Musen der Neuen Musik - Wenn Interpreten Musikgeschichte schreiben

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    • Talestri schrieb:


      Sind das die Stücke dieser CD?



      Paul Sacher ist wohl einer der bedeutendsten Förderer und Mäzene der Musik im 20. Jahrhundert.
      Zum Teil. Messagesquisse von Boulez ist drauf, das Konzertstück von Berio fehlt (dafür ist ein anderes Stück für Cello solo von Berio drauf), und die Komposition von Henze auf der CD ist von 1981. Ich weiß leider nicht, welche der anderen Stücke auf die Bestellung Rostropowitschs zurück gehen.


      Viele Grüße
      Michel
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • Das Henze Stück ist aber auch für Sacher geschrieben, aber stimmt, so weit ich mich erinnere, für Wolfgang Boettcher. Fortners Stück glaube ich auch. Der Rest aber schon. Muß ich mal nachschauen, wenn ich die CD wieder greiffbar habe.

      Wolfgang Boettcher hat zwar nicht die Bedeutung wie Palm und Slawa, ist aber ein weiterer Cellist, für den einiges geschrieben wurde.

      Dies ist eine sehr schöne Solo-CD von ihm:



      :wink:Matthias
    • Paul Sacher

      Ein haufen Zeugs, das Paul Sacher in Auftrag gegeben oder zumindest angeregt hat, wäre auch in dieser 3 CD-Box zu finden, wenn sie denn nicht gestrichen wäre :cursing: :



      Adieu,
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • RE: Cathy Berberian

      Gurnemanz schrieb:

      Zum Thema gehört vielleicht auch die amerikanische Sängerin Cathy Berberian (1928-84), verheiratet mit dem Komponisten Luciano Berio, der einige Sachen für sie schrieb. Auch John Cage hat für sie komponiert. Soweit nach Wikipedia; selbst erinnere ich mich nur, daß sie in den 1970ern so etwas wie die Vorzeigesängerin der Neuen Musik gewesen sein muß.

      :wink:

      Ich glaube, das einschränkende "vielleicht" kann man getrost weglassen... Genau genommen war Cathy Berberian sogar einer der Namen, die ich bei der Threaderöffnung im Hinterkopf hatte. Eine der ganz großen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, meiner persönlichen Meinung nach. :juhu:

      Wie viele Werke ihr (zeitweiser) Ehemann Berio für sie geschrieben hat, weiß ich gar nicht so genau. In meiner Sammlung finde ich:
      • Sequenza III
      • Folk Songs (Volksliedbearbeitungen, an deren Entstehung Cathy auch aktiv beteiligt war)
      • Recital for Cathy
      • Circles
      • Omaggio a Joyce
      • Epifanie
      Neben dem schon erwähnten John Cage haben auch Sylvano Bussotti, Henry Pousseur und Hans Werner Henze für sie geschrieben. Die englische Wikipedia weiß auch von Kompositionen von William Walton und Igor Strawinsky. Über Walton weiß ich nichts, bei Strawinsky könnte es sich um die Elegy for JFK handeln.




      Michel
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • Karl-Heinz Stockhausen: Chöre für Doris

      Hierkann man das Bild der Ausgabe der Stockhausen Edition No. 1 sehen, in der die Chöre für Doris, seine erste Frau, veröffentlicht sind.

      Hier gibt es einen Hinweis auf die CD.

      Später schrieb Stockhausen v.a. für Katinka Pasver und Suzanne Stephens viele Solostücke, so "Harlekin" oder in der Oper "Licht".

      lg vom eifelplatz, Chris.
    • Maurizio Pollini

      Der große Maurizio Pollini ist nicht nur einer der bekanntesten (und je nach Standpunkt überragenden oder meist überschätzten ;+) ) Interpreten im klassisch-romantischen Repertoire, sondern einer der wichtigsten Interpreten Neuer Klaviermusik. Wer weiß, ob ohne seine Freundschaft zu Nono letzterer jemals für Klavier komponiert hätte? Für Pollini (und Abbado) entstand bis 1972 Como una ola de fuerza y luz (zunächst für Klavier und Orchester, der Vokalpart kam später hinzu), und dann 1976 …sofferte onde serene… für Klavier und Tonband, eines meiner Lieblingsstücke von Nono.

      Außer Nono schrieben für Pollini auch (mindestens) Giacomo Manzoni Omaggio a Edgard Varèse, und Salvatore Sciarrino seine Fünfte Klaviersonate.

      ...

      (von Sciarrinos Sonate gibt es anscheinend keine Aufnahme mit Pollini).


