Wo wir so hingehen - Anstehende Besuche von Oper / Theater / Konzert

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    • Hallo zusammen,

      ich habe zweimal für das Nationaltheater zugeschlagen, beide Male ohne K. Petrenko: einmal die vierte Aufführung für die erste, erst vor wenigen Wochen in Kopenhagen uraufgeführte, Oper von Hans Abrahamsen:

      Montag, 30. Dezember 2019 18.00 Uhr

      Hans Abrahamsen, The Snow Queen (2019)
      Erstaufführung der Fassung in englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

      Musikalische Leitung Cornelius Meister
      Inszenierung Andreas Kriegenburg
      Bühne Harald B. Thor
      Kostüme Andrea Schraad
      Licht Michael Bauer
      Choreographie Zenta Haerter
      Chor Stellario Fagone
      Dramaturgie Malte Krasting

      Gerda Barbara Hannigan
      Kay Rachael Wilson/Thomas Gräßle
      Grandmother/Old Lady/Finn Woman Katarina Dalayman
      Snow Queen/Reindeer/Clock Peter Rose
      Princess Caroline Wettergreen
      Prince Dean Power
      Forest Crow Kevin Conners
      Castle Crow Owen Willetts

      Bayerisches Staatsorchester
      Chor der Bayerischen Staatsoper

      Und im Neuen Jahr:

      Sonntag, 12. Januar 2020 11.00 Uhr

      3. Akademiekonzert 2019/20: Vladimir Jurowski

      Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364
      Anton Bruckner, Symphonie Nr. 3 d-Moll (2. Fassung von 1877)

      Violine Isabelle Faust
      Viola Antoine Tamestit
      Bayerisches Staatsorchester
      Vladimir Jurowski

      Beim Abrahamsen habe ich einige interessierte Mitgänger gefunden, die wie ich auf Barbara Hannigan, für die die Rolle der Gerda geschrieben worden ist, gespannt sind. Beim Konzert freue ich mich auf meine Erstbegegnungen mit den beiden Solisten.

      Gruß Benno
      Überzeugung ist der Glaube, in irgend einem Puncte der Erkenntniss im Besitze der unbedingten Wahrheit zu sein. Dieser Glaube setzt also voraus, dass es unbedingte Wahrheiten gebe; ebenfalls, dass jene vollkommenen Methoden gefunden seien, um zu ihnen zu gelangen; endlich, dass jeder, der Überzeugungen habe, sich dieser vollkommenen Methoden bediene. Alle drei Aufstellungen beweisen sofort, dass der Mensch der Überzeugungen nicht der Mensch des wissenschaftlichen Denkens ist (Nietzsche)
    • Wieland schrieb:

      Das Novus String Quartet aus Südkorea

      mit
      .....
      Berg Lyrische Suite für Streichquartett
      Ich glaub, Bergsteigerei wird fetzig rüberkommen.

      Als Appetizer:
      youtube.com/watch?v=sSQP0TphKBY
      youtube.com/watch?v=ZDzGMQSbdp0
      youtube.com/watch?v=Q2O4eD2_dCQ
      youtube.com/watch?v=KLx9cH9e1zE
      youtube.com/watch?v=F_fnM5JfJm8
      youtube.com/watch?v=B5t_2nVsVgc

      --------------------------------------------

      Am 22.12 19 Singalong Bach Weihnachtsoratorium Kantanten 1- 6
      singalong.eu/termine/
      singalong.eu/orte/hannover/
      haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/…othar-Mohn-nimmt-Abschied

      Am 25.12.19 Humperdinck Hänsel und Gretel in Hannover.
      staatstheater-hannover.de/de_D…aensel-und-gretel.1224735

      immer wieder ganz süß die Engelchen im Barbie-Outfit.
      (…. Und träum hinaus in selge Weiten... O alter Duft aus Märchenzeit! … :thumbsup: )
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Nächsten Sonntag:

