Was so kommt - Anstehende Neuerscheinungen und Wiederveröffentlichungen

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    • Das neue Projekt „Mozart Momentum 1785-1786“ des Mahler Chamber Orchestra mit Leif Ove Andsnes ist durch Corona völlig unter die Räder gekommen. Die Konzerte, die stattfinden konnten, kann man an einer Hand abzählen. Immerhin haben sie es geschafft, letztes Jahr den ausgefallenen Termin in Berlin zu nutzen, um an selbigem Ort die ursprünglich in Prag geplante CD-Aufnahme zu realisieren...



      Mozart: Klavierkonzerte Nr. 20-22;
      Maurerische Trauermusik KV 477; Fantasie c-moll KV 475; Klavierquartett g-moll KV 478
      Mahler Chamber Orchestra,
      Leif Ove Andsnes, Klavier und Leitung

      Besetzung beim Klavierquartett (Aufnahme im Sendesaal Bremen, Februar 2020 - das war mein letztes Zusammentreffen mit den Musikern)
      Matthew Truscott, Violine
      Joel Hunter, Viola
      Frank-Michael Guthmann, Violoncello
      Leif Ove Andsnes, Klavier
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      Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)
    • Blu-ray-DVD-CD-Packung / In der Opéra Royal de Versailles muss das natürlich in Französisch dargebracht werden:






      Beinahe 6 Stunden Tannz:






      Die ersten 12 Sinfonien von Mendelssohn:






      7. oder 8. - egal, hauptsache unvollendet, plus ein paar interessante Zugaben:







      Hier wird auf höchstem Niveau gestrichen:






      Die unbekannten ersten beiden Sinfonien:








      Jeden Monat nur eine Note komponiert - Dutilleux:






      Interessante Kombination:






      Französische Klarinette:






      Nordischer Orfeo:






      Händels op.3:






      Officium Hebdomadae Sanctae






      Konzertarien von WAM:

    • Die grassierende Dirigentenknappheit macht auch vor Verona nicht halt. Jetzt müssen Privatiers im Rentenalter, wie dieser Ex-Bariton, immer noch arbeiten - als Dirigent. Positiv: immerhin kann er dabei die Altersversorgung noch etwas aufstocken.






      Die getanzten Brandenburger





      2 x Zemlinsky:

      &
    • Neu

      Forgotten Records hebt weiterhin verborgene Schätze .
      Die erste Aufnahme der Winterreise von Schubert mit Gerard Souzay und Dalton Baldwin , erschienen 1958 als LP bei EMI , gab es noch nie als CD . Ein geglückter Transfer ,und überdies ist es in meinen Ohren nicht nur die beste Winterreise von Souzay , sondern überhaupt eine der feinsten .

      forgottenrecords.com/en/schube…alton-baldwin-1958-fr1920

      Und gleich noch eine Premiere . Die 6. Sinfonie von Gustav Mahler gab es bisher unter der Leitung von Dimitri Mitropoulos in zwei Livemitschnitten : mit dem New York Philharmonic Orchestra vom 10/4/1955 und mit dem Kölner WDR Sinfonieorchester vom 31/8/1959 . Nun kommt noch ein Radiomitschnitt mit den Wiener Philharmonikern vom 22/9/1957 hinzu . Ob die Wiener damals ein richtiges Mahler - Orchester waren , mag jeder selbst entscheiden .( Aber eher schon als ein Bruckner -Orchester , wenn man bedenkt , daß diese Vereinigung erstmals ! im Jahr 2021 die Sinfonien F-Moll und D-Moll von Bruckner spielte , jeweils mit Thielemann ) .

      forgottenrecords.com/en/mahler…imitri-mitropoulos-fr1922
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Kamikaze - You Yellow Fiend !"
    • Neu

      Auch nicht schlecht - ebenfalls Forgotten Records:

      Johann Sebastian Bach - Partiten Nr. 1-6 BWV 825-830 (Ralph Kirkpatrick)

      Und zwar die Aufnahmen von der Haydn Society (rec. 1952), die sechs Jahre vor der Stereo-Einspielung für die Archiv Produktion entstanden.
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Adam Fischer und das Danish chamber Orchester mit Beethoven

      Neu

      Die neue Gesamtaufnahme der Beethovensinfonien ist einfach grossartig, sehr temporeich, sehr dynamisch von ungeheurer Rhythmischer Wucht, sehr durchhörbar, sehr spannend, eine echte Bereicherung der Beethoven Interpretationen, so habe ich es noch nicht gehört. Für mich die neue Referenzaufnahme, sie hat all ihre Preise wirklich verdient. :spock1:
      Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum (Nietzsche)
      In der Tat spuckte ... der teuflische Blechtrichter nun alsbald jene Mischung von Bronchialschleim und zerkautem Gummi aus, welchen die Besitzer von Grammophonen und Abonnenten von Radios übereingekommen sind Musik zu nennen (H Hesse)
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      Im übrigen bin ich der Meinung, dass immer Sommerzeit sein sollte (gerade im Winter)
    • Neu

      Fischers Beethoven ist tatsächlich ein ganz großer Wurf. Neben P. Järvi als GA in meinen Ohren dzt. konkurenzlos. Noch toller als seine Mozart-Einspielung (die aus unerfindlichen Gründen die Nr. 32 auslässt). Zwei Mankos hat sie: die Klangqualität ist leider nicht so dolle und etwas flach (dass es besser geht, hat Naxos in Liverpool mit Petrenko bewiesen) und der Countertenor in der 9. (nach einer Recherche stellt sich der als Sohn des Produzenten heraus). Zwar ist der Mezzopart in der 9. wenig exponiert und wurde in der Abmischung runtergeregelt, schade ist es trotzdem.

      Von seinem Mahler habe ich auch schon gehört und streiche vorsichtig drum rum (vllt. kommt es ja doch mal als Box?). Mit Ivan habe ich mit der 2. eines der ganz großen Mahlererlebnisse gehabt, die Aufnahme der 3. stach da weniger heraus. Wenn Adam tatsächlich besser ist, bin ich umso neugieriger.
      Wenn ich F10 auf meinem Computer drücke, schweigt er. Wie passend...
    • Neu

      Harnoncourt-Fan schrieb:

      seine Mozart-Einspielung (die aus unerfindlichen Gründen die Nr. 32 auslässt).
      Der Grund dürfte sein, dass KV 318 formal weniger eine Symphonie als vielmehr eine Ouvertüre ist, wobei die Vermutungen über ihre Verwendung von "Thamos, König in Ägypten" über "Zaide" bis zu einer "Comedie" der Theatertruppe von Johann Heinrich Böhm reichen, ohne dass man irgendetwas davon bisher zweifellos beweisen konnte. Sicher ist, dass das Stück später als Ouvertüre zur Oper "La Villanesa rapita" von Bianchi gespielt wurde, zu deren Wiener Aufführung Mozart auch ein Quartett und ein Terzett als Einlagen geschrieben hat.
      "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
      "Mir nicht."
      (Theodor W. Adorno)