Giuseppe Sinopoli - manierierter Schönklang oder detailgenaue Sound-Analyse?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Informationen zum Capriccio-Verein als Betreiber des Forums finden sich hier.
    • Ich muss Teleton beipflichten: Sinopolis Schumann ist ganz und gar nicht mein Fall. Wobei ich eigentlich nur die langsamen Sätze für mißglückt, weil eigenwillig, halte.
      Doch die sind an sich so schön, dass man=ich da keine Mätzchen hören will.
      Wenn ich mich an den unprätenziös klaren und flüssigen Schumann unter Paavo Järvi dieses Jahr beim SHMF erinnere, dann gehe ich zum CD Regal und hole "good old George Szell" raus, da ich Järvi nicht zur Hand habe.
      Was Sinopoli neben Italienschen Opern sehr gut konnte war wohl Strauss. Und wer Mahler UND Strauss mag (für mich ein Unding), der wird wohl auch mit Sinopoli warm werden.
      Gruß aus Kiel
      Manchmal tue ich so, als wäre ich normal. Doch dann wird mir langweilig und ich bin wieder ich selbst.
    • Doc Stänker schrieb:

      Und wer Mahler UND Strauss mag (für mich ein Unding), der wird wohl auch mit Sinopoli warm werden.
      Nein, tut mir leid. Ich mag Mahler und Strauss, aber Sinopolis Aufnahmen sagen mir in der Regel wenig. Seine Schumann-Zweite mit den Wienern finde ich allerdings packend, gerade die bohrende Intensität der Steigerungen des Hauptthemas im Adagio.

      :wink:
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • Wien 1983.
      Aber es betrifft auch die 1. (Larghetto) und vor allem "feierlich" in der Rheinischen aus Dresden.
      Wobei ich zugebe, dass ich es länger nicht gehört habe. Aber damals mochte ich es nicht.
      Gruß aus Kiel
      Manchmal tue ich so, als wäre ich normal. Doch dann wird mir langweilig und ich bin wieder ich selbst.