Heinz Conrads - Ein Rückblick

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    • Heinz Conrads - Ein Rückblick

      Bei Heinz Conrads weiß ich eigentlich nicht, wo ich ihn reinstellen soll, war er ja auch neben der Radio-und Fernsehsendung "Was gibt/sieht man Neues [später: Guten Abend am Samstag]", auch Schauspieler und ein wunderbarer Frosch der Volksopern Fledermaus.

      aber heute, Sonntag, den 24.5.2009, um 18,30 Uhr, 35 min.

      in ORF 2,

      Guten Abend die Madeln, servas die Buam.

      Zusammengestellt vn Thaddeus Podgorsky.

      Da Heinz Conrads auch in Bayern (vielleicht nicht nur) gesehen werden konnte, dachte ich es mir einzustellen.

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    • Heinz Conrads.

      Geboren am 21. Dezember 1913 in Wien; † 9. April 1986 war ein österreichischer Schauspieler, Conférencier und Wienerlied-Interpret.

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      Einer der ganz großen Österreicher, der heuer den 100. Geburtstag hätte.


      Es war im Jahr 1946 als in der RAVAG eine Sendung geboren wurde die keinen Nachfolger bekommen hat, nämlich "Was machen wir am Sonntag, wenn es schön ist?" dann "Was gibt es Neues hier in Wien?" - und schließlich hieß sie bis zum Schluss "Was gibt es Neues?" - und die gleich einschlug wie eine Bombe, nur damals im positiven Sinn.

      Der Präsentator hatte vom Anfang an eine Begrüßungsformel, die sprichwörtlich wurde und auch als zehn Jahre später das Fernsehen dabei war und in vielen Wohnungen schon Fernseher standen und 18,30 Uhr ein Fixpunkt, bis zum Tod des vielseitigen Moderators waren. Es ist bis heute ein Rätsel, wie konnte eine Person so viele Menschen ansprechen, und eigentlich war es keines. Die Menschlichkeit war nicht gespielt, sie war da. Heinz Conrads grüßte seine "Familie" [wie er sie gerne nannte], die Einsamen die allein sind, die in Spitälern, aber auch Strafanstalten, oder ganz einfach die, die auf ihren "Heinzi" warteten – obwohl er das i beim Namen nicht gerne hatte. Er meinte das habe schon mit seinem Alter zu tun, dass er den normalen Namen Heinz haben müsste. Aber es ist halt eine österreichische Krankheit, Publikumslieblinge mit Kosenamen zu versehen [wie es auch den unvergessen Max Böhm geschah – er war auch der Maxi].

      Ich lernte Heinz Conrads durch meine damalige Verlobte näher kennen, die beim Theater war, und er war der bescheidenste Mensch den man sich vorstellen kann.

      Nur eines ist bei Heinz Conrads nicht so durchgesickert. Er war ein ernsthafter Schauspieler! Ich erinnere mich als er im Theater an der Wien "Aus dem Leben der Insekten" spielte, oder den "Schwejk".

      Das Pech war nur, dass ihn das Publikum lieber in komischen Rollen sehen wollte.

      Sein Frosch in der "Fledermaus"war so ganz anders und doch großartig und er liebte seine Kollegen an der Volksoper von Direktor Karl Dönch, Mirjana Irosch, Peter Minich, Adolf Dallapozza, Helga Papouschek.....um nur Einige zu nennen, dem Theater in der Josefstadt oder dem "Simpl" damals hatte in noch der unvergessene Prof. Karl Farkas und Prof. Hugo Wiener, der die meisten Programme schrieb.

      Als im März 1986 die letzte Sendung übers Radio und Fernsehen lief, konnte man es nicht glauben, aber leider es war das letzte Mal, dass Heinz Conrads sein Publikum ansprach.

      Sein Publikum war vom Teenager bis zum Pensionisten vertreten – und nicht nur in Österreich auch in Bayern war Heinz Conrads so beliebt und auch populär.

      :wink:
    • Lieber Peter,

      danke für deine Hinweise auf Heinz Conrads, die ich mit Interesse gelesen und die mich neugierig gemacht haben.

      Heute präsentiert Gottfried Cervenka in seiner beliebten dienstäglichen Sendereihe "Apropos Musik" von 15:05-16 Uhr auf Ö1 unter dem Titel Der Prawy für Einsteiger ein Heinz-Conrads-Porträt zu seinem 100. Geburtstag, das ich - da um diese Zeit außerhäusig - aufnehmen und mir abends anhören werde. Bin gespannt auf die Sänger, die vorgestellt werden, allen voran wohl auch Karl Terkal, den von mir im lyrischen Tenorfach Geschätzten.



      :wink: