Englischsprachige Romane – die Favoriten der Capricciosi

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    • Mal so schnell, sicher fallen mir später noch fehlende Werke ein.

      Margaret Atwood - The Robber Bride
      Margaret Atwood - Oryx and Crake
      John Irving - The world according to Garp
      John Irving - Cider House Rules
      John Irving - Owen Meany
      John Updike - Rabbit run
      Tom Wolfe - Bonfire of the Vanities
      Ray Bradbury - Fahrenheit 451
      Frank Herbert - Dune
      Richard Powers - The Time of our Singing
    • Zweiter Beitrag

      Ich möchte einmal auf "rein" britsche, ok. Irland eingeschlossen, Romane nach 1950 eingehen, denn der alte Kram mag ja ganz nett sein, verstellt aber den Blick für die teilweise GROSSARTIGE aktuelle britische Literatur.
      Ich habe oben schon
      J.P. Donleavys "Ginger Man erwähnt", so wie
      John Banvilles "Book of Evidence"
      von John Banville gibt es weitere ausgezeichnete Bücher, so zum Beispiel
      The Sea, "Die See".
      Aber ich erwähne auch.
      von Sady Smith "Zähne zeigen" ein Buch über das Leben der Migranten im UK.
      Innerbritsch, ebenfalls mit diversen Preisen überhäuft ist von
      Catherine O'Flynn das Buch "Was mit Kate geschah", engl. "What was lost"
      Und dann trat um 2010 Hilary Mantel auf den Plan mit ihrer Trilogie um Thomas Cromwell
      "Wolfes dt. Wölfe"
      Bring up the bodies dt. Falken"
      und
      "The mirror and the light, dt. Spiegel und Licht"
      Das ist ganz große Erzählkunst.
      Julian Barnes habe ich schon an anderer Stelle erwähnt, aber zum Schluss sei dieses Werk erwähnt
      Anthony Powell: "A Dance to the Music of Time" 12 Bände, inzwischen auf deutsch erschienen. (Wie Proust, nur nicht so langweilig!)
      Gruß zum abend aus Kiel

      PS. Wie konnte ich Ian McEwan vergessen? "Saturday" ist sehr schön und aktuell "Die Kakerlake" einfach nur zutreffend, wenn auch recht platt.
      Ich vergesse niemals ein Gesicht. Doch bei Ihnen mache ich eine Ausnahme! (Groucho Marx)
    • Hallo QM,

      Quasimodo schrieb:

      motiaan schrieb:

      Samuel R. Delaney
      Dass den hier einer kennt!

      Ich aber auch kaum! Hab' The Einstein Intersection vor ca. 100 Jahren mal gelesen und keine Ahnung mehr, worum es ging!
      sorry, da ist ein Fehler, er heißt DELANY, ohne E vor dem Y.

      Viele seiner Werke sind keine leichte Kost. Am zugänglichsten finde ich noch "Nova" und "Babel-17", beide mit einer tollen Grundidee. Die Frühwerke sind merkwürdig, ungewöhnlich für Science Fiction. "Dhalgren" hat mich damals sehr beeindruckt, eine Mischung aus Dystopie, grenzenloser Freiheit, Sex und Lyrik, noch dazu in spannend verpackter Form. "Triton" und die "Nerveryon"-Romane fand ich dann wieder zu wenig zugänglich. Möglicherweise ist das heute leichter, ich sollte es versuchen.

      Die Kurzgeschichten finde auch sehr lesenswert, da gibt es einige Perlen. Aber "Dhalgren" ist ein echter Monolith, ich kenne nichts Vergleichbares.
      Schöne Grüße, Helli


      Immer cool bleiben.
    • motiaan schrieb:

      Aber "Dhalgren" ist ein echter Monolith
      Jedenfalls ein eindrückliches Werk , daß neben Tiger! Tiger ! von Bester den unverzichtbaren Rest meiner SF- Leseabenteuer bildet . Babel-17 verlor mit der Zeit . In dem Band Driftglass ist übrigens die short story 'Corona' zu finden .
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "