WAGNER: Parsifal - Oper Frankfurt, 18. und 21. März 2010

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    • WAGNER: Parsifal - Oper Frankfurt, 18. und 21. März 2010

      Richard Wagners "Bühnenweihfestspiel" Parsifal hatte an der Oper Frankfurt zuletzt im April 2006 Premiere, damals dirigiert von Paolo Carignani und inszeniert von Christof Nel. Diese Produktion hatte nach der Premierenserie vier Jahre Pause und wurde nun wiederaufgenommen. Die szenische Einstudierung übernahm Orest Tichonov, der schon andere Inszenierungen von Nel in Wiederaufnahmen großartig betreut hat (zuletzt "Die Frau ohne Schatten"), am Pult stand der neue GMD, Sebastian Weigle.

      Vielleicht muss man aber zuvorderst den Bühnenbildner Jens Kilian nennen, denn sein Raumentwurf ist ausgesprochen bestimmend und prägend für die Inszenierung. "Du siehst, mein Sohn, zum Raum wird hier die Zeit!", so sagt Gurnemanz zu Parsifal auf dem Weg zum Gralstempel, und diesem Satz entspricht verblüffend das Konzept des Bühnenbildes: Auf der riesigen Drehbühne, die die Frankfurter Bühne bietet, oder besser: an ihren Rändern ist ein Portalhoher Zaun aus breiten "Latten" angebracht, die Drehbühne ist fast permanent in (zumeist) langsamer Bewegung (stets nur in eine Richtung, im Uhrzeigersinn nämlich). Auf der Riesendrehbühne in Frankfurt befindet sich eine kleinere Drehbühne, ebenfalls mit solchen "Zaunelementen" ausgestattet. Das Zusammenspiel beider Drehbühnen und die Möglichkeit der Öffnung des Zaunes eröffnet immer wieder neue, verblüffende, eindrucksvolle Raumlösungen, die im Zusammenspiel mit der genialen Beleuchtung von Olaf Winter immensen Eindruck schon für sich machen. Zumal es das technische Team hinbekommt, alle erforderlichen Umbauten so leise wie möglich zu absolvieren und die Drehungen der Bühnen perfekt zur Musik aus dem Graben zu synchronisieren. Wer es einmal gesehen hat, dem wird der Moment in Erinnerung bleiben, wenn sich zum Höhepunkt der Verwandlungsmusik des ersten Aktes der Gralstempel öffnet und zum ersten Mal die ganze immense Tiefe dieser Bühnenskulptur sichtbar wird. Dass diese immense technische Herausforderung auch in der Wiederaufnahme wieder so reibungsfrei funktioniert, dafür Respekt.

      Nels Inszenierung hält sich mit Deutungen erstaunlich zurück: er führt die Personen präzise, genau beobachtet, und mit großem Einfühlungsvermögen. Selbst in den langen Erzählungen des Gurnemanz vermeidet er allzuviel Statik, ohne dass seine Akteure in Hektik ausbrechen müssten. Immer wieder ergeben sich Pieta-Konstellationen der Figuren (Parsifal-Schwan, Gurnemanz-Parsifal, Parsifal-Kundry, Parsifal-Amfortas), die ganz organisch entstehen. Nel erzählt viel, deutet wenig, und das ist bei diesem Stoff vielleicht nicht die schlechteste Wahl. Dabei erzählt er sehr genau, und hört vor allem tief in die Musik hinein. Man denke an die erste Gralsenthüllung, die insgesamt so exakt an der Musik entlanginszeniert ist, dass sich eine ungemein beklemmende (und keinesfalls erhebende) Wirkung einstellt. Überhaupt ist diese Szene neben dem Schluss vielleicht der Höhepunkt der Inszenierung: Die Statik der Gralsritter, die ohne weiteres Amfortas wieder seinem Leiden aussetzen, einem Leiden, dass Jochen Schmeckenbecher, der Amfortas, absolut beklemmend spielt: Wie er, mit wieder blutender Wunde, den Gral immer wieder in die Höhe heben will, immer wieder zurückfällt vor Schmerzen, immer wieder einen Anlauf nimmt, den Gral und sich ein Stück weiter zu schleppen, ich muss gestehen: Ich hatte zweimal einen dicken Kloß im Hals. Wenn dann der wiedergesundete Titurel aufsteht und preist, wie hell der Herr die Ritterschaft doch heute Grüße - Abgründe, Alpträume. Faszinierend auch im zweiten Akt, wenn Nel Kundry in der Verführungsszene zunächst auftreten lässt wie eine Handpuppt Klingsors (dieser ist die ganze Szene über auf der Bühne), und sie sich dann immer mehr in die Verführung, die sie eigentlich nicht will, hineinsteigert, um sich dann von Klingsors Führung zu emanzipieren, bis sie merkt, dass sie bei Parsifal mit keinem Trick mehr weiterkommt (um dann wie ein kleines Kind nach Hilfe zu schreien). Unspektakulär das Ende von Klingsors Reich: Mit Kundry ist auch Klingsor gebrochen, Parsifal nimmt ihm den Speer einfach, fast beiläufig aus der Hand und schreitet von dannen. Offen bleibt das allerletzte Ende, wenn Parsifal mit dem enthüllten Speer vor dem "Lattenzaun" entlangschreitet, gefolgt nur von einem Knappen. Der Chor, der im ersten Akt Amfortas und dem Gral noch gefolgt war, bleibt zurück. Insgesamt eine sehr sehenswerte, ganz unaufgeregte Deutung des Parsifal, dabei in keiner Minute ermüdend oder langweilig, weil sie einfach verdammt präzise gearbeitet ist.

      Unter den Darstellern erleben wir fast nur Newcomer in dieser Produktion, und einen Rollendebütanten. Umso schöner, dass ihm letztlich die Krone des Abends gebührt: Jochen Schmeckenbecher (den Namen habe ich vorher noch nie bewusst wahrgenommen) verfügt über eine ausladende, dabei wunderschöne Baritonstimme, die den Leidens- und Verzweiflungston der beiden großen Monologe perfekt trifft (das "Erbarmen!" im ersten Monolog ist erschütternd!). Dabei ein famoser Darsteller, in jedem Moment, den er auf der Bühne steht. Man mag eigentlich gar nicht glauben, dass er Amfortas gerade erst zum zweiten und dritten Mal vor Publikum gesungen hat. Exzellent auch der Klingsor Simon Baileys, der schon 2006 dabei war (damals alternierend mit Paul Gay): Ein kühl berechnender Klingsor mit einer klar fokussierten Stimme, der Kundry zu Beginn des zweiten Aktes locker standhält und eine Autorität ausstrahlt, die ganz aus der Figur und der Stimme zu kommen scheint. Nicht ganz so überzeugend für mich die Kundry des Abends, Lilli Paasikivi. Sicher, sie hat irgendwie alle Töne, die sie braucht, und sie schafft die aberwitzigen Sprünge im zweiten Akt sehr sicher, aber es wirkt alles arg einstudiert, sehr genau kalkuliert, es fehlt auch an Ausstrahlung (in der Premierenserie sah ich Julia Juon in dieser Rolle, das war ein ganz anderes Kaliber). Solide, leider in beiden Vorstellungen arg mit dem Text hadernd, Frank van Aken als Parsifal - eine nicht herausragende, aber gute Leistung, zumal er darstellerisch sehr präsent war. Interessant der Gurnemanz von Alfred Reiter: Hochgewachsen, schlank, ein Intellektueller, kein Märchenonkel. Reiters Bassstimme mag ich sehr, und als Gurnemanz gelingen ihm gerade in den leisen Passagen wunderbare Momente, allerdings fehlt ihm, wenn das Orchester mal aufdreht, doch die Durchschlagskraft. Er hat sich die Rolle klug eingeteilt und bricht nie ein, aber ich denke, er kann an der Rolle noch wachsen (was sehr interessant werden dürfte). Rund das Restensemble aus Gralsrittern, Blumenmädchen und Knappen, keine Ausfälle, keine sonst bemerkenswert guten Leistungen (zugegeben auch schwierig bei diesen Stichwortgebern).

      Sebastian Weigle dirigierte einen Parsifal auf der eher flotteren Seite, allerdings ohne dass man die Geschwindigkeit bemerkte. Die Musik war sehr schön im Fluss, die Tempi ergaben sich so natürlich, dass man keine Zweifel daran haben konnte. Einige Wackler im Orchester (am Donnerstag mehr als heute) sind bei diesem für die Orchestermusiker sehr anstrengenden Stück nicht vermeidbar. Weigle hat die Musiker auf einen schlanken, oft auch sehr leisen Ton eingeschworen (was den Sängern sehr entgegenkommt), und trumpft nur an den entsprechenden Stellen enorm auf (Verwandlungsmusiken, Ende zweiter Akt). Die Themen sind klar abgesetzt, der Orchestersatz sehr durchhörbar, manchmal fast luftig. Vielleicht hätte Weigle doch auf den Bayreuth-Effekt verzichten sollen, ohne Auftrittsapplaus jeden Akt zu beginnen: gerade heute konnten ettliche Besucher namentlich im dritten Akt ihre Pausenschwätzchen lange nicht unterdrücken. Insgesamt ein Dirigat, das sich in seinem Ansatz wunderbar zur Regie fügt, und eine hervorragende Orchesterleistung (trotz der Patzer). Schön zu sehen, dass die Musiker heute nach dem Durchstehen dieser Tortur noch den Wunsch hatten, ihrem Chef Beifall zu spenden.

      Parsifal in der Inszenierung von Nel, mit dem wunderbaren Bühnenbild von Kilian, dirigiert von Weigle: es gibt noch zwei Termine (Karfreitag (leider unvermeidlich) und Ostermontag) in dieser Spielzeit, wer die Zeit hat - hingehen! Wer weiß, wann diese technisch aufwendige Produktion wieder zu sehen sein wird. Man kann nur hoffen: Bald.

      Beste Grüße,

      CH
    • Ich habe die Inszenierung am 7. und am 18. 3. gesehen. CH, es war interessant für mich, deine Kritik zu lesen, danke.

      Der für mich allerwichtigste Punkt muss allerdings noch erwähnt werden:
      Während des Vorspiels zum ersten Akt betritt eine Gruppe von Schauspielern (vielleicht ein gutes Dutzend Männer und Frauen) das Parkett und bewegt sich zögerlich auf die bereits sichtbare Bühne zu. Am Bühnenrand verabschieden sich die Männer von den Frauen. Während die Männer nun die Bühne betreten und durch den von C.Huth geschilderten Zaun schlüpfen, kehren die Frauen um und verlassen wieder die Vorstellung. Man bekommt also gleich gezeigt: "It´s a mans, mans world". Die Idee hat mir gut gefallen. Ich fand es schade, dass das der einzige Moment war, an dem kritische Distanz zum Werk sichtbar wurde. Mit etwas gutem Willen kann man aber diese Idee so deuten, dass sie das gesamte Werk quasi zu einem Demonstrationsobjekt in Sachen Patriarchat macht. Von daher behaupte ich mal ganz subjektiv: knapp gerettet.

      Eine weitere Inszenierungsidee, die Erwähnung finden sollte, betrifft den Karfreitagszauber. Dort treten Frauen in biedermeierlichen Kleidern und bunten Bändern auf, die ähnlich gekleidete Kinder an den Händen halten. Während des gesamten Karfreitagszaubers stehen sie unbeweglich da. Wenn der Zauber endet, verlassen sie wieder die Bühne. Ich habe diese Frauen als Gegenbilder zu den verführerischen Blumenmädchen (rote Rüschenkleider) empfunden. Es ist ja währenddessen von der wunderschönen Aue die Rede. Und so, wie Klingsors Blüten also per Rüschenrock Erotik transportieren, so transportieren diese "Blüten des Karfreitags" das vorherrschende Frauenbild zu Wagners Zeit: adrette und züchtig gekleidet junge Mütter, die tatsächlich nichts anderes tun als Mutter zu sein. Mir wurde etwas übel, muss ich gestehen, ich empfand die Idee aber eher entlarvend als verherrlichend.

