Programm um Radiosendungen im Internet mitzuschneiden

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    • Programm um Radiosendungen im Internet mitzuschneiden

      Hi,

      kann mir jemand ein Progamm empfehlen mit dem man Radiosendungen im Internet mitschneiden kann.
      Es ware ideal, wenn das Programm eine Art Timer haetter, muss aber nicht sein und die Mitschnitte soltlen auch, wenn moeglich direkt in das Mp3-Format umgewandelt werden.

      Vielen Dank fuer Eure Hilfe!

      Mitlon :klatsch:
    • Phonostar und dieser DRadio-Recorder sind quasi fast dasselbe Programm mit kleinen Abweichungen, jedenfalls sind sie von derselben Firma und haben fast dieselbe Benutzeroberfläche.
      Ich bevorzuge den auch kostenlos werbefreien DRadioRecorder, der genügt für meine Zwecke vollauf. Der listet viele Sendungen von den Hausprogrammen DradioKultur, DRadioWissen und Deutschlandfunk schon einzeln auf, dann kann man diese einfach anklicken oder "regelmäßig aufnehmen" anwählen (das finde ich für die regelmäßig guten Features z.B. da ganz praktisch). Ein Timer für hunderte anderer Sender ist vorhanden, die Qualität der Aufnahmen kann als MP3 in diversen Stufen ausgewählt werden. Ich bin damit zufrieden.
      Heike
      „Wahrscheinlich werden künftige Generationen sich erinnern, dass dieses Jahrhundert das ,Century of Recordings’ war, in dem die Menschen auf die seltsame Idee verfielen, man könne Musik in kleine Plastikteile einfrieren. Mich erinnert das an die Idee der Ägypter vom Leben nach dem Tod. Eine ungesunde Idee. Studiomusik ist eine Verirrung des 20. Jahrhunderts. Das wird verschwinden.“ (F. Rzewski, Komponist, in der FAZ vom 21.4.2012)
    • Magix Mp3 Maker, funktioniert super auch mit Timer.
      Kannst Dir bei Magix eine Demo runterladen.

      Gruß
      Gawan
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      Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen und fünfzig, um schweigen zu lernen.

      Ernest Hemingway
    • Ich ringe auch schon seit langem mit mir, mich einmal daran zu trauen, Radiosendungen didital mitzuschneiden. Ich habe mir den DR-Radio-Recorder gerade angesehen, der machte mir eigentlich einen ganz überzeugenden Eindruck. Wie ist denn die Bedienung? Einfach und selbsterklärend oder braucht man eine erhöte PC-Kompetenz? :hide:
      Ich habe noch ein zweites Problem, dass mich bisher von Versuchen abgehalten hat, Radiosendungen anders als auf Kassette aufzunehmen: Einen Volumen-Tarif in der Internetverbindung. Wenn man keine Flatrate, sondern einen solchen Tarif hat, der nach dem Datenvolumen abrechnet, das man aus dem Internet abruft, sind dann solche Mitschnitte nicht ein ziemlich teures Vergnügen? Oder irre ich mich da völlig?
      Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde
    • Hallo,
      also ich finde die Bedienung relativ intuitiv, das heißt es ist total einfach zu handhaben, wenn man sich die einseitige Anleitung auf der Downloadseite angeschaut hat. Ich habe bestimmt keine erhöhte PC Kompetenz *ggg* Die Installation ging auch ganz schnell. Dann muss man natürlich die bevorzugten Radiosender einmalig aus der langen Liste raussuchen und in die Favoriten speichern. Einige weitere Einstellungen (z.B. zur Qualität) musste ich etwas suchen, z.B. verbirgt sich links unter dem Pfeil nach unten noch ein Menü, was ich lange gar nicht bemerkt hatte.

      Zu den Volumentarifen kann ich nichts sagen, ich fürchte aber, das ist teuer. Heute sind doch Flatrates erschwinglich, also in dem Fall würde ich wohl umsteigen.
      Heike

      P.s. ich hab grad mal geschaut: 2 Stunden Radio in mittlerer mp3 Qualität sind ca. 100 MB.
      „Wahrscheinlich werden künftige Generationen sich erinnern, dass dieses Jahrhundert das ,Century of Recordings’ war, in dem die Menschen auf die seltsame Idee verfielen, man könne Musik in kleine Plastikteile einfrieren. Mich erinnert das an die Idee der Ägypter vom Leben nach dem Tod. Eine ungesunde Idee. Studiomusik ist eine Verirrung des 20. Jahrhunderts. Das wird verschwinden.“ (F. Rzewski, Komponist, in der FAZ vom 21.4.2012)
    • Hebre schrieb:

      Dann muss man natürlich die bevorzugten Radiosender einmalig aus der langen Liste raussuchen und in die Favoriten speichern.


