Angelika Kirchschlager - "Stell dich auf die Bühne, schau geradeaus, sei mutig und sag, was du zu sagen hast!"

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    • Liebe Alexa!

      Kann ich fortsetzen:

      Gundula Janowitz - kommt im August auf Besuch nach Wien, zu mir, hat mich jetzt angerufen und mir meine Prüfungsangst weggelacht, "Du hast doch nie Angst gehabt in der Tosca oder in der Zauberflöte - mei das ist doch schon so lange her.

      Emmy Loose - war nicht nur meine Gesangslehrerin, sondern auch eine mütterliche Freundin, mit herrlichen Vanille Kipferln zu Weihnachten.

      Leonie Rysanek - sie konnte so herzlich lachen, und wir lachten über jeden Unsinn.

      Gibt es auch bei Opernsängern:

      Ruggero Raimondi, ein Satz von mir [in Englisch], in der Tosca im Februar 2010, an der WStO, und ein Blick, her und hin, und wir dachten dasselbe und lachten uns an.

      Früher als ich noch "aktiv" war:

      Franco Corelli und seine Gattin, ich war immer in ihrer Garderobe , die anderen haben mich beneidet - er hat es als selbstverständlich genommen, und ich mochte seine Hunde so gern.

      Giuseppe di Stefano - ebenfalls ein reizender netter Mensch, liebenswürdig.

      Erich Kunz - ein herrlicher Spaßmacher, bei ihm verlor man sein Lampenfieber - nur hatte ich damals keines [im Gegensatz zu heute, oder, besser gesagt - morgen].

      Ich denke ich kann die Liste fortsetzen, aber nicht heute, bin doch zu nervös und es wird kaum Jemand interessieren.

      Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :wink: :wink:
    • Kirchschlagers CD fällt für mich aus dieser Flut eindeutig heraus. Die Stimme klingt so schön und sinnlich, wie ich sie sonst selten gehört habe. Kirchschlager singt warm und ungemein menschlich, aber mit blendender Technik auch in den schwierigsten Koloraturpassagen


      Die CD ist gestern angekommen, ich habe sie inzwischen mehrfach gehört und kann Lars nur Recht geben. Stimmschöner, ausdrucksvoller und souveräner kann man die Händel-Arien wohl kaum interpretieren. Der äußerst positive Eindruck, den ich von Angelika Kirchschlager nach dem Radiogespräch hatte, wird durch diese Aufnahme vollauf bestätigt; zu einem Kurs von knapp 7 Euronen gehört die Scheibe nach meinem Dafürhalten in die Hände eines jeden, der mit Händels Musik überhaupt etwas anfangen kann. Lediglich das immer sehr stilsicher und gepflegt musizierende Begleitorchester könnte für mich ganz subjektiv an einigen Stellen noch emotionsbetonter agieren.

      Viele Grüße

      Bernd


    • Hiermit habe ich jetzt auch Angelika Kirchschlager kennengelernt, die mir hier gut gefällt und sich mit Felicity Lott gut ergänzt, die teils zusammen, teils abwechselnd durch ein "Liederspiel" führen, zu dem Graham Johnson, der gewohnt differenziert und gefühlvoll begleitet, Schumanns "Frauenliebe und Leben" mit weiteren Liedern von Schumann, aber auch von Brahms, Mendelssohn, Wolf, Schubert und Loewe ergänzt hat. Johnson verbindet die Lieder mit Ausschnitten aus Liedbearbeitungen von Schumann-Liedern für Klavier solo von Kirchner; - schade, dass diese Ausschnitte so kurz bleiben, denn sie klingen ganz interessant. Reizvoll ist, dass man hier, teilweise direkt hintereinandergesetzt, neben denen Schumanns, auch die Vertonungen der gleichen Gedichte Chamissos von Loewe zu hören bekommt.

      Die oben genannte Händel-CD brauche ich jetzt wohl auch.

      :wink: Matthias
    • Angelika Kirchschlager wird im Theater an der Wien die Lucretia in Brittens "The Rape of Lucretia" übernehmen. Premiere ist am 17. Februar.

      In anderen Rollen sind Jonathan Lemalu, Nathan Gunn, Markus Butter, Jean Rigby und Anja Nina Bahrmann (die ich aus Linz in überaus guter Erinnerung habe) zu sehen und zu hören.

      Sian Edwards leitet das Klangforum Wien, Regie: Keith Warner.


      :wink:
      Renate
      Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)
    • Ich höre sehr gerne diese CD - Schubert, Mahler und Brahms mit Schrammelbegleitung.



      Bei Amalthea ist gerade eine Biografie erschienen, herausgegeben von Achim Schneyder, Journalist aus Österreich, dem Sohn von Werner Schneyder.



      Nachdem ich gestern endlich einmal "Sophies Entscheidung" mit Meryl Streep (verdienter Oscar!) gesehen habe (der damals aufstrebende Burgtheaterschauspieler Karlheinz Hackl hat eine der abgrundtief bösesten Nebenrollen, die es wohl je in einem Film gab, eine schreckliche Szene, erschütternd...), habe ich nun diese DVD bestellt - mit der von Nicholas Maw komponierten Opernfassung und Angelika Kirchschlager als Sophie.

      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Angelika Kirchschlager hat ein neues Programm unter dem Titel "Liedestoll" mit Konstantin Wecker, Joe Barnikel (Klavier), Sebastian Trimolt (Percussion) und dem Spring String Quartett einstudiert. Gestern konnte man einen Bericht über die Zusammenarbeit sehen. Schubertlieder sollen im Mittelpunkt stehen.
      Ein gewisses Wagnis, was die Sängerin zugab.
      Mich hätte das interessiert, aber leider ist das Konzert in Linz schon ausverkauft. Oder glücklicherweise, denn ich bin an dem Termin ohnehin bei einem anderen Konzert und muss mir nun keine Gedanken machen, ob ich was versäume... :D

      :wink:
      Renate
      Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)
    • Ich glaube, für Bernd recht interessant dürfte das hier sein:

      Angelika Kirchschlager singt Lieder von Joseph Marx.
      :wink:
      This play can only function if performed strictly as written and in accordance with its stage instructions, nothing added and nothing removed. (Samuel Beckett)
      playing in good Taste doth not confit of frequent Passages, but in expressing with Strength and Delicacy the Intention of the Composer (F. Geminiani)
    • Liebe Capricciosi!

      Angelika Kirchschlagers Nicklausse in Salzburg 2003 ist kaum jemals übertroffen worden, obwohl an hervorragenden Interpretinnen des Nicklausse gerade in den letzten Jahren wahrhaftig kein Mangel war; insofern würde ich da doch von einem "Ereignis" sprechen.

      Der zu Recht vielgelobten Händel-CD würde ich noch dieses Bach-Album mit Giuliano Carmignola und Andrea Marcon an die Seite stellen wollen:



      Gibt es jetzt auch billiger (und hässlicher), weil die Aufnahme auch dem Spiegel gefiel:



      Auch hier ist es bemerkenswert, wie Angelika Kirchschlager barocke Stilsicherheit, unprätentiöse Natürlichkeit und emotionale Aufrichtigkeit miteinander zum jeweils geforderten Affekt bündelt; ihr "Erbarme dich" ist zu meiner Lieblingsinterpretation dieser wunderbaren Arie geworden. Kompromisslose, eindringliche Emotionalität ("mein Gott", "schauerlich"), die aber nie die Grenzen des Schöngesangs und guten Geschmacks überschreitet. Giuliano Carmignola kongenial an der Solovioline.

      Liebe Grüße,
      Areios
      "Wenn [...] mehrere abweichende Forschungsmeinungen angegeben werden, müssen Sie Stellung nehmen, warum Sie A und nicht B folgen („Reichlich spekulativ die Behauptung von Mumpitz, Dinosaurier im alten Rom, S. 11, dass der Brand Roms 64 n. Chr. durch den hyperventilierenden Hausdrachen des Kaisers ausgelöst worden sei. Dieser war – wie der Grabstein AE 2024,234 zeigt – schon im Jahr zuvor verschieden.“)."
      Andreas Hartmann, Tutorium Quercopolitanum, S. 163.