Eben gekauft - Noch nicht gelesen

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    • Eben gekauft - Noch nicht gelesen

      Ich möchte das gerade Erworbene nicht bei "Eben gewälzt" einstellen, denn gelesen habe ich es ja noch nicht. Auch auf Sonderangebote bei Büchern kann hier gerne hingewiesen werden. Zum Beispiel auf dieses, das heute bei mir ankam:



      Auf Johanna Schopenhauer bin ich durch die Briefe an und über Goethe aufmerksam geworden, die ich gerade lese . Madame Schopenhauer führte einen Salon in Weimar, der auch von Goethe regelmäßig frequentiert wurde und berichtet darüber in Briefen an ihren Sohn Arthur. Sie war damals auch eine sehr bekannte und erfolgreiche Reiseschriftstellerin, sehr zum Missfallen ihres Sohnes übrigens. Über all das möchte ich gerne mehr wissen.

      Dann habe ich noch zwei Bände Goethe bestellt:



      Der Faust hat mich als Schülerin ziemlich genervt, zumal wir ihn passagenweise auswendig lernen mussten. Jetzt, durch Fukushima, kam mir der Zauberlehrling und die Geister, die er rief, aber wieder in den Sinn. Zeit, sich endlich mal mit dem Werk zu beschäftigen. Auch die Gedichte habe ich bisher eher links liegen gelassen. Die Kommentierungen von Erich Trunz haben mir schon bei der Italienischen Reise gut gefallen. Vor allem beim Faust werde ich sie dringend brauchen.

      Gruß, Carola
    • Um Zuge meiner Goethe-Erkundungen habe ich nun auch noch die Deutschland-Beschreibungen der Madame de Stael bestellt, erstmals 1814 erschienen.



      Offenbar hat dieses Buch das Deutschlandbild Frankreichs für das gesamte 19. Jahrhundert geprägt ("Land der Dichter und Denker"). Es ist einfach köstlich, de Staels zahlreiche Besuche bei Goethe durch Briefe aus seinem Umfeld beschrieben zu bekommen (in der bereits oben erwähnten Biedermannschen Ausgabe "Goethes Gespräche"). Die beiden müssen sich regelfrecht gefetzt haben, man hörte es noch in der Etage darunter. Frau von Stein bemerkt anschließend in einem Brief süffisant, Goethe sei es eben nicht gewohnt, dass eine Frau ihm nicht nur geistig gewachsen sei sondern ihn auch noch kritisiere. Immerhin, Goethe hat sich darauf eingelassen.

      Gruß, Carola
    • Markus,

      Du verblüffst mich! Ich hätte Dir jetzt einfach mal unterstellt, daß Du die vierteilige Ripley-Reihe von Highsmith schon längst und mehrfach gelesen hättest. Das ist ja eine unverzeihliche Bildungslücke, gut, daß Du sie jetzt endlich füllst! Du wirst die nächsten Bände aber auch brauchen:

      Ripley Under Ground
      Ripley's Game
      Der Junge, der Ripley folgte

      Genieß es, es ist wirklich gut!

      Matthias
      "Bei Bachs Musik ist uns zumute, als ob wir dabei wären, wie Gott die Welt schuf." (Friedrich Nietzsche)
      "Heutzutage gilt es schon als Musik, wenn jemand über einem Rhythmus hustet." (Wynton Marsalis)
      "Kennen Sie lustige Musik? Ich nicht." (Franz Schubert)
      "Eine Theateraufführung sollte so intensiv und aufregend sein wie ein Stierkampf." (Calixto Bieito)
    • Wow, dass ich mit meiner Zahnlücke einen Sturm der Verblüffung auslöse, hätte ich ja nicht vermutet. Bin halt eh nicht so der Krimi-Leser. Aber Danke für den Hinweis, damit werde ich die Lücke um so eifriger schliessen wollen. Alla Akbar! (insider, der nichts mit Religion am Hut hat)
      Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.
    • Yukon schrieb:

      pfuetz schrieb:

      die vierteilige Ripley-Reihe von Highsmith
      "Ripley under water" als Nr. 5 der Reihe ist aber auch nicht schlecht. :yes:


      Stimmt, es war "zu früh am Morgen", ich hatte meine Augen wohl noch nicht weit genug offen, als ich vor meinem Bücherschrank stand... Und habe wohl die beiden "under" "in eins migriert"... :)

      Matthias
      "Bei Bachs Musik ist uns zumute, als ob wir dabei wären, wie Gott die Welt schuf." (Friedrich Nietzsche)
      "Heutzutage gilt es schon als Musik, wenn jemand über einem Rhythmus hustet." (Wynton Marsalis)
      "Kennen Sie lustige Musik? Ich nicht." (Franz Schubert)
      "Eine Theateraufführung sollte so intensiv und aufregend sein wie ein Stierkampf." (Calixto Bieito)
    • Yukon schrieb:

      "Ripley under water" als Nr. 5 der Reihe ist aber auch nicht schlecht. :yes:


      Den habe ich als ziemlichen Absturz empfunden. Schon Band 4 hat m.E. nicht mehr das vorherige Niveau gehalten. Höhepunkt ist für mich Ripley Under Ground (1970) mit seiner atemberaubenden literarischen Durchführung des Fälschungsthemas, das auch in dem eher unbekannten Anti-Krimi The Tremor of Forgery (1969) im Mittelpunkt steht.


