Wer nicht lesen will, muss hören!

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    • Kafkas 'Prozess' habe ich nun gehört und er hat mich doch ziemlich begeistert. Ich weiß nicht, ob ich ihn in der kurzen Zeit auch gelesen hätte, aber das Hören ist ja wirklich eine andere Sache. Natürlich ist mir vieles entgangen (ich spule ja doch nicht zurück), aber es hat mich angefixt, dann doch einmal den Roman in Ruhe zu lesen. Denn eigentlich kann ich nur beim Lesen all die Gedanken und Assoziationen, die ich nun beim Hören hatte, wirklich in Ruhe zu durchdenken. Und da ist ja nun, weiß Gott, genug drin.

      Zur 'Erholung' habe ich allerdings erstmal dieses hier reingeschoben.



      Westphal finde ich eigentlich immer großartig, allerdings nicht bei englischen Romanen, weil er z.B. die Namen immer so betont deutsch-englisch ausspricht. Aber noch hat es mich nicht gestört. Und 'Bleak House' ist einfach bester Dickens.

      :wink: Wolfram
    • Zur Erholung?!

      Bleak House ist in meinen Augen der großartigste je veröffentlichte Roman, ich stell ihn über alles andre, das mußt du lesen :D (kostet Zeit und Kraft, ich weiß es ja), aber das ist mich vor Zauberberg, vor Middlemarch, vor Anna Karenina, das ist... Der Beste (natürlich vollkommen subjektiv).

      Der Größte des größten Romanautoren überhaupt.

      Ich hoffe mal Deine Lesung ist wenigstens ungekürzt...


      LG :D
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • garcia schrieb:

      Zur Erholung?!
      Naja, im Vergleich zu Kafka ist Dickens schon erholsam, was ja nix über seine Qualitäten aussagt. Wobei ich sagen muss, dass ich nie ein sonderlich großer Dickens-Fan war. Bleak House allerdings gefiel mir immer sehr, wobei ich ihn nur von einer Höraufnahme mit John Gielgud bislang kannte und die war auf zwei MC's zusammengefasst. Also kannte ich ihn wohl doch nicht.

      garcia schrieb:

      Ich hoffe mal Deine Lesung ist wenigstens ungekürzt...
      11 Stunden auf 6 MP3's und leider immer noch gekürzt.

      :wink: Wolfram
    • Kennt jemand das Hörbuch „Tyll“ von Daniel Kehlmann




      und das gleiche als Hörspiel?


      Mein Sohn hat mir versehentlich die Hörspielfassung zu Weihnachten unter den Baum gelegt, aber vielleicht muß ich ja nicht tauschen...

      In der Regel mag ich keine Hörspielfassungen von Literatur, ich kenne keine gelungene Transformation. Das Hörspiel ist ein völlig eigenständiges Medium und bedarf ganz eigener, eben auf das Hören ausgerichteter Vermittlungstechniken.

      Äpfel und Birnen, wie ich schon an der Anzahl der Tonträger (9 CD`s vs. 3 CD`s) jetzt erkenne. Trotzdem die Frage:

      Lohnt das Hörspiel?
    • Vergleichen kann man das überhaupt nicht. Ich fand das Hörspiel sehr schön in Szene gesetzt. Es sind großartige Sprecher dabei mit Lars Rudolph, Sylvester Groth, Jens Wawrczeck und vielen anderen, so um die 40 Stimmen sind zu hören. Atmosphärisch auch sehr gelungen und mit unterschiedlichen Erzähl-Perspektiven ausgestattet.
      Aber natürlich bleibt einiges liegen. Empfehlenswert ist es aber allemal.
    • Neu

      Ich habe meinem Hörbuch zwar gerade vor einem Jahr gelauscht , aber es gibt immer neue Nuancen zu entdecken . Fesselnd und entspannend zugleich . Und ich muß mir für eine Weile keine Gedanken machen , was mich sonst so unterhalten kann . Ungekürzt = 13:18:59 .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )