze ist voller Romantik und fesselnder Situationen, und zwar so, daß selbst der Musiker auf Augenblicke die greuliche Musik vergißt, obgleich mir x im ganzen erträglicher als y, in dem sich B an Greueln erschöpft. In Prag erzählte man mir von der Musik zu z - das soll womöglich noch schrecklicher sein, als alles Frühere.


      Sechzehn Jahre später:

      Einmal in München, mußte man aber z doch sehen. Diese Oper - etwas Widerwärtigeres habe ich wohl kaum noch gehört und gesehen. Wer das mit Vergnügen hört und sieht, dem fehlt doch jedes sittliche Gefühl. Daß man es wagen darf, einem gebildeten oder gebildet sein wollenden Publikum so etwas zu bieten, ist ein furchtbar trauriges Zeichen der Demoralisation unserer Zeit. Doch, es empört sich in mir alles, denke ich nur daran.

      :wink:
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • Hm, dann tippe ich auf B = R. Strauss, mit x = Salome, y = Elektra und z = Rosenkavalier. Ist aber vermutlich derart naheliegend, daß es als falsch zurückgewiesen wird. Und ein so böser Komponist wie A wäre in diesem Fall auch nicht vorstellbar. Höchstens vielleicht A = Strawinski?

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
      Künstler und Schwein gelten erst nach dem Tode etwas.
      Max Reger
    • Gurnemanz schrieb:

      Hm, dann tippe ich auf B = R. Strauss, mit x = Salome, y = Elektra und z = Rosenkavalier. Ist aber vermutlich derart naheliegend, daß es als falsch zurückgewiesen wird. Und ein so böser Komponist wie A wäre in diesem Fall auch nicht vorstellbar. Höchstens vielleicht A = Strawinski?
      Hm, Salome "voller Romantik"? Und der Rosenkavalier mehr gegen das "sittliche Gefühl" als Salome?

      Oder anders gesagt: Leider alles falsch.

      Felix Meritis schrieb:

      A=Schumann
      B=Meyerbeer

      z: Robert le Diable
      Nein, auch das stimmt nicht.

      :wink:
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