Der Stummfilmthread

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    • Der Stummfilmthread

      Zusätzlich zu diesem Thread von Gurnemanz Stummfilme mit Live-Musik und pünktlich zur "Welturaufführung" von Fritz Langs "Metropolis" bei der Berlinale möchte ich einen Stummfilmthread starten, für alle Themen rund um den Stummfilm. Für Eben geglotzt-Postings, Hinweise auf TV- oder Live-Übertragungen, neue DVD-Erscheinungen, Bücher, Lieblingsfilme… für alles Stumme, das Euch interessiert. :)


      Los geht's mit einem TV-Tipp.

      Morgen auf Arte, um 20.40 Uhr: "Metropolis"
      Mit der Welturaufführung der restaurierten Originalfassung von Metropolis während der Berlinale 2010 kehrt die über Jahrzehnte verloren geglaubte Uraufführungsfassung des monumentalen Stummfilmklassikers auf die Kinoleinwand zurück. ARTE überträgt das Kinoereignis live am 12. Februar aus dem Friedrichstadtpalast. Mit der nach der Originalpartitur von 1927 neu adaptierten Musik von Gottfried Huppertz wird die Vorstellung in Berlin vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Dirigent Frank Strobel begleitet.


      Danach, um 23.10 Uhr: "Die Reise nach Metropolis" (Deutschland, 2009, 52mn). Eine Dokumentation über die Restaurierung des Films.

      :wink: Talestri
      One word is sufficient. But if one cannot find it?
      Virginia Woolf, Jacob's Room
    • Mit der nach der Originalpartitur von 1927 neu adaptierten Musik von Gottfried Huppertz wird die Vorstellung in Berlin vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Dirigent Frank Strobel begleitet.


      Oh ja, klasse!
      Darauf habe ich Jahrzehnte gewartet und gehofft, daß es eines Tages nach den ganzen Verhunzungen von Moroder u.a. endlich wieder eine Möglichkeit gibt, die Orginalmusik zu hören.
      Irgendwie bin ich leider nicht mehr uptodate, dieses Projekt war mir überhaupt nicht bekannt..... :hide:

      Danke für den Tip, freue mich drauf!
      :wink:

      Michael
    • Na? Ihr sagt gar nix? Wie fandet ihr das rekonstruierte Metropolis denn?

      Tolle Szene mit dem Paternoster-Aufzug (auch die Musik dazu)! Die hat man vorher noch nicht gesehen, gell?

      Ansonsten muß ich aber sagen, dass es aber der Mitte des Films dann doch recht nervig wurde, das musikalische Hauptmotiv immer und immer wieder als unveränderlichen Musikbaustein um die Ohren gehauen zu bekommen.

      :wink:

      Wann kommt die DVD?
      Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.
    • Ich bin beeindruckt, besonders auch davon, dass die bisher fehlenden " Schnipsel " so leicht zu identifizieren sind.

      Mit zunehmender Dauer ging mir allerdings die Begleitmusik doch auf die Nerven. Eindrucksvoll das Berlioz - Zitat in der Domszene und Brigitte Helm in der Doppelrolle sowie der so plakativ proletarische Heinrich George, der den Schimanski seines Sohnes gekonnt vorweg nahm.



      Ciao. Gioachino :thumbsup:
      miniminiDIFIDI
    • Ich habe leider nur die letzten 30 Minuten sehen können, da ich Chorprobe hatte, war aber sehr beeheindruckt. Besonders interessant in der Tat auch die anschließende Doku. Ich habe den Film vor Jahren in einer verstümmelten Fassung gesehen, aber immerhin ohne den Moroder-Blödsinn, von dem ich bis gestern nix wußte.
      Ich hoffe, irgednwann gibt es das noch mal im Fernsehen oder auf DVD, so daß ich den ganzen rekonstruierten Film sehen kann.
      Ein Paradies ist immer da, wo einer ist, der wo aufpasst, dass kein Depp reinkommt...

    • Wann kommt die DVD?

      Ich hoffe, irgednwann gibt es das noch mal im Fernsehen oder auf DVD, so daß ich den ganzen rekonstruierten Film sehen kann.

      Metropolis bedurfte eines DL-Rohlings... ein paar Szenen sind immer noch verschollen ....


      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Die von TB und gioachino geäußerte Kritik an der Partitur kann ich überhaupt nicht nachvollziehen!!!
      Allerdings sage ich dies in anbetracht des Umstandes, daß ich 'Metropolis' vor ca. fünf Jahren in der nahezu vollständigen Fassung als Aufführung im HR-Sendesaal mit desrelben Live-Musikbegleitung bereits erlebt habe.

      Im Live-Erlebnis gewinnt der Film sowie die Musik eine solch ungeheure Kraft und Dramatik, die anscheinend anhand des bloßen Konsumierens am Bildschirm nicht gänzlich nachvollziehbar ist! :wacko:
      Das Pantoffelkino ist und bleibt eben ein solches!!! ;+)

      :wink:
      Johannes
    • Der Hype um die rekonstruierte Fassung war schon recht groß, das war mir fast zuviel, auch zu unkritisch. Wenigstens haben der Premierenbesucher Hanns Zischler und Lang selbst über das Problematische der Handlung gesprochen.
      Ich fand es sehr gut, dass die wiedergefundenen Szenen deutlich zu erkennen waren.
      Erstens, weil ich sonst gar nicht so genau bemerkt hätte, was zu der bekannten Fassung hinzugekommen ist :hide:
      (ich habe sie vor ein paar Jahren das letzte mal gesehen), zweitens weil die beschädigten Bilder ein bisschen von der Geschichte des Films erzählen und drittens, weil mir die frühere restaurierte Fassung zu perfekt ist, denn die tollen Bilder üben einen Reiz aus, der das Problematische von Thea von Harbous Story überdeckt. Die beschädigten Bilder sind so etwas wie ein Menetekel, das daran erinnert, dass die Haltung, die Harbou propagiert (und für die Lang eine entsprechende Ästhetik fand), nur kurze Zeit später in die deutsche Katastrophe führte.

      Die Musik empfand ich nicht als nervig; das Dies-Irae-Zitat in der Szene vor dem Totentanz im Dom, war mir bisher noch nicht so bewusst aufgefallen. Die Verhöhnung der Marseillaise dagegen schon. :shake:

      Ich werde mir die DVD mit den neuen Szenen kaufen, denn abgesehen davon, dass man jetzt die Geschichte mit dem Arbeiter 11811 oder mit dem Rasp-Bösewicht besser versteht, geben die hinzugefügten Bilder, noch dazu aus dem Emigrationsland Argentinien, dem Film eine neue, wichtige Ebene.


      :wink: Talestri
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    • Sergei Eisenstein: Oktober (1928)

      Da ich gerade eine Doku auf ZDF info sehe. Es werden viele Ausschnitte aus Eisensteins Film "Oktober" gezeigt, dazu läuft Musik aus Schostakowitschs 11. und 12. Sinfonie. Auf der deutschen wie auf den englischen Wikipedia steht, dass die Musik von Schostakowitsch sei, bei der deutschen taucht aber zusätzlich Edmund Meisel auf.

      Ist es nicht so, dass die Originalmusik von Edmund Meisel stammt? Und Schostakowitsch überhaupt nichts mit dem Film zu tun hat? (Wir wissen ja, dass die 11. und 12. Sinfonie erst drei Jahrzehnte später komponiert wurden.) Indirekt liest sich das auf de.wikipedia.org/wiki/Oktober_(Film) auch so. Auf en.wikipedia.org/wiki/October:_Ten_Days_That_Shook_the_World wird der Name Meisel nicht einmal erwähnt.


      Worauf ich hinaus will: bei Wikipedia sollte als Komponist der Filmmusik der Name und nur der Name Meisel genannt werden. Oder sehe ich da etwas falsch? (Schostakowitsch kann dann ja auch noch in einem Nebensatz erwähnt werden, da seine Musik offenbar "heutzutage" gerne als Musikunterlage zum Film genommen wird. Ähnlich ist/war es ja wohl auch mal bei Eisensteins Film "Panzerkreuzer Potemkin".)


      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    • Edmund Meisel hat den Score eigentlich für die deutsche Kino-Auswertung komponiert, genau wie es bei Panzerkreuzer Potemkin der Fall war. Schostakowitsch hat eigentlich keine Filmmusik für den Film komponiert (es gibt allerdings ein symphonisches Poem für Orchester namens Oktober aus dem Jahr 1967); daß also seine Musik für eine mögliche Tonfilmversion des Stummfilms verwendet sein könnte, wird wohl der Grund für die Nennung sein.

      PS:
      Ah, hier:

      Wikipedia schrieb:

      In 1966, Dimitri Shostakovich wrote a new soundtrack for the film, which later appeared as a tone poem 'October' Op.131 where Shostakovich's famous 'Partisan' theme makes an appearance. This soundtrack is the one used on most DVD releases of the film.
      Ist also erst deutlich später entstanden.
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Ja, das habe ich gesehen. Aber gibt es denn keine von Eisenstein abgesegnete, "offizielle" Filmmusik?

      maticus

      P.S. Nebenbei, das Tonpoem von Schostakowitsch kenne ich, und dies ist recht kurz. Im heutigen Dokumentarfilm wurde dieses nicht gespielt, nur die 11. und 12. Sinfonie. Im Werkverzeichnis von Sikorski wird beim Op. 131 nicht erwähnt, dass es für Eisensteins Film (nachträglich) komponiert wurde, nur, dass es zum Jahrestag der Oktoberrevolution geschehen ist. (Wenn ich mich recht erinnere, steht bei Elisabeth Wilson, dass Schostakowitsch dies im Beisein eines Freundes im Büro während des Gesprächs der beiden komponiert hat.)
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    • maticus schrieb:

      Aber gibt es denn keine von Eisenstein abgesegnete, "offizielle" Filmmusik?
      Außer die von Meisel nicht, und die war nur für Deutschland vorgesehen. In der Sowjetunion gab es dann das Übliche: Zusammenstellungen, die die verschiedenen Kino-Orchester und -Interpreten selbst kompilierten.
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      Hudebux
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      Jean Paul
    • Wohl nicht zufällig verweisen btw zwei meiner Kalenderblätter auf zwei Uraufführungen von Stummfilmklassikern . . . . .
      Beitrag 26 behandelt Robert Wienes "Dr. Caligari" (v. 1920), Beitrag 139 Fritz Langs "Siegfried" (1921).

      1922 hat übrigens Ravel den "Caligari" gesehen, sichtlich beeindruckt ("...for the first time I saw real cinema".) >Und H. H. Stuckenschmidt will gar Ähnlichkeiten zwischen Stilistika
      des
      Caligari-Films und Ravels damaliger Kompositionsweise aufgespürt haben!< Nu ist bald hundert Jahre später - und ich wüsste kaum ein anderes Horror-movie, dass mich
      künstlerisch derart überzeugt! (Jack Arnolds "It Came from Outer Space" fiele mir noch ein, dann wird es schon sehr dünn.....) Freilich bin ich kein Experte auf diesem Gebiet -
      Dutzende von (mgl.erweise ja bestens gemeinten/gemachten!) Horror-movies habe ich mir nie angetan, da mich bereits Inhaltsangabe u./od. zwei, drei Kritiken davon abgehalten hatten!

      Bzgl. d. Lang`schen Siegfrieds ist m. E. dem Amazon-Rezensenten ausdrücklich zuzustimmen, der ihn als "pathosgesättigt" kennzeichnet und ihm "eine entschlossene Humorlosigkeit"
      bescheinigt! Dass dergleichen über zwei`nhalb Stunden niemals aufgesetzt u./od. lachhaft wirkt, ist für mich das eigentl. Wunder dieses Films :!: :!:


      U n d als (für mich!) gänsehäutiges PS hab ich auch noch ne Verlinkung für den geneigten Leser . . .
      Bei diesem 60sec. - Streifen v. 1905 soll es sich um die ältesten erhalten gebliebenen bewegten Bilder aus dem gesamten südosteuropäischen Raum handeln = = = > > >

      Glaubt man den Angaben, so ist die Alte in Großaufnahme (zum Zeitpunkt des Films) 1 1 4 Jahre alt - - - wäre also im Todesjahr von Mozart geboren =O
      https://www.youtube.com/watch?v=fUIUyKLo3bA
      Alexa: Was ist ein gerechter Lohn? - Das weiß ich leider nicht!
      Peter Kessen "Disruptor Amazon"

      Hollywood ist ein Witz - nicht hassenswert...
      Aki Kaurismäki
    • Die Liebe der Jeanne Ney

      Ich sehe den Film aus dem Jahre 1927 gerade auf Arte. Was mich sofort anspringt, ist die Filmmusik von Hans May. Teilweise sehr sinfonisch im Stile von Pjotr Tschaikowski etwa, teilweise recht jazzig. Cool! Gefällt mir sehr.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_May_(Komponist)

      de.wikipedia.org/wiki/Die_Liebe_der_Jeanne_Ney

      Hier kann man den Film noch bis zum 3.12.2017 sehen:

      arte.tv/de/videos/070727-000-A/die-liebe-der-jeanne-ney

      Musik nach einer historischen Klavierkompilation aus dem Archiv des Museums of Modern Art
      Einrichtung und Orchestrierung: Bernd Thewes (i. A. des ZDF)
      Einspielung: WDR Funkhausorchester Köln
      Dirigent: Frank Strobel
      Musikhistorische Beratung: Jens-Uwe Völmecke



      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    • ...nach dem obigen Verweis auf meine beiden "Geburtstagsgrüße" ... VOILA zwei meiner "stummen" DVD - Neu -Erwerbungen d. letzten 1, 2 Jahre . . .

      UNO

      Hierzu hat niemand anderes als der Hindemith - Paule die Musik komponiert . . .

      So ganz schien dieser freilich dem Braten (resp. der Tatsache, plötzlich f. einen >zudem sicher für ein großes Publikum gedachten< Langfilm verantwortlich zu sein), nicht zu trauen . . .

      <= alldieweil er sich (phantasievoll :) ) zu diesem Zwecke als "Paul Merano" pseudonymisierte . . .
      (diese Zusammenarbeit zw. d. Regisseur Arnold Fanck und Hindemith fußt auf einer zufälligen Begegnung der beiden 1921 in Meran!)

      Dieser Vertonung (zu der Tante Wiki u. a. "den ehemaligen Leiter des Hindemith Instituts, Giselher Schubert" zitiert mit "H. stützt sich auch auf absolut-musikalische Formen,
      wie
      etwa auf die der Passacaglia, die() den Film weniger musikalisch illustriert als vielmehr kontrapunktiert.") widmete - anlässlich der Neueinspielung unter >dem bereits
      oben erwähnten<
      Frank Strobel - auch die "Neue Zeitschrift f. Musik" einen eigenen Artikel . . .
      In der Januar-Ausgabe Zwo15 attestierte M.Kube Hindemith einen "sehr persönlichen Tonfall(), der selbst eine imposante Gratwanderung zwischen alternder Spätromantik
      und aufblühender
      neuer Sachlichkeit darstellt - gleichsam als expressive glühende Kälte", um schließlich zur Strobel`schen Neu-Einspielung anzumerken "Im Gegensatz
      zu
      anderen, gelegentlich allzu breitbandigen Einspielungen() haben hier S. und das ausgedünnte hr-Sinfonieorchester den rechten Ton für das Epos getroffen.
      Ein Kino-Hör-Vergnügen."

      DUE

      Es muss mal :alte1: sein, dass des großen Lubitsch Stummfilme als andere als "Vor - Studien" gewesen sind . . .

      Und diesen 85Minüter sollen gar Chaplin + Hitchcock + Kurosawa als ihren "Lieblings - Lubitsch" bezeichnet haben . . .

      <= in einer "tragenden Nebenrolle" ist übr. eben jener Adolphe Menjou zu erleben, der auch Chaplins einzigen ernsten Stummfilm A Woman of Paris
      sowie Marlene Dietrichs USA-Debut Morocco veredelt hat . . .
      Alexa: Was ist ein gerechter Lohn? - Das weiß ich leider nicht!
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      Hollywood ist ein Witz - nicht hassenswert...
      Aki Kaurismäki
    • Unabhängig von 'Jeanne Ney' ist das hier (neben so vielen anderen) ein grandioses Werk.



      Natürlich wie eigentlich immer bei Stroheim unvollendet, verstümmelt, fragmentarisch. Aber was er, eingekleidet in ein typisches Melodram, an menschlichen Abgründen zeigt und wie er es zeigt, ist nicht nur für die Entstehungszeit absolut sehenswert.

      :wink: Wolfram
    • Heute habe ich mir dann G.W.Pabst 'Die Liebe der Jeanne Ney' von 1927 angeschaut.

      Wow, ich muss sagen, das Ding hat einen wirklichen Drive. Atemlos fällt mir da ein, unterstützt von einer ebenso atemlosen Musikbegleitung. Der ganze Film ist ein großartiger Genre- aber auch Stilmix, aufwendigst inszeniert und produziert, teilweise in Paris gedreht, teilweise in Babelsberg. Selten gibt es einen Stillstand, kommt der Film einmal zur Ruhe. Und das ist vielleicht auch ganz so, denn vorhandene Brüche in Inszenierung und im Stoff nimmt man so kaum wahr, bzw. akzeptiert sie.

      Sehenswert ist es allemal.

      :wink: Wolfram
    • Heute war mir nach ganz viel Stummfilm.



      Das ist wirklich bester Lubitsch, vielleicht der erste, in dem der berühmte Lubitsch-Touch deutlich wird. Ganz fein und geradezu edel inszeniert. Die Lust am Blick, die Manipulation des Zuschauers, seine Einbeziehung in das Beziehungsgeflecht. Kein Wunder, dass Hitchcock den Film geliebt hat.

      :wink: Wolfram