Hilde Güden, "meine" großartige Lieblingssopranistin!

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    • oper337 schrieb:

      Bis heute neben der Sophie vor allem ihre Aminta in der "Schweigsamen Frau" und ihre nahezu traumverklärte Daphne, die Karl Böhm in der schon legendären Festwochenaufführung (1964) herausbrachte: zusammen mit Fritz Wunderlich (Leukippos], James King (Apollo) und Paul Schöffler (Peneios).


      Lieber Peter,

      dem kann ich nur beipflichten, und diese Aufnahme finde ich auch ganz besonders zauberhaft, "traumverklärt" trifft es sehr gut, und dann neben Hilde Güden auch noch Fritz Wunderlich in Bestform, ein strahlender James King und ein beeindruckender Paul Schöffler.

      Daher möchte ich diese besonders glanzvolle Aufnahme nochmals eigens hervorheben:



      Außerdem finde ich sie auch ganz betörend als Gilda im Rigoletto:



      liebe Grüße
      :wink:
      „Orchester haben keinen eigenen Klang,den macht der Dirigent"
      Herbert von Karajan


      „nicht zehn Prozent meiner Musikleute verstehen so viel von Musik wie diese beiden Buben“.
      Karajan nach einem Gespräch mit den Beatles George Harrison und Ringo Starr.
    • Meine Lieben!

      Am 17.9 war es 25 Jahre her, dass Hilde Güden uns für immer verlassen hat, jedoch hat sie uns wirklich verlassen?

      Ich denke Nein! Ein solche Künstlerin, die uns schon nach dem 2. WK. und bis in die späten 1960er Jahre begeisterte, z. B. als jugendlche Daphne in der gleichnamigen Oper von Richard Strauss, kann nicht vergessen werden. :spock: :spock:

      Von mr schon gar nicht, obwohl jeglicher Kontakt zum Sohn abgebrochen ist. Gottfried Cerwenka machte im ORF eine Sendung über "meine" Hilde Güden - und ich habe sie, krankheitshalber, nicht gehört. Schade, hat sie wer mitgeschnitten?

      "Wär' sehr verbundenn Ihro Gnaden!" :pfeif: :pfeif:



      Liebe Grüße Euer Peter aus Wien. :wink: :wink:
    • oper337 schrieb:

      Hilde Güden wurde, am 15.9.1917, als Hulda Geringer, in Wien geboren

      Was war eigentlich der Grund für Hilde Güden, sich für ihre Opernkarriere ein Pseudonym zuzulegen? Hat sie sich darüber irgendwann mal geäußert?
      Es gibt Namen, da liegt es auf der Hand, weshalb die Betroffenen sich einen Künstlernamen gewählt haben, bei Hulda Geiringer ist das für mich allerdings nicht direkt offensichtlich.
      Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde
    • Karl Geiringer (auch er ein gebürtiger Wiener) hat mit diesem Namen immerhin eine große Karriere als Musikwissenschaftler und erfolgreicher Sachbuchautor gemacht.

      Wobei ich dir uneingeschränkt Recht gebe, dass man den Vornamen "Hulda" nun wirklich keinem Mädchen wünschen möchte. Auch vor hundert Jahren war das wohl schon eine ausgefallene Idee der Eltern - Hulda Geiringer wäre allerdings andererseits auch bei weitem nicht die einzige Opernsängerin mit einem ausgefallenen Vornamen gewesen.
      Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde