Eben gehört - 2010/11

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  • Béla Bartók gespielt von Györy Sàndor:


    .

    Mikrokosmos, Bände 1-4. - Mein armes Klavier . . . .


    "Alles Syphilis, dachte Des Esseintes, und sein Auge war gebannt, festgehaftet an den entsetzlichen Tigerflecken des Caladiums. Und plötzlich hatte er die Vision einer unablässig vom Gift der vergangenen Zeiten zerfressenen Menschheit."
    Joris-Karl Huysmans
  • Norddeutsche Orgelmusik am Abend:

    Heinrich Scheidemann (ca. 1595-1663): Orgelwerke
    Bernard Foccroulle an der herrlich klingenden Scherer-Orgel der Stephanskirche zu Tangermünde (1624)
    Ricercar, aufg. 2002



    :wink:
    Es grüßt Gurnemanz
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    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann
  • Bei mir die Bach´schen Cellosuiten. Am Abend im Kammermusiksaal von Mischa Maisky mittelmäßig gespielt (Konzertkritik folgt morgen, sofern ich Zeit finde) - und jetzt auf Youtube gespielt von Nic Harnoncourt. Der das alles viel, viel besser macht. Interessanterweise habe ich zuvor die erste Suite auf Youtube auch von Maisky nochmal angehört, Aufnahme aus den 80ern. Da ist er auch viel, viel besser als er selber...




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    Ich habe Schrauben in den Himmel gesteckt
    und die Rabenmuttern festgedreht
  • Bei mir gerade das beeindruckende "erotische Mysterium" (Autor: Otto Borngräber) des jung verstorbenen Rudi Stephan in zwei höchst unterschiedlichen und auf ihre jeweilige Weise atemberaubenden Interpretationen:

    Rudi Stephan (1887-1915):
    Die ersten Menschen -
    Oper in 2 Akten 1909-14
    Otto von Rohr, Baß; Erna Schlüter, Sopran; Ferdinand Franz, Bariton; Franz Fehringer, Tenor
    Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt, Winfried Zillig
    Aufnahme: HR Ffm., 12/1952

    Rudi Stephan (1887-1915):
    Die ersten Menschen -
    Oper in 2 Akten 1909-14
    Siegmund Nimsgern, Gabriele Maria Ronge, Florian Cerny, Hans Aschenbach;
    RSO Berlin, Karl Anton Rickenbacher
    Koch / CPO, LA, 1998, 2 CD



    wobei mich die historische Zillig-Aufnahme mit den überaus beeindruckenden vier Solisten nach wie vor weitaus mehr zu begeistern und tiefer zu berühren vermag.
    Rickenbachers Versuch auf CPO (ehemals eine Koch-Produktion) hat lediglich bezüglich aufnahmetechnischer klanggewaltig-orchestraler Brillanz (am Ende des II. Aktes) mehr zu bieten.

    :wink:
    Johannes
  • Dass Dänemark nicht nur das Land der Hotdogs, des Smørrebrød, der breiten Strände und der Ferienhaussiedlungen ist, beweist diese ganz außerordentlich packende Einspielung der Bachschen Cembalokonzerte. Lars Ulrik Mortensen zupft das Cembalo, dass es eine Freude ist: in den flotten Sätzen mit viel Elan, in den langsamen poetisch. Das Concerto Copenhagen begleitet versiert. Eine Einspielung mit einer Menge Drive und einer guten Portion Swing.



    :wink: Agravain

  • Aus dieser Box gibt es gerade Mahlers Symphonie Nr. 3, allerdings nur die Sätze 4-6, 1-3 habe ich gestern schon gehört. Christa Ludwig singt das Altsolo, das New York Philharmonic Orchestra wird dirigiert von Leonard Bernstein. Mir scheint das eine sehr gut, eine spannende und intensive Interpretation zu sein.
    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde
  • Weil ich eh hier herumsitze und den Tag mit Schreibtischarbeit verbringe, mache ich weiter mit der Vierten, die ich damit übrigens zum ersten Mal überhaupt höre:

    Dieses Mal dirigiert Leonard Bernstein das Concertgebouw Orchester Amsterdam, im vierten Satz werden dann gleich noch der Sopranist Helmut Wittek und der Tölzer Knabenchor singen. Jetzt bin ich gerade im zweiten Satz und das klingt bisher alles so sympathisch unkompliziert und frühlingshaft. :)
    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde
  • Cherubino schrieb:

    Weil ich eh hier herumsitze und den Tag mit Schreibtischarbeit verbringe, mache ich weiter mit der Vierten, die ich damit übrigens zum ersten Mal überhaupt höre:

    Dieses Mal dirigiert Leonard Bernstein das Concertgebouw Orchester Amsterdam, im vierten Satz werden dann gleich noch der Sopranist Helmut Wittek und der Tölzer Knabenchor singen. Jetzt bin ich gerade im zweiten Satz und das klingt bisher alles so sympathisch unkompliziert und frühlingshaft. :)



    Die Tölzer Knaben kommen nur in der 3. zum Einsatz, Wittek macht das in der 4. alleine (und wie ich finde hervorragend; seit ich dieses Aufnahme kenne, klingen die Frauensoprane ungewohnt, ja fremd).

    Bei mir jetzt ein Erstkontakt:

    Wenn ich F10 auf meinem Computer drücke, schweigt er. Wie passend...
  • Federica schrieb:

    Bei mir mal wieder eine Annäherung an Wagner - fällt mir mit dieser Aufnahme nicht schwer. :juhu: , besonders im Hinblick auf das Dirigat und das Orchester, den Siegmund und die Sieglinde.



    Viele Grüße
    Federica


    Kann ich nur bestätigen. Der erste Akt ist phänomenal! :juhu:

    DiO :beatnik:
    "Wer Europa in seiner komplizierten Verschränkung von Gemeinsamkeit und Eigenart verstehen will, tut gut daran, die Oper zu studieren." - Ralph Bollmann, Walküre in Detmold