Eben geglotzt

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    • ThomasBernhard schrieb:

      Gerade eben erstmalig gesehen:

      Die Marx-Brothers in "Room Service" (1938 )

      Meiner Meinung nach deutlich überzeugender als "Horse Feathers" (1932) und teils auch "Animal Crackers" (1930). An die Meisterwerke "Duck Soup" (1933), "A night at the opera" etc. reicht es freilich nicht heran. Aber immerhin (fast) ohne (lästige) Musikeinlagen und dabei über 70 Minuten...



      :wink:


      Und führte bei Dir wohl mal wieder zu einem neuen Avatar... ;)

      Liebe Grüße,

      Matthias
      "Bei Bachs Musik ist uns zumute, als ob wir dabei wären, wie Gott die Welt schuf." (Friedrich Nietzsche)
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      "Eine Theateraufführung sollte so intensiv und aufregend sein wie ein Stierkampf." (Calixto Bieito)
    • Derzeit im DVD-Player:



      Ist schon wirklich ewig lange Jahre her, dass ich diese Serie damals im Fernsehen sah. Jetzt mal spontan zugegriffen. Zum Glück!
      Auch nach all den Jahren eine sehenswerte Verfilmung. Die Rollen sind meines Erachtens trefflich besetzt; Jeremy Irons ist ohnehin beeindruckend, auch Anthony Andrews. Besonders gut gefiel mir auch im ersten Teil Sir John Gielgud als Vater von Irons, der sich mit seinem Sohn eine subtile Auseinandersetzung liefert.

      Habe gestern die erste DVD aus der Box gesehn, freue mich schon auf die nächsten Folgen.

      :wink:
    • Eben das erste Mal gesehen:



      Eigentlich heißt der Film "Gutherzige Frau Geum-ja", und ist der letzte Teil der Rache-Trilogie des südkoreanischen Regisseurs Park Chan-wook . Er ist nicht ganz so nervenzerfetzend wie das preisgekrönte "Oldboy", aber immer noch ziemlich aufreibend. Es geht um die Rache einer Frau an einem ehemaligen Lehrer, der sie früher tyrannisiert, vergewaltigt und schließlich ins Gefängnis gebracht hat. Wer mehr wissen will, mag bei Wikipedia nachschlagen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Lady_Vengeance ).
      zwischen nichtton und weißem rauschen
    • Im Abstand von 20 Jahren zweimal gesehen, einmal davon in den letzten Tagen:



      komisch, tragisch, zum heulen, durchgedreht, nicht zu fassen und vor allem sehenswert.

      Und da ich gerade auf dem auf dem Trip bin `wie war das nochmal´ dreht sich gleich die Aufnahme der Aufzeichnung von La Fura dels Baus` "Zauberflöte" von der Ruhrtriennale 2003:
      http://www.arte.tv/de/Die-Zauberfloete-von-Wolfgang-Amadeus-Mozart/951698,CmC=951696.html
    • S.Kirch schrieb:

      Im Abstand von 20 Jahren zweimal gesehen, einmal davon in den letzten Tagen:



      komisch, tragisch, zum heulen, durchgedreht, nicht zu fassen und vor allem sehenswert.

      Das ist wirklich ein lieber Animationsfilm . . . . . . - neben Dumbo (ich liebe Elefanten) der - bisher (da wartet noch japanisches auf mich) - einzige "Zeichentrick"-Film, den ich besitze.
      -
      @Mia: Ich hoffe Du hast Dir die "richtige" Ausgabe bestellt, es gibt da nämlich eine nette Box mit der Kinofassung und der - farblich veränderten - Alternativfassung des Regisseurs. Vom Preis dürfte sich zur Zeit das 3er-Paket lohnen - irgendwie habe ich das Gefühl, daß es dieses bald nicht mehr geben wird.

      Angenehme Morgenstunden wünscht

      Bernhard


      "Alles Syphilis, dachte Des Esseintes, und sein Auge war gebannt, festgehaftet an den entsetzlichen Tigerflecken des Caladiums. Und plötzlich hatte er die Vision einer unablässig vom Gift der vergangenen Zeiten zerfressenen Menschheit."
      Joris-Karl Huysmans
    • Hab mir zum Kinostart des 4. Teils vorgenommen, erst mal die ersten Drei aus der "Final Destination"-Reihe anzusehen, um dann zu entscheiden, ob ne Kinokarte lohnt.



      Übrigens: Wäre dieser Thread nicht besser in Film-Aktuelles aufgehoben?


      LG, Peter.
      Alles kann, nichts muss.
    • Vor ein paar Tagen sah ich mir wieder einmal einen Film an, der wohl nur für ein kleines Publikum interessant sein dürfte:


      .


      L´ennui (den dämlichen deutschen Titel spare ich mir) von Cédric Kahn, nach einem Roman von Alberto Moravia. - Anstrengend, intelligent und schwer zu fassen (manche mögen sagen typisch französisch :D ).

      Ein Mann lernt eine sehr junge Frau kennen, verfällt ihr sexuell und glaubt es ist Liebe, viel mehr an Story gibt es nicht, aber was sich innerhalb dieser Story abspielt ist hysterisch, obsessiv, ver-rückt und großartig gespielt (zumindest vom männlichen Hauptdarsteller Charles Berling).


      "Alles Syphilis, dachte Des Esseintes, und sein Auge war gebannt, festgehaftet an den entsetzlichen Tigerflecken des Caladiums. Und plötzlich hatte er die Vision einer unablässig vom Gift der vergangenen Zeiten zerfressenen Menschheit."
      Joris-Karl Huysmans
    • Lieber Maldoror, ist das der Roman "La noia"? Was soll denn dieser deutsche Titel da bitte- das ist ja grässlich! :o:

      Das Thema kommt in Frankreich seltsamerweise niemals aus der Mode und auch sehr viel neue Filme drehen sich immer wieder um dasselbe.

      Ich finde die Filmkunst immer noch ziemlich charakteristisch für die Nationen. Wenn man mal neuere deutsche Filme und deren Sujets mit französischen Filmen vergleicht.

      Besagten Film kenne ich übrigens nicht.

      F.Q.
      Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem und die Heilung eine musikalische Auflösung (Novalis)
    • Liebe Fairy Queen,

      ja es ist ein Film nach dem Roman von Moravia und er ist wirklich empfehlenswert und ich denke das Thema ist zeitlos ;+) . - Denjenigen, der diesen Titel verbrochen hat, soll mir nur unterkommen :boese: . . . . .

      Lieben Gruß

      Bernhard


      "Alles Syphilis, dachte Des Esseintes, und sein Auge war gebannt, festgehaftet an den entsetzlichen Tigerflecken des Caladiums. Und plötzlich hatte er die Vision einer unablässig vom Gift der vergangenen Zeiten zerfressenen Menschheit."
      Joris-Karl Huysmans
    • Gestern sah ich diesen Film...



      ...und war schwer beeindruckt. Antonioni ist schon ein besonderer Fall: Sehr kühl, emotionale Nähe zu den Figuren kommt eigentlich nie auf. Aber großartig seine Filme mit dem Kopf zu genießen. Keine Einstellung, keine Handlung ist zufällig, viele Bilder könnte ich mir eingerahmt über Bett hämngen. Äußerlich passiert wenig in diesem Film, aber dafür ist die Dynamik "hinter dem Bild" um so größer.

      Eine ganz klare Empfehlung von mir für jeden, der sich darauf einlassen will.

      Im Original heißt der Film übrigens "L'eclisse", ein weitaus besserer Titel in meinen Augen.

      Viele Grüße,
      Dedalus
      Every life is in many days, day after day. We walk through ourselves, meeting robbers, ghosts, giants, old men, young men, wives, widows, brothers-in-love. But always meeting ourselves (James Joyce)
    • Maldoror schrieb:

      Denjenigen, der diesen Titel verbrochen hat, soll mir nur unterkommen :boese: . . . . .


      Wer macht denn einen Thread auf über die schwachsinnigsten Übersetzungen von Filmtiteln? Einer meiner Favoriten (der Titel, nicht der Film): Stirb langsam, Teil 2 8|
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • Manchmal sind aber auch die Originaltitel so blöd, dass sie bei der Übersetzung nicht zu übertreffen sind. Besonders bei Fortsetzungen, z.B. I Still Know What You Did Last Summer.
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • Maldoror schrieb:

      ja es ist ein Film nach dem Roman von Moravia und er ist wirklich empfehlenswert und ich denke das Thema ist zeitlos



      Die Behandlung ist allerdings sehr frei, schon durch die Verlegung des Orts von Italien nach Frankreich. Viele Themen, die Moravia anschneided, interessieren den Regiessur Cédric Kahn auch nicht. Insofern würde ich eher sagen: frei inspiriert von einem Roman von Moravia. Also für sich und nicht als Literaturverfilmung angeschaut, halte ich L' ennui aber auch für sehr empfehlenswert.

      :wink: Matthias
    • Le Merle Bleu schrieb:

      Manchmal sind aber auch die Originaltitel so blöd, dass sie bei der Übersetzung nicht zu übertreffen sind. Besonders bei Fortsetzungen, z.B. I Still Know What You Did Last Summer.
      Ich hab mich gewundert dass keine Fortsetzungen kamen mit Titeln wie:

      I Have Don't Forget What You Did Last Summer

      I Still Can't Forget What You Did Last Summer

      Sorry, What Did You Last Summer?

      Shit, I'm Getting Old, I Even Don't Remember What You Did Last Summer

      :P
      "Vor dem Essen, nach dem Essen,

      Biber hören nicht vergessen!"


      Fugato
    • Eben läuft "Mulholand Drive" von David Lynch auf Tele 5....

      No hay banda......

      LG Mia

      EDIT: es wurde in einem anderen Thread mal gefragt, welche unsere Träume seine! Also einer meiner grossen Träume wäre es, einmal in einem David Lynch Film mitspielen zu dürfen :yes: :faint: :yes: :faint:





    • Ein Film aus China mit wunderschönen Bildern, der eine verbotene Liebe zweier junger Frauen erzählt, die in einer furchtbaren Katastrophe mündet.

      Die Originalfassung mit Untertiteln ist noch viel poetischer als die synchronisierte Fassung, die ich im Kino gesehen hatte.

      Ganz grosses Kino und das nicht nur für Ästheten. :juhu: :juhu: :cry: :cry: :cry: :juhu: :juhu:
      Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem und die Heilung eine musikalische Auflösung (Novalis)