Eben geglotzt

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    • Graf Wetter vom Strahl schrieb:

      ...
      Ich habe den Dreihunderter nicht gesehen, aber ich zweifle keinen Augenblick, daß Ducens Eindruck auch der meine wäre. Es muß doch mal erlaubt sein, bei Scheißdreck zu sagen, daß es Scheißdreck sei. Natürlich nur "für einen" selbst und "subjektiv gesehen" und "ohne Anspruch, damit die Sache selbst zu treffen" und weiß der Deibi. Aber Dreck bleibt Dreck, auch wenn man dabei lacht.
      ...
      Gräflein, jeder darf Scheißdreck sagen.
      Ich finde so ein Dampfablassen teils auch unterhaltsam. Manchmal liest es sich auch. Mich verwundert nur, wenn sich der Duc hier derart über diesen Film echauffiert, wobei ihm doch hätte klar sein dürfen, was da auf ihn zukommt.
      Mal im Ernst: Es geht um die filmische Umsetzung eines Comics, der sich mit der Schlacht bei den Thermopylen befasst - wenn ich dann enttäuscht bin, dass es nicht ganz ausgewogen, historisch oder eben politisch korrekt zugeht...nun denn, gut, dann muss ich mich eben aufregen, ja, und wenn es unbedingt sein soll, dann rege ich mich auch gleich zweimal darüber auf. Von mir aus. Aber ich darf mich darüber wundern, oder nicht?
    • Na ja.......!

      Lieber Duc,

      Erstmal vielen Dank für die Info bezüglich Persiens ;)


      Duc de Berry schrieb:

      Persien ist der heutige Iran - und zurecht verurteile der Iran diesen Schund, der alles was nach 1945 bewegt wurde verhöhnt.


      Ehm - Ich denke, den Meisten dürften die diversen Aussagen Achmahdinedschads zur "Judenfrage" wie er sie gerne gelöst hätte, bekannt sein.
      Auch was Gemetzel und Gewaltorgien anbetrifft, ist dieser herrliche "Gottesstaat" nicht unbedingt das Land, welches beleidigt den Zeigefinger erheben sollte.
      Steinigungen, Handabhacken, öffentliche Hinrichtungen....ich erspare mir weitere Ausführungen, es ist bekannt.
      Nur, dass das eben kein schlechter Film ist, sondern Realität!

      Und - Ja, ich gebe dir Recht, der Film ist Schrott. Aber das weiß man doch vorher, der hat doch gar keinen anderen Anspruch.
      Von der Sorte gibts noch mehr, alle gleichermaßen blöde. Handlung wird durch Blutspritzen ersetzt, das ist so dämlich, das kann mich noch
      nicht mal langweilen! Noch weniger. Einfach aus - weg.

      LG
      Juli
      "Eine Semmel enthält 140 Kalorien, 700 Semmeln pro Jahr ergeben 98000 Kalorien,
      diese benötigt man, um eigenhändig 1 Elefanten 9 Zentimeter weit zu tragen. Aber wozu?"
      (Loriot)
    • Auch ein Klassiker: Der Weltraum - unendliche Weiten. :angel:



      Welch ein Glück! Ich hatte zufällig gesehen, dass in 2009 eine neue Edition von „Raumschiff Enterprise“ auf den Markt gekommen war: Brillant remastered mit verstärkten visuellen Effekten! Die hatte ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt. Fünf Folgen habe ich schon geschaut und bin völlig hin und weg... :juhu: :juhu: :juhu:
    • Halb so wild. Und Saw macht mir keinen Spaß, habe mal Ausschnitte gesehen und fand das unlogisch und unappetitlich.
      28 Days / weeks ist - für das Genre - gar nicht sonderlich brutal. War dennoch ein Fehlkauf, da das alles leider bei weitem nicht an die locker humorvolle Art von George Romeros Dawn of the dead heranreicht. Mal einer der Fälle, dass ein amerikanischer Film dann doch besser bleibt als seine europäischen Nachahmungen.

      :wink:
      Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.
    • Hallo,

      wenn Dir die
      locker humorvolle Art von George Romeros Dawn of the dead
      so gefällt, dann empfehle ich (kein Freund von Splatter- oder Zombe-Filemn) mal den hier: Shaun of the dead.





      Der ist zwar auch blutig (wie das so ist, wenn menschenfressende Zombies mitspielen dürfen), aber er ist wirklich witzig, insgesamt sehr unterhaltsam. Ach ja, George Romero selbst soll ihn als "exzellent" beziechnet haben


      Wär doch vielleicht was.


      :wink:
    • Lieber Ekkehard,

      ja, habe den Film auch schon länger im Auge, aber bisher noch nicht gesehen (ich warte auf TV oder Videothek, wenn mein Stapel jungfräulicher Silberscheiben abgearbeitet ist)

      Allein der Untertiel "eine romantische Kommödie. Mit Zombies" ist schon klasse.

      :wink:
      Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.
    • Soeben ging ein Video-Abend mit Smoke & Blue in the face zu Ende. Habe ich gestern als Doppel-DVD bei Zweitausendeins für €10.99 gefunden. Einfach großartig! Eine dringende Empfehlung für alle, die diese beiden Filme noch nicht kennen - auch für Nichtraucher geeignet! ;+) Smoke ist für mich so ziemlich der beste Film aus den 90ern. :juhu: Geniales Drehbuch, großartige Darsteller und eine irre gute Regie! :thumbup:



      Warum hat Harvey Keitel eigentlich immer noch keinen Oscar bekommen? ?(
    • Lieber Laller!

      Ich bin zwar Nichtraucherin - aber Deiner Empfehlung kann ich mich nur anschließen. Ich habe beide Filme vor Jahren im Kino gesehen und war schwer begeistert! Keitel ist ohnehin ein toller Schauspieler und auch die "Episodenstars" (u.a. William Hurt) sind grandios!

      :juhu: :juhu: :juhu:

      Liebe Grüße,
      :wink:
      Renate
      Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)
    • ThomasBernhard schrieb:

      28 Days / weeks ist - für das Genre - gar nicht sonderlich brutal. War dennoch ein Fehlkauf, da das alles leider bei weitem nicht an die locker humorvolle Art von George Romeros Dawn of the dead heranreicht. Mal einer der Fälle, dass ein amerikanischer Film dann doch besser bleibt als seine europäischen Nachahmungen.


      Bei 28 Days later sehe ich das auch so. Aber ...weeks... scheint mir schon was Besonderes zu sein. Gibt es überhaupt noch andere Zombie-Filme, in denen die Untoten mittlerweile verhungert sind, so dass man mit dem Wiederaufbau beginnen kann?
      Wahr ist allerdings, dass beide Filme nicht humorvoll sind.

      :wink:
      Nur weil etwas viel Arbeit war und Schweiß gekostet hat, ist es nicht besser oder wichtiger als etwas, das Spaß gemacht hat. (Helge Schneider)
    • Liebe Laller, obgleich militante Nicht-Raucherin, ist Smoke einer meiner Favoriten, zumal ich ein Riesenfan und Groupie von Harvey Keitel bin und mir dafür schon das Unverständnis so mancher Geschlechtsgenossin zugezogen habe. Wie man so abgehalfterte Typen erotisch finden könne....... ;(
      Ich find ihn umwerfend! Und in Smoke ganz besonders, wobei natürlich nichts über seine Rolle als Halbmaori in Jane Campions "Das Piano" geht. Seufz! :angel: :fee: :faint:
      Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem und die Heilung eine musikalische Auflösung (Novalis)
    • Ich finde ja Keitel besonders herausragend in Abel Ferraras "Bad Lieutenant". Die Rolle finde ich viel komplexer, ambivalenter und abgründiger angelegt, als in Das Piano, ehrlich gesagt, einen Film den ich trotz der guten schauspielerischen Leistungen sonst nicht soo toll finde, etwas schlichte Story, zu andauernd zu schöne Bilder, die ich zu hübsch für die Story empfand, abgesehen davon, dass ich die Musik von Nyman unterträglich kitschig fand. Also vielleicht war es auch das, was mich so gestört hat, das ich den Film nicht mehr richtig geniessen konnte.

      Der ist aber wirklich sehr gut:



      Smoke und Blue in the face liebe ich aber auch sehr. Klar, eine Havanna ( Romeo y Julieta No. 2) habe ich gerade angeschnitten. :D
      Die Erzählung von Paul Auster ist übrigens auch sehr schön zu lesen.

      :wink: Matthias
    • Matthias Oberg schrieb:

      Das Piano, ehrlich gesagt, einen Film den ich trotz der guten schauspielerischen Leistungen sonst nicht soo toll finde, etwas schlichte Story, zu andauernd zu schöne Bilder, die ich zu hübsch für die Story empfand, abgesehen davon, dass ich die Musik von Nyman unterträglich kitschig fand. Also vielleicht war es auch das, was mich so gestört hat, das ich den Film nicht mehr richtig geniessen konnte.


      Dreimal habe ich versucht Das Piano anzusehen, und dreimal bin ich dabei eingeschlafen. Die lullige Mucke, die wirklich zu schönen, in einer auf so verdergründige Art hintergründig und bedeutungsschwer in fahlen Farben gehaltenen Bilder und die i-wie geschwätzige Sprachlosigkeit (ich weiss, das soll Kunst sein - nicht meine bescheidene Wortakrobatik, sondern das was ich damit zu beschreiben versuche), das alles hat keine halbe Stunde lang meine Aufmerksamkeit wirklich auf sich ziehen können.

      Das liegt aber ganz klar an mir - meine damalige Freundin fand den Film super und ist jedes mal bis zum Schluss wach geblieben. Sie hat ihn sogar mit Freundinnen und Freunden noch ein paar mal voller Begeisterung angeschaut.

      Vielleicht haben wir uns deshalb irgendwann getrennt ... ;+)

      Adieu, adieu,
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Algabal schrieb:

      Die lullige Mucke, die wirklich zu schönen, in einer auf so verdergründige Art hintergründig und bedeutungsschwer in fahlen Farben gehaltenen Bilder und die i-wie geschwätzige Sprachlosigkeit (ich weiss, das soll Kunst sein -


      Ich hatte nach dem Film (im Kino mit meiner Mutter, die ihn auch toll fand) dieses dringende Bedürfnis, meine LP von Maggie Nicholsson mit dänischen Jazzmusikern zu hören (leider kein Link zu finden), auf der sie zu ziemlich dadaistischem Free-Jazz immerzu unverständliches Lautmischmasch aus diversen existenten und nichtexistenten Sprachen singt, aus dem nur, sehr bedeutungsvoll vorgetragen, verständlich wird: "...und wierr maken Kunscht!"

      Als meine Freundin, die "das Piano" auch toll fand, ihn mit mir sehen wollte, habe ich dann das Mitschauen verweigert und lieber gleich " ----und wierr maken Kunscht!" aufgelegt. :D Meine Feundin fand " ----und wierr maken Kunscht!" auch lustig, vor dem heimischen Bildschirm hätte ich mich womöglich hinreissen lassen, mich gewisser, die andachtsvolle Kunschtbetrachtung arg störender Kommentare nicht enthalten zu können. Debatten, warum ich so ein fieser Stimmungskiller sei, wären unaufhaltsam gefolgt. Und so rettete Maggie Nicholsson einst unsere Beziehung. :juhu:

      :wink: Matthias
    • Carmen Jones

      Wo bringt man das unter? Oper? Musical? Film?



      Im Rahmen meiner Recherche zur nächsten Lösung meines Adventsrätsels bin ich bei diesem Film hängen geblieben und habe wieder einmal gestaunt, wie geschickt Oscar Hammerstein die Oper Bizets in das Milieu der New Yorker Schwarzen übertragen hat. Auch vokal weiß der Film dank Mitwirkenden wie Marilynn Horne (damals schrieb sie sich noch so) als Carmen, LeVern Hutcherson als Joe und Pearl Bailey zu überzeugen

      Wer die Oper Bizets mag und auf Otto Premingers Adaption dieser besonders konsequenten Art des "Regietheaters" neugierig ist, sollte sich diesen Film mit den großartigen Hauptdarstellern Dorothy Dandridge und Harry Belafonte nicht entgehen lassen, handelt es sich doch um eine der besten CARMEN-Interpretationen, die man je zu sehen bekommen wird.

      Man kann den Film übrigens auch ab hier ansehen, allerdings nur im englischen Originalton ohne Untertitel: "http://www.youtube.com/watch?v=SJ1f6tVliME&feature=related"

      :wink: Rideamus
      Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung