Worte, die verloren gehen

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    • Ich persönlich (!) finde den Diminutiv des Superlativs echt supi!

      Ein nahezu ausgestorbener Ausdruck, den ich hin und wieder gern mal in die Runde werfe, worauf dann die entsprechende Reaktion erfolgt, ist:
      `Maulaffen feilhalten´.

      Leider wird heutzutage ja gar nichts mehr feilgeboten, dafür gibt es überall diese komischen `Sale´. Kann mir mal jemand sagen, was das ist? Brauch man so einen Sal?
      Sollte ich mir auch mal einen zulegen?
      Auch dass ich von irgendwelchen Kaffeeverkäufern, die zwar schon lange hier in Deutschland ansässig sind, aber immer noch kein Deutsch können, permanent aufgefordert werde, mit meinem Kaffee in der Gegend herumzulaufen, finde ich lästig. Ich trinke ihn eigentlich lieber in Ruhe im Sitzen.

      :wink:
      "Eine Semmel enthält 140 Kalorien, 700 Semmeln pro Jahr ergeben 98000 Kalorien,
      diese benötigt man, um eigenhändig 1 Elefanten 9 Zentimeter weit zu tragen. Aber wozu?"
      (Loriot)
    • Juli schrieb:


      Auch dass ich von irgendwelchen Kaffeeverkäufern, die zwar schon lange hier in Deutschland ansässig sind, aber immer noch kein Deutsch können, permanent aufgefordert werde, mit meinem Kaffee in der Gegend herumzulaufen, finde ich lästig. Ich trinke ihn eigentlich lieber in Ruhe im Sitzen.

      :wink:
      Na sowas, und ich dachte immer der Kaffee Togo käme aus Afrika, bis mir jemand sagte, der sei amerikanisch und zum Mitnehmen.

      Dafür kostet er heute aber auch mindestens so viel wie das Kännchen Kaffee, das man früher bestellen musste, wenn man in Ruhe einen auf der Terrasse trinken wollte. So wird langsam auch das Kännchen durch den Pappbecher ersetzt.

      Das Service im Café geht derweilen, jedenfalls außerhalb von Wien und ein paar nostalgisch besetzten Touristenflecken, ebenfalls den Weg, den der Service in unseren Gaststätten unterhalb des Dreisterneniveaus schon längst gegangen ist.

      :wink: Rideamus
      Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung
    • Gerade im Verschwinden begriffen scheint mir das Bestellen (damit kennen wir uns hier ja aus :D ). Heute heißt es zunehmend ordern, besonders schön auch Ich habe geordert. Und das Anfangen oder Beginnen musste inzwischen weitgehend dem Starten weichen - der Sport kontaminiert eben alles.

      Gruß, Carola
    • Hi Rideamus, ich habe früher auch immer überlegt, was auf einer Pizza Togo wohl so drauf ist ?( :stern: :hide:
      Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum (Nietzsche)
      In der Tat spuckte ... der teuflische Blechtrichter nun alsbald jene Mischung von Bronchialschleim und zerkautem Gummi aus, welchen die Besitzer von Grammophonen und Abonnenten von Radios übereingekommen sind Musik zu nennen (H Hesse)
      ----------------------------
      Im übrigen bin ich der Meinung, dass immer Sommerzeit sein sollte (gerade im Winter)
    • Erzherzog schrieb:

      Überall spricht man heute vom CHILLEN,
      dabei haben wir in der deutschen Sprache das wunderschöne Wort entspannen

      Chillen, dass klingt für mich spitz und aggressiv, so garnicht nach Entspannung, während das Wort entspannen schon im Wortklang das wiederspiegelt worum es geht.
      Also, das finde ich reichlich übertrieben. Weiß ja nicht, wo du dich so rumtreibst, aber der Begriff "chillen" ist ein eindeutiges Jugendphänomen, und selbst da auf bestimmte peer-groups und altersgruppen beschränkt. Kein halbwegs gebildeter Erwachsene, den ich kenne,nutzt das Wort ANSTATT des Wortes "entspannen" - allerhöchstens in einem ironischen Zusammenhang.

      Ich verziehe Schüler an nem Gym in Berlin, höre das Wort ab und an. Das Wort "entspannen" ist aber nach wie vor auch unter Jugendlichen sehr geläufig.


      Bitte nicht über meinen Einwand aufregen, einfach ne Runde chil...entspannen. :D

      :wink:
      "Gar nichts erlebt. Auch schön." (Mozart, Tagebuch 13. Juli 1770)
    • Auch der Einwand Rideamus' entspringt wohl eher einem IMO etwas überzogenen Nostalgismus, der die Tatsache verkennt, dass ich in jedem vernünftigen Café auch noch ohne wenn und aber ein Kännchen Kaffee erhalte. Und davon gibt es genügend. Zumindest inner Bundeshauptstadt. :D

      Was wirklich passend ist, ist wohl der Bandsalat - er dürfte nur noch bestimmten Berufsgruppen Probleme bereiten. In dem Lexikon finden sich noch viele andere, schöne Beispiele.
      Dauerlauf ist auch ein sehr gutes Beispiel, sehr schön auch die Spitzfindigkeit zeitgleich <--> gleichzeitig. ;+)

      :wink:
      Wulf
      "Gar nichts erlebt. Auch schön." (Mozart, Tagebuch 13. Juli 1770)
    • Wurde "entspannen" nicht schon in den 1980ern durch "reläxen" ersetzt?

      Gab es vor langer Zeit nicht auch "(ab-)hotten" (im Beatschuppen)?
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)
    • musica schrieb:

      das Wort "modern" oder "aktuell" ist heute nicht mehr "angesagt"....


      Daran wäre interessant, dass ein "deutschstämmiger" Ausdruck auch Fremdwörter ablösen kann, nicht nur umgekehrt.
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)
    • Carola schrieb:

      Kater Murr schrieb:

      Wurde "entspannen" nicht schon in den 1980ern durch "reläxen" ersetzt?

      Oder auch durch "die Seele baumeln lassen" - auf meiner Liste der am meisten gehassten Redewendungen ganz oben.


      Grauenvoll. Das ist eine so absurd schiefe Metapher, dass ich kaum glaube, dass sie im Volksmund entstanden sein kann. Die hat sich vermutlich mal ein zugekokster Werbefuzzi ausgedacht.



      Beatschuppen müsste aus den Sechzigern sein. Da gingen dann vor allem die Halbstarken hin.


      Ja, zum abhotten!
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)
    • Kater Murr schrieb:

      Carola schrieb:

      Oder auch durch "die Seele baumeln lassen" - auf meiner Liste der am meisten gehassten Redewendungen ganz oben.
      Grauenvoll. Das ist eine so absurd schiefe Metapher, dass ich kaum glaube, dass sie im Volksmund entstanden sein kann. Die hat sich vermutlich mal ein zugekokster Werbefuzzi ausgedacht.

      Ich glaube, der "zugekokste Werbefuzzi" heißt Kurt Tucholsky, denn die Redewendung stammt aus SCHLOSS GRIPSHOLM.

      Das macht sie zwar auch nicht intelligenter, jedenfalls außerhalb des ursprünglichen Kontextes, aber für die hemmungslose Inflation des Begriffes kann Tucholsky ebenso wenig wie St. Exupéry für die Massenvergewaltigung der seltsamen Sentenz, dass man nur mit dem Herzen gut sähe.

      @ Wulf

      ich bin bestimmt nicht nostalgisch nach Kännchen Kaffee, weil ich nach Möglichkeit schon immer die Lokalitäten mied, in denen es sie als Pflicht gibt. Aber vielleicht ist mir deshalb entgangen, dass sie noch sehr verbreitet sind. Ich ziehe also meine Klage gerne zurück. :rolleyes:

      :wink: Rideamus
      Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung
    • Carola schrieb:

      Leider musste auch der anschauliche Dauerlauf dem Joggen weichen.


      Nicht bei denen, die das ernsthaft betreiben. Die nennen sich selber Läufer und blicken auf die Jogger bestenfalls mitleidig herab. Wer joggt, bewegt sich deutlich langsamer fort, als man selber. Außerdem mummelt sich der Jogger im Gegensatz zum Läufer auch bei +20°C ein, als wäre strengster Frost ud schwitzt sich daher zu Tode...

      gioachino schrieb:

      Schlaumeier steigern neuerdings auch noch den Superlativ :

      OPTIMALER - AM OPTIMALSTEN !


      das nenn man dann Hyperlativ!

