Wo wir so hingehen - Anstehende Besuche von Oper / Theater / Konzert

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    • Bregenzer Festspiele

      Morgen geht es wie jedes Jahr (na ja, beinahe jedes Jahr) wieder nach Bregenz zu den Festspielen.

      Sonntag 25.7. um 11:00 - Arrigo Boito: Nerone
      Montag 26.7. um 19:30 - Joseph Haydn: Die Schöpfung

      Auf den "Nerone" bin ich gespannt. Das Werk habe ich noch nie gesehen (da bin ich vermutlich kein Einzelfall) und die Premierenkritiken sind ja vor allem für die Inszenierung durchaus durchwachsen.
    • Newbie69 schrieb:

      leverkuehn schrieb:

      weiter geht es dann Mitte Juli bei den Kammermusiktagen Mettlach mit
      Franziska Hölscher, Lars Vogt, Maximilian Hornung und dem Quatuor Arod
      Wie war' s denn?
      Die Kammermusiktage Mettlach finden traditionell eigentlich in der alten Abtei des Gebäudekomplexes von Villeroy & Boch in Mettlach statt. Durch die Corona-Pandemie war dieser Spielort jedoch nicht realisierbar, und so fanden die Konzerte so wie schon letztes Jahr in dem Zeltpalast im benachbarten Merzig statt. Er hat den Vorteil, dass er sehr großräumig ist und gut belüftet werden kann. Zudem können die Stühle individuell in Gruppen und auf große Abstände platziert werden. Die Akustik ist trotz fehlender gemauerter Wände erstaunlich gut und das Ambiente (auch durch die persönliche Fürsorge des Organisators und Tausendsassa Joachim Arnold) äußerst familiär.

      Wie ich schon vermutet hatte, hat Lars Vogt aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Die Festival-Leiterin Franziska Hölscher lud als Ersatz Aaron Pilsan ein, der lange Jahre bei Lars Vogt studiert hat, und der bereit war, das Programm ohne Änderungen zu übernehmen. Er machte seine Sache sehr gut. Es gab 2 Konzerte mit einem abwechslungsreichen Programm von Ludwig Senfl (1490-1543) bis Luciano Berio. Höhepunkte waren die Sequenza VIII per Violino solo von Berio, exzeptionell interpretiert von Franziska Hölscher, das Klavierquintett von Schumann (Quatuor Arod & Pilsan) und das d-moll Klaviertrio op. 49 von Mendelssohn-Barthold (Hölscher, Hornung, Pilsan).

      Beim zweiten Konzert spielten zunächst Franziska Hölscher und Maximilan Hornung zusammen mit Mitgliedern des Quatuor Arod Bearbeitungen für Streicher von Ludwig Senfl („Tota pulchra es amica mea“) und J.S. Bach (Choralvorspiel zu "Nun komm der Heiden Heiland"). Danach brillierte das Quatuor Arod mit dem Streichquartett f-moll op. 80 von Mendelssohn-Bartholdy, das mir bis dahin völlig unbekannt war :versteck1: . Da rissen einen bereits die einleitenden nervösen Takte des Kopfsatzes völlig mit und das setzte sich unvermindert fort bis zum Schluss. Absolute Sternstunde war dann das abschließende Streichquintett von Schubert mit dem Quatuor Arod und Maximilan Hornung. Ich habe das Stück selten so intensiv erlebt wie in dieser Aufführung, auch wenn leider just am Ende des zweiten Satzes störende Geräusche aus dem Publikum hörbar waren, weil eine ältere Frau fast ohnmächtig wurde und auf mehreren Stühlen horizontal gebettet werden musste. Das sind eben die Imponderabilien bei Live-Konzerten, die ich aber gerne in Kauf nehme. Die feinen Cello-Pizzicati von Maximilian Hornung klingen noch heute in meinem Ohr nach...

      Dank einer Einladung von Franziska Hölscher durften wir diese übrigens vorgestern nochmals erleben, jetzt zusammen mit Jens Peter Maintz, Christoph Prégardien und Daniel Heide bei einem Open Air Konzert im Park von Schloss Gottorf (Schleswig-Holstein Musikfestival). Das war eine Art Schubertiade, wie sie vor 200 Jahren erstmalig stattfand, ein bunter Strauß aus Kammermusik und Liedern, die zum Teil in Bearbeitung noch um Violine und Cello erweitert wurden. Man hatte eine raupenförmige Zeltkonstruktion aufgebaut, die zum einen den freien Blick in die Landschaft erlaubte und trotzdem nicht nur vor Regen schützte, sondern auch eine für die Verhältnisse erstaunlich befriedigende Akustik bewirkte ("gut" wäre dann doch übertrieben). Aber natürlich ist es schon sehr grenzwertig, Kammermusik und Liedgesang im Freien aufzuführen. Violine und Cello klangen streckenweise etwas dünn in der 15. Reihe... Immerhin hatten wir riesiges Glück mit dem Wetter und so war es ein rundum gelungener Nachmittag.

      Nächster Fixpunkt für uns ist nun ein Konzert in Aschau (Chiemgau) am 8. August, wo das mit uns befreundete Oberon Trio zusammen mit Ian Bostridge auftritt. Auf dem Programm stehen dann Volksliedbearbeitungen von Haydn und Beethoven, sowie Klaviertrios der beiden Komponisten (Haydn Es-Dur Hob. XV:29 und Beethoven D-Dur op. 70/1).

      :wink:
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      Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)
    • 2 x Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko in der dann wieder fast voll besetzten Philharmonie (hoffentlich gilt das dann noch)

      16.September 2021
      Patricia Kopatchinskaja, Violine
      Hartmann: Concerto funebre
      Stravinsky: Feuervogel

      27. Oktober 2021
      Mendelssohn Bartholdy: III. Symphonie
      Schostakowitsch: X. Symphonie
    • Peter Jott schrieb:

      27. Oktober 2021
      Mendelssohn Bartholdy: III. Symphonie
      Schostakowitsch: X. Symphonie
      Dito.

      Eine kleine Panne mit der Kreditkartenverifizierung hat mich drei Reihen gekostet. Bin im Zug, mit pp ging es noch. :schwitz1: Hauptsache, das Konzert findet nun auch statt, und ohne Programmänderung.

      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
      Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten
    • Mein September steht weitgehend - sofern nicht die Pandemierestriktionen wieder die Häuser leeren...


      Freitag, 3. September - Pfarrkirche St. Georg in Gelsenkirchen: Curlew River; Parabel zur Aufführung in Kirchen von Benjamin Britten (I: Carsten Kirchmaier, ML: Peter Kattermann) mit der Neuen Philharmonie Westfalen und noch ungenannten Mitgliedern des Ensembles des Musiktheaters im Revier und des Opernstudios NRW.

      Samstag, 11. September - Oper Dortmund: Tosca; Oper von Giacomo Puccini (I: Nikolaus Habjan, ML: Gabriel Feltz) mit u.a. Inga Kalna (Tosca), James Lee (Cavaradossi) und Noel Bouly (Scarpia) und den Dortmunder Philharmonikern

      Sonntag, 12. September - Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf : Herzog Blaubarts Burg; Oper von Béla Bartók (I/Choreo: Demis Volpi, ML: Axel Kober) mit Dorottya Lang (Judith), Bogdan Talos (Blaubart), Mitgliedern des Corps de Ballet der DOaR und den Düsseldorfer Symphonikern

      Freitag, 17. September - Schauspielhaus Bochum: Mysterien nach Knut Hamsun in einer Bearbeitung von Angela Obst; Regie von Johan Simons

      Freitag, 24. September - Konzerthaus Dortmund: London Symphony Orchestra; ML: Simon Rattle; Mezzosopran: Magdalena Kozena; Ondrej Adámek - "Where are you?" für Mezzosopran und Orchester; Ludwig van Beethoven - Sinfonie # 6 F-Dur "Pastorale"

      Samstag, 25. September - Konzerthaus Dortmund: London Symphony Orchestra; ML: Simon Rattle; Anton Bruckner - Sinfonie # 4 Es-Dur in Variationen (Elemente der Erstfassung und der Zweitfassung; Zweite Fassung mit überarbeitetem Finale)

      Wenn jemand in der Nähe ist: sehr gerne melden! :cincinsekt:
      ...auf Pfaden, die kein Sünder findet...
    • Meine ''Live - Kultur'' im Sept. steht wohl ebenfalls - komplett, wie ich denke (u. hoffe!)

