Plácido Domingo - der Tenor, der auszieht, das Baritonfach zu erobern.

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    • robert schrieb:

      Darf ich ganz bescheiden vermerken, der Text heißt:
      "La donna è (gesprochen ä!) mobile". Die Frau ist beweglich
      also kein "Kasten" und kein "und" (e)............


      "Die Frau und der Kasten" hat aber durchaus was. Ich hab mir nur den Herzog bislang nicht mit Türstehermaßen vorgestellt... ;+)

      Liebe Grüße,
      Areios
      (Jetzt blödeln sogar schon Moderatoren mit, sowas... O tempora, o mores! :rolleyes: )
      "Wenn [...] mehrere abweichende Forschungsmeinungen angegeben werden, müssen Sie Stellung nehmen, warum Sie A und nicht B folgen („Reichlich spekulativ die Behauptung von Mumpitz, Dinosaurier im alten Rom, S. 11, dass der Brand Roms 64 n. Chr. durch den hyperventilierenden Hausdrachen des Kaisers ausgelöst worden sei. Dieser war – wie der Grabstein AE 2024,234 zeigt – schon im Jahr zuvor verschieden.“)."
      Andreas Hartmann, Tutorium Quercopolitanum, S. 163.
    • Musikkristin schrieb:

      Liebe Ingrid,

      daß mir Domingo als Boccanegra nicht so gefiel, zumindest gesanglich, daraus habe ich schon im Frühjahr keinen Hehl gemacht
      (nur James Morris als Fiesco war viel schlimmer). Es ist für mich, wie natürlich auch der Rigoletto, eine reine Bariton-Partie und für mich wirken die Figuren auch so viel dramatischer und glaubhafter. Das ist jedenfalls für mich so. Um körperliche Schönheit ging es mir da nicht. Wer ist übrigens PG? Da stehe ich auf dem Schlauch!

      Vielen Dank für Deine lieben Urlaubswünsche.


      :wink: :wink: Kristin


      Liebe Kristin,

      es war mir schon klar, wie Du es gemeint hast und ich natürlich nicht ernstlich sauer. Wie könnte man das bei Dir und Peter auch jemals sein. Würde ich so ein tolles Archiv besitzen wie Ihr Zwei, dann käme ein Tenor für Bariton-Rollen wohl auch nicht infrage. Bin halt in erster Linie ein Live-Gucker und da hat die schauspielerische Leistung wahrscheinlich noch einen größeren Stellenwert.

      Der körperlich ideale Rigoletto spielte in einem anderen Thread eine Rolle und deshalb kam ich drauf. P.G. sang ihn in Baden Baden und viele waren von ihm sehr angetan. Er war auch vor vielen Jahren mein erster Simon Boccanegra und danach kam bis zu Domingo keiner mehr. War zu geschockt.

      :wink: Ingrid
    • Das sind ja schöne Neuigkeiten! ;+) :hide: . Für meinen Geschmack fällt das unter die Rubrik "Brauch ich wirklich nicht" - und warum es Domingo braucht, kann ich auch nicht verstehen. Aber vielleicht kommen dann auch noch ein Jago, ein Foscari, ein Luna und ein Germont. Und dann??


      PG - ist das Paolo Gavanelli? Und der war gut als Rigoletto? Ich habe ihn vor längerer Zeit in einer Radioübertragung aus der Bayerischen Staatsoper gehört (in welcher Rolle, habe ich erfolgreich verdrängt), da hat er mir gar nicht gefallen. Aber vielleicht hatte er da einfach einen schlechten Tag.


      :wink:
      Renate
      Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)
    • Offensichtlich habe auch ich immer gerade die schlechten Tage erwischt :( Beim Simon wurde er tatsächlich als krank angesagt, aber die vielen anderen Male nicht :shake: Je Abend haben trotzdem immer fast 2000 Besucher bei ihm gejubelt. Muss dann wohl doch mit meinen Ohren was nicht stimmen.

      :wink: Ingrid
    • Areios schrieb:

      robert schrieb:

      Darf ich ganz bescheiden vermerken, der Text heißt:
      "La donna è (gesprochen ä!) mobile". Die Frau ist beweglich
      also kein "Kasten" und kein "und" (e)............


      "Die Frau und der Kasten" hat aber durchaus was. Ich hab mir nur den Herzog bislang nicht mit Türstehermaßen vorgestellt... ;+)

      Liebe Grüße,
      Areios
      (Jetzt blödeln sogar schon Moderatoren mit, sowas... O tempora, o mores! :rolleyes: )


      Lieber Areios!

      Ich bewundere Dich, endlich etwas nicht so ernst nehmen, wenn der Kasten nicht Wohnwandausnahme ausnimmt, dann hat der Herzog enorm viel zu tun, aber er kann ja sie Schlüssel, falls vorhanden, immer wieder auf- und zusperren, wenn ihm der Kasten nicht entgegen kommt [bildlich gesprochen] und Rigoletto ihm nicht die Wirtschaft aufräumen muss, da kommen die Beiden ja net zum Singen.

      Liebe Grüße sendet Dir Peter aus dem morgendlichen Wien. :wink: :wink: :wink:
    • Mein, mich verstehender, Freund Robert!

      Kästen die nicht mindestens ein Konservatorium besuchten - oder dort standen - haben auf einer Opernbühne aber schon gar nichts verloren.

      Auch nicht wenn Plácdio den Herzog und den Rigoletto singt, das müsse sich ja machen lassen, mit Hilfe der CD oder LP [bei der LP muss man halt rasch sein], das Umdrehen der Platten geht so schnell vor sich, wie ein Laminatboden.

      Es erlauben ja heutige Bühnenbilder diese, wirklich formschöne Requisite, und man bekommt sie in jeden Haushalts - Markt.

      Gilderl sollte nicht gleich entehrt werden, sondern sich mit Maddalena und der Gräfin Ceprano auf ein Packel = Gemeinschaftsheit, zusammenhauen und mit Plácido als Rigoletterl - ihm im Regen stehen lassen und im Durcheinander singen.

      Liebe Grüße sendet Dir ins heiße Südtirol, Peter aus Wien. :wink: :wink: Jetzt schäme ich mich aber wirklich - beinahe! :hide: :hide: :hide:
    • Hallo Peter,

      tja den Placido als Righetto kann ich mir so gut vorstellen, ganz modern mit einem großen Kasten für Möbelwerbung (hier nichts sagen, welche gel? schmunzel), oder Windel- oder Waschpulverwerbung, dann können die Leut ja auch alle gratis in die Oper rein gehen. (Wäre Kulturförderung, oder?)
      Ist Rigoletto nicht auch eine Pastaart? Nudeln und so? :hide: :hide: :mlol: :mlol:

      ton ami Robert cher Pierre. (oder schreibt man tones? :stumm:
    • Lieber Robert!

      Stelle Dir vor - ich weiß es nicht - aber ich habe mir heute vormittag, nach langer Zeit wieder einmal "Rheingold" angehört, ist gar nicht so übel, :thumbup: :thumbup: :thumbup: :yes: :yes:

      ich weiß nicht warum oper337 [das bin ja ich] immer dagegen ist. :) :)

      Deine Inszenierungsidee, für den "Rigelotto" ist nicht schlecht, könnte aber durch einen Kasten der keine Decke oben hat, und man das Waschpulver [Vanish ist jetzt modern - kostenlose Reklame] reinschütten. :pfeif: :pfeif: :pfeif:

      Liebe Grüße sendet Dir Peter aus dem heißen Wien. :wink: :wink: :wink:
    • Ja klar Peter,
      das Leitmotiv müßte der Kasten sein, sonst wird das nix.
      Wachner leidet ja an seinen leidigen Motiven und

      Peter, wenn Dich noch nicht derfangen hast vom Goldrhein, dann solltest vielleicht drei mal tief atmen, und einen Cognac auf die Bühne stellen, im Reigen seliger Geister, nicht?

      ton Robert avec tout :juhu: :juhu:
    • Lieber Robert!

      Merci vielmals, trinke aber trotz Wagner keinen Alkohol :tee: :tee: :tee: . Beim Rigelotto wird nur in der Schenke, nein nicht beim Lias Pastia, sonderen beim Sparafucile einer ausgeschenkt.

      Aber den singt Plácido, noch, nicht. :thumbup: :thumbup:

      Liebe Grüße sendet Dir Peter an einem Sommerabend aus Wien. :wink: :wink:
    • Lieber Peter,
      bei Wagner sollte man Kamillentee oder Melissentee trinken, one nix, außer ein bisserl Zucker vielleicht, weil die Musik schon ein bisserl bitter ist, damit man danach nicht ausschaut wie drei Tage Regenwetter, trotz Sonnenschein.

      sincerly Robert :juhuu:
    • Lieber Parsifal!

      :-H

      Da Kristin zur Zeit auf Urlaub in der Toscana ist möchte ich mich bedanken für die Aufklärung, denn laut Wikipedia wäre PG -

      Mozetta, Auch Mozzetta, War ein altes Salzmaß Auf den jionischen Inseln [nicht auf den komischen Inseln].

      Gerechnet Verwaltungsgemeinschaft Würde mit DEM Peso grosso (PG), DEM Schweren Pfund .

      1 Pfund = 2000 Mozetta P.g.

      1 Centinajo ( Zentner ) = 30 = 60 Sacchi Mozzette,

      Besten Dank für die Liebenswürdigkeit und recht liebe Grüße aus dem heißen Wien, sendet Dir Peter.

      [Passt eigentlich kaum in den "Rigoletto"].
    • Meine Lieben!

      Ich bin gestern erst dazu gekommen mir den 2. + 3. Akt des Rigoletto aus Mantua anzusehen, und anzuhören.

      Placido spielt einen wirklich guten Rigoletto, singen tut er ihn nicht, er ist tenoral und im Quartett des 3. Aktes hört man ihn nicht heraus, da sollte er ein Gegensatz zum Herzog sein, er ist es nicht, selten einen so tenoralen Rigoletto gehört.

      Der ihm das eingeredet hat, hat hier mehr kaputt gemacht, als beim "Simone", denn durch "Wunschkonzerte" geistert ja nicht nur die Arien des Herzogs durch, sondern auch das Quartett. Wenn ich hier die Sänger zusammennehme ist Ruggero Raimondi als Sparafucile eine Ausgeburt der Hölle [ganz im Sinn der Handlung].

      Auch die Gilda und Maddalena und Giovanna sind gut [was braucht Gilda so bange zu sein, wenn sie eine so gute Giovanna zur Seite hatte], wenn Placido sich so beraten lässt, singt er demnächst noch den Jago, mit dem Othello gemeinsam, denn den kann er und das ist seine Partie [ich meine der Othello] gewesen.

      Um den Trubel der bei der Übertragung [vorher] zu vestehen, ist nur zu vestehen, das Placido nicht aufhören kann, aber er hat ja Tenorkollegen, die sich ja auch ins Baritonfach wagen können, schon jetzt wo sie sich die noch heute als Tenöre bezeichnen [Namen nenne ich keine, ich will ja Niemanden auf den Schlips treten].

      Liebe Grüße sendet Euch Euer Peter, :wink: :wink:

      der Mantua kennt und sehr schön findet, und das Resaurieren der Gebäude hat dem Ganzen Sinn gegeben, der Oper weniger.
    • Aus einem Intview mit Placido Domingo 1980

      Da muss ich etwas falsch verstanden haben!

      DOMINGO: Ich finde, man hat als Sänger heute die Pflicht, sich in Form zu halten. Denn wenn man die Jugend dazu bringen will, häufiger in die Oper zu gehen, dürfen nicht lauter dicke, alte Leute auf der Bühne herumstehen. Es gibt, auch was das Alter betrifft, eine Grenze. Ich werde noch zehn Jahre singen, dann bin ich fünfzig. Dann werde ich nur noch als Dirigent auftreten. Ich bin auf das Ende meiner Sängerkarriere gut vorbereitet, weil ich das Dirigieren studiert und auch schon ausgeübt habe. Mein Dirigenten-Debüt war 1973 an der City Opera in New York. Ich will nicht als Greis immer noch junge Helden spielen.

      Da muss ich doch nicht viel mehr dazu sagen!

      Jetzt gehe ich lernen, wie ich die Hermeneutik schaffe.

      Liebe Grüße sendet Euch Euer Peter aus Wien. :wink: :wink:
    • Aus Anlaß des 70. Geburtstags von Placido Domingo erscheinen 2 Sammlungen zu einem sehr günstigen Preis:

      zum einen diese - mit allen Alben, die man bisher auf CD nur sehr schwer finden konnte, z.B. das Duett-Album mit Sherrill Milnes, eines mit Leontyne Price usw.

      Die zweite Sammlung ist ein bißchen teuerer, aber wenn ich mir zusammenrechne, was ich sonst für Operngesamtaufnahmen dieser Qualität zahle, ist diese Veröffentlichung immer noch ein relatives Schnäppchen:



      Bei JPC ist das alles zwar ein paar Euro teurer als bei Amazon, aber dafür erfährt man, was in den jeweiligen Kästen drin ist, und muß nicht blind bestellen. Ich bin schon sehr gespannt, habe beide bestellt und freue mich auf das Wiederhören von Aufnahmen, die ich einst als LP hörte, viele Male und bis zum Heißlaufen des Plattenspielers...

      Grüße!

      Honoria
      "...and suddenly everybody burst out singing." (Busman's Honeymoon)
    • Liebe Honoria!

      Bei dem Preis habe ich gleich weggeschaltet, da muss mein Plattenspieler noch herhalten, und alles habe ich natürlich nicht,

      aber ich würde mich freuen wenn eine solche CD und DVD Kollektion [da besonders "Die Ialienerin in Algier" mit Agnes Baltsa und Ruggero Raimondi] rauskommen würde.

      Lieb grüße und Handküsse capriccio-kulturforum.de/index…15c0da46d0ef264d546425e4dcapriccio-kulturforum.de/index…15c0da46d0ef264d546425e4d sendet Dir Peter aus Wien. :wink: :wink:
    • oper337 schrieb:

      DVD Kollektion [da besonders "Die Ialienerin in Algier" mit Agnes Baltsa und Ruggero Raimondi]
      Das würde Dir sehr gefallen, lieber Peter, mir auch und Honoria vielleicht auch. Ruggero wird heuer im Oktober auch 70, lassen wir uns mal überraschen. Kann ja von mir aus auch Domingo dabei sein, der stört ja nicht. :hide: Allerdings habe ich schon ne Menge.

      Liebe Grüße

      Kristin :wink: :wink: :wink:
      Vom Ernst des Lebens halb verschont ist der schon der in München wohnt (Eugen Roth)