      Juli schrieb:

      Leider wird heutzutage ja gar nichts mehr feilgeboten, dafür gibt es überall diese komischen `Sale´. Kann mir mal jemand sagen, was das ist?


      Ja. Der hilflose Versuch, dem geschätzten Publikum begreiflich zu machen, daß die Waren im Laden nicht nur Ausstellungsstücke sind, sondern zum Verkauf stehen. Das weiß die Normalbevölkerung nämlich nicht, daß man die Dinge in einem normalen Laden kaufen kann. Da muß extra darauf hingewiesen werden.

      Kater Murr schrieb:

      Gab es vor langer Zeit nicht auch "(ab-)hotten" (im Beatschuppen)?


      dieser Begriff ist Jahrzehnte älter, als der des 'Beatschuppens'. Notabene: Im Duden von 1964 wird 'Discothek' noch mit 'Schallplattensammlung' übersetzt, und 'Kompatibilität' mit 'Zuständigkeit bei Behörden'....

      Kater Murr schrieb:

      Daran wäre interessant, dass ein "deutschstämmiger" Ausdruck auch Fremdwörter ablösen kann, nicht nur umgekehrt.


      Ja: z.B. das deutsche 'schick' in Frankreich. Wurde später in Deutschland als 'chic' reimportiert... ;+)


      Was etwas ausser Mode gekommen ist, ist auch die Rauke. Nennt sich heute Rucola. Und der Frisör. Kein Frisör benennt sich heute noch Frisör, auch nicht Friseur, sondern mit irgend einer Kreativen Wortschöpfung, in der irgendwie 'Hair' vorkommt...

      Auch die Schreibstube hat mittlerweile die Metamorphose - Wandlung - in 'Bureau' durchgemacht, welches man schon länger zur Verschleierung der Fremdwörtlichkeit ganz dudenoffiziell 'Büro' nennt und die Büroanhänger aus diesem Grund das neumodische Office verdammen. Und Firmen werden heute nicht mehr von Unternehmern, Wirtschaftskapitänen oder simplen Firmenlenkern gelenkt, sondern von Managern. Da können wir richtig froh sein, daß die unmündigen Fulltime-Equivalents von Leuten im Mannesalter beaufsichtigt werden, und nicht von pubertierenden Backfischen - äh, Teenagern. Übrigens - by the way - Teenager: Wenn Heidis Models tatsächlich Modelle - Muster - für Weiblichkeit sein sollten, dann bin ich ganz froh, nicht mehr im dem Alter zu sein, in dem man sich um solche Girlies - Gören - bemühen muss

      Was momentan - gegenwärtig - gerade ausstirbt, ist das Diskettenlaufwerk. Der Kassettenrecorder ist auch schon tot. Und was ein Choke - Starterknopf - ist, weiß die jüngere Generation - Altersklasse - weder in der deutschen, noch in der englischen Bezeichnung.

      Ja, und blœde hatte mal die Bedeutung von schwach, zerbrechlich, feige... ein paar Jahrhunderte später hatte es auch mal die Bedeutung von 'menstruieren'. Wie sich die Sprache ändert. Sowas aber auch. Ändert sich einfach. Skandal. DAS hat mal der Mann auf der Straße verstanden:

      Ik gıhorta dat ſeggen
      dat ſih urhettun ænon muotın •
      hıltıbrant entı hadubrant untar herıun tuem •
      ſunu fatarungo • ıro ſaro rıhtun •
      garutun ſe ıro gudhamun • gurtun ſih • ıro • ſuert ana •
      helıdoſ ubar rınga do ſie to dero hıltu rıtun •

      Wir hatten mal eine Phase - Abschnitt - der Latinisierung und der Graecisierung, dann hat man französische Brocken geradebrecht, jetzt ist es halt englisch. Wird vorübergehen. Vielleicht folgt dann die Sinosierung...


      Und wer weiß schon noch, daß Wall und Mauer, die Kammer, die Semmel und der Ziegel vor langer Zeit ebenso Fremdwörter waren, wie die baierische Joppe...
      viele Grüße

      Bustopher


      Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen und es klingt hohl, ist denn das allemal im Buche?
      Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher, Heft D (399)
    • bustopher schrieb:


      Und wer weiß schon noch, daß Wall und Mauer, die Kammer, die Semmel und der Ziegel vor langer Zeit ebenso Fremdwörter waren, wie die baierische Joppe...
      Schöne Beispiele dafür, dass Multikulti auch in der Sprache nicht nur belebend, sondern auch sehr sinnvoll sein kann. Jedenfalls bewahre man mich bitte vor einer Wiederkehr der Zeiten, als man alle Fremdwörter eindeutschen wollte und beispielsweise für das lateinische Wort Nase den Begriff Gesichtserker erfand.