      15. Dezember 2019, 17:00 Uhr
      Evangelische Kirche Schriesheim

      Weihnachtskonzert

      Guillaume Dufay: Conditor alme siderum (Vers 1-6), Wechsel zwischen einstimmig und mehrstimmig gesungenen Versen
      Hans Zender: Tres canciones: Mi Amado (III), für Sopran und Klavier / Bariton und Klavier
      Heinz Holliger: nicht Ich's - nicht Nichts: Ein jedes in dem seinigen (IX), für Sopran-, Tenorsolo und 4 Stimmen
      Orlando di Lasso: Prophetiae Sibyllarum: Sibylla Erythraea (XI), für Sopran, Alt, Tenor, Bass (solistisch)
      Claudio Monteverdi: Nisi Dominus , für sechs Stimmen und Basso continuo , 1650
      Heinrich Schütz: Symphoniae Sacrae (III): Hütet euch , für sechs Singstimmen, zwei Violinen und Basso continuo , 1650
      Henry Purcell: Remember Not, Lord, Our Offences , für fünf Singstimmen
      Claudio Monteverdi: Selva morale et spirituale: Ab aeterno ordinata sum , für Bass solo und Basso continuo , 1640/41
      Henry Purcell: Hear my Prayer, für acht Singstimmen
      John Ward: Fantasia Nr. 10 d-moll, für Violinen und Gamben (5-stimmig)
      Christopher Tye: In Nomine "Crye", für Violinen und Gamben (5-stimmig)
      Antonius Caldara: Crucifixus , für 16 Stimmen (vokal/instrumental) und Basso continuo
      William Lawes: Fantasia g-moll, für Violinen und Gamben (5-stimmig)
      Johann Rosenmüller: Dixit Dominus (III), für vier Stimmen, Streicher und Basso continuo
      Johann Eccard: Nun komm der Heiden Heiland
      Lukas Osiander: Christum wir sollen loben schon
      Michael Praetorius: Es ist ein Ros entsprungen, Praetorius, Weihnachtliche Choralsätze für 4 Stimmen

      SCHOLA HEIDELBERG
      aisthesis consort

      Leitung: Walter Nußbaum

      klangforum-heidelberg.de/veran…e-kirche-schriesheim-2019

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • music lover schrieb:

      music lover schrieb:

      Elbphilharmonie Hamburg Großer Saal
      Di, 17.12.2019, 20.00 Uhr

      SWR Sinfonieorchester
      Teodor Currentzis

      Gustav Mahler
      Sinfonie Nr. 9 D-Dur
      Das Programm wurde heute auf der Homepage der Elbphilharmonie um einen weiteren Komponistennamen ergänzt. Es heißt dort nunmehr, dass es Werke von Mahler und Nono zu hören gibt
      Inzwischen ist das Programmheft für das Mahler 9-Konzert am 17.12. als pdf-Datei abrufbar:
      d3c80vss50ue25.cloudfront.net/…mmheft_swr_currentzis.pdf
      Von Nono ist dort nicht die Rede, leider auch nicht mehr - wie noch gestern - auf der Homepage der Elbphilharmonie. Schade.
      We drink from hot wells poisoned with the blood of our children.
      (James Taylor, "New Hymn")

      Ich will, dass Ihr handelt, als würde Euer Haus brennen. Denn es brennt.
      (Greta Thunberg)
    • music lover schrieb:

      music lover schrieb:

      music lover schrieb:

      Elbphilharmonie Hamburg Großer Saal
      Di, 17.12.2019, 20.00 Uhr

      SWR Sinfonieorchester
      Teodor Currentzis

      Gustav Mahler
      Sinfonie Nr. 9 D-Dur
      Das Programm wurde heute auf der Homepage der Elbphilharmonie um einen weiteren Komponistennamen ergänzt. Es heißt dort nunmehr, dass es Werke von Mahler und Nono zu hören gibt
      Inzwischen ist das Programmheft für das Mahler 9-Konzert am 17.12. als pdf-Datei abrufbar:
      d3c80vss50ue25.cloudfront.net/…mmheft_swr_currentzis.pdf
      Von Nono ist dort nicht die Rede, leider auch nicht mehr - wie noch gestern - auf der Homepage der Elbphilharmonie. Schade.

      Ihr dürft euch trotzdem auf Nono freuen. Ich war heute in Stuttgart bei Mahler 9 und die Zugabe (die auch hier nicht im Programm stand) war

      Luigi Nono - "Hay que caminar" - Soñando für zwei Violinen

      Dafür wurden einige Notenständer im Zuschauerraum verteilt, und die beiden hautnah am Publikum musizierenden Solisten wechselten mehrfach ihre Position.

      Mahlers 9. war beeindruckend, trotz der crescendo-artigen Huster, Raschler, Scharrer und aller möglichen anderer Geräusche. Sowas Furchtbares habe ich bisher selten im Konzert erlebt. Ein echtes Ärgernis.
      Im letzten ersterbenden Satz wurden dann die Lichter immer weiter gedimmt, bis der Saal für zwei lange Minuten komplett im Dunkeln lag. Die damit einhergehende Stille nach den letzten Noten war intensiv und dauerte mindestens eine Minute an, bevor sich erste Musiker und erste zaghafte Klatscher im Saal zu regen begannen.
      Das steinalte Abo-Publikum war eher not amused (was vielleicht auch daran lag, dass sie wegen Schwerhörigkeit die letzten sehr leisen Musik-Minuten überhaupt nichts mehr gehört haben), alle anderen waren begeistert.
    • 2020 kann kommen...

      DI 14.01.2020, 20:00 Uhr
      München, Residenz, Herkulessaal

      Chopin: Sonate für Violoncello und Klavier g-moll op. 65
      Chopin: Introduction et Polonaise brillante für Violoncello und Klavier op. 3
      Franck: Sonate A-Dur (Bearb. für Violoncello und Klavier)

      Yuja Wang, Klavier
      Gautier Capuçon, Violoncello

      -------------------------------------------------------------

      MI 29.01.2020, 20:00 Uhr
      München, Prinzregententheater

      Mozart Streichquartett Nr. 18 A-Dur KV 464
      Bartók Streichquartett Nr. 3 Sz 85
      Dvorák Streichquartett Nr. 13 G-Dur op. 106

      Hagen Quartett
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Hilih schrieb:

      music lover schrieb:

      music lover schrieb:

      music lover schrieb:

      Elbphilharmonie Hamburg Großer Saal
      Di, 17.12.2019, 20.00 Uhr

      SWR Sinfonieorchester
      Teodor Currentzis

      Gustav Mahler
      Sinfonie Nr. 9 D-Dur
      Das Programm wurde heute auf der Homepage der Elbphilharmonie um einen weiteren Komponistennamen ergänzt. Es heißt dort nunmehr, dass es Werke von Mahler und Nono zu hören gibt
      Inzwischen ist das Programmheft für das Mahler 9-Konzert am 17.12. als pdf-Datei abrufbar:
      d3c80vss50ue25.cloudfront.net/…mmheft_swr_currentzis.pdf
      Von Nono ist dort nicht die Rede, leider auch nicht mehr - wie noch gestern - auf der Homepage der Elbphilharmonie. Schade.
      Ihr dürft euch trotzdem auf Nono freuen. Ich war heute in Stuttgart bei Mahler 9 und die Zugabe (die auch hier nicht im Programm stand) war

      Luigi Nono - "Hay que caminar" - Soñando für zwei Violinen

      Dafür wurden einige Notenständer im Zuschauerraum verteilt, und die beiden hautnah am Publikum musizierenden Solisten wechselten mehrfach ihre Position.

      Mahlers 9. war beeindruckend, trotz der crescendo-artigen Huster, Raschler, Scharrer und aller möglichen anderer Geräusche. Sowas Furchtbares habe ich bisher selten im Konzert erlebt. Ein echtes Ärgernis.
      Im letzten ersterbenden Satz wurden dann die Lichter immer weiter gedimmt, bis der Saal für zwei lange Minuten komplett im Dunkeln lag. Die damit einhergehende Stille nach den letzten Noten war intensiv und dauerte mindestens eine Minute an, bevor sich erste Musiker und erste zaghafte Klatscher im Saal zu regen begannen.
      Das steinalte Abo-Publikum war eher not amused (was vielleicht auch daran lag, dass sie wegen Schwerhörigkeit die letzten sehr leisen Musik-Minuten überhaupt nichts mehr gehört haben), alle anderen waren begeistert.
      Danke Dir für diesen Bericht, lieber Hilih!! Nono als Zugabe nach Mahler, das hat doch was!!

      Mir wurde per SMS schon zugetragen, dass das Stuttgarter Konzert musikalisch atemberaubend war, wenn auch mit einem sehr undisziplierten Publikum. Leute sollen mitten im Satz rausgegangen sein :neenee1:

      Ich bin sehr gespannt, was mich in Hamburg und Mannheim erwarten wird.

      AlexanderK schrieb:

      DI 14.01.2020, 20:00 Uhr
      München, Residenz, Herkulessaal

      Chopin: Sonate für Violoncello und Klavier g-moll op. 65
      Chopin: Introduction et Polonaise brillante für Violoncello und Klavier op. 3
      Franck: Sonate A-Dur (Bearb. für Violoncello und Klavier)

      Yuja Wang, Klavier
      Gautier Capuçon, Violoncello
      Selbiges Programm bei mir in Hamburg in der Elbphilharmonie am 8. Januar 2020.
      We drink from hot wells poisoned with the blood of our children.
      (James Taylor, "New Hymn")

      Ich will, dass Ihr handelt, als würde Euer Haus brennen. Denn es brennt.
      (Greta Thunberg)
    • Hilih schrieb:

      Das steinalte Abo-Publikum war eher not amused (was vielleicht auch daran lag, dass sie wegen Schwerhörigkeit die letzten sehr leisen Musik-Minuten überhaupt nichts mehr gehört haben), alle anderen waren begeistert.
      Ähm, ich gehör zwar weder zum alten Publikum, noch zum Abo-Publikum, aber die Unterstellung, dass man als Alter kein Gehör mehr hat bzw. dass im Umkehrschluss jeder, der Gehör hat, vom Currentzis-Pseudozirkus begeistert sein muss, find ich nicht in Ordnung.
    • Sadko schrieb:

      dass im Umkehrschluss jeder, der Gehör hat, vom Currentzis-Pseudozirkus begeistert sein muss, find ich nicht in Ordnung.
      Es wurde ledigklich auf eine erforderliche Selbstverständlichkeit hingewiesen, nämlich Disziplin und Haltung von Besucher während eines Konzertes. Dein unterstellter "Umkehrschluss" findet sich nirgendwo in Hilihs Feedback, noch drängt er sich beim Reinziehn desselben auf.

      Und es ist geil, dass sich Currentzis (der Erlöser :thumbup: ) mit dem derart zarten und zerbrechlichen Violinduo Hay que caminar (und Schwanengesang) sich für Luigi Nonos Mucke ins Zeug schmeisst. Wär mega-supi, falls es heute abend als quasi Fillup gleichfalls dabei wär.
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Hilih schrieb:

      Im letzten ersterbenden Satz wurden dann die Lichter immer weiter gedimmt, bis der Saal für zwei lange Minuten komplett im Dunkeln lag. Die damit einhergehende Stille nach den letzten Noten war intensiv und dauerte mindestens eine Minute an
      bei sowas packt mich die kalte Wut und zugleich krieg ich Heulkrämpfe. Kann man die Musik nicht in Ruhe lassen und sie sagen lassen, was sie zu sagen hat? muß man da Stimmung pushen, immer noch was draufsetzen und pseudoreligiös zelebrieren ?
      Das steinalte Abo-Publikum war eher not amused
      da wär ich voll dabei!

