Was so kommt - Anstehende Neuerscheinungen und Wiederveröffentlichungen

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    • Nachdem vor etwa 10 Jahren auf Forgotten Records die Streichquartette und Quintette von Beethoven aus Anfang der 50er mit dem Quatuor Pascal erschienen waren , zieht jetzt Documents nach . Ob es die selben Transfers sind ? Jedenfalls kommen GA + dazu die beiden Quintette ( sowie ein Haydn Quartett ) in einer Box zum Spottpreis . Ich weiß, daß Tully Potter diese Einspielungen sehr schätzt .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • b-major schrieb:

      Nachdem vor etwa 10 Jahren auf Forgotten Records die Streichquartette und Quintette von Beethoven aus Anfang der 50er mit dem Quatuor Pascal erschienen waren , zieht jetzt Documents nach . Ob es die selben Transfers sind ? Jedenfalls kommen GA + dazu die beiden Quintette ( sowie ein Haydn Quartett ) in einer Box zum Spottpreis . Ich weiß, daß Tully Potter diese Einspielungen sehr schätzt .
      Die Original-Schallplatten habe ich vor einigen Jahren mal in sehr gutem Zustand für € 10 ergattern können. Bei ebay gibt es sie derzeit ab € 20.
    • Neu- bzw. Wiederveröffentlichungen ab Februar 2020:

      Ludiwig van Beethoven:




      Des weiteren:












      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Robert von Bahr, der Gründer von BIS-Records, bedauerte in einem Interview, dass die Matthäus-Passion mit dem Bach Collegium Japan im Jahr 1999 nicht komplett im Mehrkanalton aufgenommen wurde. 20 Jahre später gibt es nun in eine neue Aufnahme mit Suzuki und seinem Ensemble - diesmal vollständig als SACDs. Am 7. Februar 2020 ist es soweit.



      Außerdem wird auf der BIS-Internetpräsenz eine Box (bestehend aus 79 SACDs) mit der kompletten Vokalmusik von Bach angekündigt.



      Bei Chandos im Februar:




      Gruß
      Josquin
    • Josquin schrieb:

      Robert von Bahr, der Gründer von BIS-Records, bedauerte in einem Interview, dass die Matthäus-Passion mit dem Bach Collegium Japan im Jahr 1999 nicht komplett im Mehrkanalton aufgenommen wurde. 20 Jahre später gibt es nun in eine neue Aufnahme mit Suzuki und seinem Ensemble - diesmal vollständig als SACDs. Am 7. Februar 2020 ist es soweit.



      Außerdem wird auf der BIS-Internetpräsenz eine Box (bestehend aus 79 SACDs) mit der kompletten Vokalmusik von Bach angekündigt.

      Gruß
      Josquin

      Oops, he did it again ...

      ... aber danke für den Hinweis, den ich leider erst jetzt wahrnehme ... und schon läuft der Eingangschor aus dem Qobuz-Strom ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Nur Hexenverbrennung und Lynchmord gibt es bei uns nicht mehr so oft. Das haben wir erfolgreich in soziale Netzwerke ausgelagert." (Axel Weidemann im Artikel "Dorfkinder über #Dorfkinder" in der Online-Version der FAZ)
    • Das Washingtoner NSO hat sich dazu entschlossen, mit einem eigenen Label (Live-)Aufnahmen zu vermarkten, was jetzt ja kein so ganz neuer Ansatz ist. ;)

      Auch das dargebotene Repertoire des Debuts reißt niemanden vom Hocker:



      NSO schrieb:

      In November of 2019 the National Symphony Orchestra announced the introduction of its new, self-produced record label. This debut album features two composers who contributed greatly to the tapestry of American music. America’s vastness and diversity are portrayed in these two iconic works by Antonín Dvorák and Aaron Copland. In many ways, these works are important parts of the foundation on which the American sound has continued to be built over the decades. The Orchestra’s new label, presented in partnership with the London Symphony Orchestra’s label, LSO Live, uses high-definition technology for live recordings from the Kennedy Center Concert Hall.

      Da allerdings Gianandrea Noseda der aktuelle Chefdirigent ist, könnte sich hier bald die Gelegenheit bieten, Kernrepertoire mit einem sehr guten Orchester mal unter seiner Leitung auf Tonträgern zu hören zu bekommen. Mal sehen, was da noch kommt. :)

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.
    • Ist die Akustik dort so mies?
      Warst Du schon mal dort? Eine größere Anzahl von Aufnahmen aus Washington gibt es bisher doch wohl nicht, oder doch?

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
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    • Hueb' schrieb:

      Ist die Akustik dort so mies?
      Warst Du schon mal dort? Eine größere Anzahl von Aufnahmen aus Washington gibt es bisher doch wohl nicht, oder doch?

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      War 2016 dort. Ein imposantes Gebäude in einer schönen Lage direkt am Fluß, zwischen Lincoln Memorial und Watergate Hotel. Der Saal selber unspektakulär und etwas wie ein zum Konzertsaal umfunktioniertes Theater wirkend. Saß in der Hinteren Hälfte des Parketts. Der Saal hat leider praktisch keinen Nachhall und dadurch klang das furztrocken. Da kommt kaum Klang über die Rampe, jeder Ton fiel wie ein Stein zu Boden. Gespielt wurde Tschaikowski VK mit Gluzman (ganz toll nebenbei) und Schostkowitsch 11 unter Andrew Litton. Also das Wumms wäre da gewesen. Und mit Rostropovich gibt es sogar eine Art Schosatkowitsch-Tradition.

      Letztlich wird man das aber alles in der Postproduktion hinbiegen können. Noseda ist in meinen Augen ein unterschätzter Dirigent.
      Wenn ich F10 auf meinem Computer drücke, schweigt er. Wie passend...
    • Danke Dir für diese Eindrücke! :)
      Bei einer Aufnahme wird man von der Akustik aber tatsächlich wohl weniger hören, wenn das Orchester direkt mit Mikros auf der Bühne abgenommen wird. Erforderlicher Hall kommt dann in der Post-Production dazu.
      :cincinbier:
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      - H. W. M.
    • Paul van Kempen

      Neu



      Schon klasse, mit welcher Akribie Australian Eloquence manche Themen beackert. Vor allem und gerade auch solche, von denen man vielleicht nicht gedacht hätte, dass sie je jemand aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt. Wie hier, im Falle von Paul van Kempen. Ich muss zwar gestehen, dass mich dieser Musiker nie so sehr interessiert hat, was vor allem auch damit zusammenhängt, dass seine Einspielungen in Mono erfolgten und er ein Repertoire aufgenommen hat, welches häufig, viel zu häufig bereits in unzähligen Dopplungen bei mir vorhanden ist. Dennoch: sehr verdienstvoll. :)

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
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      - H. W. M.
    • Neu

      Hueb' schrieb:

      Wie hier, im Falle von Paul van Kempen. Ich muss zwar gestehen, dass mich dieser Musiker nie so sehr interessiert hat, was vor allem auch damit zusammenhängt, dass seine Einspielungen in Mono erfolgten und er ein Repertoire aufgenommen hat, welches häufig, viel zu häufig bereits in unzähligen Dopplungen bei mir vorhanden ist. Dennoch: sehr verdienstvoll
      Er hatte ja in Deutschland von 1934-1942 die Leitung der Dredner Philharmonie und als Nachfolger Herbert von Karajans 1942-1944 das Orchester in Aachen übernommen. Seine Zeit unter den Nazis wurde ja nach dem Kriege sehr kritisch kommentiert, gerade in Holland.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)