      18.09. 20h Romanfabrik Frankfurt: Jazz i
      David Friedman vib Josh Ginsburg b Tilo Weber dr Clara Haberkamp p

      19.09. 20h Grillo - Theater Essen: Jazz ii
      John-Dennis Renken tr + electr Angelika Niescier as Klaus Heidenreich tb Andreas Wahl e-gt Bernd Oezsevim dr

      21.09. 19h Konzerthaus Dortmund
      Bruckner Sinfonie Nr. 4 - Ein Interpretationsvergleich mit Michael Stegemann und Holger Noltze

      22.09. 20h Alte Oper Frankfurt, Großer Saal
      ''Metropolis'' (Fritz Lang, 1927) mit dem live gespielten Originalsoundtrack von Gottfried Huppertz
      HR - Sinfonieorchester; Ltg. Frank Strobel

      :wink:
      Das Schlimmste ist Konsequenz >Bruno Maderna< Fleiß ist gefährlich >Henning Venske ''Inventur''< Majo ist ätzend >Gus Van Sant ''Paranoid Park''<
    • Heute (endlich) die Reservierungsbestätigung hierfür erhalten:

      So., 10.10., 11:00 Uhr
      Philharmonie Essen
      Goldmund Quartett:
      Joseph Haydn: Streichquartett h-Moll, op. 33 Nr. 1, Hob. III:37
      Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 8 c-Moll, op. 110
      Franz Schubert: Streichquartett Nr. 14 d-Moll, D 810 „Der Tod und das Mädchen“. :sofa2:

      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Allem Anschein nach kann ich mich auf diese Genüsse in knapp zwei Wochen freuen, wie gewohnt in angenehmer Runde:

      Fr. 10.09. 18 Uhr Lokhalle Göttingen: G.F. Handel, Ariodante HWV 33 (1734), Konzertante Aufführung:

      Emily Fons - Ariodante,
      Marie Lys - Ginevra,
      Clint van der Linde - Polinesso,
      Rachel Redmond - Dalinda,
      Jorge Navarro Colorado - Lurcanio,
      Njål Sparbo - il Rè,
      Steffen Kruse - Odoardo
      NDR Vokalensemble
      FestspielOrchester Göttingen

      Laurence Cummings, Cembalo und Leitung

      Sa. 11.09. 18 Uhr Deutsches Theater Göttingen: G.F. Handel, Rodelinda HWV 19 (1724), Szenische Aufführung:

      Dorian Dreher - Regie
      Hsuan Huang - Bühnenbild und Kostüme
      Markus Piccio - Licht
      Anna Dennis - Rodelinda,
      Christopher Lowrey - Bertarido,
      Thomas Cooley - Grimoaldo,
      Franziska Gottwald - Eduige,
      Julien Van Mellaerts - Garibaldo,
      Owen Willetts - Unulfo
      FestspielOrchester Göttingen

      Laurence Cummings, Cembalo und Leitung

      So. 12.09. 11 Uhr Universitätsaula Göttingen: Stiftungskonzert I: HÄNDEL, ALMIRA UND DIE HAMBURGER GÄNSEMARKT-OPER

      Felicitas Wrede - Sopran
      Abchordis Ensemble:
      Miriam Jorde Hompanera - Oboe
      Boris Begelman - Violine und Leitung
      Gemma Longoni - Violine
      Corinne Raymond-Jarczyk - Viola
      Nicola Paoli - Violoncello
      Andrea Buccarella - Cembalo

      So. 12.09. 18 Uhr PS Halle Einbeck: G.F. Handel, Ottone HWV 15 (1722), Szenische Aufführung in Koop. mit den INNSBRUCKER FESTWOCHEN DER ALTEN MUSIK

      Anna Magdalena Fitzi - Regie
      Bettina Munzer - Bühnenbild und Kostüme
      Marie Seidler - Ottone,
      Mariamielle Lamagat - Teofane,
      NN - Emireno
      Valentina Stadler - Gismonda,
      Alberto Miguélez Rouco - Adelberto,
      Anna Starushkevych - Matilda

      Accademia La Chimera

      [b]Fabrizio Ventura - Musikalische Leitung[/b]

      Nach Angaben des Veranstalters gibt es für fast alle Veranstaltungen noch Karten, 3G gilt, am Platz muss keine Maske getragen werden.

      Alle vollständigen Opern habe ich bereits gehört, zuletzt vor wenigen Jahren den Salzburger Ariodante mit Cecilia Bartoli, beim Ottone und der Rodelinda ist das letzte Live-Erlebnis immerhin auch schon wieder 20 Jahre her. Ich freue mich sehr auf eine große Packung Handel ...

      Gruß Benno
      Überzeugung ist der Glaube, in irgend einem Puncte der Erkenntniss im Besitze der unbedingten Wahrheit zu sein. Dieser Glaube setzt also voraus, dass es unbedingte Wahrheiten gebe; ebenfalls, dass jene vollkommenen Methoden gefunden seien, um zu ihnen zu gelangen; endlich, dass jeder, der Überzeugungen habe, sich dieser vollkommenen Methoden bediene. Alle drei Aufstellungen beweisen sofort, dass der Mensch der Überzeugungen nicht der Mensch des wissenschaftlichen Denkens ist (Nietzsche)
    • Kölner Philharmonie, 20.09.

      JOHANNES BRAHMS
      Doppelkonzert a-Moll für Violine, Violoncello und Orchester op. 102



      ANTON BRUCKNER
      Sinfonie Nr. 4 Es-Dur, WAB 104 »Die Romantische«



      Torsten Janicke, Violine; Bonian Tian, Violoncello
      Gürzenich-Orchester Köln
      François-Xavier Roth, Dirigent


      Cheers,
      Lavine :wink:
      “I think God, in creating man, somewhat overestimated his ability."
      Oscar Wilde
    • LIVE.Kultur im Sept. / edited Version

      SA 18. 20h Gelsenkirchen St.Georgs-Kirche
      ''Curlew River'' - Oper von Benjamin Britten
      (Insz. Carsten Kirchmeier, Dirigat Peter Kattermann / mit Petro Ostapenko, Urban Malmberg, Michael Heine, Adam Temple-Smith)

      SO 19. 20h Essen Grillo-Theater jazz i
      John-Dennis-Renken tr & electr Angelika Niescier as Klaus Heidenreich tb Andreas Wahl e-gt Bernd Oezsewim perc

      DI 21. 19h Dortmund Konzerthaus
      ''Bruckner Sinfonie Nr. 4'' - Ein Interpretationsvergleich mit Holger Noltze und Michael Stegemann

      MI 22. 20h Frankfurt Alte Oper, Großer Saal
      ''Metropolis'' - Stummfilm v. Fritz Lang (1927) mit dem live gespielten Orchestersoundtrack von Gottfried Huppertz
      HR-Sinfonieorchester; Ltg. Frank Strobel

      MI 29. 20h Frankfurt Romanfabrik jazz ii
      Sebastian Sternal p Henning Sieverts b Jonas Burgwinkel dr

      :P :P
      Das Schlimmste ist Konsequenz >Bruno Maderna< Fleiß ist gefährlich >Henning Venske ''Inventur''< Majo ist ätzend >Gus Van Sant ''Paranoid Park''<
    • Neu

      Kurzfristig entschlossen:

      Heute, 13. September, 20.00 Uhr, Berliner Philharmonie

      Les Siècles, François-Xavier Roth (Leitung)
      Isabelle Faust (Violine), John Heuzenroeder (Tenor), Miljenko Turk (Bariton)
      Rundfunkchor Berlin, Gijs Leenaars (Einstudierung)

      Stravinsky: Canticum sacrum, Concerto en ré, Le sacre du printemps

      Gibt (erstaunlicherweise) noch recht viele Karten...