Otto Schenk - für mich der Opernregisseur!

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    • Otto Schenk - für mich der Opernregisseur!

      Geburtsdaten und Geburtsort sind ja leicht zu eruieren.



      Ich lernte Otto Schenk durch meinen, leider mit 27 Jahren verstorbenen Zwillingsbruder, Fritz Sattler, kennnen, der angehender Schauspieler war und am Reinhardt Seminar, Prof. Otto Schenk, als Professor hatte und es hat sich, auch zu meiner Mutter und mir, eine Freundschaft gebildet, die Jahrzehnte gehalten hat.

      Nun ist gestern Prof. Otto Schenk, unglaubliche achtzig Jahre alt geworden, und die Hochschätzung die ihm entgegengebracht wird, ist nur allzu berechtigt.

      Seine Opern- und Operettenregien, sowie auch seine Theaterregien und Rollen kann man kaum aufzählen und betreffen nicht nur die Wiener Staatsoper, die Wiener Volksoper, Salzburger Festpiele, München, Berlin, Scala Milano, Bayreuth usw. und gehen bis an die MET.

      Otto Schenk liebt die Oper und deshalb hat er auch nie gegen eine Oper Regie geführt, das wird mir wahrscheinlich wieder den "Begriff Staubi eintragen", aber das macht mir nichts. Otto Schenk hat auch das Werk hinterfragt, jedoch nicht "überfragt"! Wenn eine Anna Netrebko ihn im "Liebestrank" so schätzte, wenn eine Agnes Baltsa mit ihm und Karl Heinz Hackl in einem Krimi, der den Titel "Duett" führte, spielten, so kann man nur sagen, jede Arbeit mit seinen Sängern war ein Duett von und mit ihm und dem Werk und dem Komponisten.

      Dass er Günther Schneider-Siemssen und Franco Zeffirelli, oder Pierre Ponelle, als Bühnenbildner hatte, war ein Vorteil für jede Oper.

      Dem lieben Prof. Otto Schenk die besten Wünsche zum runden Geburtstag!, zumindest von mir, aber ich denke von Manchen anderen auch. :juhu: :juhu: :juhu:

      Euer Peter aus Wien. :wink: :wink:
    • Lieber Einton!

      Da ich eigentlich kein Wagnerianer bin, kann ich es Dir nicht sagen, aber falls er es war dann hat er mit "Nachtöpfen" in Opernregien angefangen, :pfeif: :pfeif:

      was weiter folgte war schon weit schrecklicher. :yes: :yes:

      Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :wink: :wink:
    • Lieber Peter,

      für mich hat sich Otto Schenk sozusagen selber ein Denkmal gesetzt, und zwar mit folgender Inszenierung:



      Charmanter und wienerischer habe ich die "Fledermaus" nie gesehen, mit einer unvergesslichen Besetzung, insbesondere Waldemar Kmentt als Alfred. :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

      Liebe Grüße aus München

      Kristin :wink:
      Vom Ernst des Lebens halb verschont ist der schon der in München wohnt (Eugen Roth)
    • Otto Schenk ist derzeit in Wien im Theater in der Josefstadt in dem Stück "Einmal noch" zu sehen.
      Ein zum Sandler verkommener ehemaliger Stardirigent (wohl Carlos Kleiber) soll gemäß Testament einer Operndiva deren "Begräbniskonzert" dirigieren.

      LG
      Rosenkavalier
      Ich glaube, dass es in jedem Sänger einen einzigen, reinen und kleinen Ton gibt, welcher der wahre Ton der Stimme ist, und was immer man tut und wie man auch seine Stimme auf diesen Ton aufbaut, man muss zu ihm zurückkehren können, sonst ist es aus. (Agnes Baltsa)
    • Hallo,

      zu Otto Schenk ist mir noch was eingefallen:

      Da gibt es von Anfang der 70er Jahre diese "Arabella"




      in der u.a. Rene Kollo, den ich sonst nie sehr schätzte, einen wunderbaren Matteo sang und spielte. So gut und natürlich habe ich bisher noch keinen Sänger in dieser Rolle in Erinnerung. Ich denke, das Spiel war zum großen Teil ein Verdienst von Otto Schenk.

      Im Youtube ist eine Videoserie "Placido Domingo at work" mit Otto Schenk, der mit Domingo für "Otello" probte. Ich hab mir immer gedacht, daß der Placido speziell von den Proben der Schlußszene viele Jahre profitierte.


      Liebe Grüße aus München

      Kristin
      Vom Ernst des Lebens halb verschont ist der schon der in München wohnt (Eugen Roth)
    • Lieber Prof. Otto Schenk! :juhuu: :juhuu:

      Lieber Otti! :juhu: :juhu:

      Zu Deinem halbrunden Geburtstag am 12. 6. wünsche ich Dir alles erdenklich Gute, Gesundheit und Glück und bleibe so frisch - voll Humor und alter Größe. :vv: :vv:

      Dein auch nicht ganz taufrischer Peter aus Wien. :wink: :wink:
    • In der nächsten Saison werde ich sein neues Füchslein sehen:
      "http://www.wiener-staatsoper.at/Content.Node/home/spielplan/Spielplandetail.php?eventid=961265657&month=&year=
      :thumbup:
      This play can only function if performed strictly as written and in accordance with its stage instructions, nothing added and nothing removed. (Samuel Beckett)
    • Lieber yago!

      Das finde ich nicht, wenn ich an die gezeigte "Arabella" denke,

      muss ich mit Schaudern an die Vorjahrs "Meistersinger" aus Salzburg denken, wo nur Blechkübeln herumstanden, und ein einzelner Fliederstamm, aus einem Blechkübel natürlich, zeigte warum "Wie duftet doch der Flieder" gesungen wird.

      Da habe ich lieber etwas "staubige" Inszenierungen wie die aus der MET, Seinerzeit, mit Sir Thomas Allen als hervorragendsten Beckmesser.



      Liebe Grüße sendet Dir Peter.

      Darum nochmals "Lieber Otti alles Gute und Danke für Alles was Du alles im Leben vollbracht hast!"

      :juhu: :juhu: :wink: :wink: