Eben gekauft - Noch nicht gelesen

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    • Nachdem ich die Leseprobe von amazon gelesen habe und mir Geigers Sensibilität und Beobachtungsgabe, was das Thema Demenz betrifft, sehr gefallen haben, habe ich dieses Buch runtergeladen:



      Komme jetzt aber noch nicht zum lesen, da mich dieser alte-junge Ire gefangen hält:



      Gibt's auf Deutsch leider nur in Papierform.

      :tee: Talestri :wink:
      One word is sufficient. But if one cannot find it?
      Virginia Woolf, Jacob's Room
    • Ich bin gerade auch (u.a.) an einem Murakami, nämlich dem Ende von "1Q84":



      Und ich bin sehr, sehr angetan. Habe aber zugegeben auch fast ein Jahr auf den dritten Band gewartet, die ersten beiden Bände waren in einem Buch schon Ende letzten Jahres erschienen.....

      C.
    • Bevor damit morgen hoffentlich meiner Nichte eine große Freude zuteil wird, überfliegt es heute Nacht noch schnell der Onkel:



      Auch das hier ist vor dem Verschenken zu überfliegen



      Mir selbst habe ich einen Schnellkurs byzantinischer/oströmischer Geschichte verordnet:

      Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.
    • Steffen Möller: Vita classica



      Da inszeniert sich jemand als Klassik-Nerd. Ich fürchte, dass das eher bemüht lustig als lustig werden könnte, aber was solls. Reinschmökern und Urteil ggf. korrigieren.
      Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.
    • ThomasBernhard schrieb:

      Mir selbst habe ich einen Schnellkurs byzantinischer/oströmischer Geschichte verordnet:



      Ich weiß nicht, ob es die dreibändige Ausgabe ist oder die einbändige Zusammenfassung. In jedem Fall würde ich die dreibändige Version empfehlen. Die ist alles andere als langweilig und höchst aufschlußreich. Die deutsche Übersetzung ist eventuell vergriffen, aber das englische Original ist sehr zugänglich.
      Alles, wie immer, IMHO.
    • ThomasBernhard schrieb:

      ist leider die Kurzfassung also Schweinsgalopp durch die Geschichte.



      Wenn Du Dich für byzantinische Geschichte interessierst, kann Dir folgendes Buch nur wärmstens empfehlen:




      Meier schreibt nicht nur brilliant, sondern liefert auch noch eine brilliante Strukturgeschichte dieser Epoche, also genau der Zeit in der sich eine spezifisch byzantinische Identität herausbildet.

      :wink: :wink:

      Christian
      Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

      Cato der Ältere
    • Vom gleichen Autor gibt es übrigens bei der WBG folgenden Band zu Justinian, das Buch kenne ich zwar noch nicht, aber es sollte nicht schlechter sein, als der Band zu Anastasios:



      :wink: :wink:

      Christian
      Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

      Cato der Ältere
    • Byzanz ist als fast ununterbrochenes Kontinuum der Antike bis 1453 schon sehr faszinierend, aber wenn ich die Kurzfassung von Norwich durchhabe, solls auch erstmal genug sein.
      Ist bedauerlich, dass bei Norwich eine Verschwörung sich mit dem nächsten Mord abwechselt. Für etwas mehr Platz für Theologie und Kultur wäre ich dankbar gewesen.
      Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.
    • ThomasBernhard schrieb:

      Steffen Möller: Vita classica



      Da inszeniert sich jemand als Klassik-Nerd. Ich fürchte, dass das eher bemüht lustig als lustig werden könnte, aber was solls. Reinschmökern und Urteil ggf. korrigieren.


      Ich habe es zwar zum Ende durchgehalten und die Vita des Autors ist nicht uninteressant (wobei er dazu ja schon ein anderes Buch geschrieben hat, was ich nicht kenne). Aber was zur Klassik drinsteht, finde ich erschreckend flach, es ist tatsächlich eine Selbstinszenierung als Klassik-Nerd. Und eine CD, die ich mir auf seine "Empfehlung" gekauft habe (Bryars? sowas soft-modernes) finde ich auch langweilig...)
      Jedenfalls ist die Schwarte sehr schnell auf den Marktplatz oder die Tauschbörse gewandert.
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)
    • Caesar73 schrieb:

      Norwich ist halt eben doch stark in Richtung "Ereignisgeschichte" orientiert.
      In der dreibändigen Version (im zvab zu bekommen mit allen drei Bänden, man kann sie sich aber auch zusammensuchen) sieht das aber anders aus: Da listet Norwich nicht nur Fakten auf, sondern erklärt sehr schön die Zusammenhänge. Liest sich eigentlich wie ein Roman - und ist wahrscheinlich schon im Original sehr gut geschrieben, jedenfalls aber auch brillant übersetzt. Ostrogorsky hingegen erschien mir etwas trocken.
      :wink:
      Na sdarowje! (Modest Mussorgskij)
    • Edwin schrieb:

      Ostrogorsky hingegen erschien mir etwas trocken.



      Das kommt auf die persönlichen Präferenzen an, werter Edwin. Da ich persönlich einen trockenen Riesling über alles schätze, darf´s auch bei Büchern ruhig etwas staubig sein. Die Trockenheit sagt ja per se nichts über die Qualität aus. ;+)

      Und die Darstellung der Zusammenhänge spricht auch nicht gegen die eher ereignisgeschichtliche Orientierung Norwichs. Gelesen habe ich den übrigens auch.

      Wenn man denn den neuesten Forschungsstand haben will, würde ich aber weder zu Norwich noch Ostrogorsky greifen, sondern dann doch zu Meier.

      :wink: :wink:

      Christian
      Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

      Cato der Ältere
    • Caesar73 schrieb:


      Meier schreibt nicht nur brilliant,


      Das ist ja der Apopudobalia-Meier! :D :juhu: ;+)
      "Wenn [...] mehrere abweichende Forschungsmeinungen angegeben werden, müssen Sie Stellung nehmen, warum Sie A und nicht B folgen („Reichlich spekulativ die Behauptung von Mumpitz, Dinosaurier im alten Rom, S. 11, dass der Brand Roms 64 n. Chr. durch den hyperventilierenden Hausdrachen des Kaisers ausgelöst worden sei. Dieser war – wie der Grabstein AE 2024,234 zeigt – schon im Jahr zuvor verschieden.“)."
      Andreas Hartmann, Tutorium Quercopolitanum, S. 163.