      Schlimm wird's erst, wenn man mit einer ersichtlich nicht vorhandene Internationalität protzen will und eben so etwas wie Togo verballhornt, weil die internationale Standardisierung der Werbung Anglizismen praktisch findet.

      :wink: Rideamus
      Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung
    • Rideamus schrieb:

      weil die internationale Standardisierung der Werbung Anglizismen praktisch findet.


      come in and find out... komm rein, und schau, wie du wieder rausfindest.... :D
      viele Grüße

      Bustopher


      Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen und es klingt hohl, ist denn das allemal im Buche?
      Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher, Heft D (399)
    • bustopher schrieb:

      Kater Murr schrieb:

      Gab es vor langer Zeit nicht auch "(ab-)hotten" (im Beatschuppen)?
      dieser Begriff ist Jahrzehnte älter, als der des 'Beatschuppens'.



      Abhotten kenne ich gar nicht. Kommt das von den Hottentotten? Von wegen "Negermusik" :D Das war dann aber wohl eher der Jazz.

      Zurzeit lese ich Briefe an und über Begegnungen mit Goethe. Das ist auch sprachlich sehr lehrreich. Zum Beispiel die Umdeutungen, die die Wörter billig und merkwürdig inzwischen erfahren haben. Bei Goethe war das Merkwürdige noch des Merkens würdig und nicht seltsam. Während das Billige das Gerechte war, statt das Preiswerte.

      Gruß, Carola
    • Carola schrieb:

      bustopher schrieb:

      Kater Murr schrieb:

      Gab es vor langer Zeit nicht auch "(ab-)hotten" (im Beatschuppen)?
      dieser Begriff ist Jahrzehnte älter, als der des 'Beatschuppens'.


      Dennoch kann er auch zur Zeit der Beatschuppen noch üblich gewesen sein.


      Abhotten kenne ich gar nicht. Kommt das von den Hottentotten? Von wegen "Negermusik" :D Das war dann aber wohl eher der Jazz.


      Jazz, aber von engl. "hot", nicht aufgrund rassistischer Konnotationen. Deshalb fiel es mir ja wegen "chillen" auf. Nur gibt es "chillen" vermutlich nicht vor den späten 1980ern, "hotten" aber vermutlich schon in den 1930ern, spätestens in der Nachkriegszeit.


      Zurzeit lese ich Briefe an und über Begegnungen mit Goethe. Das ist auch sprachlich sehr lehrreich. Zum Beispiel die Umdeutungen, die die Wörter billig und merkwürdig inzwischen erfahren haben. Bei Goethe war das Merkwürdige noch des Merkens würdig und nicht seltsam. Während das Billige das Gerechte war, statt das Preiswerte.


      "angemessen" ist m.E. noch treffender. Insofern ist wohlverstanden "billig" durchaus korrekt mit "preiswert" wiedergegeben. Nur meint man heute mit billig eben oft nur noch das mit einem niedrigen Preis, unabhängig davon, ob der angemessen ist.
      "recht und billig" ist allerdings weiterhin eine gebräuchliche Formulierung.
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)
    • Hallo, Carola,

      zum "hotten" findest Du hier viel Information:

      "http://www.return2style.de/1939-49/swing/swing1b.htm"

      Nachtrag:



      "hotten" aber vermutlich schon in den 1930ern,


      nein, nicht vermutlich, ganz sicher! S. Link oben!
      viele Grüße

      Bustopher


      Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen und es klingt hohl, ist denn das allemal im Buche?
      Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher, Heft D (399)
    • bustopher schrieb:

      Hallo, Carola,

      zum "hotten" findest Du hier viel Information:

      "http://www.return2style.de/1939-49/swing/swing1b.htm"


      Vielleicht habe ich "hotten" bei Kempowski gelesen? Oder schon vor langer Zeit mal in irgendeinem anderen Buch über diese oder aus dieser Zeit.
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)