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    • DLF-Kultur; Samstag 31.07.21; 19:00 – 22:00

      Udo Zimmermann: „Der Schuhu und die fliegende Prinzessin“
      Oper in drei Abteilungen nach einem Text von Peter Hacks
      Libretto von Udo Zimmermann und Eberhard Schmidt

      Der Schuhu – Andreas Beinhauer, Bariton
      Die fliegende Prinzessin – Marie Hänsel, Sopran
      Dritter Sopran im 1. Teil, Zweiter Sopran im 2. Teil – Tatiana Larina
      Zweiter Sopran, 1. Schnecke – Katharina Baumgarten
      Dritter Sopran im 2. Teil, Schneidersfrau, 1. Spinatpflanze – Maraike Schröter
      Erster Alt, Nachbarin – Lena Kutzner
      Zweiter Alt, 2. Schnecke – Antigone Papoulkas
      Dritter Alt, 2. Spinatpflanze – Sophia Maeno
      Erster Tenor, Bürgermeister, Gelehrter, Krieger – Philipp Kapeller
      Zweiter Tenor, Oberster Schneckenhirt, Schuhuloge – Florian Sievers
      Dritter Tenor, Erster Spinatgärtner – Reto Rosin
      Erster Bass, Schneider, König von Tripolis – Magnus Piontek
      Zweiter Bass, Kaiser von Mesopotamien – Till von Orlowsky
      Dritter Bass, Herzog von Coburg-Gotha, Starost von Holland – André Eckert

      Robert Schumann Philharmonie Chemnitz
      Leitung: Diego Martin-Etxebarria

      Stadthalle Chemnitz, Aufzeichnung vom 18. – 20.05.2021

      theater-chemnitz.de/spielplan/…liegende-prinzessin/10748
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Oe1; Donnerstag; 26.08.21; 19:30 – 21.00

      Luigi Nono: Intolleranza 1960

      Sean Panikkar, Sarah Maria Sun, Anna Maria Chiuri, Antonio Yang, Musa Ngqungwana; Sung-Im Her, Misha Downey, Victor Lauwers, Yonier Camilo Mejia (Needcompany)
      Wiener Staatsopernchor
      Wiener Philharmoniker

      Dirigent: Ingo Metzmacher

      aufgenommen am 15. August 2021 in der Felsenreitschule in Salzburg
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • NDR-Kultur; Sonntag, 08.08.21; 20:00 – 23.00

      Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre aus "Così fan tutte" KV 588
      Anno Schreier: "Sinfonia amorosa e giocosa" (Uraufführung)
      Felix Mendelssohn Bartholdy: "Die Hebriden" Ouvertüre op. 26
      Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert e-Moll op. 64

      Renaud Capuçon, Violine
      Brüsseler Philharmoniker
      Leitung: Stéphane Denève

      Aufnahme vom 25. Juni 2021 aus dem Flagey, Brüssel

      Im Anschluss:

      Richard Wagner: Ouvertüre aus "Tannhäuser"
      Richard Strauss: Vier letzte Lieder
      Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

      Camilla Nylund, Sopran
      Orchestre National de France

      Leitung: Karina Canellakis
      Aufnahme vom 24. Juni 2021 aus der Kathedrale Saint-Denis

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      DLF-Kultur; Sonntag, 08.08.21; 15:00 – 17:00

      „Wie eine zürnende Himmelserscheinung“ - Franz Schuberts Klaviertrio Es-Dur op. 100 - Talk

      Moderation: Mascha Drost

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      DLF-Kultur; Sonntag, 08.08.21; 22.00 – 23:00

