Eben gelacht

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    • Gestern schleppe ich eine Peters-Ausgabe des WTK I mit mir über unseren Schulhof.
      Stößt ein Fünftklässler seinen Freund an: "Schau mal, die haben 'Buch' falsch geschrieben."

      :juhu:


      .
      "...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms
    • Auf einem momentan ziemlich abgetakelten ehemaligen Luxusliner erwägt man zwecks Beförderung der allgemeinen Moral an Bord die Crew mit einheitlichen T-Shirts auszustatten, um die gemeinsame Befindlichkeit auf stolz geschwellter Brust zu präsentieren :mlol: :mlol: :mlol: :mlol: :mlol: :mlol:
      lg Severina :wink:
      "Das Theater ist ein Narrenhaus, aber die Oper ist die Abteilung für Unheilbare!" (Franz Schalk)
    • Gestern auf 3sat: Tosca, Bregenzer Festspiele 2007.
      Anfangsszene, Angelotti ist auf der Flucht und versteckt sich in der Kirche. Ich, schon etwas müde, lese in den Untertiteln:

      "In meiner Angst sah ich überall Häschen."

      :mlol:

      Gemeint waren "Häscher" :hide:
      Canto, ergo sum.
    • Knöchriges

      Gerade aus dem Spiegel gefischt, der es wiederum aus dem Berliner Tagesspiegel hat:
      Der Reichsadler spannt seine Schwingen über die gesamte Bühnenbreite, Trompeten schmettern, ein prachtvolles Spektakel schnurrt ab, ganz wie weiland in Nürnberg. Fast meint man, Leni Riefenstahls knöchrige Finger zu hören, die vor Begeisterung gegen den Sargdeckel pochen.
      Welch denkwürdiges Ereignis hier gleichfalls denkwürdig besprochen wird, das weiß ich leider nicht.
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Entschiedne Abkehr vom Begriffe der »zeitlosen Wahrheit« ist am Platz. Doch Wahrheit ist nicht – wie der Marxismus behauptet – nur eine zeitliche Funktion des Erkennens sondern an einen Zeitkern, welcher im Erkannten und Erkennenden zugleich steckt, gebunden. Das ist so wahr, daß das Ewige jedenfalls eher eine Rüsche am Kleid ist als eine Idee.
      Walter Benjamin
    • einzeilige fußnote schrieb:

      the producers in berlin, kapitänskajüte
      Meinst Du das: "Zwei jüdische Gauner planen mit "Frühling für Hitler" den größten Broadway-Flop - und landen einen Riesenerfolg!"? So hab' ich's hier ergugelt: eventim.de/cgi-bin/tickets.htm…doc=erdetaila&erid=280858
      Ob das allerdings eine Berlin-Reise wert wäre....?
      Es grüßt Gurnemanz
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      Entschiedne Abkehr vom Begriffe der »zeitlosen Wahrheit« ist am Platz. Doch Wahrheit ist nicht – wie der Marxismus behauptet – nur eine zeitliche Funktion des Erkennens sondern an einen Zeitkern, welcher im Erkannten und Erkennenden zugleich steckt, gebunden. Das ist so wahr, daß das Ewige jedenfalls eher eine Rüsche am Kleid ist als eine Idee.
      Walter Benjamin
    • Bildungslücke

      einzeilige fußnote schrieb:

      jetzt bin ich aber verwundert.
      the producers ist doch weltberühmt, zumindest der film...
      Ich räume offen ein, daß mir die "Producers" bis gestern noch vollkommen unbekannt waren. Offensichtlich eine ernste Bildungslücke: will doch wissen, was in Wien so floppt ;)
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Entschiedne Abkehr vom Begriffe der »zeitlosen Wahrheit« ist am Platz. Doch Wahrheit ist nicht – wie der Marxismus behauptet – nur eine zeitliche Funktion des Erkennens sondern an einen Zeitkern, welcher im Erkannten und Erkennenden zugleich steckt, gebunden. Das ist so wahr, daß das Ewige jedenfalls eher eine Rüsche am Kleid ist als eine Idee.
      Walter Benjamin
    • einzeilige fußnote schrieb:

      lieber zukunftsgast,

      [...] ich hoffe, ich habe nicht zu herablassend gewirkt.
      Keineswegs, lieber Zukunftsgastgeber, Du warst ja auch nur "verwundert", das ist schon o.k. :) Und das Bild von den Bildungsinseln hätte mich - als ostfriesischen Meer- und Inselfreund - vollends versöhnt (falls es dessen bedurft hätte).
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Entschiedne Abkehr vom Begriffe der »zeitlosen Wahrheit« ist am Platz. Doch Wahrheit ist nicht – wie der Marxismus behauptet – nur eine zeitliche Funktion des Erkennens sondern an einen Zeitkern, welcher im Erkannten und Erkennenden zugleich steckt, gebunden. Das ist so wahr, daß das Ewige jedenfalls eher eine Rüsche am Kleid ist als eine Idee.
      Walter Benjamin
    • Gerade ist mir mal wieder dieser schöne - schon ältere - Artikel über den Weg gelaufen, der die Phasen eines Klassik-Sammlers beschreibt:

      classicstoday.com/Classics/Con…ew.asp?Action=User&ID=333

      Hurwitz ist ja sonst nicht unbedingt mein Fall, aber hier trifft er wirklich mehrmals ins Schwarze.
      Erfahrungsgemäß fehlt allerdings vielen Usern in Klassikforen die Fähigkeit zur ironischen Selbstreflexion, weil sie unrettbar in Phase V feststecken. :P

      Ich muss gestehen, als mir der Text vor einigen Jahren über den Weg lief, hielt ich Siegfried Karg-Elert für einen genialen Fantasienamen. :D

      Und ich kenne mindestens einen Kumpel, der mit unbewegter Miene seinen bulgarischen Mahlerzyklus aus dem Regal ziehen und sagen würde: "Ne, wirklich, der ist richtig gut, hör doch mal beispielsweise hier, allein nur das Finale der Vierten mit der Übersetzung von Christo Botew..."

      :thumbsup:

      lg aus Bärlin
      Sascha

      "You realize that it’s not necessary to own 50 Beethoven cycles, 46 of which you never play, when you can be just as happy with 20 of them, 16 of which you never play.
      "
      , David Hurwitz
    • Guten Abend

      Vor wenigen Momenten war ich auf der Suche nach Berlioz-Aufnahmen mit Gardiner und da kam mir dieses nette Cover unter:

      [Blockierte Grafik: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41b2AwnJgbL._SS400_.jpg]

      und jetzt frage ich mich ob es da einen neuen französischen Komponisten für mich zu entdecken gilt?

      Liebe Grüße

      Bernhard

      Auf dem Rücken ist das E dann doch zum A geworden.


      "Alles Syphilis, dachte Des Esseintes, und sein Auge war gebannt, festgehaftet an den entsetzlichen Tigerflecken des Caladiums. Und plötzlich hatte er die Vision einer unablässig vom Gift der vergangenen Zeiten zerfressenen Menschheit."
      Joris-Karl Huysmans
    • Antracis schrieb:


      Gerade ist mir mal wieder dieser schöne - schon ältere - Artikel über den Weg gelaufen, der die Phasen eines Klassik-Sammlers beschreibt:

      classicstoday.com/Classics/Con…ew.asp?Action=User&ID=333


      :mlol: :mlol: :mlol:

      Leider bin ich noch weit von Phase 7 entfernt.

      Das ich hier bei Capriccio aber auch noch die ultimative Definition der Phasen eines IT-Projekts geliefert bekomme, hätte ich jetzt nicht so gedacht:

      (1) enthusiasm; (2) disillusionment; (3) panic; (4) search for the guilty; (5) punishment of the innocent; (6) praise and honors for the non-participants

      Capriccio entwickelt sich wirklich langsam zum universellen Forum. :klatsch:

      Grüße,

      Melanie
      With music I know happiness (Kurtág)