      Michel
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • Martin Grubinger

      2006 geriet der östrreichische Multipercussionist Martin Grubinger (*1983) durch sein vierstündiges Mammut-Konzert im Wiener Musikverein in die feuilletonistischen Schlagzeilen. Auch wenn das ganze eher an ein dem Zirkus verwandtes Spektakel erinnerte, so darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass Grubinger ein bewundernswerter und hochbegabter Musiker mit weitem Horizont ist. Sein Instrumentarium umfasst Schlaginstrumente aus aller Welt. Er stellt sein Wirken auch in den Dienst von Kursen und Projekten, die sich dem Kampf gegen Rassismus und Intoleranz verschrieben haben.

      Uraufgeführt hat er u.a. Werke von Heinz Karl Gruber, Avner Dorman, Rolf Wallin und Anders Koppel.



      (Letztere CD enthält Grubers 1983er-Konzert Rough Music, nicht das spätere, das Grubinger geschrieben wurde.)

      LG
      C.
      „Beim Minigolf lernte ich, wie man mit Anstand verliert.“ (Element of Crime)
    • Alfons und Aloys Kontarksy

      Die Brüder Kontarsky gehörten zum engeren Kreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, wo sie in den 60ger Jahren des vergangenen Jahrhunderts auch als Dozenten wirkten. Sie regten zahlreiche Komponisten zu Werken für Klavierduo an, allen voran B.A. Zimmermann (Perspektiven haben sie uraufgeführt, Monologe für 2 Klaviere und das Konzert Dialoge sind ihnen gewidmet), aber auch Ligeti schrieb seine Drei Stücke für zwei Klaviere für die Kontarskys. Wer hat Stockhausens Mantra uraufgeführt? Klar, die Kontarskys. Außerdem mindestens noch Werke von Kelemen, Pousseur, Serocki, Bussoti, Brown, Kagel. Kein Wunder, dass man bei jedem Werk, das zwischen etwa 1955 und 1980 für Klavierduo entstanden ist, automatisch annimmt, es wäre von den beiden Brüdern aus der Taufe gehoben worden... Entgegen anders lautender Gerüchte sind sie Structures von Boulez allerdings nicht von dem Duo uraufgeführt worden - sondern von Boulez/Messiaen für das erste Buch und Boulez/Loriod für das zweite Buch.

      Übrigens traten sie mit ihrem Bruder Bernhard auch gelegentlich als Klaviertrio auf - Mauricio Kagel und Wolfgang Fortner haben für sie Werke in dieser Besetzung geschrieben.


      Michel
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • The Kronos Quartet

      ... darf hier natürlich auf keinen Fall ungenannt bleiben.

      Ich kenne länx nicht alle Aufnahmen, aber "Winter was hard" ist schon ein unverzichtbarer Bestandteil der

      Diskografie:

      1985: Kronos Quartet Plays Music of Thelonious Monk
      1985: Mishima: A Life in Four Chapters (Soundtrack, komponiert von Philip Glass)
      1986: Kronos Quartet (mit Musik von Peter Sculthorpe, Aulis Sallinen, Philip Glass, Conlon Nancarrow und einem Arrangement von Jimi Hendrix’ Purple Haze)
      1986: Music of Bill Evans
      1987: White Man Sleeps
      1988: John Zorn: Spillane
      1988: Terry Riley: Cadenza on the Night Plain
      1988: Winter Was Hard (mit Musik von Aulis Sallinen, Terry Riley, Arvo Pärt, Anton Webern, John Zorn, John Lurie, Astor Piazzolla, Alfred Schnittke und Samuel Barber)
      1989: Kronos Quartet Plays Terry Riley: Salome Dances for Peace
      1989: Steve Reich: Different Trains
      1990: Black Angels (including George Crumbs Black Angels)
      1991: Witold Lutosławski: String Quartet
      1991: Kevin Volans: Hunting:Gathering
      1991: Five Tango Sensations (mit Astor Piazzolla)
      1991: Henryk Górecki: Already It Is Dusk
      1992: Pieces of Africa (Musik sieben afrikanischer Komponisten)
      1993: Short Stories
      1993: Henryk Górecki: String Quartets Nos. 1 and 2
      1993: Morton Feldman: Piano and String Quartet (mit Pianist Aki Takahashi)
      1993: At the Grave of Richard Wagner
      1993: Bob Ostertag: All the Rage
      1994: Night Prayers
      1995: Kronos Quartet Performs Philip Glass
      1995: Released: 1985-1995
      1995: Heat (Filmmusik von Elliot Goldenthal)
      1996: Howl, USA (Allen Ginsbergs Gedicht Howl vertont, zusammen mit anderen Stücken aus der Zeit des Kalten Kriegs)
      1997: Osvaldo Golijov: The Dreams and Prayers of Isaac the Blind
      1997: Tan Dun: Ghost Opera
      1997: Early Music
      1998: Kronos Quartet Performs Alfred Schnittke: The Complete String Quartets
      1998: John Adams: John's Book of Alleged Dances
      1999: Kronos Quartet: 25 Years (10 CDs)
      1999: Dracula (Filmmusik von Philip Glass)
      2000: Requiem for a Dream (Soundtrack von Clint Mansell)
      2000: Caravan (mit anderen Künstlern: Zakir Hussain, Taraf de Haïdouks, Kayhan Kalhor, Ziya Tabbassian, Ali Jihad Racy, Souhail Kaspar, Martyn Jones)
      2001: Steve Reich: Triple Quartet
      2001: Terry Riley: Requiem for Adam
      2002: Nuevo (Musik mexikanischer Komponisten)
      2003: Alban Berg: Lyric Suite
      2003: Harry Partch: U.S. Highball
      2003: Peteris Vasks: String Quartet No. 4
      2005: Mugam Sayagi: Music of Franghiz Ali-Zadeh
      2005: You've Stolen My Heart by Kronos Quartet, Asha Bhosle (Tribut an Rahul Dev Burman)
      2006: The Fountain (Soundtrack von Clint Mansell)
      2006: Henryk Górecki: String Quartet No. 3 '... songs are sung'
      2007: Bloodstone (Kronos Quartet und Amon Tobin) auf Foley Room (Amon Tobin)
      2007: Healing the Divide: A Concert For Peace And Reconciliation (Tom Waits und das Kronos Quartet mit Greg Cohen, Dalai Lama, Philip Glass und andere)
      2007: Another Version of the Truth (Kronos Quartet und Enrique Gonzalez Muller) auf Y34RZ3R0R3M1X3D (Nine Inch Nails)
      2009: Floodplain mit Alim & Fargana Quasimov

      Cheerio,

      Lavine :wink:
      "You gotta grab'em by Debussy" (DJ Trump)
    • Intolleranza 1960



      einer der ganz großen Komponisten der zeitgnössischen Moderne Luigi Nono widmetes die Intolleranza 1960 seinem Schwiedervater, den er nie kennenlernte, nämlich dem großen Arnold Schönberg.

      Elliott Carters (er wird dieses Jahr 102 Jahre alt) jüngste Komposition aus dem Jahre 2009: What are years (für Kammerorchester + Sopran) ist dem Freund und Pianisten Pierre-Laurent Aimard gewidmet.
      Der große Maurizio Pollini ist nicht nur einer der bekanntesten (und je nach Standpunkt überragenden oder meist überschätzten ;+) ) Interpreten im klassisch-romantischen Repertoire, sondern einer der wichtigsten Interpreten Neuer Klaviermusik. Wer weiß, ob ohne seine Freundschaft zu Nono letzterer jemals für Klavier komponiert hätte? Für Pollini (und Abbado) entstand bis 1972 [i]Como una ola de fuerza y luz (zunächst für Klavier und Orchester, der Vokalpart kam später hinzu), und dann 1976 …sofferte onde serene… für Klavier und Tonband, eines meiner Lieblingsstücke von Nono.[/i]
      neben der Zusammenarbeit mit dem - oft noch unterschätzten ;+) - Maurizio Pollini, ist die Bedeutung von Nonos Zusammenarbeit mit Gidon Kremer und André Richard kaum zu überschätzen...


      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Elisabeth Chojnacka

      Die polnische Cembalistin Elisabeth Chojnacka hat einen erheblichen Anteil daran, dass das Cembalo als Instrument der Neuen Musik überhaupt eine Rolle spielt. Unter den zahlreichen für sie geschriebenen Werken sind sicher diejenigen von György Ligeti die bekanntesten (Passacaglia ungherese und Hungarian Rock - das berühmte Continuum von 1968 allerdings war für Antoinette Vischer entstanden). Noch vor Ligeti hat aber der mit ihr befreundete Iannis Xenakis für sie geschrieben. 1976 entstand zunächst Khoaï für Cembalo. 1981 schrieb Xenakis Komboï für Chojnacka und den Schlagzeuger Sylvio Gualda. Für diese auf den ersten Blick ungewöhnliche Kombination schrieben auch Mâche und Solal.

      ......



