Beethoven: Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 "Pathétique"

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    • Interessant ist auch, dass Bachs Ouvertüre zur c-Moll Partita folgenden Aufbau hat: Grave adagio-Andante-Allegro, wobei der Allegroteil mit Abstand der längste ist. In Beethovens Grave kommt es in der zweiten Hälfte zu einer Art Beschleunigung durch die 16tel in der linken Hand. Dadurch entsteht - analog zum von mir vermuteten Vorbild - ein Andanteteil (die Musik hat hier schreitenden Charakter).
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Schon merkwürdig, wie es einem bisweilen mit altvertrauten Stücken ergeht. Auf diese Sonate, die ich Jahre nicht gehört habe, bekam ich gerade Lust. In meiner Erinnerung war Kempff ganz großartig. Nein, zu sanft. Heute nicht. Brautigam, hm, klangfarblich interessant, aber heute auch nicht meins, zu wenig Masse an manchen mir wichtigen Stellen. Angespielt habe ich dann noch Rubinstein. Wieder nichts. Falsche Erwartungshaltung? Nein, zum Glück nicht. Jetzt gerade höre ich Korstick und bin zufrieden. So gehört das!