Heute und demnächst im TV

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    • Das WIENER BLUT ist eine Aufzeichnung einer Aufführung des Seefestspiele Mörbisch von 2007 unter Rudolf Bible mit Margarete Klobucar sowie Daniel und Harald Serafin.

      Ich fand sie damals nicht überwältigend. Allerdings mag ich auch die Operette nicht so besonders, denn sie ist halt doch nur ein Srauß-Pastiche.

      :wink: Rideamus
      Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung
    • Jetzt gleich (10:00 Uhr) im SWR-Fernsehen:

      Meisterklasse - Ein Jahr mit den Opernprofis von morgen (1/3)

      Für die sieben jungen Talente gilt es keine Zeit zu verlieren: Ihr erstes Ziel ist, die Direktion der Bayerischen Staatsoper von ihrem Können zu überzeugen, um sich zügig Nebenrollen in aktuellen Opernproduktionen zu sichern. Dafür werden sie von Laurent Pillot und dessen Team mit Übungen zu Stimmtechnik, mit hochklassigem Schauspieltraining, Sprach- und Gesangsunterricht vorbereitet. Denn auf der Opernbühne zählt letztlich nur eines: Der Funke muss überspringen! Sie müssen einerseits technisch perfekt singen, andererseits immer auch Individualität und Emotionen transportieren - eine Gratwanderung. Der Druck ist hoch, die Konkurrenz hart. Alle wissen, was auf dem Spiel steht.

      Neben ersten Auftritten auf der Opernbühne in 'Die Zauberflöte' und 'Hänsel und Gretel' bekommen die jungen Sänger Gelegenheit, ihr Talent in einem Nymphenburger Schlosskonzert unter Beweis zu stellen. Und bald wartet schon die nächste Herausforderung: Die Sänger der Meisterklasse sollen anlässlich eines Adventskonzerts unter der Leitung von Kent Nagano, dem Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, eine Mozartmesse singen ...
    • Heute, 20:00 - 3sat

      Ludwig van Beethoven
      Missa Solemnis

      Christian Thielemann
      Sächsische Staatskapelle Dresden

      Krassimira Stoyanova
      Elina Garanca
      Michael Schade
      Franz-Josef Selig

      Mit einem alljährlichen Konzert erinnern der Staatsopernchor und die Staatskapelle Dresden
      seit 1951 an die Zerstörung Dresdens in der Nacht auf den 14. Februar 1945. Anlässlich
      dieses Gedenkens dirigiert Christian Thielemann im Februar 2010 Ludwig van Beethovens
      monumentales Sakralwerk "Missa Solemnis".


      3sat zeigt das Gedenkkonzert live aus der Semperoper Dresden.
    • Debussy: Pelléas et Mélisande

      Arte -TV; Montag, 8. März 2010 um 23.50 Uhr - ca. 03:00

      Interpreten:
      Amel Brahim-Djelloul,
      Jean-François Lapointe,
      Laurent Naouri,
      Magdalena Kozena

      Choeur de Radio France; Orchester: Orchestre National de France
      Dirigent: Bernard Haitink

      Frankreich, 2007, 170mn

      Wurde bereits vorher schon mal von Arte gesendet.
      Dabei handelt es sich eine der fetzigsten Pelleas-Wiedergaben, vor allem dem Orchestre National de France unter Haitink wegen.

      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Für die Operetten - Freunde!

      Im März gibt der ZDF Theaterkanal ejn Schmankerl.

      Leo Fall - Madame Pompadour.

      Fernsehfassung , BR Deutschland, 1974

      mit Ingeborg Hallstein, Adolf Dallapozza, Barbara Capell, Julia Migenes, Hans Clarin, Karl Lieffen, Dirk Dautzenberg u.a., Münchener Philharmoniker, Münchner Chorgemeinschaft, Dir.: Wolfgang Ebert

      Termine: am Domnnerstag den 4.3. um 11,40 Uhr am 9.3., am 21.3. immer um 11,40 - 13,10 Uhr,

      26.3., und 31.3.2010 .- keine Sendezeit angegeben.
    • Bach : Matthäuspassion

      3sat ; 02.04.10; 21:00- 23:45

      Mit den Solisten: Christoph Prégardien (Evangelist),
      Simon Kirkbride (Christusworte),
      Dorothée Mields (Sopran),
      Hana Blaziková (Sopran),
      Damien Guillon (Altus),
      Robin Blaze (Altus),
      Colin Balzer (Tenor),
      Hans Jörg
      Mammel (Tenor),
      Matthew Brook (Bass) und
      Stephan MacLeod (Bass)

      Chor: Collegium Vocale Gent
      Orchester: Collegium Vocale Orchestra
      Musikalische Leitung: Philippe Herreweghe

      Kölner Philharmonie, 28.3.2010


      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Gustav Mahler: 3. Sinfonie

      WDR; Freitag 02.04.2010; 09:30 bis 11:10

      Brigitta Svendén (Mezzosopran),
      Knaben der Chöre am Kölner Dom
      Damen des WDR Rundfunkchors Köln
      WDR Sinfonieorchester Köln

      Leitung: Semyon Bychkov

      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Heute, 21:05 Uhr - arte

      Bayreuth: Götterdämmerung

      (Dokumentation - Deutschland, 2008, 90min)

      In Deutschland gelten die Bayreuther Festspiele jeden Sommer als eines der Kulturereignisse des Jahres. Der Dokumentarfilm ist eine filmische Momentaufnahme des Sommers 2008, jenem Sommer, in dem der kürzlich verstorbene Wolfgang Wagner von seiner Funktion als Leiter der Festspiele zurücktrat : Zu diesem Zeitpunkt steckten die Festspiele in einer tiefen Krise , denn die Frage, wer künftig die Macht auf dem Grünen Hügel inne habe, sorgte für einen lang anhaltenden Streit. Der Dokumentarfilm thematisiert Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Bayreuther Festspiele und gewährt seltene Einblicke hinter die Kulissen der Wagner-Werkstatt. Ein für diese Produktion geführtes Gespräch zwischen Wolfgang Wagner ist wahrscheinlich das letzte Filmdokument vom Patriarchen und gewissermaßen so etwas wie sein Vermächtnis.

      In allen Opernhäusern der Welt stehen Werke Richard Wagners auf dem Spielplan, doch nirgends ist der Mythos Wagner so lebendig wie in Bayreuth. Ende Juli und im August jeden Jahres pilgern die Wagnerianer ins Festspielhaus auf dem "Grünen Hügel", um dem Gesamtkunstwerk Wagner zu huldigen. In das Festspielhaus, das nur zu einem einzigen Zweck erbaut wurde, der Pflege und der festlich umrahmten Aufführung des Hauptwerks Richard Wagners.
      Und dieser Ort ist nach wie vor als Arbeitsort einzigartig. Abgesehen von der magischen Wirkung auf die verpflichteten Künstler, sich am Ort des Meisters selbst seiner Kunst hinzugeben, und abgesehen vom fantastischen, unverwechselbaren Klang des Festspielhauses, sind die Arbeitsbedingungen außergewöhnlich. Nirgendwo sonst wird derart intensiv und lang geprobt und ausprobiert.
      In den ersten 100 Jahren ihrer Geschichte waren die Bayreuther Festspiele zugleich Maßstab und Avantgarde. Doch vieles vom Mythos Bayreuth ist heute nur noch Geschichte. Während die Opern Richard Wagners international zu den meistgespielten Klassikern avanciert sind - nicht zuletzt auch durch die Pionierarbeit der Bayreuther Festspiele - stecken die Festspiele selbst in einer tiefen künstlerischen Krise.
      Schon lange gilt Bayreuth weder international noch national als Schrittmacher der Pflege und Neuinterpretation des Wagnerschen Werks. Auch im globalen Wettbewerb um die besten Sänger zieht Bayreuth mehr und mehr den Kürzeren. So sehen sich die Festspiele seit Jahren der Kritik ausgesetzt, nur noch zweite Wahl zu sein, schwankend zwischen Biedersinn und Spaßbad der Opernszene.
      Geblieben ist Bayreuth der Stellenwert als gesellschaftliches Ereignis. Keine Kulturpersonalie der Welt wird derart leidenschaftlich öffentlich verhandelt wie der Bayreuther Nachfolgestreit. Mittlerweile gibt es h für die Leitungsfrage eine Lösung. Die Ära des über ein halbes Jahrhundert herrschenden Göttervaters Wolfgang Wagner ging jedenfalls am 31. August 2008 zu Ende.

      Erstmals durfte während einer Aufführung im legendären Bayreuther Orchestergraben gefilmt werden. Dabei entstanden Studien von höchster Intimität zur Arbeit des Dirigenten Christian Thielemann. Mit großem filmtechnischen Aufwand begleiteten die Filmemacher eine zweitägige Orchesterprobe Thielemanns zur "Götterdämmerung". Ein für diese Produktion geführtes Gespräch zwischen Wolfgang Wagner und dem Dirigenten ist wahrscheinlich das letzte Filmdokument vom Patriarchen und gewissermaßen so etwas wie sein Vermächtnis.
      Außerdem konnten Proben der aktuellen Neuinszenierungen gedreht werden, unter anderem von Katharina Wagners "Meistersinger von Nürnberg". Und Mitglieder der Familie Wagner sowie führende Wagner-Interpreten standen für Interviews zur Verfügung.
      Bei ihren Recherchen haben die Filmemacher eine einzigartige Sammlung von historischem Filmmaterial und Fotos zur Geschichte der Bayreuther Festspiele zusammengetragen. Die frühesten Filmaufnahmen zeigen das Festspielhaus, die Villa Wahnfried und die Familie Wagner im Jahr 1919. Einzigartige Privatfilme dokumentieren die Besuche Hitlers seit 1933. Große Inszenierungen wurden seit den 70er Jahren fürs Fernsehen aufgezeichnet und sind in Ausschnitten zu sehen.
      In drei Akten erzählt Wagners "Götterdämmerung" vom endgültigen Zerfall der bestehenden Ordnung, vom Ende und Tod der Götter und der Menschen. Mehr als jede andere ist gerade diese Oper zum Symbol für die Geschichte der Bayreuther Festspiele geworden. Dort wurde sie am 17. August 1876 uraufgeführt. Und für jeden Dirigenten und jeden Regisseur ist dieses abschließende Werk von Wagners Tetralogie "Der Ring des Nibelungen" ein besonderes Ereignis.

      ("www.arte.tv.de")
    • Montag, 19. April 2010 - 22.25 Uhr - arte TV: Marthalers Großherzogin von Gerolstein

      Darsteller: Agata Wilewska (Wanda), Altea Garrido (Botschafterin ), Anne Sofie von Otter (Großherzogin), Bendix Detleffsen (Ein Pianist ), Carina Braunschmidt (Honorarkonsulin), Christoph Homberger (General Boum), Jürg Kienberger (Pressesprecher), Karin Gamboni (Boutiqueangestellte), Karl-Heinz Brandt (Baron Puck ), Norman Reinhardt (Fritz), Raphael Clamer (Waffen- und Notenhändler ), Rolf Romei (Prinz Paul), Ueli Jäggi (Privatsekretär)
      Komponist: Jacques Offenbach
      Ausstattung: Anna Viebrock
      Inszenierung: Christoph Marthaler
      Chor des Theater Basel, Kammerorchester Basel
      Dirigent: Hervé Niquet

      (Deutschland, 2010, 132mn)
      Wiederholungen:
      02.05.2010 um 09:50

      :wink: Talestri
      One word is sufficient. But if one cannot find it?
      Virginia Woolf, Jacob's Room
    • Arte-TV; Sonntag, 2. Mai 2010 um 19:15 - 20:00

      Bach: Brandenburgische Konzerte Nr. 1, 2 und 3

      R. Accademia Filarmonica di Bologna :juhu:
      Claudio Abbado :juhu:

      wurde bereits von Arte ausgestrahlt. fetzige Wiedergabe (leider nur die ersten 3; NDR-Kultur hatte dank Viviane Hagener :juhu: (2009, Meck-Pom) den kompletten Zyklus - ebenfalls eine tolle Wiedergabe - gesendet)

      Wiederholungen:
      05.05.2010 um 06:00
      11.05.2010 um 06:00
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Mo., 26.04.2010 - ARTE - 22.05-23.00 Uhr


      Prokofjew: Das unvollendete Tagebuch
      F Dok. 2010 - 52:00


      Eine neue französische Dokumentation über das musikalische Schaffen und Privatleben von Sergej Prokofiews "Auslandsperiode" (1918-1936), die nun mithilfe eines kürzlich aufgefundenen Tagebuchs und Interviews mit Sohn und Enkel des Komponisten sowie seines Biografen u. a. Einblicke in den bislang weitgehend unbekannten Lebensabschnitt gewährt.


      Autoren: Sherman Snukal, Yosif Feyginberg

      Regie: Yosif Feyginberg


      Wiederholungen:
      So., 02.05.2010 - ARTE - 6.00- 6.55 Uhr
      Mo., 03.05.2010 - ARTE - 10.00-10.55 Uhr
      Fr., 07.05.2010 - ARTE - 5.00-5.55 Uhr
      Sa., 08.05.2010 - ARTE - 13.05-14.00 Uhr



      :wink:
      Johannes
    • Bizet: Carmen

      BR; Donnerstag, 06.05 21:14 - 00:10
      Elina Garanca (Carmen),
      Anna Netrebko (Micaela),
      Massimo Giordano (Don José),
      Ildebrando D'Arcangelo (Escamillo) u. a.;
      Chor und Orchester der Wiener Staatsoper,

      Dirigent: Mariss Jansons

      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • vielleicht wird es ja trotzdem eine fetzige Carmen-Wiedergabe, so wie die in Paris unter Gardiner oder mit den Berlinern unter Karajan (Studiokonserve, trotzdem gut) ....

      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Samstag, 8. Mai 2010 um 15.05 Uhr - ARTE

      Spezialausgabe von "La Nuit / Die Nacht" zu Mozarts Don Giovanni

      Diesmal kommt "La Nuit - Die Nacht" mit einer Spezialausgabe zu Mozarts "Don Giovanni" anlässlich der Europäischen Operntage 2010.

      Welchen Herausforderungen muss sich das Fernsehen stellen, wenn es gilt, eine Oper wie Mozarts "Don Giovanni" zu filmen?
      Wie gelingt es, aus der Aufführung einer solchen Oper ein echtes Fernsehereignis zu machen und nicht bloß die passive Aufzeichnung eines großartigen Bühnenstücks, das seinen eigenen szenischen, räumlichen, emotionalen und natürlich auch musikalischen Gesetzen folgt? Mit anderen Worten, was bedeutet es, ein Fernsehwerk herzustellen, obwohl das Medium Fernsehen keines der Elemente beherrscht, die das Bühnenwerk, das es sich aneignen will, charakterisieren und beleben.
      Diese und weitere Fragen hat sich der französische Regisseur Paul Ouazan gestellt, als es hieß, den "Don Giovanni" von Yoshi Oïda aufzuzeichnen. Dabei handelt es sich um eine sehr schlichte Inszenierung, die mit einem Minimum an Bühnenausstattung auskommt und so dem Austausch zwischen den Sänger-Schauspielern den Vorrang gibt. Auf diesen Austausch, so schrieb Oïda einmal, müssen sich die Darsteller einlassen, um die spezifisch theatralische Emotion hervorzubringen.
      Paul Ouazan übernimmt Yoshi Oïdas Konzeption und Akzentsetzungen. Er hält sich eng an die von Mozart und Da Ponte ausgedachten Gestalten. Aus dieser Grundeinstellung heraus ist eine Drehästhetik entstanden. Yoshi Oïda brachte eine theatralische Emotion hervor, David Stern eine musikalische. "La Nuit - Die Nacht" konnte kein geringeres Ziel verfolgen, als eine spezifische Fernsehemotion zu schaffen.
    • Samstag, 8. Mai 2010 um 20.25 Uhr - ARTE

      Jules Massenet: Don Quichotte (Live aus Brüssel)

      Die Oper "Don Quichotte" des französischen Komponisten Jules Massenet (1842-1912) ist seit über 50 Jahren erstmals wieder am Brüsseler Théâtre de la Monnaie zu erleben. Und das gleich als zweifaches Ereignis: Der gefeierte Bassist José van Dam sagt der Brüsseler Bühne Adieu, und zum ersten Mal inszeniert der Regisseur Laurent Pelly an dem berühmten belgischen Haus. Das auf Cervantes' Roman basierende Werk dirigiert Marc Minkowski. Durch den Festabend, der zudem auf den Europäischen Tag der Oper fällt, führt Corinne Boulangier.

      Don Quichotte, der "Ritter von der traurigen Gestalt", lebt in einer Traumwelt, in der es ritterlich und gerecht zugeht. In Begleitung seines treuen Schildknappen Sancho Pansa durchquert er Spanien auf der Suche nach heroischen Siegen, die seiner selbstverliehenen Bedeutung würdig sind. So im Kampf gegen die Windmühlen, jener tragikomischen Episode, die zu den von Massenet aus Cervantes' Roman Übernommenen zählt. Der französische Komponist verarbeitete die melancholische Vorlage zu einem Werk von stilistischer Vielfalt, mit typisch spanischen und französischen Klängen, volksliedhaften Partien und Elementen der romantischen Oper. Er verband den Stil der Alten Musik mit Harmonien und Orchestrierungen des "Fin de Siècle".
      Als Jules Massenet 1910, im Alter von 68 Jahren, seinen "Don Quichotte" komponierte, stand er auf dem Höhepunkt seines durch die Oper "Manon" begründeten Ruhmes. Für den "Don Quichotte", eine "heroische Komödie in fünf Akten", setzte er seine ganze Fantasie und sein ganzes melodisches Empfinden ein und machte Humor und Gefühl zu Triebfedern der Handlung. Er verband typisch spanische und französische Elemente mit Volksliedern und Anleihen bei der romantischen Oper. Die Vorlage des Librettos von Henri Cain war nicht unmittelbar Cervantes' Roman "Don Quichotte", sondern das gleichnamige Drama von Jacques Le Lorrain (1904). Ein verarmter Landadliger bildet sich ein, in der Zeit des Rittertums zu leben, und stürzt sich aus Liebe zu seiner Dulcinea in tragikomische Abenteuer. Die Handlung konzentriert sich auf das Lebensende des Ritters, als dieser mit der Wirklichkeit - verkörpert durch den treuen, unerschütterlichen Sancho Pansa - konfrontiert wird. Die Uraufführung der Oper 1910 in Monte Carlo war ein überwältigender Erfolg. Noch im selben Jahr wurde sie am Théâtre de la Monnaie mit Fjodor Schaljapin als Don Quichotte aufgeführt; seit über 50 Jahren stand sie dort nicht mehr auf dem Programm.
      Die Neuinszenierung ist dem außergewöhnlichen Ereignis angemessen: Es dirigiert Marc Minkowski und die Regie führt Laurent Pelly. Die beiden Künstler kennen sich gut und haben bereits gemeinsam inszeniert: "Orpheus in der Unterwelt" in Genf, "Platée" an der Pariser Oper, "Die Schöne Helena" im Théâtre du Châtelet in Paris und an der English National Opera sowie "Hoffmanns Erzählungen" in Lausanne.
      Marc Minkowski war schon zu Beginn der Spielzeit mit Haydns "Pariser Symphonien" am Théâtre de la Monnaie vertreten. Jetzt übernimmt er die Leitung des "Orchestre symphonique de la Monnaie" und dirigiert zum ersten Mal ein Werk von Jules Massenet. Unterstützt wird er von dem jungen britischen Dirigenten Nicholas Jenkins, der ihm seit 2005 assistiert. Jenkins leitet auch den Chor in Minkowskis Ensemble "Les Musiciens du Louvre" und ist Musikalischer Leiter der New Sussex Opera.
      Zum ersten Mal zeigt La Monnaie eine Arbeit von Laurent Pelly. Der Künstler, der mit 18 Jahren sein eigenes Theaterensemble gründete, besticht durch Inszenierungen verschiedenster Autoren wie Labiche, Majakowski, Marivaux, Philippe Adrien, Shakespeare, Carlo Goldoni oder Alan Bennett. Nach über 50 Theaterstücken inszenierte der mit "Orpheus in der Unterwelt" seine erste Oper. Es folgten "Die Regimentstochter" am Royal Opera House Covent Garden, an der Wiener Oper und an der Metropolitan Opera von New York, "Das Liebeselixier" an der Pariser Oper und in Covent Garden, "Hänsel und Gretel" in Glyndebourne, "Pelléas et Mélisande" am Theater an der Wien, "Manon" in Covent Garden und "Platée" , eine Inszenierung, die er an der Santa Fe Opera wiederaufnahm. Für die Kostümentwürfe zeichnet er selbst verantwortlich, beim Bühnenbild arbeitet er mit Barbara de Limburg und bei der Beleuchtung mit Joël Adam zusammen.
      Seit seinem ersten Auftritt im Königlichen Brüsseler Opernhaus La Monnaie im Jahr 1985 in "Boris Godounov" gilt José van Dam als einer der besten Bassisten seiner Zeit und feiert weltweit Triumphe. Er gastiert an allen großen Opernhäusern der Welt von Paris über New York, Berlin, Mailand, Wien bis London. Dank seiner außergewöhnlichen musikalischen und darstellerischen Fähigkeiten interpretierte er alle großen Titelrollen: "Falstaff" und "Simon Boccanegra" , "Don Giovanni" , "Boris Godunow" , "Der fliegende Holländer" , "Wilhelm Tell" , "Wozzeck" , "Gianni Schicchi" und "Saint François d'Assise" (Messiaen; Uraufführung an der Pariser Oper). Ferner trat er in folgenden Rollen auf: Philippe II. in "Don Carlos" , Hans Sachs und Amfortas in den "Meistersingern von Nürnberg" und "Parsifal" , Jochanaan in "Salome" , Mephisto (in Gounods "Faust" und in Berlioz' "Fausts Verdammnis"), Golaud in "Pelléas et Mélisande" , Selim in "Il Turco in Italia" und Scarpia in "Tosca" . Mit Glanzrollen trug er zum Erfolg vieler Opernproduktionen des Théâtre de la Monnaie. Van Dam ist auch ein gefeierter Konzert-, Oratorien- und Liedersänger. In Gérard Corbiaus Film "Maestro" verkörperte er einen Opernstar und in Joseph Loseys Verfilmung von Mozarts "Don Giovanni" den Leporello. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen: den Ehrendoktor der Universität Montréal, den Titel "Kammersänger" der Stadt Berlin, den französischen Orden "Commandeur des Arts et Lettres" und den Adelstitel "Baron" - verliehen von König Albert II. von Belgien. Im Théâtre de la Monnaie, dem van Dam treu verbunden ist, gibt er auch seinen Bühnenabschied, und zwar in einer seiner Paraderollen: als Don Quichotte in Jules Massenets gleichnamiger Oper.
      Silvia Tro Santafé ist in der Spielzeit 2008/2009 am Théâtre de la Monnaie in Rossinis "Cenerentola" aufgetreten und übernehmen jetzt die Rolle der Dulcinea. Sie studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt Valencia , dann an der Juilliard School New York. Ihr Operndebüt gab sie 1992 beim Rossini-Festival von Pesaro in der Rolle der Lucilla ("La Scala di seta"). Rossini ist ein Schwerpunkt ihres Repertoires. So sang sie an weltweit bedeutenden Opernhäusern die Rosina ("Il Barbiere di Siviglia"), die Isabella ("L'Italiana in Algeri") und das Aschenputtel ("La Cenerentola").
      Sancho Pansa wird von Werner Van Mechelen interpretiert. Er ist an der Monnaie sehr präsent. Dort sang er folgende Partien: Nazarener ("Salome", Strauss), Allazim ("Zaide", Mozart), Tracollo ("Livietta e Tracollo", Pergolese), Manuel ("Ay Amor!", de Falla), Theo ("Triumph of Spirit over Matter", Henderickx), Nuntio ("OEdipus Rex", Strawinsky), die Titelrolle in "Wozzeck" und Nekrotzar ("Le Grand Macabre", Ligeti). In der Spielzeit 2009/10 tritt er dort in mehreren Wiederaufnahmen auf.
      Pedro, Garcias, Rodriguez und Juan werden von den jungen Sängern des Young Artists Programme und des Queen Elisabeth College of Music gesungen.
    • ZDF Theaterkanal am Montag,10.Mai um 20:45 (90 Min.)