      pardon, ich mußte das rauslassen.
      ---
      Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
      (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


      Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
      (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).
    • Sadko schrieb:

      Hilih schrieb:

      Das steinalte Abo-Publikum war eher not amused (was vielleicht auch daran lag, dass sie wegen Schwerhörigkeit die letzten sehr leisen Musik-Minuten überhaupt nichts mehr gehört haben), alle anderen waren begeistert.
      Ähm, ich gehör zwar weder zum alten Publikum, noch zum Abo-Publikum, aber die Unterstellung, dass man als Alter kein Gehör mehr hat bzw. dass im Umkehrschluss jeder, der Gehör hat, vom Currentzis-Pseudozirkus begeistert sein muss, find ich nicht in Ordnung.
      Mein lieber Sadko, das habe ich auch nicht unterstellen wollen.
      Ich habe erstens händeringend nach einer Erklärung gesucht für dieses unmögliche Verhalten, an den leisesten Stellen nach einem Bonbon suchen zu müssen. An den lauten Stellen wurde kaum gehustet, aber jedes Mal, wirklich jedes Mal, wenn die Musik leise wurde, musste dringend laut und anhaltend gehustet werden, Taschen wurden durchsucht, es wurde laut geraschelt, aufgestanden usw. Und in meinem direkten Umfeld waren das ausschließlich die sehr alten Besucher, die so ignorant waren.
      Zweitens habe ich vor dem Konzert einige Gespräche mitanhören müssen (man kann sich ja nicht in Luft auflösen), in denen sehr klar wurde, dass einige, nein, überraschend viele Abobesucher es auf den Ohren haben. Das habe ich mir nicht ausgedacht.
      Und das mit dem Umkehrschluss hast Du Dir jetzt ausgedacht. Das habe ich so nicht gesagt und würde es auch nicht behaupten.
    • Amfortas09 schrieb:

      Sadko schrieb:

      dass im Umkehrschluss jeder, der Gehör hat, vom Currentzis-Pseudozirkus begeistert sein muss, find ich nicht in Ordnung.
      Es wurde ledigklich auf eine erforderliche Selbstverständlichkeit hingewiesen, nämlich Disziplin und Haltung von Besucher während eines Konzertes. Dein unterstellter "Umkehrschluss" findet sich nirgendwo in Hilihs Feedback, noch drängt er sich beim Reinziehn desselben auf.

      Hilih schrieb:

      Sadko schrieb:

      Hilih schrieb:

      Das steinalte Abo-Publikum war eher not amused (was vielleicht auch daran lag, dass sie wegen Schwerhörigkeit die letzten sehr leisen Musik-Minuten überhaupt nichts mehr gehört haben), alle anderen waren begeistert.
      Ähm, ich gehör zwar weder zum alten Publikum, noch zum Abo-Publikum, aber die Unterstellung, dass man als Alter kein Gehör mehr hat bzw. dass im Umkehrschluss jeder, der Gehör hat, vom Currentzis-Pseudozirkus begeistert sein muss, find ich nicht in Ordnung.
      Mein lieber Sadko, das habe ich auch nicht unterstellen wollen.
      Ich habe erstens händeringend nach einer Erklärung gesucht für dieses unmögliche Verhalten, an den leisesten Stellen nach einem Bonbon suchen zu müssen. An den lauten Stellen wurde kaum gehustet, aber jedes Mal, wirklich jedes Mal, wenn die Musik leise wurde, musste dringend laut und anhaltend gehustet werden, Taschen wurden durchsucht, es wurde laut geraschelt, aufgestanden usw. Und in meinem direkten Umfeld waren das ausschließlich die sehr alten Besucher, die so ignorant waren.
      Zweitens habe ich vor dem Konzert einige Gespräche mitanhören müssen (man kann sich ja nicht in Luft auflösen), in denen sehr klar wurde, dass einige, nein, überraschend viele Abobesucher es auf den Ohren haben. Das habe ich mir nicht ausgedacht.
      Und das mit dem Umkehrschluss hast Du Dir jetzt ausgedacht. Das habe ich so nicht gesagt und würde es auch nicht behaupten.
      Alles klar, dann tut es mir leid, wenn ich Dich falsch verstanden habe, und danke an Amfortas für die dritte Meinung :thumbup:
      Ich bin ganz bei Dir, dass störendes Verhalten während einer Aufführung nervt (und ja, nicht selten sind ältere Besucher die Störenfriede - aber natürlich bei weitem nicht immer). Störungen während einer Aufführung hab ich im Frühjahr auch mal hier im Forum thematisiert.
    • Hilih schrieb:

      An den lauten Stellen wurde kaum gehustet, aber jedes Mal, wirklich jedes Mal, wenn die Musik leise wurde, musste dringend laut und anhaltend gehustet werden,
      Vielleicht achtet man an den lauten Stellen auch selber nicht so darauf. Aber eigentlich denke ich, dass oftmals die Aufmerksamkeit bei leiseren Stellen nachlässt und es einem dann wieder einfällt, dass man ja eigentlich Husten hat und in der Tasche war doch noch was und überhaupt.... ^^

      Ich glaube bei Horowitz in Hamburg war es, dass im Programmheft extra darauf verwiesen wurde, dass das Husten in ein Taschentuch den Schall um so und so viel Dezibel vermindern würde. Das sollten sich die Programmheftgestalter wirklich mal ins Stammbuch schreiben.

      :wink: Wolfram
    • Weitere Karten für 2020 ergattert:

      Sonntag, 02.02.2020, 18:00 Uhr
      Nationaltheater Mannheim

      Benjamin Britten: Peter Grimes
      Oper in einem Prolog und drei Akten

      Musikalische Leitung: Alexander Soddy
      Regie: Markus Dietz
      Bühne: Ines Nadler
      Kostüme: Henrike Bromber
      Choreografische Mitarbeit: Luches Huddleston jr.
      Licht: Florian Arnholdt
      Dramaturgie: Albrecht Puhlmann / Ruth-Maria Zapf
      Chöre: Dani Juris

      Peter Grimes: Roy Cornelius Smith
      Ellen Orford: Astrid Kessler
      Balstrode: Thomas Berau
      Auntie: Rita Kapfhammer (Gast)
      1. Niece: Natalija Cantrak (Opernstudio)
      2. Niece: Ji Yoon (Gast)
      Bob Boles: Raphael Wittmer
      Swallow: Sung Ha
      Mrs. Sedley: Marie-Belle Sandis
      Rev. Horace Adams: Uwe Eikötter
      Ned Keene: Ilya Lapich
      Hobson: Marcel Brunner (Opernstudio)
      Dr. Crabbe: Albrecht Puhlmann
      Boy (John): Philipp Riehle / Luc Clauß

      Nationaltheaterorchester Mannheim
      Opernchor und Extrachor

      ***
      Sonntag, 08.03.2020, 11:00 Uhr
      Staatstheater Darmstadt

      Arnold Schönberg: Fünf Orchesterstücke op. 16
      Anton Bruckner: Symphonie Nr. 7 E-Dur

      Staatsorchester Darmstadt
      Musikalische Leitung: Daniel Cohen

      ***
      Montag, 13.04.2020, 19:00 Uhr
      Theater der Stadt Heidelberg, Marguerre-Saal

      Giacomo Puccini: Madama Butterfly
      Tragedia giapponese in drei Aufzügen

      Musikalische Leitung: Elias Grandy
      Regie: Adriana Altaras
      Bühne und Kostüme: Yashi
      Chordirektion: Michael Pichler
      Dramaturgie: Ulrike Schumann
      Musiktheaterpädagogik: Judith Raspe

