Eben geglotzt

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    • Mauerblümchen schrieb:

      .. ähem, unter Verwendung bewusstseinserweiternder Substanzen, wohlgemerkt.
      Hatte die Protagonistin nicht schon vorher diese Bilder? (Jeder gute Schachspieler kann ja einige Züge im voraus denken und "sehen".) Und wie ist es im letzten Teil? Hatte sie da nicht schon den Drogen entsagt?

      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
      Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten
    • maticus schrieb:

      Weil dort auch die Schachpartien konkret am besten zu verfolgen waren. Ich habe für eigene Analysen mehrfach das Bild angehalten. Dabei ist mir auch ein Fehler aufgefallen, der mich erst verwirrte, nämlich dass im Film auf einem Demobrett nicht dieselbe Stellung wie auf dem Spielbrett gezeigt wurde, es gab da eine "Verschiebung" um eine Linie, oder so.
      Ich habe die letzte Partie nicht verfolgt. Laut der Wikipedia-Seite zum Film soll die Partie dieser hier nachgebildet sein:
      chessgames.com/perl/chessgame?gid=1060353

      Ich erinnere mich aber, dass die ersten Züge 1. d4 d5 2. c4 e5 waren, also Albins Gegengambit - der zweite Zug von Schwarz eher ungewöhnlich, wie es auch im Film kommentiert wurde.

      maticus schrieb:

      Das Ende im Park mit den Hobbyspielern fand ich auch sehr schön (weil ich selbst früher sozusagen zu so einer Community gehörte).
      Ja ... unbedingt!

      maticus schrieb:

      Hatte die Protagonistin nicht schon vorher diese Bilder?
      Nein, ich meine, die Kapseln gab es schon immer im Kinderheim, Schach kam ja erst später dazu.

      maticus schrieb:

      (Jeder gute Schachspieler kann ja einige Züge im voraus denken und "sehen".)
      So sagt man ... Die emotionalsten Züge sind die, die wir nicht sehen oder falsch sehen ... :D

      maticus schrieb:

      Und wie ist es im letzten Teil? Hatte sie da nicht schon den Drogen entsagt?
      Nein, ich meine nicht.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher und die Gescheiten so voller Zweifel sind." - Bertrand Russell
    • ...Total. Und jetzt, da ich über diesen Film lese, kommt mir gleich wieder die immer wiederkehrende Musik mit Saxophon und Vibraphon in den Sinn. Schrecklich und herrlich; ich liebe diesen Film auch.

      Uwe
      Wenn alle ein klein wenig verrückter wären, dann wäre die Welt nicht so durchgedreht.
    • Heute ein Film, den ich nur auf Youtube gefunden habe, von dem ich also keine DVD-Veröffentlichung kenne.

      youtube.com/watch?v=k__ae1AQby4

      Es geht dabei um diesen Film (auch wenn hier eine Buchabbildung folgt):



      Idee und Drehbuch stammen von Wolfgang Neuss, der es dann nach dem überraschenden Tod seines Partners Wolfgang Müller alleine beenden musste. Regie führte Wolfgang Bellenbaum, der allerdings nach ambitionierten Anfängen doch recht schnell die Geschichte des Films in unterschiedlichen Funktionen nur noch mit Werken wie 'Der lüsterne Türke' oder 'Die goldene Banane von Bad Porno' bereichert hat. (Was übrigens viel über die Geschichte des deutschen Films in den 60iger Jahren aussagt.) Die Kamera lag in der Verantwortung von Werner M. Lenz, der eigentlich v.a. durch Heimatfilme und diverse Oswalt-Kolle-Streifen bekannt wurde.

      Die Besetzung bietet zunächst einmal einen Querschnitt der damaligen, vor allem Berliner, Kabarettszene auf. Wolfgang Neuss, Wolfgang Gruner, Jo Herbst, Achim Strietzel, Ralf Wolter, Ingrid van Bergen. Aber auch Karin Baal war wieder einmal dabei und in Kurzauftritten auch Helmut Käutner, Erik Ode oder Erik Schumann.

      Insgesamt ist es ein ambitioniertes Projekt gewesen und im Großen und Ganzen hält der Film es auch durch. Für einen Ministerauftritt bei der Berlinale der nun nicht mehr ganz so jungen Bundesrepublik sucht eine Nachrichtenagentur Szenen, in denen Hakenkreuze an Hauswände geschmiert werden. Damit will der Minister darauf hinweisen, dass der aktuelle Film sich doch bitte solchen Problemen der Vergangenheitsbewältigung zuwenden möge. Nun finden sich im Bestand der Agentur keine solche Szenen und ein Kamerateam wird aufgefordert, schnellstmöglich diese zu beschaffen. Nach einigen Fehlversuchen finden sie schließlich eine kleine Truppe, die diesen Aufgabe übernehmen will. Natürlich werden sie von der Polizei ergriffen, aber in der Zwischenzeit erzählt Wolfgang Neuss dem Kamerateam seine Geschichte und warum er ausgerechnet bei seinem Vater das Hakenkreuz ans Fenster geschmiert hat. Und nun entwickelt sich eine Geschichte von Mitläufern, Widerständlern, Wendehälsen, eine Geschichte, die sehr schnell auch das politische und gesellschaftliche Klima der Bundesrepublik zu Beginn der 60iger Jahre widerspiegelt.