      "Satchmo - Louis Amstrong"

      "Onkel Satchmo" ist mir seit meiner Jugendzeit hauptsächlich als ein sympathischer ,immer lächelnder, immer schwitzender ,mit weissem Tachentuch und heisserer ,krächzender Stimme ,älterer Jazztrompeter in Erinnerung.

      Diese spannende,aber auch rührende Biografie mit vielen musikalischen Ausschnitten seiner Jazzlaufbahn zeigten mir,welch ein hervorragender Musiker er war.Ich habe diese Dokumentation vorige Woche gesehn,werde mir die Wiederholung am Montag nocheinmal ansehen bzw.aufnehmen.

      Also wirklich sehenswert,auch für diejenigen,die Louis Amstrong bereits sehr gut kennen und schätzen.

      Liebe Grüße

      Mozartinaa,die sich demnächst einige seiner berühmtesten Aufnahmen bestellen möchte. Für Tipps wäre ich natürlich sehr dankbar.
      " Das Österreichisch klingt wie ein einzig großer Topfenknödel "......Zitat aus der Krimiserie "Bella Block"
    • Montag, 17.05., 22:10 Uhr - arte

      Ruggero Leoncavallo: I Pagliacci (Oper Zürich)

      Musikalische Leitung: Stefano Ranzani
      Inszenierung: Grischa Asagaroff

      Nedda: Fiorenza Cedolins
      Canio: José Cura
      Tonio: Carlo Guelfi
      Silvio: Gabriel Bermúdez
      Peppe: Martin Zysset
      Due contadini: Uwe Kosser, Christopher Hux

      Weitere Infos:
      "http://www.arte.tv/de/Kultur-entdecken/_E2_80_9EPagliacci_E2_80_9D-von-Leoncavallo/3160222.html"