      Die Drehbühnenaktionen haben mir auch gefallen, aber ganz so uneingeschränkt positiv wie mein Vorposter empfand ich das nicht. Es gab sicherlich interessante Aha-Effekte, aber meist war der Zaun sehr dominant, manchmal waren dahinter Gegenstände halb verdeckt, deren Identifikation den Betrachter natürlich interessierte, aber dann eben doch keine Bedeutung für die Handlung hatten und oft empfand ich den Platz vor dem Zaun, wo die Sänger agierten, zu eng.

      C.Huth schrieb:

      Selbst in den langen Erzählungen des Gurnemanz vermeidet er allzuviel Statik, ohne dass seine Akteure in Hektik ausbrechen müssten.


      Um ehrlich zu sein fand ich die Angelegenheit schon recht statisch. Das liegt natürlich auch am Werk. Aber wenn Amfortas zum was weiß ich wievielten Male zusammensackt und nicht mehr kann und immer noch bilden alle anderen Anwesenden um ihn herum nicht viel mehr als ein stehendes Bild, dann möchte ich doch den ein oder anderen schütteln und fragen, wie er eigentlich zum Ritter geworden ist, wenn er das Leiden seines Königs so teilnahmslos mitansehen kann.

      Die Leistungen der Sänger und des Orchesters hat C.Huth gut getroffen, hier bin ich absolut einverstanden, musikalisch war es ein guter Abend.

      Fazit: Ich brauche jetzt eine Wagnerpause. Im April will ich die Salome in Mainz sehen.

      Tharon.
    • - - - darf der hochlöblichen Capri-Gemeinde in all meiner wenigen Mächtigkeit höflichst in Erinnerung rufen, daß ich hier mal einen (schlummernden) ssredd gestartet hatte ("OPER FFM - WIEDERAUFNAHMEN BIS JULI 2010")

      DER schreit nach Nahrung - - - wie wär`s mit einer Verschiebung 8+)
      Alexa: Was ist ein gerechter Lohn? - Das weiß ich leider nicht!
      Peter Kessen "Disruptor Amazon"

      Hollywood ist ein Witz - nicht hassenswert...
      Aki Kaurismäki
    • Hallo Tharon,

      vielen Dank für Deine Antwort, die meine Eindrücke tatsächlich in zwei notwendigen Punkten ergänzt.

      Den Anfang, diese stumme Szene während der zweiten Hälfte des Vorspiels, habe ich ganz ähnlich gesehen wie Du. Es ist ein Ausgrenzen der Frauen, die beim Spiel in dieser Männerwelt nicht mittun dürfen. In der Vorstellung am 18. deutlicher als gestern sah die Szene auch so aus, als wüssten die Männer nicht sicher, auf was sie sich da einlassen - der erste ging sehr vorsichtig über den Gang seitlich über dem Orchestergraben, hielt die anderen erst zurück und winkte sie erst zu sich, als er die Lage für sich als gesichert betrachtete - so als würde hier eine unentdeckte Welt gefunden, das schnelle Verschwinden der Männer in dieser Bühnenmaschinerie wirkte auch ein wenig so, als würden sie fasziniert von ihr aufgesogen.

      Zum Karfreitagszauber Zustimmung. Übrigens ein interessantes Bild, das hier in der Gralswelt - der Männerwelt - nun doch Frauen auftauchen, wenn auch eher als Vision auf der Aue. Allerdings ergeben sich aus Kostümierung und Maske schon wieder deutliche Hinweise auf die Rolle, die diese Frauen spielen könnten: Brav dienende Mütter eben. (Übrigens interessant, dass die Blumenmädchen weitgehend gesichtslos erscheinen.).

      Noch zur Drehbühne und den dahinter vage zu sehenden Dingen: Ich halte das für Absicht. Es sind ja nicht nur Gegenstände, es sind auch immer wieder Aktionen, die dahinter stattfinden, wie ein erahnbares Lanzen- oder Stocktraining der Gralsritter (sieht angelehnt an asiatische Kampfsportarten aus), oder bestimmte Gänge und Läufe, deren Personen man hinter dem Zaun nur erahnen kann. Es werden eben nicht alle Geheimnisse preisgegeben, ein Teil der Welt, die wir da sehen, bleibt uns wohl unerklärlich.

      Das korrespondiert wiederum mit Szenen wie der Gralsenthüllung, wo man, wie Du sagst, den stumm dastehenden Rittern und vor allem dem unbeteiligt von Amfortas Leiden den Herrn preisenden Titurel mehr als nur gerne mal anknuffen würde, was das gerade soll (übrigens finde ich bezeichnend, dass der Chor im Schlussbild dann auch erstarrt stehenbleibt).

      Musikalisch hatte ich vergessen, die sehr gut einstudierten Chöre zu erwähnen (deutlich besser als ich das aus 2006 im Ohr hatte), und die klangliche Disposition der diversen Bühnenmusiken und Fernchöre in der ersten Gralsszene, die ich ziemlich optimal fand.


      Beste Grüße,

      CH
    • Danke C. Huth für die ausführliche Schilderung, die mir einen anderen Blick auf die Inszenierung eröffnet hat

      C.Huth schrieb:

      Das Zusammenspiel beider Drehbühnen und die Möglichkeit der Öffnung des Zaunes eröffnet immer wieder neue, verblüffende, eindrucksvolle Raumlösungen, die im Zusammenspiel mit der genialen Beleuchtung von Olaf Winter immensen Eindruck schon für sich machen.



      Ich habe 2006 manches anders gesehen - im Wortsinn, denn die Effekte der Drehbühnen sind nicht von jedem Platz aus so sichtbar, wie Du sie beschreibst. Dass es zwei kleinere Drehbühnen gibt, die unabhängig von der großen bewegt werden, habe ich erst beim zweiten Besuch mit einem Platz im 2. Rang gesehen. Beim ersten Mal saß ich im Parkett, wo die enorme Tiefe des Bühnenbildes weniger zur Geltung kam und ich dachte "die aufwendige Bühnentechnik hätte es nicht gebraucht". Die Beleuchtung war im Rang besser zu genießen


      C.Huth schrieb:

      stumm dastehenden Rittern und vor allem dem unbeteiligt von Amfortas Leiden den Herrn preisenden Titurel mehr als nur gerne mal anknuffen würde, was das gerade soll (übrigens finde ich bezeichnend, dass der Chor im Schlussbild dann auch erstarrt stehenbleibt).


      auch bei A. Marco-Buhrmester hätte ich am liebsten einen Arzt auf die Bühne geschickt und Stuart Skelton einen Tritt gegeben, damit er seinem Onkel endlich hilft ;+)

      Gurnemanz ist am Schluss der einzige, der bei dem geheilten Amfortas steht

      C.Huth schrieb:

      Musikalisch hatte ich vergessen, die sehr gut einstudierten Chöre zu erwähnen (deutlich besser als ich das aus 2006 im Ohr hatte), und die klangliche Disposition der diversen Bühnenmusiken und Fernchöre in der ersten Gralsszene, die ich ziemlich optimal fand.


      Die Wirkung der Chöre waren in meinen Ohren ebenso Sitzplatzabhängig wie die des Bühnenbildes. Der Klang war im Parkett sehr schön, aber zu leise, im 2. Rang war es optimal.
      ist eine Wiederaufnahme geplant? dann unbedingt Karten im 1. oder 2. Rang besorgen!