      Das ist zunächst einmal großes, intelligentes, unterhaltsames Kabarett im besten Sinne. Kabarett, dass sich nicht nur in Pointen erschöpft, sondern auch den längeren Atem für ganze Geschichten hat, dass bissig ist, aber vor allem intelligent. Als Film hält das Werk dem Anspruch nicht immer stand. So ist z.B. die Rahmenhandlung schon recht holprig, auch wenn das Ende wirklich großartig ist. Aber es ist v.a. eine große Abrechnung, witzig, bissig, auf hohem Niveau, unterhaltsam. Und es zeigt einmal mehr, dass auch in der Zwischenphase, als die Bundesrepublik sich langsam wohlig einrichten wollte, gute und kritische Filme entstehen konnten. Viel zu wenige, aber es gab ein kritisches Potential in der Gesellschaft und bei diesem Werk fanden Menschen aus diesem Bereich die Möglichkeit, ihre Gedanken zu formulieren.

      :wink: Wolfram
    • Wer 'Wir Kellerkinder' schaut, muss dann natürlich auch zum bekannteren (leider) Vorläufer greifen.



      Auch hier wieder eine breit angelegte Satire, breiter noch, weil auch das Kaiserreich und die Weimarer Republik mit einbezogen wurde. Der Film hat seine seichten, auch oberflächlichen Momente, er ist eben auch durch und durch Unterhaltungsfilm (allerdings auf hohem Niveau). Aber er ragt aus dem filmischen Einerlei, dass das bundesdeutsche Kino in den 50igern dominierte, doch heraus. Und er ist einer der wenigen Filme dieser Zeit, die Fragen nach der Kontinuität innerhalb der Bundesrepublik thematisierte.

      Eingerahmt wird die ganze filmische Handlung von Wolfgang Neuss und Wolfgang Müller, die sozusagen durch das Programm führen. Und alleine das ist glänzend, ist allerbestes Kabarett. Schon die Songs, die von den Beiden vorgetragen werden, sind den Film allemal wert.

      youtube.com/watch?v=SGBVB3KBPn8

      Wolfram


    • Good Kill --- Tod aus der Luft
      USA 2014

      Heute im ZDF. Hatte ich vor Jahren schon mal gesehen. Drohnenkrieg aus Sicht der Piloten. Sehr bedrückend, weil leider (wahrscheinlich) ziemlich realistisch. Sollte man gesehen haben. Auch damit man mal sieht, wofür man Friedensnobelpreise gewinnen kann.

      de.wikipedia.org/wiki/Good_Kill_%E2%80%93_Tod_aus_der_Luft


      maticus
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    • Das ist alles andere als ein perfekter Film und über die Umsetzung des B.-Traven-Romans könnte man weidlich diskutieren. Aber Georg Tressler war ein unglaubliches Talent. Die Filmsprache, die er hier angewandt hat mit Tiefenschärfe und besonderen Brennweiten findet man wahrlich eher selten im deutschen Film. Leider scheiterte er kurz danach mit Hollywoodplänen und dann ist er im TV versandet.

      Man kann vielleicht sogar sagen, dass es kein guter Film ist, dafür kann man viel zu viel kritisieren, aber es bleibt ein lohnender. Lohnend, weil er so ganz anders ist als die deutschen Mainstream-Produktionen der 50iger Jahre, weil er eben diese fulminante Filmsprache hat, weil er eine ganz naive, verstörte, faszinierende Elke Sommer aufbietet, die irgendwie nicht von dieser Welt zu sein scheint und weil es immer noch eine tolle, ergreifende Geschichte ist, die Tressler trotz allem ziemlich gut auf die Leinwand bringt. Und natürlich, weil der junge Horst Buchholz ein 'Hammer' war und sein Zusammenspiel mit Mario Adorf etwas ganz Besonderes ist.

      :wink: Wolfram
    • Auch hier sollen kaum der (filmischen) Hochkultur zugehörigen, aber suchterzeugenden Amüsements nicht verschwiegen werden :D




      Nichts ist so entspannend wie eine Sitcom in Überdosis und keine (außer Seinfeld) ist so gut wie diese.

      Ich guckte Staffel 2 und 3 bis morgens um halb 6, dann wurde es hell. Schlafen kann ich ja wenn ich tot bin. Hat Freude gemacht... :pfeif:



      :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • garcia schrieb:

      kaum der (filmischen) Hochkultur zugehörigen
      Anders dieser Film, der dazu gehören sollte und es dann doch nicht geschafft hat. ^^



      Geplant von Leone als Abgesang auf den alten Western, als eine philosophische Auseinandersetzung zwischen alt und jung, auch wohl als Abrechnung mit neueren Tendenzen im italienischen Kino der damaligen Zeit. Ich war 13, als ich ihn damals im Kino sah und natürlich in der deutschen Synchronisation, die die albernen Seiten übermäßig betonte und verstärkte. Die gibt es natürlich auch und die sind wohl paradoxerweise von Leone selber gedreht worden.
      Im Bonusmaterial ist eine sehr interessante Doku zur Entstehungsgeschichte. Tonino Valerii dreht ganz nach Anweisungen von Leone die amerikanischen Aufnahmen, die dann so gut wurden, dass sie wiederum den Neid Leones hervorriefen, woraufhin er dann als den Quatsch, der ja auch im Film enthalten ist, in Spanien drehte. Nach Aussagen des Drehbuchautors, um den Film endgültig zu zerstören. Ob das so stimmt, wer weiß. Geschafft hat er es jedenfalls, denn nun zerfällt er doch in zwei völlig verschiedene Teile, die nicht mehr zusammenpassen. Damit ist der Film eigentlich ruiniert.

      :wink: Wolfram
    • Wollte ich immer schon mal sehen:

      Luc Besson
      Valerian - Stadt der tausend Planeten



      Die Filmadaptation des französischen Comic-Klassikers war der bis dahin teuerste europäische Film (180 Mio) und "floppte" an der Kinokasse (nur 230 Mio) - na ja 50 Mio Gewinn ist ja auch nicht so schlecht. Ein kurzweiliger Mix aus Star Wars, Avatar und Bessons eigenem "Das fünfte Element". Dessen Klasse erreicht Valerian aber m.E. nicht ganz. Dafür fehlen einfach geniale Schauspieler wie Bruce Willis und Gary Oldman. Dafür hat in Valerian Pop-Diva Rihanna einen starken Kurzauftritt.

      Insgesamt zweieinhalb Spaß und Action.
    • Oha, lieber Wieland, den Valerian hab ich mit meinen Söhnen seinerzeit im Kino gesehen und hatte danach Kopfweh wegen Reizüberflutung und fand ihn ganz furchtbar... Aber vielleicht war ich nicht in Form damals? Eine Wiederentdeckung würde das klären. Ich guck mal in meiner Videothek (ja ich hab sowas noch :D )


      Gestern Filmabend mit meinem Jüngsten:




      Vor zwei drei Tagen gab es eine fette 9-teilige Doku auf Arte über den Vietnamkrieg, ich bekam es erst ab Teil 4 mit. Ich überlege sehr sie mir zu bestellen, das war sowohl informativ als auch berührend. Diese:



      Danach kam der Apocalypse Now (eh einer der größten Filme in meinen Augen) nochmal anders, tiefer... War ein klasse Abend.


      :)
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      (Shunryu Suzuki)
    • Heute, gestern, vorgestern lief bei mir der vorletzte Film von Sergio Leone:



      Auch wenn er mit 2.5 Stunden nicht gerade kurz ist, ähnlich wie die beiden Vorgänger, bräuchte ich normalerweise nicht so lange für einen Film von Leone, wenn er mich denn packen würde. Das aber tut er leider gerade nicht.

      Für mich läuft die 'Dollartrilogie' von der filmischen Ästhetik her eigentlich ziemlich genau auf 'Spiel mir das Lied vom Tod' zu, dieser hochstilisierten Westernoper. Weiter konnte Leone in seiner Filmsprache wohl nicht mehr gehen, es blieb nur der Bruch. Den vollzieht er natürlich nicht zu 100%. Weiterhin gibt es einen relativ schweigsamen Helden (Coburn), die Rückblenden, die Großaufnahmen, die Weitwinkelaufnahmen der Landschaft. Gleichzeitig tritt nun aber ein äußerst geschwätziger zweiter Held auf (Steiger) und werden die anderen filmästhetischen Mittel doch ziemlich verwässert. Leone scheint in einer filmischen Normalität angekommen zu sein, die seinem Kino eigentlich nicht mehr so richtig entspricht.

      Die Geschichte selber weist die üblichen Merkmale eines bis dato entstandenen Leone-Films auf: Rache, Männerfreundschaft, Kapitalismuskritik (hier sicherlich deutlicher oder auch plakativer). Aber letztlich ist der Film dann doch zu lang, fehlt ihm die unerbittliche Stringenz, die man sich erwartet, hätte man alles auch in einem deutlich kürzeren Film unterbringen können.

      Leone scheint mir, was den Western angeht, mit 'Spiel mir das Lied vom Tod' an einem Endpunkt angekommen zu sein. 'Todesmelodie', so ambitioniert er auch ist, kann diesen Höhepunkt nicht mehr übertreffen.

      Was sicherlich einen Grund auch in der Musik von Ennio Morricone hat. In den vier vorangehenden Western spielt sie ja nun wirklich eine herausragende Rolle, verlässt oft genug ihren Part als reine Filmmusik und wird dagegen geradezu eine Bedingung für den Ablauf der Handlung. Sie erklingt und der Schauspieler muss ihr entsprechend agieren und das durchaus im Sinne Leones.

      Noch einmal wird es in einem Western angestrebt, aber es wirkt nur noch gewollt. Es ergeben sich keine zwingenden Notwendigkeiten mehr und zudem klingt die Musik nun oftmals doch mehr als banal. Damit fehlt einem Leone-Film aber ein Großteil seiner Wirkung.

      Fazit: Leone hat nur acht Filme als Regisseur gedreht und um der Vollständigkeit halber ist er wichtig. Als reinen Film empfinde ich ihn leider aber doch eher als überflüssig.

      :wink: Wolfram
    • Trifft, nur sehr differenziert begründet, meine Seherfahrungen von damals (ist aber sehr lang her) . Hat mich eher ermüdet als gefangengenommen damals.

      Nach der großartigen Dollartriologie fand ich den Spiel mir das Lied vom Tod auch schon in Teilen (zweite Hälfte) arg artifiziell: sehr sehr groß aber an seinem unbedingten Willen zur Größe auch etwas nach Luft schnappend. Eigentlich mochte und mag ich andre epische Western lieber, Wild Bunch, die ausgereiften Spätsachen von Eastwood (Texaner und vor allem Erbarmungslos), da war mir das Verhältnis von Stilwille und Handlungshandwerk ausgeglichener.


      Aber Leone hat ja nochmal episch und fundamental zugeschlagen mit seinem Jahrhundertfilm "Es war einmal in Amerika".

      Spiel mir das Lied vom Tod muß ich mir dringend wieder einmal ansehen. Und "Es war einmal in Amerika" - - mit sowas gestalte ich gern Heiligabende oder Silvester oder sowas. :D


      Den Todesmelodie lasse ich erstmal im Laden...

      Überhaupt, zu wenig Western hier in letzter Zeit.

      :)
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      (Shunryu Suzuki)
    • garcia schrieb:

      Den Todesmelodie lasse ich erstmal im Laden...
      Ich befürchte, da hast du recht. ^^

      'Spiel mir das Lied...' sehe ich ein wenig anders. Für mich ist es einer der größten Western überhaupt, gerade auch, weil er das, was er zum Schluss anklingen lässt, die Verbindung mit einer antik-archaischen Welt, von Beginn an konsequent durchspielt.

      Das ist etwas, was mich am Western eh immer interessiert hat bzw. was ich eh immer fasziniert hat. Die Nähe zum antiken Drama, was z.B. die Folgerichtigkeit, Unbarmherzigkeit, Ausweglosigkeit angeht, diese Reduktion auf das absolut Wesentliche. Leone spielt darauf mehrfach an, aber in 'Spiel mir das Lied...' ganz besonders extrem und folgerichtig.

      Aber es ist natürlich auch immer eine Frage von dem, was wir in einem Western suchen. Mit 'Wild Bunch' kann ich mich z.B. überhaupt nicht anfreunden, obwohl mich ein guter Freund ständig vom Gegenteil überzeugen will. Aber ich habe immer noch keinen Zugang dazu gefunden. ;)

      :wink: Wolfram
    • Nun, lieber Wolfram, wenn Dir die Auswegslosigkeit einer klassischen Tragödie bei Western wichtig ist, dann kann es nur einen geben :



      Ein Meisterwerk, aber mir persönlich zu hart: weniger wegen der Brutalität (die heftig rüberkommt) als mehr wegen der unabänderlichen Konsequenz mit der hier alles den Bach runtergeht.


      Heut Abend den Western aller Western (für mich):



      Eine Meditation über die Sinnlosigkeit des Tötens - danach hätte meinethalben kein Western mehr gedreht werden müssen...

      Einzig "Little Big Man" kommt für mich halbwegs in die Nähe, aus ganz anderen Gründen.



      :)
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      (Shunryu Suzuki)