David McVicar - Die Opernarbeiten auf DVD

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    • David McVicar - Die Opernarbeiten auf DVD

      Er gehört ganz klar zu meinen Regielieblingen: David McVicar.

      Beginnen wir mal mit einer umstrittenen, IMO aber - trotz einiger sicherlich problematischer Momente - ganz großartigen Inszenierung: McVicars »Salome« aus dem Royal Opera House Covent Garden (2008):



      Nadja Michael (Salome)
      Michael Volle (Jochanaan)
      Thomas Moser (Herodes)
      Michaela Schuster (Herodias)
      Joseph Kaiser (Narraboth)
      Daniela Sindram (Page)
      The Orchestra of the Royal Opera House Covent Garden
      Leitung: Philippe Jordan

      Adieu,
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • McVicar gehört zu den für mich interessantesten Regisseuren auf DVD. Das liegt vor allem an dieser Aufnahme von Massenets MANON aus dem Liceu von Barcelona, die ich neben der von Ponnelle am meisten schätze:



      Musikalische Leitung: Victor Pablo Perez

      Manon: Natalie Dessay :juhu: :juhu: :juhu:

      Des Grieux: Rolando Villazon :juhu: :juhu:

      Des Grieux père: Samuel Ramey (leider)

      Lescaut: Manuel Lanza :juhu:

      Eine grandiose Aufführung, die nicht nur von ihren Stars lebt, obwohl die brillieren.

      Sehr gut gefällt mir auch seine Inszenierung von Mozarts LE NOZZE DI FIGARO:



      Antonio Pappano dirigiert Chor und Orchester der Covent Garden Opera

      Figaro - Erwin Schrott
      Susanna - Miah Persson
      Conte Almaviva - Gerald Finlay
      Contessa Almaviva - Dorothea Röschmann
      Marcellina - Graciela Araya
      Barbarina - Anna James
      Cherubino - Rinat Shaham

      Die Aufnahme gefällt mir allerdings ncht so gut wie andere DVDs des Werkes, weshalb ich die musikalischen Leistungen noch nicht bewerten möchte, weil ich sie noch nicht oft genug gehört habe.

      Hinweisen möchte ich noch auf die vorzügliche Salzburger Inszenierung von Offenbachs LES CONTES D'HOFFMANN unter Kent Nagano mit Neil Shicoff, Angelika Kirchschlager, Waltraud Meier, Lubica Vargicova und Ruggero Raimondi, die aber nur vom ZDF bzw. 3SAT ausgestrahlt wurde und womöglich wegen der (für mich höchst) problematischen Lyoner Inszenierung unter Nagano nie auf den Markt kam.

      Weitere DVDs mit Inszenierungen McVicars, die ich aber noch nicht kenne:



      Ich bin halt kein Fan von Händel-Opern und habe schon zu viele CARMENs


      und ZAUBERFLÖTEn:



      Auch RIGOLETTOs stapeln sich schon bei mir, aber der scheint interessant zu sein:


      Seltsam, dass die SALOME nur bei jpc, aber nicht bei Amazon geführt wird.

      :wink: Rideamus

      Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung
    • Gounod: Faust

      Als Neuerscheinung für Ende September ist die folgende Londoner Produktion angekündigt:




      Michel
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • RE: Gounod: Faust

      Le Merle Bleu schrieb:

      Als Neuerscheinung für Ende September ist die folgende Londoner Produktion angekündigt:




      Michel

      Liebe EMI

      Daran, dass der Name des Regisseurs auf dem Cover kleiner gedruckt wird, als der des Dirigenten und viel kleiner als die der Sänger - daran habe ich gewöhnt. Auch daran, dass der Name auf der Vorderseite häufig gar nicht erwähnt wird, habe ich mich gewöhnen müssen. Absurd eigentlich, da der Name des Regisseurs ein wesentliches Entscheidungskriterium beim Kauf einer DVD sein sollte.

      Dass aber bei diesem Faust der Name McVicars nirgends, aber wirklich nirgends, erwähnt wird, das ist dann doch ein starkes Stück 8o . Vorderseite, Rückseite, Booklet abgesucht - nix. Ich bin mal gespannt, ob der Name wenigstens im Abspann genannt werden wird.

      Liebe EMI, was denkt Ihr Euch eigentlich?


      Michel
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • Ich bin ein ganz grosser McVicar Fan und von seiner Cleopatra , dem Figaro oder der Manon restlos begeistert gewesen. Gestern hat er mich allerdings etwas enttäuscht: ich habe mir den ersten Teil von Mozarts "La Clemenza di Tito" aus Aix angesehen. Das ist sehr durchschnittlich und auf demselben Mittelmass-Niveau wie sein Don Carlo. Man kann gewiss nciht imemr Höchstleistungen erbringen, aber ein bisshcen mehr als die Sänger ihrer eigenen Schauspielgabe überlassen und ein ziemlich lâcherliches Legionärs-Ballett hatte ich doch erwartet. Gottseidank wird das London Symphony Orchestra von Sir colin Davies serh gut dirigiert, so dass ich Mozarts Musik in dieser meiner liebsten Mozart-Oper in vollen Zügen geniessen kann. Sarah Connoly singt einen guten Sesto und Gregory Kunde ist zwar kein Koloraturtenor schlägt sich aber iml Mozartfach sehr wacker. Die Sângerinnen der Vitellia, der Servilia und des Annio kann ich mir nciht merken- die Stimme der ersteren ist genauso unschôn wie die Figur- gekonntes Casting.....wobei sie die sehr schwierige Rolle gesangstechnisch gut bewältigt.
      Mein Lieblingsduett Annio-Servilia "Ah perdona al primo affetto" eine Wonne- wunderbar gesungen und gespielt.
      Was bei McVicar immer stimmt, sind Dekor und Kostüme, in diesem Fall reicht mir das aber nicht!

      Schade um die grosse Chance! :cry:

      :fee:
      Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem und die Heilung eine musikalische Auflösung (Novalis)
    • Nachschub für Freunde des Regisseurs David McVicar:

      Il Trovatore aus der MET:



      Adriana Lecouvreur aus Covent Garden:

      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)