Friedrich Gulda - ein Janus unter den Pianisten?

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    • Lieber Christian!

      Zwei typische Gulda Programme!

      Laut jpc:

      DVD 1 "Live from the Philharmonie im Gasteig, Münchner Klaviersommer 1989" - Bach: Präludien & Fugen in cis, G,As aus "Das Wohltemperierte Klavier" / Gulda: For Rico;Variationen über "Light My Fire" / Traditional / Gulda: Die Reblaus / Cole Porter: Night and Day / Miles Davis: All Blues / Mozart: Klaviersonate Nr. 13

      +DVD 2 "Live from Münchner Klaviersommer 1982 - Friedrich Gulda, Chick Corea, Nicolas Economou on three Pianos": Medley;Improvisation on a Theme by Corelli;Air aus der Orchestersuite Nr. 2 BWV 1068 (Bach / Gulda);Improvisation on a Children's Song (Chick Corea);Danny Boy (Traditional / Weatherby);Improvisation für Klavier solo (Chick Corea)
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK


    • Seit 21.10.2013 ist eine Arthaus Neuausgabe einer 1986 aufgenommenen Konzert DVD (die vorige Auflage gibt es nach wie vor im Billigstangebot, amazon ASIN B001IUOEH6) mit Friedrich Gulda und den Münchner Philharmonikern im Handel - mit den Konzerten KV 466 und KV 537.
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Vor einigen Jahren an anderer Stelle geschrieben:


      Wenn Gulda Mozart spielte, konnten einem die Tränen kommen. Seine DG-Veröffentlichung der Sonaten KV 576 und 570 gekoppelt mit der Fantasie in c-moll (KV 475), gehört sicherlich zum Faszinierendsten, was an Mozartaufnahmen heutzutage zu bekommen ist.

      Leider hat es Gulda seinen Kritikern nach meiner Beobachtung nur allzu leicht gemacht, ihn abzulehnen. Wenn sich Klassikkonsumenten als "scheißreaktionäre Künstlerlemuren" oder als "Bürger, die im Ghetto leben und Ghetto-Musik von Beethoven hören" oder schlicht als "Arschlöcher" bezeichnen lassen mussten, hat dies sicher nicht dazu beigetragen sein Ansehen als Mensch zu vergrößern. Aber auch Musikerkollegen, wie Heinrich Schiff oder Nikolaus Harnoncourt sollen, freundlich formuliert, so ihre Schwierigkeiten mit Gulda gehabt haben, obwohl man zunächst wohl recht gut miteinander ausgekommen ist. So lässt die Aufnahme der Klavierkonzerte KV 488 und 537 im Concertgebouw zusammen mit Harnocourt den Eindruck einer lockeren und erfrischenden Spielfreude von Dirigent und Solist aufkommen. Weshalb Gulda dann einige Zeit später Harnoncourt gegenüber "schwere Vorbehalte" äußerte, "von den Qualitäten des Herrn Harnoncourt nicht" mehr "so sehr überzeugt" war, hat sich mir nie erschließen wollen.

      Ich tippe auf eine ausgeprägte Wankelmütigkeit.
    • Friedrich Guldas ausgeprägt individuelle Persönlichkeit wird wie ich finde sehr gut in ihrer Komplexität und Vielschichtigkeit eingefangen in Irene Suchys 2010 veröffentlichter Gulda Biografie, auch zu den im Vorposting beschriebenen "Problemfeldern".

      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK


    • Seit 17.3.2014 im Handel, erstmals als Kauf DVD verfügbar:
      Eine Aufnahme vom Münchner Klaviersommer 1988 mit Heinrich Schiff (Violoncello) und den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Friedrich Gulda (beim zweiten Werk auch am Klavier)-
      Konzert für Violoncello und Blasorchester und Concerto for Myself.
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
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      AlexanderK
    • Loft und Arthaus erweitern erneut ihr Friedrich Gulda DVD Angebot.

      Chopin and Beyond..., seit 12.5.2014 im Handel



      A night with Friedrich Gulda (VÖ offen)

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      AlexanderK


    • Diese im September 2014 erschienene CD kam als LP 1970 in den Handel. Neben einigen bereits auf CD verfügbaren Golowin Liedern sind soweit ich es überblicke das Titelstück sowie "Hau di in Gatsch" (Musik und Text Gulda) und "Requiem" (Vorlage von Zawinul, Jazztrioimprovisationen) CD Erstveröffentlichungen. Golowin wurde 1967 von Gulda als Wienerliedinterpret von Guldas Wiener Jazzchansons vorgestellt. Drei Jahre danach wurde bekannt, dass Gulda selbst (mit falschem Bart und Perücke) Golowin war. Besonders amüsant fand er es, dass ein Kritiker, der das nicht gleich durchschaute, Golowin Talent attestierte, aber meinte, Gulda stünde ihm im Weg. "Hau di in Gatsch" schließt an Kreisler oder Qualtinger an, es ist weniger jazzoid als die anderen Golowin Lieder. Anfangs lässt sich der offenbar gelangweilte Golowin von seinem Gesprächspartner überreden, etwas zu singen, und das tut er auch, so eine Art Wiener Vorstadt Gstanzl Gesang zu einfacher Walzerweise, das Glück und mehr Pech des Lebens ausgehend von einem Fußballspiel sehr wienerisch aufrollend. Der Weg ist nicht weit zu Georg Danzers ein paar Jahre später entstandenem Lied "Hupf in Gatsch".
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      AlexanderK
    • AlexanderK schrieb:


      Diese im September 2014 erschienene CD kam als LP 1970 in den Handel. Neben einigen bereits auf CD verfügbaren Golowin Liedern sind soweit ich es überblicke das Titelstück sowie "Hau di in Gatsch" (Musik und Text Gulda) und "Requiem" (Vorlage von Zawinul, Jazztrioimprovisationen) CD Erstveröffentlichungen.


      Danke! - diese CD werde ich sicher ordern. ;+)

      BG - elo :)
      Klemperer: "Wo ist die vierte Oboe?" 2. Oboist: "Er ist leider krank geworden." Klemperer: "Der Arme."


    • Ebenfalls zum 85. Geburtstag, seit 11.5.2015 im Handel: Eine DVD Box "Friedrich Gulda The Video Tapes" mit bereits als Einzel DVDs veröffentlichten Aufnahmen.
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
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      AlexanderK


    • Seit 18.3.2016 erhältlich: Eine technisch verfeinerte Neuauflage der bekannten Friedrich Gulda Aufnahme von Beethovens Diabelli-Variationen op. 120 aus dem Jahr 1969. Auch als LP erhältlich.
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
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      AlexanderK
    • Hie ein Radiohinweis:

      So 19.06.2016 20:04 Uhr - RBB Kulturradio
      BERLINER PHILHARMONIKER
      Friedrich Gulda zu Gast bei den Berliner Philharmonikern

      Wolfgang Amadeus Mozart
      Klavierkonzert A-Dur KV 488

      Friedrich Gulda
      "Concerto for myself" für Klavier und Orchester
      Wayne Darling, Kontrabass
      Michael Honzak, Schlagzeug

      Aufnahme vom 3.3.1991 im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie

      kulturradio.de/programm/sendun…_philharmoniker_2004.html
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      Herzliche Grüße
      AlexanderK