Wer nicht lesen will, muss hören!

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    • Ich erlaube mir einmal folgende Hinweise, bestimmt für all Diejenigen, die interessiert sind an exzellenten Wiedergaben, d.h. mit außergewöhnlichen Erzählern:

      Süskinds Parfüm mit Gert Westphal: https://www.youtube.com/playlist?list=PLef2UDvZVYbbbvIbhcMjsNbMGuCtvfagn
      Zweigs Schachnovelle mit Reiner Unglaub: https://www.youtube.com/playlist?list=PLef2UDvZVYbaGJScdxg-piq8Fb6ErXYiy
      Tolkiens Ring in der sattsam bekannten Hörspielfassung: https://www.youtube.com/playlist?list=PLef2UDvZVYbZbVYg2RN0EtvcO8Di9F0m4
      Diverse Harry Potter Wiedergaben mit Rufus Beck: https://www.youtube.com/user/BigD2508Hulk/playlists

      Bitte schön.
    • Agatha Christie

      Tod auf dem Nil
      https://www.youtube.com/watch?v=SBWKRGdNTHw

      Mord im Orientexpress
      https://www.youtube.com/watch?v=WCZj13CisXY

      Das Böse unter der Sonne
      https://www.youtube.com/watch?v=RyBpNCiE-rc

      Die Schattenhand
      https://www.youtube.com/watch?v=l-J7HrRYMX0

      Die Kleptomanin
      https://www.youtube.com/watch?v=aoqz4W8kX_o

      Das fehlende Glied in der Kette
      https://www.youtube.com/watch?v=nvG02pFk690

      Mord auf dem Golfplatz
      https://www.youtube.com/watch?v=hbWNEdAXxnU

      Der Prügelknabe
      https://www.youtube.com/watch?v=QoNOWcPzSP8

      Und dann gab es keines mehr
      https://www.youtube.com/watch?v=mJzgaZIguf0

      Der Mord an Roger Ackroyd
      https://www.youtube.com/watch?v=ueA2MC2Fg_E

      und einiges mehr.
    • Am 03. und 04.04. in BR2: Theodor W. Adorno, Traumprotokolle

      Der BR bringt am Sonntag, 03.04.2016, 15.00 Uhr und am Montag, 04.04.2016, 20.03 Uhr
      Theodor W. Adornos "Traumprotokolle" in einer Hörspielfassung von zeitblom in Bayern2.

      Pressetext: „Unsere Träume sind nicht nur als ‚unsere‘ untereinander verbunden, sondern bilden auch ein Kontinuum, gehören einer einheitlichen Welt an, so etwa wie alle Erzählungen von Kafka in ‚Demselben‘ spielen.“ Adorno notierte diesen Gedanken Anfang 1956. Die Bedeutung des motivischen Zusammenhangs der Träume ließ ihn eine Reihe von ihnen auswählen und für eine Publikation vorbereiten, die zu seinen Lebzeiten nicht mehr erschien. Der Zeitraum der ausgewählten Träume umfasst rund 35 Jahre – von Januar 1934 bis April 1969. „Die Traumprotokolle, aus einem umfangreichen Bestand ausgewählt, sind authentisch. Ich habe sie jeweils gleich beim Erwachen niedergeschrieben und für die Publikation nur die empfindlichsten sprachlichen Mängel korrigiert“ – so Adorno. Es sind knapp gehaltene, sehr pointiert geschriebene Zusammenfassungen von Angst- und Alpträumen, libidinösen Träumen, Träumen, die den träumenden Autor beim Erwachen laut auflachen lassen „über den vermeintlich genialen Witz“ sowie nicht selten von Träumen, die Begriffe und deren Bedeutungen nicht mit kategorisierender Ratio sondern mit einer bildhaften Traum-Logik reflektieren. Sie geben Einblick in die inneren Welten eines Philosophen, der sein theoretisches Denken immer als außerordentlich nah an seinen künstlerischen Intentionen empfand.
      Als Download gibt es das teilweise sehr witzige, interessante Hörspiel nach der Ursendung im BR Hörspiel Pool. "http://www.br.de/radio/bayern2/inhalt/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-pool/index.html".

