Tatort - Das sonntägliche Krimi-Schlachtross

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    • garcia schrieb:

      Also ich liebe ja Köln. Sooo cooole Buddymovies :D Das müssen ja gar keine guten Krimis sein bei ddn Ballaufs und Schenks :)

      Münster, aber klar!

      Ich weiß ich bin in der Minderheit, aber ich mag die Bodenseesachen mit Klara Blum sehr sehr gern.

      Kennst du Hannelore Hoger als Bella Block? Noch viel geiler als alle Tatorte. Hol es dir!




      :top:
      Aber nur, wenn man die Hoger mag - ich mag sie nicht so... Dann lieber "Unter anderen Umständen " mit der Wörner, die fand ich bisher alle gut.
      Mit herzlichen Grüßen

      Mercurio
    • Kennt eigentlich jemand den Düsseldorfer Tatort mit Flemming, Koch und Ballauf?

      War als Nachfolger von Schimanski geplant, 1992-1997, 15 Fälle.

      Genau, der Ballauf von Ballauf und Schenk, Tatort Köln. Ballauf als junger Luftikus.

      Die Koch wird - jedenfalls in der erste Folge - als weibliches Dummchen inszeniert, so à la 70er Jahre. Sie macht das gut. Aber über 15 Folgen kann das nicht funktionieren. Bin mal gespannt, wie es weitergeht.

      Routinier ist der Flemming (Martin Lüttge).

      Frage also: Wer kann sich noch an die Truppe erinnern?


      Thomas

      PS: Die Koch wird von Roswitha Schreiner gespielt. Wie alle 1965 geborenen Menschen ist sie ziemlich attraktiv.
    • Ecclitico schrieb:

      Frage also: Wer kann sich noch an die Truppe erinnern?
      Ich. Soweit ich mich erinnere, fand ich die sogar ganz gut. Zumindestens Flemming (Martin Lüttge), aber auch die junge Koch. An Ballauf kann ich mich zwar, aber nur deutlich weniger erinnern.


      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
      Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten
    • Ballauf kommt meiner Erinnerung nicht in allen Folgen vor. Ich habe die auch als ganz gut in Erinnerung; allerdings habe ich vermutlich nicht alle gesehen. Die Koch ist nicht nur als Dummchen inszeniert, aber man wird schon einen Unterschied zu den heutigen Grrls feststellen. Ab irgendwann ist sie mit einem Staatsanwalt namens "Heinzi" liiert, den sie ziemlich unter der Fuchtel hat.
      Irgendwann in dieser Zeit, Mitte der 1990er, habe ich begonnen, Tatort regelmäßig zu gucken. Wie irgendwann schon mal geschrieben, stammen m.E. einige der besseren Folgen aus Anfang/Mitte der 1990er, zB Stoever, Münchner (zB die mit Rio Reiser), Odenthal, Ehrlicher & Kain. Aber natürlich gibt es auch einen erheblichen Anteil Schrott (wie zB die (wenigen) Berliner mit Glatzeder).
      Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos dans une chambre.
      (B. Pascal)
    • Apropos Koch:

      Gestern sah ich die 2. Folge ("Unversöhnlich"). Sie redet immer noch wie ein Dummchen, handelt aber nicht so. Hat jetzt auch einen Schuss abgegeben und sich auch sonst ziemlich gut geschlagen. Ganz im Gegensatz zum Ballauf, der im Moment den Trottel vom Dienst spielen muss. Flemming ist aktuell der King. Es bleibt spannend...
    • Ecclitico schrieb:

      Sie redet immer noch wie ein Dummchen, handelt aber nicht so. Hat jetzt auch einen Schuss abgegeben und sich auch sonst ziemlich gut geschlagen.
      Ich glaube, du bist da auf äußerliche Merkmale reingefallen. Soweit ich mich erinnere: große Augen, kleine Nase ("=" Kind), eher hohe Stimme. Da mag (!) sofort die Assoziation "Dummchen" kommen. Aber auf solche physiognomischen Eigenschaften darf man nichts geben. Ähnlich ist es mit Leuten, die immer lächeln oder umgekehrt "grimmig" gucken. Dabei können erste innerlich traurig sein und letztere glücklich.

      maticus
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    • maticus schrieb:

      Ecclitico schrieb:

      Sie redet immer noch wie ein Dummchen, handelt aber nicht so. Hat jetzt auch einen Schuss abgegeben und sich auch sonst ziemlich gut geschlagen.

      Ich glaube, du bist da auf äußerliche Merkmale reingefallen. Soweit ich mich erinnere: große Augen, kleine Nase ("=" Kind), eher hohe Stimme. Da mag (!) sofort die Assoziation "Dummchen" kommen. Aber auf solche physiognomischen Eigenschaften darf man nichts geben. Ähnlich ist es mit Leuten, die immer lächeln oder umgekehrt "grimmig" gucken. Dabei können erste innerlich traurig sein und letztere glücklich.

      Ich hab jetzt 2 Folgen gesehen, vor wenigen Tagen. Kann es sein, dass du dich falsch erinnerst? Es ist nicht nur, wie sie redet. Auch die Körpersprache. Und wie sie an den Tatorten herumstöckelt. Dass sie nicht über die eigenen Beine fällt, ist alles. Definitiv 70er-Jahre-Stil. Aber wahrscheinlich Absicht, Ballauf wird ja auch übertrieben dargestellt. Wie gesagt, das kann trotzdem reizvoll sein. Aber nochmal: Wir sind im Jahr 1992, da wurden Frauen anders gespielt. "Das Schweigen der Lämmer" ist z.B. von 1991...

      Falls ich eine Folge in der Mediathek finde, sag ich Bescheid. Dann kannst du sich selbst überzeugen.


      Thomas
    • Keinen Tatort, aber einen dreistündigen Krimi mit den drei Tatortkommissar*innen-Darsteller*innen Felix Klare (Stuttgart), Lisa Bitter (Mannheim) + Almila Bagriacik (Kiel) + Anna Loos (Helen Dorn) bringt heute die ARD. Es geht um die Aufklärung eines Gattinnenmordes für den der Ehemann (Klare) 7 Jahre eventuell unschuldig im Gefängnis saß. Aufgrund einer Falschaussage eines Zeugen wird er vorerst entlassen und der Fall neu aufgerollt. Schnell wird klar, dass damals gelogen, schlampig recherchiert und manipuliert wurde. Auch wenn man nach der Hälfte der Strecke ahnt, wer der Täter ist, ein sehr intensives und gut gefilmtes Spiel der Darsteller. Weit über dem Niveau der üblichen Tatorte.
    • Kam das so oder so ähnlich schon einmal? Ich meine mich an Klare in einer sehr ähnlichen Rolle zu erinnern, oder verwechsle ich da etwas?
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      (B. Pascal)
    • Wieland schrieb:

      Auch wenn man nach der Hälfte der Strecke ahnt, wer der Täter ist, ein sehr intensives und gut gefilmtes Spiel der Darsteller. Weit über dem Niveau der üblichen Tatorte.
      Stimme bei beiden Aussagen zu. Guter whodunit Krimi, gute Schauspieler.

      maticus
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    • Unschuldig - D 2019

      Wieland schrieb:

      Keinen Tatort, aber einen dreistündigen Krimi mit den drei Tatortkommissar*innen-Darsteller*innen Felix Klare (Stuttgart), Lisa Bitter (Mannheim) + Almila Bagriacik (Kiel) + Anna Loos (Helen Dorn) bringt heute die ARD. Es geht um die Aufklärung eines Gattinnenmordes für den der Ehemann (Klare) 7 Jahre eventuell unschuldig im Gefängnis saß. Aufgrund einer Falschaussage eines Zeugen wird er vorerst entlassen und der Fall neu aufgerollt. Schnell wird klar, dass damals gelogen, schlampig recherchiert und manipuliert wurde. Auch wenn man nach der Hälfte der Strecke ahnt, wer der Täter ist, ein sehr intensives und gut gefilmtes Spiel der Darsteller. Weit über dem Niveau der üblichen Tatorte.
      :thumbsup: Genau, wie bei mir. Ich hatte die Erstausstrahlung 2019 auch nicht gesehen.
      War aber jetzt wirklich beeindruckt. Gute Darsteller und ausgefeiltes Drehbuch. Eigentlich hatte ich zuerst Bedenken, weil der Film bis 23:10 Uhr (175Min) läuft. Solche langen Schinken werden schonmal langatmig.
      :alter1: Nicht hier - man wurde bis zum Schluss in Spannung gehalten.
      ______________

      Gruß aus Bonn

      Wolfgang
    • Ich finde, das war heute ein sehr guter, ein spannender und emotional sehr bedrückender "Polizeiruf". Es ist außerordenltich selten, dass
      Spoiler anzeigen
      ich am Ende Tränen vor Traurigkeit habe ob des menschlichen Schicksals (der Täterin und deren Tochter)...



      maticus
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    • Spannend und emotional - ja.
      Das Gesamtbild wurde für meine Empfinden getrübt von einer völlig unplausibel agierenden Lenski. Warum gibt sie ihren Beruf auf (es gab keine Hinweise in vorherigen Folgen)? Warum pfeift sie dann auch noch auf ihren Urlaub, zu Lasten ihrer Tochter? Macht doch niemand, der der den Job hinschmeißt...
      Überkonstruiert, allein um mehr Emotionalität über die Tochterparallele in die Story zu drücken

      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.
    • Auf alle Fälle finde ich es sehr schade, dass Maria Simon beim Polizeiruf 110 aufhört, sie war für mich eine der überzeugendsten Kommissarinnen. Und ich fand den Film gestern sehr spannend und bewegend und Simon und Luzia Oppermann haben super gespielt. :thumbup:
    • Wieland schrieb:

      Auf alle Fälle finde ich es sehr schade, dass Maria Simon beim Polizeiruf 110 aufhört, sie war für mich eine der überzeugendsten Kommissarinnen.
      weiß nicht so recht, für mich sie versprüht sie den Charme einer FDJ-Streberin. Dann doch lieber Claudia Michelsen als Doreen Brasch (Magdeburg), auch wenn die Figur einen Hang zum (masochistischen?) Extrem hat und anscheinend in jeder Folge ein bißchen mehr lädiert wird...
      Die englischen Stimmen ermuntern die Sinnen
      daß Alles für Freuden erwacht
    • Ich habe gestern die Folge nicht gesehen. In der Vergangenheit gefiel mir zwar Simon (zuerst mit comic relief Krause) und dann mit dem "polnischen" Kollegen zwar als Darstellerin gut, aber die Folgen/Charaktere selbst fand ich nicht erst zuletzt oft sehr unglaubwürdig. Wie sie mehrmals die Tochter mit auf die Polizeiwache nimmt usw. D.h. Lenski ist schon länger eine eher unplausible Gestalt (was keine gute Begründung für plötzliches Ausscheiden ist).
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      (B. Pascal)
    • Die Michelsen finde ich auch gut und sehr wandlungsfähig.

      Die Simon mag ich nicht sonderlich (Sympathiefrage). Insgesamt bietet der Polizeiruf aus Frankfurt-Oder nur mäßig interessante bzw. sympathische Charaktere. Dabei hat die Simon Frankfurt-Oder sogar noch getragen. Meiner Meinung nach sollte man diesen Strang ohne sie besser einstampfen.
      :cincinbier:
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    • Ich fand prinzipiell nicht schlecht, mal keine Großstadt, sondern eine wirklich andere Gegend zu haben und dass die Landschaft oft eine Rolle mitspielt (m.E. hier gelungener als bei etlichen Nordsee/Ostsee-Settings, außerdem ist totale Pampa an der Oder eben auch was anderes als Touristengebiet Norderney oder Stralsund). Selbst wenn ich den Lucas Gregorowicz nicht schlecht finde, wirkte die deutsch-polnische Kollaboration etwas aufgesetzt.
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      (B. Pascal)