      Wenn erst der Abend kommt - Gottfried Benn und der deutsche Schlager

      Von Helmut Böttiger
      ...Der radikale Dichter von „Morgue“, „Trunkene Flut“ und „Destillation“ näherte sich in seinen späten Gedichten dem Gassenhauer……………. Die Anemone kommt vor und einmal auch die Eberesche. Am meisten hat es Benn allerdings die Rose angetan, und man kann sich seine Verse durchaus auch in einer anderen Form vorstellen, gesungen zum Beispiel von der dunklen Stimme Zarah Leanders. Zur selben Zeit, als Rudi Schuricke mit seinem Lied von den „Capri-Fischern“ Furore macht, beschwört Benn auf fast dieselbe Weise die „Latinität“. Da liegt etwas in der Luft, und Benn ergreift es. Er ist damit seinen Kollegen voraus. Seine Sprache versetzt er häufig mit Alltagsslang und mit Anspielungen an die Populärkultur. Der Benn-Sound hat einen schnoddrigen, coolen Gestus…………
      DF-Kultur
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Wider Erwarten gibt es ab zu mal gute Nachricht:
      Das BVG entschied gegen die Blockade der Rundfunkbeitragserhöhung durch Sachsen-Anhalt (Diese Blockade wurde bekantlich vor allem seitens blau-brauner Polit-Kloake begrüßt).
      Die Blockade durch das Land Sachsen-Anhalt werteten die Karlsruher Richter als eine Verletzung der im Grundgesetz festgeschriebenen Rundfunkfreiheit...........In Zeiten »vermehrten komplexen Informationsaufkommens einerseits und von einseitigen Darstellungen, Filterblasen, Fake News, Deep Fakes andererseits« wachse die Bedeutung des beitragsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks, entschied der Erste Senat.......

      spiegel.de/kultur/rundfunkbeit…b4b-80d3-951125605725-amp
      Der Spiegel
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • (Wundert gar nicht, dass Polit-Repräsentanten + Fans blau-brauner Kloake anstänkern gegen BVG-Entscheidung zu Gunsten von Rundfunkfreiheit)

      DLF-Kultur; Sonntag, 29.08.21; 15:00 – 17:00

      Fanal gegen Fanatismus - Die Oper „La Juive“ von Jacques Fromental Halévy
      Gast: Constantin Trinks, Dirigent
      Moderation: Uwe Friedrich

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      SWR2; Montag, 06. September 2021; 13:00 – 15:00

      Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Robert Schumann Es-Dur op. 23
      Georges Bizet: Jeux d’enfants op. 22
      Richard Wagner: „Tannhäuser“, Ouvertüre, Bearbeitung

      Klavierduo Tal & Groethuysen
      Konzert vom 19. September 2003 im Frankfurter Hof, Mainz

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      SWR2; Mittwoch, 08. September 2021; 20:00 – 22:30

      Hans Zender: Schuberts Winterreise – eine komponierte Interpretation

      Julian Prégardien (Tenor)
      Schleswig-Holstein Festival Orchester
      Leitung: Lin Liao

      Aufnahme vom 17. Juli 2021 in der NordArt, Rendsburg-Büdelsdorf

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      SWR2; Donnerstag, 09. September 2021; 20:00 – 22:30

      Alban Berg: Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“
      Hector Berlioz: Symphonie fantastique op. 14

      Frank Peter Zimmermann (Violine)
      hr-Sinfonieorchester
      Leitung: Alain Altinoglu

      Liveübertragung aus der Alten Oper Frankfurt
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • BR-Klassik; Dienstag, 24.08.21; 20:00 – 22.00

      John Bull: "Les Buffons";
      William Byrd: "Hexachord-Fantasie"; "The Bells";
      Johann Sebastian Bach: "Gouldberg-Variationen", BWV 988

      Kit Armstrong, Klavier

      Feldafing, 08. August 2021
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • BR-Klassik, Samstag 21.8.21, 18:05


      Festivo Aschau, Konzert vom 8.8.2021

      Klaviertrios und Volksliedbearbeitungen von Haydn und Beethoven

      Ian Bostridge, Tenor
      Oberon Trio (Henja Semmler / Antoaneta Emanuilova / Jonathan Aner)

      Programm im Detail:

      Joseph Haydn:

      John O’ Badenyon, JHW XXXII_3/189, (Hob. XXXIa:24bis)
      Variations on My Love She’s But A Lassie Yet, JHW XXXII_3/264
      The Britons [Y Brython], JHW XXXII_4/336, (Hob. XXXIb:51)
      Edinburgh Kate, JHW XXXII_3/192, (Hob. XXXIa:69bis)
      Rattling Roaring Willy, JHW XXXII_3/229, (Hob. XXXIa:227)
      Dafydd Y Garreg-Wen [David Of The White Rock], JHW XXXII_4/330, (Hob. XXXIb:4)
      Y Cymry Dedwydd [The Happy Cambrians], JHW XXXII_4/354, (Hob. XXXIb:32)
      Variations on Bannocks O’ Barleymeal, JHW XXXII_3/265

