Was so kommt - Anstehende Neuerscheinungen und Wiederveröffentlichungen

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    • Fritz Volbach (1861-1940) - ein deutscher spätromantischer Komponist - wird von cpo mit einer CD bedacht, sie enthält seine einzige Symphonie und eine symphonische Dichtung. Es spielt das Sinfonieorchester Münster, dessen erster Dirigent der Komponist vor 100 Jahren war. In seine Fusstapfen trat für diese Aufnahme Golo Berg, der gegenwärtige GMD.

    • Wieland schrieb:

      Fritz Volbach (1861-1940) - ein deutscher spätromantischer Komponist - wird von cpo mit einer CD bedacht, sie enthält seine einzige Symphonie und eine symphonische Dichtung.
      Er hat auch ein Buch über die Musik des 19.Jahrhunderts geschrieben, aber das ist längst vergriffen und kaum mehr zu bekommen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Maurice schrieb:

      Er hat auch ein Buch über die Musik des 19.Jahrhunderts geschrieben, aber das ist längst vergriffen und kaum mehr zu bekommen.
      Wenn man mal bei ZVAB schaut, hat er ziemlich viel geschrieben, über das Orchester und seine Instrumente, über Beethovens Klaviersonaten, eine Händel Biographie, die bis heute wiederaufgelegt wird usw. Das Büchlein über die deutsche Musik im 19. Jahrhundert gibt es dort auch. Ist das lesenswert?
    • Wieland schrieb:

      Das Büchlein über die deutsche Musik im 19. Jahrhundert gibt es dort auch. Ist das lesenswert?
      Das kann ich Dir nicht sagen, sorry. Doch wenn es preislich passt, würde ich es mir kaufen und lesen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • b-major schrieb:

      Upps-wrong planet ? Hier gilt es dem Musikerwerb .
      Danke für den Hinweis. Konnte ich dem Thread-Titel nicht entnehmen, und dem Eröffnungspost auch nur sehr vage. Nur dem Unterforum ist es zu vernehmen. Auf die achte ich aber i.d.R. nicht. Wird nicht wieder vorkommen.

      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    • AlexanderK schrieb:

      Ivo Pogorelichs erste Neuaufnahme seit 20 Jahren
      Er ist alt und braucht das Geld, oder wie soll ich das jetzt verstehen? Stürzen sich die major labels jetzt auf die Resterampe der gescheiterten Existenzen?

      Irgendwann kommt es noch soweit, dass sogar Andrei Gavrilov wieder aus dem Nichts auftaucht und ein neues Album veröffentlicht.
      Wenn ein Komponist nicht von sich sagen kann, etwas getan zu haben, was vor ihm noch niemand getan hat, kann er nicht behaupten, überhaupt etwas getan zu haben.
      (Paavo Heininen)
    • Nu - ich finde Pogorelichs Einspielung durchaus hörenswert . Allerdings wäre ich neugieriger auf den 'aktuellen' Gavrilov - dessen 1982 er Rachmaninov ( Preludes , Moments Musicaux ) bei mir einen hohen Stellenwert hat . Und was ist eine gescheiterte Existenz ? Youra Guller ?
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • Philbert schrieb:

      b-major schrieb:

      Und was ist eine gescheiterte Existenz ?
      Vladimir Horowitz
      Laut Wikipedia hinterließ Horowitz seiner Frau ein Vermögen von 8.000.000 $. Das nenne ich ein glänzendes Scheitern. Doch vermutlich habe ich die Ironie meines geschätzten Vorredners nicht erfaßt.

      :|
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • b-major schrieb:

      Allerdings wäre ich neugieriger auf den 'aktuellen' Gavrilov - dessen 1982 er Rachmaninov ( Preludes , Moments Musicaux ) bei mir einen hohen Stellenwert hat .
      Der Gavrilov der 70er und 80er Jahre war ein Meisterpianist, gar keine Frage. Aber danach?

      Wie sagte Michael Schlechtriem:

      Michael Schlechtriem schrieb:

      Gawrilov ist weg vom Fenster, und im Nachhinein war er viel zu lange im Fenster.
      Wenn ein Komponist nicht von sich sagen kann, etwas getan zu haben, was vor ihm noch niemand getan hat, kann er nicht behaupten, überhaupt etwas getan zu haben.
      (Paavo Heininen)
    • Forgotten Records bringt immer neue Schätze zurück . George Copeland (1882-1971) - nicht verwandt oder verschwägert mit...- war ein amerikanischer Pianist , der einigen wohl vor allem in Zusammenhang mit Debussy noch etwas sagt . Den kannte er , und dem spielte er auch vor - im Laufe der Jahre wurde aus 2 wöchentlich 1 Stunde dann täglich einige Stunden , was die Erinnerung so hergibt . Unstrittig ist , daß er von Debussy Hinweise erhalten hat , und deshalb hatten seine Interpretationen eine gewisse Authorität .Am gelungensten sollen seine Victor Solo Recordings sein , 1998 bei Pearl erschienen , was ich nicht überprüfen kann , da ich diese Aufnahmen nie gefunden habe . (Hat sie jemand ? Bitte PN ). Mit dabei waren auch seine Interpretationen von Werken spanischer Komponisten , die wie die Debussy werke sehr gelobt wurden . Die Aufnahmen entstanden zwischen 1933 und 1938 . Forgotten Records hat nun 2 LPs (ehem.MGM) mit ähnlichem Repertoire aus dem Jahren 1950-53 restauriert , und nun gibt es die Möglichkeit , das Spiel des älteren George Copeland nachzuhören . Ein Kennenlernen lohnt !

      forgottenrecords.com/en/recital-george-copeland-fr1655
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • b-major schrieb:

      Am gelungensten sollen seine Victor Solo Recordings sein , 1998 bei Pearl erschienen , was ich nicht überprüfen kann , da ich diese Aufnahmen nie gefunden habe . (Hat sie jemand ? Bitte PN ).
      George Copeland ist mir ein Begriff. Seine Erinnerungen an seine Begegnungen mit Claude Debussy habe ich mal gelesen (müßte erst wieder suchen, in welchem Buch sie enthalten sind).

      Lange habe ich mit dem Gedanken gespielt, mir diese CDs anzuschaffen, aber der hohe Preis hat mich abgehalten. Momentan sind sie wohl nicht zu bekommen:



      Aber bei Youtube könnte es das eine oder andere daraus geben.

      :wink:

      PS: Die erwähnten Erinnerungen finden sich, glaube ich, in diesem Buch von Roger Nichols: Claude Debussy im Spiegel seiner Zeit. Portraitiert von Zeitgenossen:

      amazon.de/Claude-Debussy-Spieg…osim?tag=capricciokult-21
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
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