      Viele Grüße

      Bernd
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • Alles fast 25-30 Jahre her, als ich diese Bücher las, so genau erinnere ich mich nicht mehr... Mag aber gut sein, daß 4 und 5 nicht mehr so ganz der Brüller waren, dumpf erinnere ich mich an sowas...

      Matthias
      "Bei Bachs Musik ist uns zumute, als ob wir dabei wären, wie Gott die Welt schuf." (Friedrich Nietzsche)
      "Heutzutage gilt es schon als Musik, wenn jemand über einem Rhythmus hustet." (Wynton Marsalis)
      "Kennen Sie lustige Musik? Ich nicht." (Franz Schubert)
      "Eine Theateraufführung sollte so intensiv und aufregend sein wie ein Stierkampf." (Calixto Bieito)


    • Davon gilbte die erste Auflage vor sich hin, deshalb habe ich die Möglichkeit gleich genutzt, zu einem solchen Dumpingpreis dies nützliche und hervorragend edierte Werk zu kaufen. BTW fehlte mir vom Band 10 auch noch ein Halbband, an den ich nicht mehr herankam. Nun ist Freude und Überraschung groß, denn der Nachdruck lohnte sich bei von mir doch z.T. arg strapazierten Bänden. Allerdings der Band 10 ist nicht der Ersatz für meinen Band 10/1. Hier versammelt er Gedichte bis 2000, setzt also die Ausgabe fort, in der alten Ausgabe waren 10/1+2 Übersetzungen ins Deutsche gewidmet. Naja, dann gucke ich doch mal bei ZVAB, ob nicht irgendwann man 10/2-alte Ausgabe zu ergattern ist.

      Liebe Grüße Peter
      .
      Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
      (Hermann Bahr)
    • Ulrich Hub und Jörg Mühle (Illustrator):

      An der Arche um Acht



      Ein wunderbares Buch: witzig, hintergründig, frech, philosophisch, komisch, theologisch ...

      Unkonventioneller Religionsunterricht auf amüsante und tiefsinnige Weise. Was will man mehr?

      Beste Grüße, Ansgar



      Hmm ... Ich sehe gerade, dass ich in dieser Sparte nicht ganz richtig bin. Immerhin habe ich es noch nicht ganz gelesen, deshalb passt es vielleicht doch.
    • Dieser Beitrag müsste eigentlich in den Thread "Eben ausgeliehen - Noch nicht gelesen". Aber da es diesen nicht gibt (und wohl auch nicht geben sollte), schreibe ich hier.

      Ich war auf der Suche nach Romanen, die auf den Philippinen spielen. Ich stieß auf "Die Geister von Manila" von James Hamilton-Paterson:



      Ich wollte hineinlesen und ging in die Stadtbücherei. Dort war das Buch vorrätig, aber mein Blick viel sofort auf das daneben stehende mit dem Titel "Der Traum des Gerontius":



      Es geht um Edward Elgar auf einer Südamerikareise von 1923, die tatsächlich stattgefunden hat, von der allerdings nur wenig bekannt ist, so dass viele Möglichkeiten zur romanhaften Ausschmückung bleiben.Ich wusste noch nichts von dem Buch. Da es um Elgar geht, könnte es den einen oder anderen hier interessieren.

      Ich habe nun den Gerontius ausgeliehen. Mal sehen...

      Falstaff
    • Eigentlich wollt ich mir "Tödlicher Applaus" endlich abholen. Aber die Buchhandlung hatte die Bestellung verschusselt, so dass der Krimi erst Anfang nächste Woche eintrudelt
      => dieser Impulskauf, weils auf dem Krabbel-Tisch lag:



      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Die Reisebeschreibungen des August von Goethe wollte ich immer schon mal lesen. Der Aufbau-Verlag hat 2007 erstmalig eine Gesamtedition vorgelegt.



      Ein schön gemachtes Buch mit umfangreichem Anmerkungsteil und einigen Bildern.

      Nun bei Jokers für kleines Geld zu haben.

      Gruß, Carola