      :) Talestri
      One word is sufficient. But if one cannot find it?
      Virginia Woolf, Jacob's Room
    • Über den Sommer sendet Ö1 in acht Teilen Franz Werfels Roman "Die vierzig Tage des Musa Dagh" in einer Hörspielbearbeitung (1967!) von Michael Haneke. Die Sendetermine sind jeweils Dienstag (5.7.,12.7., 19.7., 26.7.,2,.8.,9.8., 16.8. und 23.8.) von 21h bis 22h.

      http://oe1.orf.at/programm/441673


      :wink:
      Renate
      Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)
    • habe auf yt eingestellt:


      FRIEDRICH HÖLDERLIN:
      DER TOD DES EMPEDOKLES (1799).
      Hörspielfassung 1989 von Jean Marie Straub nach der dritten Fassung.


      youtu.be/8rNc7CE78Wg

      den Film u.d.T. "Schwarze Sünde", der diesem Hörspiel zugrundeliegt, gibts auch auf yt:

      youtube.com/watch?v=jEN7fUzgezs
      ---
      Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
      (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


      Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
      (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).
    • Yukon schrieb:

      ean Marie Straub ist zwar ein recht respektabler Regisseur aber ein eher langweiliger Vorleser -
      Straub selbst sprich ja nur die Einführung. Von den anderen Sprechern, die in der Absage genannt werden, ist mir nur Daniélle Huillet bekannt, die ich aber auch besonders toll finde. Dieses "Neue Welt..."! Für meine Ohren ist diese scheinbar leierige, aber äußerst sperrige Art des Vortrags ein Labsal...
      :)

      ... aber danke für die Rückmeldung!
      ---
      Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
      (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


      Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
      (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).
    • ... ... dass es von Straubs zweiter (sehr viel kürzerer) Hölderlin-Verfilmung "Schwarze Sünde" auch eine "Hörfassung" gibt, wusste ich noch gar nicht - - - - -
      Straub/Huillet nur zum Hören hmmm
      Also für mich >Straub-Kenner bin ich nun auch nicht gerade, aber ein wenig eingefühlt habe ich mich da mittlerweile schon: seine frühere Hölderlin-Verfilmung "Tod d. Empedokles"
      (v. `86) und seine Kafka-Adaption "Klassenverhältnisse" (v. `83 / letztere immerhin mit M. Adorf als Onkel des - v. d. Eltern verstoßenen - Protagonisten) habe ich auf DVD<
      ...ohne die "visuelle Information" (so minimalistisch sie auch, gerade im Fall der Hölderlin-Filme, geraten ist) fehlt mir da ein, schwer zu benennendes, gewisses Etwas . . .

      Als ich die "Klassenverhältnisse" vor wohl bald 30 Jahren mal im TV aufschnappte, gab es da einige Bilder, die ich sehr ähnlich vor meinem inneren Auge hatte, als ich
      die Kafka-Vorlage
      irgendwann als Jugendlicher erstmals gelesen hatte . . . ein solch "augenfälliges" Erlebnis hatte ich niemals wieder bei irgend einer Literaturverfilmung - - - - -

      Und Straub/Huillets (freilich schwer zugängliche) Hölderlin-Filme?? (auch wenn ich, oberflächlich jedenfalls, durchaus mitkriege, worum es da gehen soll :) ) . . .
      Heutige Schauspiel-Regisseure übertreiben es IMO ganz gerne bzgl. "Anpassung an heutige Seh- u. Hörgewohnheiten".......
      Wenn da z. B. die Faust`sche "Walpurgis-Nacht" zur Techno-Party gerät, mag das ja gut ins Gesamt-Regie-Konzept passen - m i r ist solches allerdings rein "Dezibel-mäßig" nicht zumutbar,
      ergo darf ich außen vor bleiben usw. usw. usw. . . .

      Die Hölderlin-Filme definieren sich für mich geradezu über die völlige Nicht-Anpassung an heutige Hör- und Sehgewohnheiten => => "Protest-Kino" vom allerallerfeinsten ! ! !

      Über diese Straub/Huillet - Filme v. `86 u. `83 habe ich übr. vor einigen Monaten noch einige Statements mehr zusammengetragen . . .
      VOILA: Walldorff`s Kalenderblätter - edited

      MAIS OUI . . . längst bin ich weitab vom eigtl. Thema dieses threads ! ! !
      Bei derartiger Untergrundkultur (Im Ernst: falls wir Komponisten wie Feldman, Nono, Rihm zur "Subkultur" rechnen, so wäre bzgl. Huillet/Straub
      wohl das Prädikat
      "Subsubsubkultur" angemessen!) plädiere ich freilich mal dafür, hier nich so strenge zu sein . . . . .
      >>>>Wer Rechtschreibefehler findet, darf mich g e r n e darauf hinweisen!!<<<<

      Es ging aus heiterem Himmel um Irgendwas. Ich passte da nicht rein. Die anderen auch nicht. (Fischer-Dieskau üb. seine 1. >u. letzte!< Talk-Show) … … Hollywood ist ein Witz (Aki Kaurismäki)
    • Frisch aus der Hör)-Buchhandlung

      Dies soll eine Art Parallelthread zu 'Gerade verarmt' werden. An welchen Hörbüchern konntet ihr bei eurem letzten Besuch in der Buchhandlung (wahlweise im Internet) nicht vorübergehen und die nun bei euch auf dem Stapel liegen und dem Gehört werden harren.

      :wink: Wolfram

      Anmerkung:
      Dieser und die beiden nachfolgenden Beiträge (Nr. 231 - 233) standen urspr. in einem neu eingerichteten Thread zum Thema Hörbücher. Da es bereits einen Thread zum Thema Hörbücher ("Wer nicht lesen will, muss hören!") gibt wurden die betreffenden Beiträge in den bestehenden Thread verschoben.

      Lionel - Für die Moderation -
    • Danke für die Anregungen, lieber Wolfram!

      Nur zur Information: Über Hörbücher haben wir bereits
      Wer nicht lesen will, muss hören!

      Und allgemein zu frisch erworbener Literatur, die noch der Entdeckung harrt, das:
      Eben gekauft - Noch nicht gelesen

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
      Künstler und Schwein gelten erst nach dem Tode etwas.
      Max Reger
    • Gerade erworben und ich hoffe, dass ich in nicht allzu ferner Zukunft auch zum Hören komme.



      Darin enthalten:

      "Tod eines Handlungsreisenden": mit Erich Ponto, Peter Frankenfeld u. a.;
      "Hexenjagd": mit Hans Paetsch, Marlene Riphahn u. a.;
      "Eine Art Liebe": mit Verena von Behr und Matthias Habich;
      "Brennpunkt": mit Max Mairich, Hans Quest u. a.;
      "Mister Peters' Verbindungen": mit Felix von Manteuffel, Peter Fricke u. a.;
      "Alle meine Söhne": mit Heinz Drache, Gerhard Geisler u. a.;
      "Clara": mit Peter Fricke, Günter Mack u. a.;
      "Der Preis": mit Karl Michael Vogler, Benno Sterzenbach u. a.;
      "Tod eines Handlungsreisenden": Lesung im englischen Original von Arthur Miller von 1958


      Früher fand ich die damals mehr oder weniger aktuellen amerikanischen Dramatiker höchstspannend und faszinierend. Mal sehen, ob das immer noch so ist.


      :wink: Wolfram