      Michel
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • Brian Ferneyhough komponierte seine Streichquartett "Exordium – Elliotti Carteri in honorem centenarii (2007–08)" für Elliott Carter.
      Es wurde am 25.01.08 in Paris vom Arditti String Quartet uraufgeführt (im Zusammenhang eines vollständigen Carter-Streichquartett- Zyklus an dem auch das Pacifica String Quartet und die Julliards beteiligt waren).

      Elliott Carter schrieb Riconoscenza für Solovioline (1984) für den 80. Geburtstag des Italienischen Komponisten Goffredo Petrassi



      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Amfortas09 schrieb:

      Brian Ferneyhough komponierte seine Streichquartett "Exordium – Elliotti Carteri in honorem centenarii (2007–08)" für Elliott Carter.

      Es geht hier aber um Interpreten als Musen, nicht um andere Komponisten als Musen, stimmt's?
      This play can only function if performed strictly as written and in accordance with its stage instructions, nothing added and nothing removed. (Samuel Beckett)
    • äh ja ich merke es auch gerade...

      Elliott Carter ließ sich von seinen Freund Daniel Barenboim dazu überreden, endlich auch mal eine Oper zu komponieren. Sie trägt den Titel "What next" und wurde 1999 durch Barenboim in Berlin uraufgeführt.



      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • putto schrieb:

      Es geht hier aber um Interpreten als Musen, nicht um andere Komponisten als Musen, stimmt's?
      So war's in der Tat eigentlich gedacht ;+) . Genau genommen interessieren mich besonders die Beispiele, wo es gewichtigen Grund zur Annahme gibt, dass die entsprechenden Werke ohne den Einfluss des Interpreten gar nicht entstanden wären.

      Michel
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • Schönberg: Fantasie für Violine mit Klavierbegleitung op. 47

      Arnold Schönberg komponierte 1949 seine beeindruckende Fantasie op. 47 für den US-Geiger Adolf Kodolfsky, der bereits sein Streichtrio op. 45 (das zu den ganz großen Kammermusikwerken zugerechnet werden kann) mit aus der Taufe gehoben hatte. Kodolfsky spielte zusammen mit dem Pianisten Leonard Stein die Uraufführung dieses Meisterwerkes zum 75. Geburtstag Arnold Schönbergs.

      "www.youtube.com/watch?v=FbpoAVVvDNk"

      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Ivan Fedele: L’orizzonte di Elettra



      Ivan Fedeles (geb. 1953, Vertreter der zeitgenössischen Moderne) L’orizzonte di Elettra entstand 1997/2009 + ist dem Geiger Francesco D’Orazio gewidmet, der das Stück auf einer 5-saitigen elektrischen Violine in Verbindung mit Live-Elektronik + Orchester spielt.

      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Der Soloflötist der Komischen Oper Berlin Werner Tast, welcher der zeitgenössischen Moderne bzw. Avantgarde zugeneigt ist, gab 1976 Friedrich Schenker (geb. 1942) die Anregung eine Flötensinfonie zu komponieren. Es entstand ein fetziges 3-sätziges Werk von ca. 40 Minuten Länge, dass sich jeder Gernhörer der zeitgenössischen Moderne unbedingt reinziehen sollte.



      Auch Musiker im großen Kollektiv (Streichquartette bilden kleine Kollektive) fungieren als meisterliche Musen:
      Friedrich Goldmann (1941 - 2009 ), den ich inzwischen als Komponisten sehr schätzen gelernt habe, schrieb 1986 seine 3. Sinfonie im Auftrag der Dresdner Staatskapelle, seine 4. Sinfonie 1989 im Auftrag des Radio-Sinfonieorchesters Berlin und sein hammergeiles Klavierkonzert 1979 durch Anregung des Leipziger Gewandhausorchesters. Dieses Klavierkonzert gehört für mich mit zu den gelungensten Werken der Gattung Klavierkonzert der zeitgenössischen Moderne.


      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Milton Babbitt (geb. 1916)– neben z.B. Elliott Carter - einer der wichtigsten Vertreter der zeitgenössischen US- Avantgarde - komponierte 2004 Concerti for Orchestra, gewidmet dem großen Dirigenten James Levine + auch dem Boston Symphony Orchestra. Leider ist es weder auf CD über Youtube „erhältlich“.

      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Milton Babbitt: Concerti for Orchestra (2004)

      “www.youtube.com/watch?v=TZt6Tfijspo&translated=1”
      “www.youtube.com/watch?v=LWGZE1cZfFQ&feature=watch_response”

      hatte ich gestern noch über mangelnde Verfügbarkeit dieses Babbitts rumgemault, so ist er ausrechnet während der letzten Nacht in Youtube aufgetaucht.

      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann