BRILLIANT CLASSICS - Perlen der Zweitverwertung

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    • Ich dachte früher bei Brilliant gibt es Aufnahmen, die von anderen Katalogen bereits gelöscht werden. Und dann das:


      Erscheinungsdatum: 2007
      Preis: 26 Euro


      Erscheinungsdatum: 2007
      Preis: 7 Euro

      Beide sind auf dem Markt, man kann also wählen. Ja, erstere hat ein aufwändigeres Booklet. Die Begleittexte kann man aber auch auf der Seite von Signum lesen,sich runterladen... :?:

      Ein anderes Projekt von Brilliant, das aber keine Zweitverwendung ist:



      Leider scheint sie abgebrochen zu sein. Auf der Homepage von Matteo Messori ist noch vol.4 angekündigt, aber nichts erscheint ....
      "Vor dem Essen, nach dem Essen,

      Biber hören nicht vergessen!"


      Fugato
    • Brilliant Opera Collection

      In der Brilliant Opera Collection gibt es jetzt neben ein paar Strauss-Opern den Palestrina von Pfitzner in der Kubelik Aufnahme (ehemals DGG) bei jpc für 9.99.


      Gruß
      Froh
      "Give me all you've got, then crescendo!" Leonard Bernstein
    • München, 21.11.1963

      Froh schrieb:

      In der Brilliant Opera Collection gibt es jetzt neben ein paar Strauss-Opern


      Dass der Kubelik-"Palestrina" für unter €10,00 wiederveröffentlicht wurde, ist schon eine tolle Sache, er war längere Zeit vergriffen, was aufgrund der künstlerischen Qualität dieser Aufnahme nicht zu verstehen ist.

      Die Reduktion der Neuerscheinungen bei "Brilliant" auf diesen "Palestrina" und ein "paar Strauss-Opern" ist allerdings falsch. Es sind genau zwei Strauss-Opern wiederveröffentlicht worden: die "Salome" aus der Hamburgischen Staatsoper aus dem Jahr 1970 mit einer grauenerregenden Gwyneth Jones als Salome und einem nicht minder schlimmen Dietrich Fischer-Dieskau als Jochanaan und (endlich!) die Eröffnungsvorstellung der Bayerischen Staastoper vom 21.11.1963 mit der "Frau ohne Schatten" unter Joseph Keilberth. Bei aller Kritik im Detail - Inge Borkh, Ingrid Bjoner, Jess Thomas, Fischer-Dieskau und selbst die auf den Rudimenten ihrer Stimme herumschreiende Martha Mödl bieten eine packende, engagierte Wiedergabe dieser Strauss-Oper, die schon viel zu lange nicht mehr im Handel erhältlich war.

      Die Komponisten der anderen Neuerscheinungen sind dann Mozart, Bellini, Rachmaninoff, Cimarosa, Gounod und Donizetti - von Gounod wird hier auch eine legendäre Einspielung wieder aufgelegt: der "Faust" unter Cluytens mit Gedda, Christoff und de los Angeles - für unter € 10,00.

      Dass der künstlerisch misslungene Versuch mit einer Schütz-Gesamteinspielung abgebrochen wurde, ist allerdings etwas, was kaum zu bedauern ist - die Einspielungen sind teilweise zum Fürchten.
      Der Kunst ihre Freiheit
    • Seit geraumer Zeit gibt es ja die Hyperion-Reihe der romantischen Klavierkonzerte.

      Nun knallt Brilliant eine 20CD-Box auf den Markt, die einen großen Teil des betreffenden Repertoires für schlappe 33 Euro wiedergibt. Meines Wissens handelt es sich hierbei um lizensierte VOX-Aufnahmen. Meine Frage: Kennt jemand Aufnahmen daraus? Die meisten Solisten (Maria Littauer, Michael Ponti, Jerome Rose) sagen mir erstmal nicht so viel...



      Cramer: Klavierkonzert Nr. 5
      Czerny: Divertissement de concert op. 204
      Ries: Klavierkonzert op. 55
      Clementi: Klavierkonzert C-Dur
      Field: Klavierkonzert Nr. 2
      Hummel: Concertino op. 73 für Klavier & Orchester; Klavierkonzert op. 110 "Les Adieux"
      Hiller: Klavierkonzert op. 69;Konzertstück op. 113
      Litolff: Concerto symphonique op. 45 für Klavier & Orchester
      Beach: Klavierkonzert op. 45
      Kalkbrenner: Klavierkonzert Nr. 1
      Moscheles: Klavierkonzert op. 58
      Weber: Klavierkonzerte Nr. 1 & 2; Konzertstück op. 79
      Volkmann: Konzertstück op. 42 für Klavier & Orchester
      Henselt: Klavierkonzert op. 16
      Chopin: Allegro de concert op. 46 für Klavier & Orchester
      Moszkowski: Klavierkonzert op. 59
      Scharwenka: Klavierkonzert op. 56
      Raff: Klavierkonzert op. 185; Ode an den Frühling op. 76
      Mosonyi: Klavierkonzert e-moll
      Stavenhagen: Klavierkonzert op. 4
      Schubert / Liszt: Fantasie über Beethovens "Die Ruinen von Athen"; Wanderer-Fantasie für Klavier & Orchester
      Weber / Liszt: Polonaise brillante op. 72
      Liszt: Concerto pathetique e-moll; Fantasie über ungarische Volksthemen;Malediction;Totentanz
      d'Albert: Klavierkonzert Nr. 2
      Bronsart: Klavierkonzert op. 10
      Berwald: Klavierkonzert Nr. 1
      Alkan: Concerto da camera Nr. 2 für Klavier & Orchester
      Schumann: Introduktion & Allegro appassionato op. 92
      Mayr: Klavierkonzert Nr. 1
      Roussel: Klavierkonzert op. 36
      Pierne: Klavierkonzert op. 12
      Tschaikowsky: Klavierkonzert Nr. 3; Konzertfantasie op. 56
      Sinding: Klavierkonzert op. 6
      Goetz: Klavierkonzert op. 18
      Reinecke: Klavierkonzert Nr. 1
      Mendelssohn Bartholdy: Capriccio brillant op. 22
      Rheinberger: Klavierkonzert op. 94
      Rubinstein: Klavierkonzert Nr. 4
      Thalberg: Klavierkonzert op. 5
      Medtner: Klavierkonzert Nr. 3
      Balakireff: Klavierkonzert Nr. 2
      Liapunov: Rhapsodie über ukrainische Themen
      Lalo: Klavierkonzert f-moll
      Glasunow: Klavierkonzert Nr. 2
      Gershwin: Klavierkonzert F-Dur
      Barber: Klavierkonzert op. 38
      MacDowell: Klavierkonzert Nr. 2

      LG
      C.
      „Beim Minigolf lernte ich, wie man mit Anstand verliert.“ (Element of Crime)
    • Das sind die alten VOX- Aufnahmen, welche ich mit Begeisterung in den 70er und 80er Jahren gesammelt habe.

      Pianisten wie Michael Ponti (der mittlerweile nach einem Schlaganfall nur noch mit der linken Hand spielen kann) waren damals meine Hausgötter.

      Diese Aufnahmen sind alle sehr schnell produziert worden, es gab kaum Vorbereitung für die Solisten (Ponti hat eine ungeheuer große Menge an Klavierliteratur in meistens kürzester Vorbereitungszeit einstudiert, er war durch seinen Exklusivvertrag mit Vox dazu verpflichtet, was seiner Karriere durchaus geschadet hat), es gab keine Proben für die Orchester, welche danach ausgewählt wurden, ob sie willig und billig sind.

      Leider kann man das vielen Aufnahmen anhören, auf der anderen Seite wurde damals durchaus mit einem spürbar großem Enthusiasmus herangegangen. Man kann vielen Aufnahmen mit Ponti sein stellenweise übergroßes Gedonnere zum Vorwurf machen, aber er hat immer mit sehr viel Temperament und Überzeugungskraft gespielt, und es gibt einige Perlen unter diesen Aufnahmen.

      Im Genesatz zu der Hyperion-Reihe wurde damals bei Vox durchaus auch gekürzt, es gab nicht den Anspruch, maßstabsetzende Einspielungen zu fertigen, sondern diese Werke überhaupt zu Gehör zu bringen.

      Die Ponti-Aufnahmen von Rubinstein, Thalberg, Hiller, Raff, Scharwenka, d'Albert, Medtner, Reineke oder Henselt sind mir immer noch sehr lieb.

      Maria Littauers Aufnahme des Roussel- Klavierkonzertes ist nach wie vor meine Lieblingseinspielung dieses sehr lohnenden Konzertes.

      Marie Louise Boehms Aufnahme des Amy Beach -Konzertes ebenso.

      Die Gershwin- Aufnahmen mit Eugene List sind sehr gut, ebenso seine Macdowell- Aufnahmen, kommen aber nicht an seine alten Aufnahmen mit dem Eastman Rochester Orchester aus den 50er Jahren heran.

      Das Pierne-Konzert ist sehr lohnend und die Aufnahme mit Marylene Dosse sehr zufriedenstellend, auch wenn man die ganze Zeit die Pedalmechanik des Flügels hören kann....es wurde halt schnell produziert.

      Im Prinzip gibt es nur eine einzige Aufnahme, vor der ich warnen würde, und zwar die unsägliche Aufnahme des Barber-Konzertes mit einem zwar hervorragenden Abbott Ruskin aber einem unsäglichen Orchester (semiprofessional) , welches aus diesem Konzert eine Kackophonie macht....schade für den Pianisten!

      Also, die Leistungen sind durchwachsen, besonders, was die meistens prima vista spielenden Orchester aus der, ich sage es ungern- aber es ist so- zweiten Reihe angeht.
      Das waren preisgünstige Pioniertaten, welche man in den USA durchaus an Tankstellen umsonst als Werbegeschenk beim Volltanken dazu bekam.

      Ich oute mich mal als Fan dieser Aufnahmen, oft sind sie sehr spannend und geradezu überrumpelnt gut gespielt, man muß halt Abstriche machen können.

      Ponti habe ich mal 1996 unter den Tisch gesoffen, er war wirklich ein Held meiner Jugend und zum Schluss ausgebrannt und wütend über das , was er durch den erst so schön erschienenen Exklusivvertrag mit Vox alles nicht machen konnte. Noten fressen mußte er, und nicht zu knapp, daß trotzdem viele spannende Aufnahmen unter diesen Umständen gelangen, ist eigentlich ein Wunder.

      Insoferne würde ich zum Kauf raten, bei dem Preis kann man nichts falsch machen, und , wie gesagt, es finden sich einige Perlen darunter.

      LG,
      Michael
    • Wow, danke Michael!
      Toll, dass du so umfassende Kenntnisse über die genannten Aufnahmen hast.
      Mit einem verkorksten Barber-KK könnte ich leben, da finde ich mich mit der Browning-Aufnahme ganz gut versorgt. Mich reizen eher die vielen, weniger bekannten Konzerte der Box.
      Wenn ich also demnächst wegen dieser im "Eben verarmt"-Thread Vollzug melde, weißt du, wer Schuld daran ist... :P

      LG
      C.
      „Beim Minigolf lernte ich, wie man mit Anstand verliert.“ (Element of Crime)
    • Michael Schlechtriem schrieb:

      Diese Aufnahmen sind alle sehr schnell produziert worden, es gab kaum Vorbereitung für die Solisten … Leider kann man das vielen Aufnahmen anhören, auf der anderen Seite wurde damals durchaus mit einem spürbar großem Enthusiasmus herangegangen. Man kann vielen Aufnahmen mit Ponti sein stellenweise übergroßes Gedonnere zum Vorwurf machen, aber er hat immer mit sehr viel Temperament und Überzeugungskraft gespielt, und es gibt einige Perlen unter diesen Aufnahmen … Das Pierne-Konzert ist sehr lohnend und die Aufnahme mit Marylene Dosse sehr zufriedenstellend, auch wenn man die ganze Zeit die Pedalmechanik des Flügels hören kann....es wurde halt schnell produziert …

      Also, die Leistungen sind durchwachsen …l

      Da sind schöne Sachen drauf, wobei aber das Boieldieu-Konzert klanglich nicht gerade umwerfend erscheint und das von Pierné eine echte Niete darstellt.
      Da haben die Tontechniker alle Höhen entfernt und einen dumpfen Brei produziert - die Aufnahme ist von 1978!!

      Aber vielleicht hat sich bei der neu herausgegebenen Box etwas geändert, wurde etwas "remastered" ...

      Bis auf einige wenige Aufnahmen gibts das meiste bei Hyperion - kosten zwar deutlich mehr – dafür sind die Aufnahmen in der Regel gut bis sehr gut. ;+)
      JPC hatte vor einem Jahr eine Aktion - da gabs die Serie zum halben Preis.
      Es grüßt
      Maurice_Hol
    • Maurice_Hol schrieb:

      JPC hatte vor einem Jahr eine Aktion - da gabs die Serie zum halben Preis.
      Lieber Maurice,

      was nützt mir das heute? ;+)

      Ich habe zwei CDs der Hyperion-Serie (Medtner, Moscheles) und kann ihre Güte nur bestätigen.
      Trotzdem werde ich angesichts des Preises und der Zusammenstellung der Brilliant-Box mehr als schwach...
      Da können dann meinethalben auch ein paar negative Ausreißer dabei sein. Umso mehr freue ich mich, dass Michael mit seinem Wissen über einen Teil der Aufnahmen grundsätzlich zur Anschaffung rät.

      LG
      C.
      „Beim Minigolf lernte ich, wie man mit Anstand verliert.“ (Element of Crime)
    • Carsten schrieb:

      Maurice_Hol schrieb:

      JPC hatte vor einem Jahr eine Aktion - da gabs die Serie zum halben Preis.
      Trotzdem werde ich angesichts des Preises und der Zusammenstellung der Brilliant-Box mehr als schwach...

      @ Carsten, würde mir genauso ergehen, wenn ich nicht die meisten Aufnahmen bereits im Archiv hätte … ;+)

      Ich möchte Dich keinesfalls vom Kauf abhalten - nur darauf hinweisen dass bei dem supergünstige Preis nicht alles Gold ist … musste das leider bei Pierne, Massenet und Boeldieu erfahren. :yes:
      Es grüßt
      Maurice_Hol
    • Zu den CDs kann ich fast gar nicht sagen, denn das meiste von Vox habe ich auf LP, wie auch natürlich den Pierne und den Massenet.

      Auf LP ist die Pierne- Aufnahme, damals gekoppelt mit dem ...äh...vernachlässigbaren Konzert von Lalo, normaler Standard für 1978, nicht weltbewegend, aber tonal ausgewogen.
      Dies waren Aufnahmen des damaligen Südwesttonstudios von Heinz Jansen, dem Ehemann der Violinistin Susanne Lautenbacher, welche ebenfalls häufig für Vox aufgenommen hat.
      Im Falle des Pierne und des Lalo -Konzertes begleiteten die Stuttgarter Philharmoniker unter Matthias Kuntzsch, und dies übrigens ganz tadellos, wobei ich nicht verhehlen möchte, daß dieser Aufnahme meine Symphatie gehört, da ich den Dirigenten kenne und schätze.

      Im Falle des Massenet- Konzertes-hier wie im Pierne ist ebenfalls die vorzügliche Marylene Dosse die Pianistin- handelte es sich um das damalige Westfälische Sinfonieorchester Recklinghausen unter Siegfried Landau. Dieser Dirigent war damals Chefdirigent in Recklinghausen und durch seinen Vertrag mit Vox verantwortlich dafür, daß dieses gute Orchester (und ich kenne es wirklich gut, auch seinen Nachfolger, die "Neue Philharmonie Westfalen" ) in den 70er Jahren und Anfang der 80er Jahre durch recht viele Vox- Aufnahmen gejagt wurde.
      Das war nicht immer vorteilhaft, denn es wurde brutalschnellstmöglich produziert.
      Sehr gute Aufnahmen wie z. B. Hansons 6. Sinfonie stehen neben weniger gelungenen, wie z. B. den Liapunov und Balakireff- Konzerten, von welchen ich eher abraten würde.

      Es ist richtig, diese Aufnahmen waren nicht besonders brilliant-also höhenlastig- aufgenommen, klingen aber in der orginalen LP- Version absolut rund und stimmig und weit davon entfernt, Nieten zu sein.
      Vielleicht sind die CDs stellenweise nicht besonders gut remastered -und von wem? Keine Ahnung.
      Vielleicht wurde dort die im Orginal verwendete Dolby- Rauschunterdrückung unzureichend nachvollzogen? Könnte wohl sein, nachdem, was Maurice schreibt.

      Einige Aufnahmen habe ich allerdings auf CD, und diese klingen ganz normal..........

      Ich habe mir noch ein paar Gedanken gemacht, wie ich einige Aufnahmen besser beschreiben kann:

      Wenn ich z.B. das Mozkowski-Klavierkonzert nehme: Die Hyperion- Aufnahme ist sehr gut aufgenommen und das Spiel ist tadellos.

      Diese Konzert mag ich recht gerne, obwohl es eine eher platte Komposition ist.
      Ponti spielt auf der alten Vox- Aufnahme auf etwas, was einem Barklavier nahezukommen scheint und schießt aus allen Rohren. Er hat hörbar ziemlich Lust, dem Hörer seine Virtuosität zu zeigen und donnert frisch drauflos, während das Orchester stampft und kratzt.

      Eigenartigerweise aber gefällt mir dies bei dieser Salonkomposition ziemlich gut, viel mehr als die gelackte Hyperion- Produktion. Das Konzert ist keine Perle, aber sehr unterhaltsam und mit schönen Ideen, und eine draufgängerische Leseart überzeugt mich viel mehr.
      Solche Aufnahmen hätten heutzutage als Neuproduktion keine Chance mehr, für mich verströmen sie einen großen Charme und sind nicht nur Zeugnisse einer vergangenen Zeit, da stellenweise mehr als 40 Jahre alt, sondern auch nach wie vor spannend in Ihrem Draufgängertum.

      Das sind rein geschmackliche Anmerkungen, natürlich sind die Hyperion- Aufnahmen insgesamt vorzuziehen, alleine die dort spielenden Orchester sind den Vox- Orchestern deutlich überlegen.Von der Tontechnik brauchen wir erst gar nicht zu reden.

      Trotzdem, Perfektion ist für mich nicht alles, und ein Pianist auf Speed mit Pranke ist mir letztendlich oftmals lieber als ein gelacktes und dahinplätscherndes Spiel, wie man es in vielen Hochglanzaufnahmen heutzutage gewohnt ist.

      Ein Paradebeispiel ist die für mich sehr wertvolle Aufnahme des Roussel- Konzertes mit Maria Littauer und den Hamburger Sinfonikern unter Alois Springer.
      DAS ist eine Perle für mich, besser habe ich dieses Konzert nie gehört.

      Alles furz, wirklich furztrocken aufgenommen, Ende der 60er Jahre.
      Die Musik ertönt gleichsam skelettartig, die sehr, sehr gute Pianistin ist in Höchstform und das Orchester ebenso. Solch einen Aufnahmeklang gibt es nicht mehr, aber das höchstlohnende Werk spricht dadurch für sich selber, es wird mit Esprit und Temperament dargeboten und gewinnt für mich dadurch.

      Viele Grüße,
      Michael
    • Weil ich sie letzthin gekauft und nach und nach durchgehört habe:



      »Orchesterwerke« ist ein wenig eng gefasst. Die Box enthält neben den Orchesterwerken (etwa dem irren Cembalokonzert) de Fallas u.a. auch seine Oper La Vida Breve und die hinreissende, ja wat isset eigentlich - Oper? Kantate? keine Ahnung - El Amor brujo. Die Interpretationen von Eduardo Mata sind IMO sehr idiomatisch, heissblütig und Packend.

      Zu Kennenlernen der Musik de Fallas super geeignet - und ansonsten auch ...

      Adieu,
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Algabal schrieb:

      Weil ich sie letzthin gekauft und nach und nach durchgehört habe:



      »Orchesterwerke« ist ein wenig eng gefasst. Die Box enthält neben den Orchesterwerken (etwa dem irren Cembalokonzert) de Fallas u.a. auch seine Oper La Vida Breve und die hinreissende, ja wat isset eigentlich - Oper? Kantate? keine Ahnung - El Amor brujo. Die Interpretationen von Eduardo Mata sind IMO sehr idiomatisch, heissblütig und Packend.

      Zu Kennenlernen der Musik de Fallas super geeignet - und ansonsten auch ...

      Adieu,
      Algabal


      Zumindest die ersten zwei CDs sind Lizenzausgaben von Dorian.



      CDs dieses Labels werden normal recht teuer gehandelt.
      Das was ich an Schnipseln gehört habe, unterstützt die Einschätzung als Perle.
    • Algabal schrieb:

      »Orchesterwerke« ist ein wenig eng gefasst. Die Box enthält neben den Orchesterwerken (etwa dem irren Cembalokonzert) de Fallas u.a. auch seine Oper La Vida Breve und die hinreissende, ja wat isset eigentlich - Oper? Kantate? keine Ahnung - El Amor brujo. Die Interpretationen von Eduardo Mata sind IMO sehr idiomatisch, heissblütig und Packend.


      Hallo Algabal,

      enthält die Brillant-Ausgabe die Texte, am liebsten Spanisch und eine Übersetzung in Deutsch/Englisch oder Französisch?

      Viele Grüße,

      Melanie
      With music I know happiness (Kurtág)
    • Alviano schrieb:

      Es sind genau zwei Strauss-Opern wiederveröffentlicht worden: die "Salome" aus der Hamburgischen Staatsoper aus dem Jahr 1970 mit einer grauenerregenden Gwyneth Jones als Salome und einem nicht minder schlimmen Dietrich Fischer-Dieskau als Jochanaan und (endlich!) die Eröffnungsvorstellung der Bayerischen Staastoper vom 21.11.1963 mit der "Frau ohne Schatten" unter Joseph Keilberth.


      Mittlerweile sind noch zwei weitere (sehr empfehlenswerte) Aufnahmen von Strauss-Opern dazugekommen: nämlich ELEKTRA und ARIADNE AUF NAXOS - beide unter Giuseppe Sinopoli (der Mann hatte es wirklich mit Strauss... :thumbup: ) und beide für je unter 7€ (statt in der ursprünglichen DG-Auflage für rund 40 €).





      Bleibt zu wünschen, daß Sinopolis FRAU OHNE SCHATTEN-Einspielung der Brilliant-Collection auch noch hinzugefügt wird...
    • Ob es Perlen sind, weiß ich noch nicht, weil noch recht teuer, aber die Auswertung russischer Archive geht weiter.

      Alexander Gauk, schon die zweite Box

      nie was von ihm gehört...



      auch er ist mir völlig unbekannt

      das muß demnächst auch mal her...

      ...

      jpc.de/jpcng/home/search?fasts…=classic&pd_orderby=score

      Neben Kondrashin könnte auch mal eine Kiste der sowjetischen Mitschnitte von Jansons (Vater & Sohn!) und Neeme Järvi her... :wink:
      Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.