      Dafür gibt es aber die Sender-Such-Funktion, damit kann man sich die mühsame Suche in der langen Listen sparen... Ansonsten finde ich die Bedienung auch ganz simpel - und wenn ich das sage, dann will das was heißen... :pfeif: bei mir explodiert ein PC nämlich schon beim hochfahren... 8|
    • Hebre schrieb:

      Einige weitere Einstellungen (z.B. zur Qualität)
      Vorsicht, ich würde solche Programme, bei denen man die Qualität "einstellen" kann, unbedingt vermeiden, denn:
      das bedeutet daß der Radio-Stream (MP3) erst mal analoggewandelt wird, dann von der Soundkarte zurückgeleitet und nochmal in ein frei wählbares (in der Regel datenreduziertes) Format umkodiert wird. Zweimal mit Verlust enkodieren ist der Tod jeder Musik.

      sagt
      Khampan
    • zuverlässig den Live-Stream (und nicht ein hin- und hergewandeltes Soundkartensignal) aufzeichnen tut das Programm von TobitSoftware, das z.B. vom SWR angeboten wird: "www.swr.de/swr2/service/"
      Es ist vermutlich der gleiche Radiorecorder, der auch vom WDR angeboten wird: "www.wdr.de/radio/home/radiorecorder/"

      Dieser Radiorecorder ist nicht ganz intuitiv zu bedienen, z.B. ist nicht ohne weiteres ersichtlich, wo man genau klicken muß um eine Aufnahme zu starten und abzubrechen, eine gewisse Experimentierphase sollte man also einkalkulieren. Die Programmiermöglichkeiten sind o.k., der PC wird auch aus dem Standby Modus hochgefahren um eine vorprogrammierte Aufnahme zu starten (noch nicht ausprobiert). Allerdings hat in Deutschland jeder Sender seinen eigenen Stolz, so daß man dieses Programm anscheinend nicht senderübergreifend einsetzen kann.
      Besonders bei WDR-Mitschnitten habe ich schlechte Erfahrungen mit Zeitsprüngen gemacht (fehlende Sekundenbruchteile, resultierend in teils unerträglich verstümmelter Musik), benutze daher die WDR-Version nicht mehr. Beim SWR 2 gibt es manchmal innerhalb eines Werkes keine dieser störenden Ruckler, immerhin...

      Gruß,
      Khampan
    • Tulpe schrieb:

      Leider alles Programme für Windows-Rechner. Phonostar und der - im Prinzip eh dat gleiche - Dradiorecorder sollen da auch vollkommen okay sein. Aber gibt es gar nichts für Mac-User? Grrrr :boese:
      Doch, hier: "http://radiorecorder.softonic.de/mac"
      Hab's aber noch nicht ausprobiert....

      LG
      C.
      „Beim Minigolf lernte ich, wie man mit Anstand verliert.“ (Element of Crime)
    • Ich habe den Magix MP3-Maker, mich stört, dass beim schliessen des Programms oder runterfahren des Rechners alle Timer weg sind.

      Ich will aber auch schon mal heute Dinge programmieren, die erst in einer Woche aufgenommen werden sollen, oder gar regelmaessig jede Woche. Aber meinen Rechner will ich zwischendurch auch mal runterfahren (z.B. wegen Patch-Installationen oder auch einfach mal ein paar Tage Pause. Er soll nicht selbst starten und Aufnehmen, ich verlange nur, dass nach einem Start die Timer immer noch da sind.

      Geht das und ich weiss nur nicht wie, oder geht das mit anderen Programmen?

      Mir passiert es manchmal, dass Sendungen hakeln (plötzlich mehrfach mittendrin so 5 - 20 Sekunden fehlen, oder auch mal das irgendwie 2 Sender übereinander ablaufen. Weiss jemand woran das liegen kann?
      Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum (Nietzsche)
      In der Tat spuckte ... der teuflische Blechtrichter nun alsbald jene Mischung von Bronchialschleim und zerkautem Gummi aus, welchen die Besitzer von Grammophonen und Abonnenten von Radios übereingekommen sind Musik zu nennen (H Hesse)
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      Im übrigen bin ich der Meinung, dass immer Sommerzeit sein sollte (gerade im Winter)
    • Beim DRadio Recorder bleiben alle Timer-Einstellungen auch beim Komplettausschalten des PCs gespeichert, das funktioniert tadellos.

      Der Recorder öffnet sich zur programmierten Zeit selbständig, aber die Internetverbindung muss an sein, sonst startet dann keine Aufnahme.

      Heike
      „Wahrscheinlich werden künftige Generationen sich erinnern, dass dieses Jahrhundert das ,Century of Recordings’ war, in dem die Menschen auf die seltsame Idee verfielen, man könne Musik in kleine Plastikteile einfrieren. Mich erinnert das an die Idee der Ägypter vom Leben nach dem Tod. Eine ungesunde Idee. Studiomusik ist eine Verirrung des 20. Jahrhunderts. Das wird verschwinden.“ (F. Rzewski, Komponist, in der FAZ vom 21.4.2012)
    • a.b. schrieb:

      Gibts auch einen Recorder, der den eh bereits datenreduzierten Stream nicht noch weiter in mp3 verstümmet? :?:
      die Frage ist nicht ganz richtig gestellt. Der datenreduziert gesendete Stream ist MP3. Es kommt also nur darauf an, daß der Recorder eben diesen Stream aufzeichnet und nicht den Umweg über die Soundkarte geht. Leider schweigen sich fast alle Programme beharrlich aus, was genau sie eigentlich tun.
      Daher mein Hinweis weiter oben: sobald am Programm etwas an der Tonqualität "einstellbar" ist (die Anführungszeichen stehen für die Augenwischerei bei diesem Verfahren), ist das ein untrügliches Zeichen dafür daß nicht der originale Stream aufgezeichnet wird, sprich einmal zuviel dekodiert-enkodiert wird.

      Gruß,
      Khampan
    • Danke, Kamphan, eben dieses meinte ich.

      Ich habe gerade den DRadio-Recorder heruntergeladen, musste aber feststellen, dass damit nur Sendungen von gelisteten Radiosendern aufnehmbar sind. Was mache ich, wenn ich etwas aufnehmen will, was dort nicht aufscheint?

      Danke!
      Gruß a.b.

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      In der Musik geht es nicht um Perfektion, sondern um die Freiheit, zu zeigen, wer man wirklich ist.
    • a.b. schrieb:

      Danke, Kamphan, eben dieses meinte ich.

      Ich habe gerade den DRadio-Recorder heruntergeladen, musste aber feststellen, dass damit nur Sendungen von gelisteten Radiosendern aufnehmbar sind. Was mache ich, wenn ich etwas aufnehmen will, was dort nicht aufscheint?

      Danke!
      Versuchs mal mit Foobar. Ist eine Super Programm und außerdem Freeware.
      Damit kannst Du Deine komplette Bibliothek verwalten, anhören umwandeln etc...
      Und natürlich auch aufnehmen:
      -> File
      --> Add Location

      Da trägst Du die Url ein und schon kannst Du mithören und über -> Convert auch aufnehmen.

      Probiers mal aus.
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      Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen und fünfzig, um schweigen zu lernen.

      Ernest Hemingway
    • a.b. schrieb:


      Ich habe gerade den DRadio-Recorder heruntergeladen, musste aber feststellen, dass damit nur Sendungen von gelisteten Radiosendern aufnehmbar sind. Was mache ich, wenn ich etwas aufnehmen will, was dort nicht aufscheint?

      Danke!


      Ich habe das Ding jetzt auch ausprobiert und bin ganz zufrieden! Danke für die Hinweise.
      Die Deutschlandradio-Sender sind quasi vorprogrammiert. Die anderen klebst du selber rein, indem du auf sender - suche gehst, zB "hr2" eintippst, dann wird der Sender prompt gefunden und erscheint als Schildchen. Rechts hat das Schildchen ein Pfeilchen, wenn du da drauf maust, schiebt sich das auf. Dann klickst du da auf Favoriten und fügst ihn so zu deiner Senderliste dazu. Kannst auch von da direkt auf die Homepage des Senders schalten, um das Programm nachzulesen, was ich sehr praktisch finde. Und wenn du in dem Schildchen (entweder aus deiner Favoritenliste oder direkt aus dem Suchen, egal) auf Aufnehmen klickst, kannst du eine Aufnahme programmieren. Funktioniert.

      Grüße,
      Micha