      Cio-Cio-San, genannt Butterfly: Hye-Sung Na
      Suzuki Katarina: Morfa
      Kate Pinkerton: Ekaterina Streckert
      B. F. Pinkerton, Marineleutnant der USA: Chaz'men Williams-Ali
      Sharpless, Konsul der USA in Nagasaki: James Homann
      Goro: João Terleira
      Fürst Yamadori: Young-O Na
      Onkel Bonzo: Wilfried Staber
      Yakusidé Woo: Kyung Shin
      Der Kaiserliche Kommissar: Xiangnan Yao
      Der Standesbeamte: Hans Voss
      Die Mutter: Cio-Cio-Sans Elena Trobisch
      Die Tante: Irida Herri
      Die Cousine: Mi Rae Choi
      Das Kind: Jaehee Jeong/Karim Wisotzki/Malia Wisotzki

      Chor des Theaters und Orchesters Heidelberg
      Philharmonisches Orchester Heidelberg

      ***
      Samstag, 09.05.2020, 19:30 Uhr
      Theater der Stadt Heidelberg, Marguerre-Saal

      Hans Gál: Die heilige Ente
      Ein Spiel mit Göttern und Menschen.
      Oper in einem Vorspiel und drei Akten

      Musikalische Leitung: Dietger Holm
      Regie: Sonja Trebes
      Bühne: Dirk Becker
      Kostüme: Jula Reindell
      Choreinstudierung: Michael Pichler
      Dramaturgie Ulrike Schumann
      Musiktheaterpädagogik: Judith Raspe

      Mandarin: Ipča Ramanović
      Li: Carly Owen
      Kuli Yang: Ks. Winfrid Mikus
      Tänzerin: Hye-Sung Na
      Gaukler: James Homann
      Bonze: Wilfried Staber
      Haushofmeister: João Terleira

      Chor und Extrachor des Theaters und Orchesters Heidelberg
      Philharmonisches Orchester Heidelberg

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Zum Jahresabschluss in Berlin, Deutsche Oper

      Johann Strauß - "Die Fledermaus" in einer Regie von Rolando Villazon und unter der Leitung von Stefan Blunier. Dazu fällt mir nur der legendäre Travnicek des ebenso legendären Helmut Qualtinger (gemeinsam mit Carl Merz) ein : waun mi des reisebüro ned vermiddelt hätt (auf deutsch: wenn mich das Reisebüro nicht vermittelt hätte)
    • = = > > meine Januar - Dröhnung = = > >

      (DI) 14.01. / 19.30h / Opernhaus Düsseldorf, Foyer
      Stephen Harrison & Friends: Eine Robert-Schumann-Soiree
      ...mit S. H. (Klavier), Anke Krabbe (Sopran), Norbert Ernst (Tenor), Torben Jürgens (Bass), Franziska Früh (Violine), Ralf Buchkremer (Viola), Nikolaus Trieb (Cello)

      15.01. / 20.00h / Mercatorhalle Duisburg
      Duisburger Philharmoniker, Ltg. Nikolaj Znaider; Solist: Saleem Ashkar
      - - - > Felix Mendelssohn Batholdy: 2.Klavierkonzert d-Moll op.40; Gustav Mahler: Sinfonie Nr.9

      16.01. / 19.30h / Theater Hagen, Großes Haus
      C a r d i l l a c - Oper von Paul Hindemith (Erstfassung) / Ltg. Joseph Trafton; Inszenierung Jochen Biganzoli
      Thomas Berau als Cardillac, Angela Davis als Tochter, Milen Bozhkov als Offizier, Ivo Stanchev als Goldhändler u. a.

      18.01. / 21.00h / Jazzkeller Frankfurt
      Michael Sagmeister gt Thomas Heidepriem b Michael Küttner dr

      8) 8)
      Alexa: Was ist ein gerechter Lohn? - Das weiß ich leider nicht!
      Peter Kessen "Disruptor Amazon"

      Hollywood ist ein Witz - nicht hassenswert...
      Aki Kaurismäki