      Klaviertrio Es-Dur, Hob. XV:29

      ---Pause---

      L. van Beethoven:

      Klaviertrio D-Dur, op. 70/1

      Morning A Cruel Turmoiler Is, WoO 152/21 (Ir I)
      The Lovely Lass Of Inverness, op. 108/8
      O Who My Dear Dermot, WoO 153/45 (Ir II)
      The Parting Kiss, WoO 155/25 (Wal)
      O Mary, Ye's Be Clad In Silk, WoO 156/3 (Sch)
      The Return Of Ulster, WoO 152/1 (Ir I)
      Come Draw We Round A Cheerful Ring, WoO 152/8 (Ir I)
      The Pulse Of An Irishman, WoO 153/46 (Ir II)

      Zugaben:
      Benjamin Britten: Avenging and bright (Bearbeitung für Klaviertrio)
      Beethoven: Sunset, op. 108/2


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      Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)
    • DLF-Kultur; Donnerstag, 2. September 2021; 00:00 – 01:00

      John Cage zum 108,99178. Geburtstag

      Gespräch mit Mark Barden, Johannes Kreidler und Martin Schüttler
      Moderation: Carolin Naujocks

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      BR-Klassik; Sonntag, 05.09.21; 19:00 – 21:00

      Johann Sebastian Bach: Die vier Orchestersuiten, BWV 1066-1069

      La Cetra Barockorchester Basel
      Leitung: Andrea Marcon

      Aufnahme vom 30. Juli 2021

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      DLF; Sonntag, 05.09.21; 21.00 – 23:00

      Anton Webern:Quintett für Klavier, 2 Violinen, Viola und VioloncelloRobert
      Fuchs: Quintett für Klarinette, 2 Violinen, Viola und Violoncello Es-Dur, op. 102
      Anton Webern: 4 Stücke für Violine und Klavier, op. 7
      Franz Schubert: Quintett für 2 Violinen, Viola und 2 Violoncelli C-Dur, D 956 (op. posth. 163)

      Sharon Kam, Klarinette
      Aris Alexander Blettenberg, Klavier
      Lars Vogt, Klavier
      Byol Kang, Violine
      Anna Reszniak, Violine
      Christian Tetzlaff, Violine
      Antje Weithaas, Violine
      Florian Donderer, Viola
      Elisabeth Kufferath, Viola
      Jan Larsen, Viola
      Bryan Cheng, Violoncello
      Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello
      Gustav Rivinius, Violoncello
      Tanja Tetzlaff, Violoncello

      Aufnahme vom 22.6.2021 aus dem Wasserkraftwerk Heimbach
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • DLF-Kultur; Samstag 11.09.21; 19:00 – 23.00

      Kurt Weill: „The eternal road“ (Auszüge aus dem Biblischen Drama „Der Weg der Verheißung")
      Originaltext von Franz Werfel auf der Grundlage der Heiligen Schriften und eines theatralischen Konzepts von Max Reinhardt in englischer
      Übersetzung von Ludwig Lewisohn

      Constance Haumann, Sopran
      Barbara Rearick, Mezzosopran
      Hanna Wollschläger, Mezzosopran
      Ian DeNolfo, Tenor
      Karl Dent, Tenor
      Vale Rideout, Tenor
      Ted Christopher, Bariton
      James Maddalena, Bariton
      Ernst Senff Chor Berlin
      Rundfunk-Kinderchor Berlin
      Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

      Leitung: Gerard Schwarz

      Berlin 2001 in der Jesus-Christus-Kirche, Berlin
      Die englische Fassung des „Biblischen Dramas“ von Kurt Weill wurde 1937 in einer spektakulären Mammutproduktion am New Yorker Broadway uraufgeführt.
      DLF-Kultur
      anschließend:

      Arnold Schönberg:
      Drei Klavierstücke op. 11
      Sechs kleine Klavierstücke op. 19
      Fünf Klavierstücke op. 23
      Klavierstück op. 33a
      Klavierstück op. 33b
      Joseph Haydn: Andante con variazioni für Klavier f-Moll Hob. XVII/6
      Arnold Schönberg: Suite für Klavier op. 25
      Johann Sebastian Bach: Ricercar à 3 aus dem „Musikalischen Opfer“ BWV 1079

      Peter Serkin, Klavier

      Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin, Aufzeichnung vom 11.09.2001
      Der aus New York City stammende Pianist Peter Serkin (1947-2020) spielte am Abend des 11. September 2001 ein lang geplantes Solorezital im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin. Das Publikum verzichtete auf Beifall, das Programm blieb unverändert.
      DLF-Kultur
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      DLF-Kultur; Sonntag; 12.09.21; 15:00 – 17.00

      Der erste Teil aus dem „Wohltemperierten Klavier“ von Johann Sebastian Bach

      Gast: Christine Schornsheim, Cembalistin
      Moderation: Ilona Hanning
      (Wdh. v. 28.08.2011)

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      DLF-Kultur; Mittwoch; 15.09.21; 20:00 – 21:30

      Rebecca Saunders: „void“ für zwei Schlagzeuger und Orchester

      Anton Webern:
      Variationen für Orchester op. 30
      Symphonie op. 21


      Rebecca Saunders: „to an utterance“ für Klavier und Orchester (Deutsche Erstaufführung)

      Nicolas Hodges, Klavier
      Christian Dierstein und Dirk Rothbrust, Schlagzeug
      Lucerne Festival Contemporary Orchestra
      Leitung: Ilan Volkov

      Philharmonie Berlin, Aufzeichnung vom 09.09.2021

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      DLF-Kultur; Donnerstag; 16.09.21; 20:00 – 22.00

      Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
      Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

      Orchestre des Champs-Elysées
      Leitung: Philippe Herreweghe

      Live aus dem Konzerthaus Die Glocke, Bremen

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      Oe1; Freitag, 01.10.21; 19:30 – 22.00

      Hans Rott: Ouvertüre zu "Julius Caesar"
      Hugo Wolf: "Penthesilea", Symphonische Dichtung nach Heinrich von Kleist
      Gustav Mahler: Titan. Eine Tondichtung in Symphonieform in zwei Teilen und fünf Sätzen in D-Dur (1884-1888)

      ORF Radio-Symphonieorchester Wien,
      Dirigentin: Marin Alsop.

      Übertragung aus dem Großen Musikvereinssaal in Wien
      …Gustav Mahler wollte, als er sein erstes großes, fünfsätziges Orchesterwerk 1893 in Hamburg dirigierte, dem Publikum helfen und stellte der Musik ein Programm zur Seite. Netter Versuch. Hinterher ärgerte er sich, dass die Zuhörer/innen wie in einer Sinfonischen Dichtung von Liszt oder Strauss nach Stellen gesucht hätten, an denen sich der Text in der Musik spiegle. Missmutig strich Mahler den bei Jean Paul entlehnten Titel "Titan" und den zweiten Satz ("Blumine") gleich mit. So erschien dann 1899 seine Erste Symphonie im klassischen viersätzigen Format. Einige wenige, wenngleich signifikante Änderungen wurden der Partitur gegenüber ihrer Urfassung ebenfalls mit auf den Weg gegeben, und in dieser Fassung öffnete Mahlers Erste das Tor zu einem unvergleichlichen Orchesterschaffen. Alles, was Mahler ausmacht, ist bereits in seiner Ersten enthalten: die Durchdringung von Symphonie und Lied, die Zitate von Volksliedern, das Nebeneinander gegensätzlicher musikalischer Milieus, die Klezmer-Anspielungen, der Naturlaut, die Zuspitzung auf den Finalsatz, in der ein markiger Durchbruch der Blechbläser das letzte Rufzeichen setzt….
      Christoph Becher/Intendant des RSO Wien (Oe1)
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Oe1; Montag, 04.10.21; 23:00 – 00:00

      Anton Weberns "5 Sätze" (für Streichquartett)
      Neue Musik auf der Couch. Thomas Wally analysiert die "5 Sätze" für Streichquartett (1909) von Anton Webern
      ...Ein radikaler Bruch mit der Tradition oder ein logischer, organisch gewachsener Schritt: Wenige musikgeschichtliche Neuerungen erhitz(t)en derart die Gemüter wie das konsequente Verlassen der Dur-Moll-Tonalität kurz nach der vorletzten Jahrhundertwende. Eines der ersten Werke, die in jene Zeit fallen, sind die "5 Sätze" für Streichquartett (1909) des österreichischen Komponisten Anton Webern. Mit drastischen Worten bezeichnet Anton Webern selbst jene Phase nach 1908, jene Zeit des "Interregnums", wo sich "alles in unsicherem, dunklem Flusse" befand: "Als ob das Licht erloschen wäre!"
      Genauer betrachtet verbindet die in diesem Kontext entstandenen Werke miteinander weitaus mehr als nur diese neuartige, "atonale" Harmonik. So sind die meisten Kompositionen dieser frühen sogenannten "Freien Atonalität" erstaunlich kurz, höchst expressiv und: ausgesprochen berührend.
      Thomas Wally, neben seiner Tätigkeit als freischaffender Komponist und Violinist auch an der Wiener Musikuniversität als Senior Lecturer in musiktheoretischen Fächern aktiv, betrachtet die "5 Sätze" von Anton Webern aus (hör)analytischer Perspektive: Was hören wir, wenn wir dieses Werk hören? Worauf können wir achten? Was sind Besonderheiten, denen wir Aufmerksamkeit schenken sollten? Den Hörer/innen werden analytische Tools bereitgestellt, mit deren Hilfe diese Musik mit einem geschärften Fokus wahrgenommen werden kann.....
      Oe1
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Neu

      DLF-Kultur; Samstag 18.09.21; 22.00 - 23:00

      Luigi Nono:
      „Variazioni canoniche sulla serie dell‘ op. 41 di Arnold Schönberg“ für Kammerorchester
      „Varianti“, Musik für Violine solo, Holzbläser und Streicher
      „Per Bastiana-Tai-Yang Cheng“ für Tonband und drei Orchestergruppen

      Georg Mönch, Violine
      Sinfonieorchester des Südwestfunks Baden-Baden
      Leitung: Michael Gielen

      Philharmonie Berlin; Aufzeichnung vom 21.09.1985

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      DLF-Kultur; Sonntag 19.09.21; 20:00 – 22:00

      Klaus Lang: „Ionisches Licht“ für Orchester
      Arvo Pärt: „Pro et Contra“, Konzert für Violoncello und Orchester
      Igor Strawinsky: „Requiem Canticles“ für Soli, Chor und Orchester
      Gustav Mahler: Adagio aus der Sinfonie Nr. 10

      Catriona Morison, Alt
      Matthias Winckhler, Bass
      Valentin Radutiu, Violoncello
      Rundfunkchor Berlin

      Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
      Leitung: Robin Ticciati

      Live aus der Philharmonie Berlin

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      NDR-Kultur; Dienstag; 21.09.21; 21:00 – 22:00

      Ein enthusiastischer Geschichtenerzähler: Johannes Kalitzke

      Eine Sendung von Margarete Zander
      .. Mit dem Griff in alle Trickkisten der Kunst schafft er [Kalitzke] aufregend aktuelle Bezüge zu Stummfilm-Klassikern wie „Orlacs Hände“ und Geschichten wie „Hoffmanns Erzählungen“. Und manchmal - wie im „Story Teller“ - erzählen nur die Instrumente ganze Romane. Wir treffen ihn hinter den Kulissen......
      NDR-Kultur
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      BR-Klassik; Freitag; 24.09.21; 20:00 – 22:00

      Ludwig van Beethoven: Missa solemnis D-Dur, op. 123

      Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
      Chor des Bayerischen Rundfunks
      Lucy Crowe, Sopran;
      Ann Hallenberg, Mezzosopran,
      Julian Prégardien, Tenor
      Tareq Nazmi, Bass

      Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
      ML: John Eliot Gardiner

      Direkt aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann