Tatort - Das sonntägliche Krimi-Schlachtross

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    • Gut? Nee, mehr.

      Ich fand ihn nicht "gut", und der Herr Buß vom Spiegel, (mit dem bin ich eh selten einer Meinung :D ), dem sei gesagt: wer hier sozialkitschige Bebilderung wahrnimmt sollte sich mal um die Hornhaut auf der eigenen Seele bekümmern und ein halbes Jahr Urlaub auf den Malediven nehmen bis der Blick wieder klar wird (schwierig in diesen Seuchenzeiten, klar).

      Ich fand diesen Film tief berührend und für Tatort Verhältnisse ausnahmemäßig, obgleich oder gerade weil die gute alte Buddyshow Ballauf/Schenk, wegen der ich die Kölner auch bei sonst schwachen Filmen immer mag, hier total im Hintergrund blieb.

      Das war einfach ein großartiger Film. Jenseits von Tatort. Was ja bei Dortmund öfter mal behauptet wird (zuletzt beim Mafiazweiteiler), aber hier endlich mal auch umgesetzt und eingehalten wurde, jedenfalls für mich :) Alles (leider!) glaubwürdig, emotional extrem dicht ohne jeden Anflug von Kitsch, hervorragend besetzt, geil gespielt, atmosphärisch dicht, toll erzählt. Groß.

      Ein Highlight. Bin begeistert.


      :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Ja, Jütte war dieses Mal gut.

      Aber dann:
      Die Männer wurden mal wieder pauschal als Kriminelle dargestellt. Früher machte man das mit den Juden, aber das traut man sich nicht mehr. Dass die deutsche "Elite" ein einfach strukturiertes, naives Weltbild hat, wird mir inzwischen immer klarer. Das ist eine Konstante in unserer Geschichte.

      Der erste Kriminelle (Schläger seiner Frau), ok. In einem Kriminalfilm gibt es nun mal Kriminelle. Der nächste Vergewaltiger (unter den Obdachlosen) wirkt schon etwas an den Haaren herbeigezogen. Beim dritten (der die Frau gegen seinen Willen aufgenommen hat) wird es dann endgültig unglaubwürdig. Jude=geldgierig, Mann=Triebtäter. Ein Blick auf eine Frauenunterhose, und der Mann wird zum willenlosen Sklaven seiner niederen Instinkte. Immerhin: Der Jude war ja von Natur aus schlecht; der Mann als solcher will eigentlich gut sein, aber dann kommt ihm eine Frauenunterhose in die Quere. So ein Pech. Wobei: Was ist eigentlich mit der ständig geforderten Diversität? Hätte man nicht wenigstens auch einen Schwarzen zum Triebtäter machen können? Nein, geht nicht, die waren schon dran. Bin mal gespannt, wie das weitergeht. Mein Tipp: In 20 Jahren sind die Chinesen an der Reihe.

      Anderes Thema:
      Wie kommt ihr eigentlich zu dem Urteil, dass das Obdachlosenmilieu realistisch dargestellt wird? Das könnt ihr doch gar nicht einschätzen, als Mittelschichtskinder. Das gilt natürlich auch für den Spiegel-Autor, der weiß das genauso wenig.

      Noch was:
      Dass man als Altenpflegerin im Auto schlafen muss, ist mir neu. Es gibt in Deutschland stark 600.000 Altenpfleger. Keiner von denen muss im Auto schlafen.

      Fazit: Der ganze Plot ist ein Fantasiegebilde von weltfremden Mittelstandskindern.


      Thomas

      PS: Tipp eines erfahrenen Auto-Schläfers: Möglichst nicht in der Stadt schlafen, und schon gar nicht ein einer zwielichtigen Gegend. Am besten irgendwo in der Pampa, abseits von Straßen und Häusern, mit Wald als Sichtschutz. Falls Stadt: Ins Villenviertel fahren. Platz täglich wechseln.
    • Meiner Ansicht nach war der Tatort sehr gelungen und ich kann mich den positiven Eindrücken hier im Thema nur anschließen.

      Ecclitico schrieb:

      Die Männer wurden mal wieder pauschal als Kriminelle dargestellt. Früher machte man das mit den Juden, (...)
      Den Vergleich halte ich für seltsam bis daneben.
      Ich kann nur empfehlen, mal Statistiken zu Gewaltdelikten anzusehen. Diese werden von Männern dominiert, so dass die Darstellung der Personen und der Geschlechter naheliegend, realistisch und selbstverständlich ist. Zudem war dann ja sogar (trotzdem) eine Frau die Täterin - und das ist Dir dann nicht "divers" genug? ?(

      Ecclitico schrieb:

      Noch was:
      Dass man als Altenpflegerin im Auto schlafen muss, ist mir neu. Es gibt in Deutschland stark 600.000 Altenpfleger. Keiner von denen muss im Auto schlafen.
      Je nach Träger der Einrichtung/ Arbeitgeber ist das Salär einer Altenpflegerin jetzt zwar durchaus kein schlechtes, sondern eher ein mittleres Einkommen, wenn man aber den Immobilienmarkt in Köln kennt, dann ist das kein völlig abwegiges Szenario.
      Muss man dennoch wohl als dramaturgische Zuspitzung und / oder erhobenen Zeigefinger mit Blick auf diesen Missstand verstehen, denn als Massenphänomen... ;)

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.
    • < = ihr meint, man könnte tatsächlich erwägen, auf den 'Tatort' aus Kölle umzusteigen? ich als alter Düsseldorfer-Fan hmmppff || ||

      hab sehr lange (aus alter Verbundenheit auch mit Dortmund) dem dortigen Chaos-Team die Treue gehalten (z. B. auch wg. der tendenziell mürrischen + überforderten >ich erinnere an ihre Panikattacken!< türkischstämmigen Ermittlerin - sowas war m. E. einfach mal dran!) - nach der für mich unsäglichen Mafia-Doppelfolge bring ich das aber wohl nicht mehr...

      bin eigentl. ein Fan dieses Duos aus Wien (eine Kollegin, die ihrem Mitarbeiter schon mal die Schokolade wegsperrt, kommt mir irgendwie bekannt vor :P ), aber öfter als 2mal jährlich dann scheints doch nicht - meine Neugier auf deren neuen Fall am ko. SO ist derzeit im Sinkflug.......

      :wink:
      Das Schlimmste ist Konsequenz >Bruno Maderna< Fleiß ist gefährlich >Henning Venske ''Inventur''< Majo ist ätzend >Gus Van Sant ''Paranoid Park''<
    • Ich fand ihn auch langweilig und vieles an den Haaren herbeigezogen. Warum haut die Frau nicht gleich ab? Obdachlos kann sie auch in Trier oder Hannover sein, da ist sie aber nicht gleich verdächtig bzw. traut sich ggf eher zur Polizei, wenn sie in Bedrängnis gerät. Irgendwelche Freunde oder Verwandte hatte sie ja anscheinend in der Kölner Gegend auch nicht.
      Mein Vorschlag: 10 Tatorts weniger p.a. und die gesparten ~15 Mio als Wohngeld auszahlen :versteck1: wäre mal ein Anfang.
      Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos dans une chambre.
      (B. Pascal)
    • Kater Murr schrieb:

      Mein Vorschlag: 10 Tatorts weniger p.a. und die gesparten ~15 Mio als Wohngeld auszahlen :versteck1: wäre mal ein Anfang.
      Sehr realistischer und darum zielführender Vorschlag...

      Ich denke, dass wir uns hier alle kein wirklich realistisches Bild von Wohnungsnot und Leben auf der Platte machen können, weil es uns - Gott sei Dank - wohl kaum betrifft. Insofern können wir also alle nur mutmaßen, was realistisch und was überzogen ist.

      Ich fand den Tatort gut und schließe mich fast 1:1 garcia weiter oben an.
      Mit herzlichen Grüßen

      Mercurio
    • Hueb' schrieb:

      Meiner Ansicht nach war der Tatort sehr gelungen und ich kann mich den positiven Eindrücken hier im Thema nur anschließen.

      Ecclitico schrieb:

      Die Männer wurden mal wieder pauschal als Kriminelle dargestellt. Früher machte man das mit den Juden, (...)
      Den Vergleich halte ich für seltsam bis daneben.
      Ich kann nur empfehlen, mal Statistiken zu Gewaltdelikten anzusehen. Diese werden von Männern dominiert, so dass die Darstellung der Personen und der Geschlechter naheliegend, realistisch und selbstverständlich ist.
      Solche Statistiken gab's damals auch. Damals "dominierten" die Juden bestimmte Bereiche. Laut Statistik. Die Frage ist halt, was daraus folgt. Könnte ja sein, dass manche Leute tüchtiger sind als andere. Nee, kann nicht sein, oder?

      Und wenn du so an Statistiken glaubst: Schwarze morden häufiger als Weiße. Sie vergewaltigen auch häufiger als Weiße. Was folgt daraus? Nach deiner Theorie müsste man das in einem Tatort entsprechend abbilden.

      Mein Standpunkt ist der: Jeder Mensch hat das Recht auf vorurteilsfreie Behandlung, egal in welche "statistische" Gruppe er gehört.

      Bei dem besagten Tatort habe ich es ja erklärt:
      - Es ist kein Problem, eheliche Gewalt zu thematisieren. Täter ist in der Regel der Mann.
      - Das mit dem vergewaltigenden Obdachlosen war schon grenzwertig.
      - Das mit der Unterhose war dann nur noch Hetze.

      Und ich frage mich wirklich, warum das den vielen "Gutmenschen" nicht auffällt. Sie sind doch sonst so sensibel.

      Jesus (bzw. der Autor der entsprechenden Schriften) nannte solche Leute "Pharisäer". Leute, die formal "gut" sind. Aber halt nur der Form nach. Was nicht heißt, dass es Pharisäer waren, die Jesus umgebracht haben. Aber sie haben auch nicht gegen seine Ermordung protestiert. Obwohl sie es hätten tun müssen, wenn sie so "gut" gewesen wären, wie sie taten.

      Dieses Phänomen zieht sich durch die ganze Menschheitsgeschichte. Wer zur falschen Gruppe gehört, hat verschissen.


      Thomas
    • Melione schrieb:

      Ecclitico schrieb:

      Fazit: Der ganze Plot ist ein Fantasiegebilde von weltfremden Mittelstandskindern.
      Wie kommst du eigentlich zu diesem Urteil, als weltfremdes Mittelstandskind? :D Hattest doch ein Einser-Abitur, dacht ich...
      Ich komme aus einer Handwerkerfamilie und bin auf dem Dorf aufgewachsen. Ich weiß, wie es "auf der Straße" zugeht. Dort gilt das Recht des Stärkeren. Wer nicht aufpasst, kriegt was aufs Maul. Oder mehr. Mit der Zeit lernt man, damit umzugehen. Leider gelingt das nicht allen.

      Übrigens können auch Unterschichtskinder gute Noten haben. Selbst ein Einser-Abitur ist drin. Krass, oder?

      Ich bin zwar Mittelstandskind, aber nicht weltfremd. Weil: Zu meiner Zeit waren die "Schichten" noch nicht getrennt. Zumindest nicht auf dem Dorf.


      Thomas
    • Ecclitico schrieb:

      Es ist kein Problem, eheliche Gewalt zu thematisieren. Täter ist in der Regel der Mann
      irgendwie hab ich da wohl was verpasst. Wer genau lag handlungsunfähig am Boden, und wer meinte fliehen zu müssen, weil sie womöglich glaubte, jemanden totgeschlagen zu haben?

      Wer war tatverdächtig? wer war am Ende Täter?

      Ecclitico schrieb:

      Das mit der Unterhose war dann nur noch Hetze.
      you made my day.
      Die englischen Stimmen ermuntern die Sinnen
      daß Alles für Freuden erwacht
    • philmus schrieb:

      Ecclitico schrieb:

      Es ist kein Problem, eheliche Gewalt zu thematisieren. Täter ist in der Regel der Mann
      irgendwie hab ich da wohl was verpasst. Wer genau lag handlungsunfähig am Boden, und wer meinte fliehen zu müssen, weil sie womöglich glaubte, jemanden totgeschlagen zu haben?
      Wer war tatverdächtig? wer war am Ende Täter?
      Willst du es nicht verstehen?

      Punkt 1:
      Das war auch nur Klischee. Die notorisch unfähige Frau. Erst geht sie mit einem Kriminellen ins Bett. Und wenn sie sich ausnahmsweise mal wehrt, ist sie zu blöd, danach zur Polizei zu gehen. Das war ja so was von offensichtlicher Notwehr, das hätte nicht mal eine Anklage gegeben.

      Punkt 2:
      Die Täterin. Frau hin oder her: Motiv und Ausführung waren völlig an den Haaren herbeigezogen. Klar, Frauen töten mit Gift. Die ermorden damit auch wehrlose Obdachlose. Sind ja eh nichts wert. So "könnte" man denken. Aber nicht, wenn man in der Obdachlosenhilfe engagiert ist.

      Aber wie gesagt: Das alles wurde getoppt von dem Mann, der zum Vergwaltiger wird, nur weil er eine Frauenunterhose vor der Nase hat. Früher sagte man das den Afrikanern nach. Heute den notgeilen Männern.

      Die Zeiten ändern sich. Leider nicht zum Besseren.


      Thomas

      PS: Doch, das hat Folgen. Mich hat mal eine Frau am Flughafen stehen lassen, weil ich ein Mann bin. Hat sie wortwörtlich so gesagt. Und die hatte mindestens Abitur.
      Ja, andere haben auch abgesagt. Aber nicht mit so einer dreisten Begründung.

      Auf Airbnb findet man regelmäßg Anzeigen "Ich vermiete nicht an Männer".
      "Ich vermiete nicht an Schwarze": Ist böse, geht gar nicht. Da fliegst du bei Airbnb sofort raus.
      "Ich vermiete nicht an Männer": Klar, man kennt sie doch. Ist auch für Airbnb kein Problem. Bin übrigens Aktionär von denen und gut im Plus. Immer im Strom mitschwimmen, so kommt man gut durchs Leben.
    • Ecclitico schrieb:

      Mich hat mal eine Frau am Flughafen stehen lassen, weil ich ein Mann bin. Hat sie wortwörtlich so gesagt. Und die hatte mindestens Abitur.
      Vielleicht war sie ja auch einfach lesbisch. :trost: Aber okay, ich nehme mal an, du wolltest etwas anderes von ihr. :D

      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
      Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten
    • Gestern war es soweit. Ich schaue den Tatort aus Wien normalerweise immer und sehr gerne. Aber gestern musste ich irgendwann abschalten. Angekettete Kinder, ein sich ständig maskierender und demaskierender verwirrter Mörder, Perücke an, Perücke aus... No. No no no. So kann man auch eine halbe Stunde schinden... :thumbdown:
      :wink:
    • Ich mag halt die Wiener Ermittler und der gestern war auch ganz spannend gemacht. Wobei ein problem durchweg war, dass der zuschauer viel mehr wusste als die extrem stümperhaften ermittler. Insgesamz tatsächlich ein weiterer extrempunkt bzgl. mangelnder Logik und plausibilität.
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      (B. Pascal)
    • Ich mag die Ermittler auch, und den gestrigen Film fand ich gut von der Atmosphäre und Fotografie her. Die Plausibilität und Realistik fand ich aber auch eher hanebüchen. Aber das gilt natürlich für viele Krimis mit "psychiatrisch motivierten" Mördern.


      maticus
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      Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten
    • Sylvia Staude in der FR zum gestrigen zweiten Fall des neuen Teams aus Saarbrücken: die Sendeverantwortlichen...haben entweder nicht realisiert, dass das Zurichten von Frauenkörpern, das Schwelgen...in Blut und Schmerz nicht mehr angesagt sind. Oder es ist ihnen egal. That's it I would say :!: ...ich könnte mir vorstellen, dass sich von einer derartigen Schwelgerei ein Calixto Bieito manche Idee holt (dessen Inszenierungs-Konzepte ich in aller Regel hochspannend finde, in deren Umsetzung ich allerdings das Meiste sehr anders machen würde!!)

      Vom Kurz-Hinweis in der TV-Zeitschrift ''Gong'' Auch in Saarbrücken schweigen die Lämmer hatte ich mich nun leider dazu hinreißen lassen (selbst schuld könntet ihr jetzt einwenden, wohl wahr!), mir diesen 'der Herr des Waldes' gestern Abd. anzusehen... Na, dann hätten sie mal die bekannte 'Vorlage' mit Foster und Hopkins aufmerksamer studieren sollen - ich bin wahrlich kein Verehrer des Hollywood-Kinos, aber im Vergleich dürfte letztere geradezu ein Wunderwerk an bestens dosierten Horror- und Gewaltszenen sein!!

      Dass sie seinerzeit diesen WDR-Tatort 'Franziska' (den sie meinetwegen in die Lehrpläne Ethik/Sozialkunde 7./8. Klasse übernehmen können - als Schulbeispiel dafür, dass es letztlich tödlich enden kann, wenn man sich beharrlich mit diversem Draht-Spielzeug ''amüsiert'') meinten, erst um 22h senden zu können, den gestrigen dafür zur üblichen Zeit brachten, soll mir mal einer erklären :S :S
      Das Schlimmste ist Konsequenz >Bruno Maderna< Fleiß ist gefährlich >Henning Venske ''Inventur''< Majo ist ätzend >Gus Van Sant ''Paranoid Park''<
    • Ich fand den ganz ansehnlich. Das Team hat Potenzial. Die Figuren scheinen mir alles andere als ausbelichtet. Zudem war er leidlich spannend, mit hinreichend später Auflösung, die nicht vollkommen "unüberraschend" war. Gewalt - es geht halt um Mord. Das ist schon mal unschön :trost: . Wer's nicht ab kann, möge die Gong lesen... :D
      Im Unterschied zu Franziska war der SR-Tatort leicht überzeichnet und eben klar angelehnt an typische US-Vorbilder, inkl. deren Überkonstruiertheit. Das mildert aus meiner Sicht die dargestellte Härte deutlich, weil die Geschichte stärker als solche (und nicht als Realität) anzunehmen ist.

      Zwar insgesamt nix revolutionär Neues im Saarland, im Kontext der jüngeren Tatort-Historie aber durchaus frischer Wind.

      :cincinbier:
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      - H. W. M.