Eben krass gehört, ey

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    • Zudem die linke Szene bei Straßenschlachten gewöhnlich gerade nicht kleine Läden plündert oder zerstört, ganz im Gegenteil werden sozusagen Schutzleute der linksradikalen Organisationen eingesetzt, um die Krawall-Touristen - die es schon immer gegeben hat - davon abzuhalten, sich z.B. an einem Obst&Gemüse-Laden zu vergreifen. Wenn allerdings auf einer Straßenschlacht die Mehrheit ausgebildete Diebe sind, lässt sich wenig machen.
      In Berlin (Kreuzberg als auch Prenzlauer Berg) galt und gilt erst genannte Regel. Ob die zweit genannte "Regel" zur Zeit in England gilt, kann ich bislang nicht beurteilen, da ich den Medienberichten nicht traue.




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      Ich habe Schrauben in den Himmel gesteckt
      und die Rabenmuttern festgedreht
    • Matthias Oberg schrieb:

      dann ist alles was du sagst: Das ist reine Kriminalität.«


      Und nichts weiter? Und ansonsten geht alles so weiter? Abgehängte Unterschichten werden immer größer und öffentliche Haushalte immer verschuldeter, darauf immer mehr Rezepte der gleichen krisenträchtigen Politiken....

      Dann werden die KollegInnen bei den Cops und die kleinen Ladenbesitzer noch viel auszubaden haben.

      Und manche The Clash-Songs bleiben halt leider auch textlich Oldies bud Goldies. Der Greater London Council unter dem famosen Ken Livingston war da schon mal weiter gewesen. Schade.

      Heute morgen, beim Durchgang durch die Tagespresse, die:



      :wink: Matthias
    • Achim schrieb:

      in Konsequenz müßte diues dann Dein letzter Beitrag zu diesem Thema gewesen sein.

      Schön, daß die absoluten Grundlagen der basalen Aussagenlogik inzwischen auch bei unseren Freunden aus der Mittelschicht, die stets fehlenden Inhalt mit formaler Hausmeistertätigkeit zu kaschieren sich gewöhnt haben, angekommen sind!

      "In the year of our Lord 1314 patriots of Scotland, starving and outnumbered, charged the field of Bannockburn. They fought like warrior poets. They fought like Scotsmen. And won their freedom."

    • Graf Wetter vom Strahl schrieb:

      Achim schrieb:

      in Konsequenz müßte diues dann Dein letzter Beitrag zu diesem Thema gewesen sein.

      Schön, daß die absoluten Grundlagen der basalen Aussagenlogik inzwischen auch bei unseren Freunden aus der Mittelschicht, die stets fehlenden Inhalt mit formaler Hausmeistertätigkeit zu kaschieren sich gewöhnt haben, angekommen sind!


      basale Aussagelogik - Respekt - und ich dachte, nur die Juristen verstecken sich hinter verschwurbelten Wortgebilden ;+)




      mal wieder Eton Rifles hören....

      Grüße
      Achim
    • Paranoid Android

      Graf Wetter vom Strahl schrieb:

      The panic, the vomit... the panic, the vomit...

      "Paranoid Android" von Radioheads Meisterwerk "OK Computer" habe ich lange nicht mehr gehört - danke für den Tipp! Ich habe auch einen für Dich: hör' Dir mal an, was Brad Mehldau aus dem Song macht. Es gibt zwei Aufnahmen von ihm - einmal mit Band und einmal solo (wobei ich die Version auf der CD "Largo" bevorzuge):
      I remember when I was 13 or 14 I wanted to become a conductor. But I thought: How can this be? I don't look like a conductor. Conductors look very old, come from Germany and have white hair. But I come from Mexico, am a kid and I'm a woman.
      (Alondra de la Parra)
    • War bislang nicht dazu gekommen, wollte aber noch mal was loswerden zu folgendem:

      Graf Wetter vom Strahl schrieb:

      Ich höre gerade dies im Internet:

      [Blockierte Grafik: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41KvJ8f3OfL._SL500_AA300_.jpg]

      ...
      Die "Tug of war" von 1982 kann man bestimmt vermissen. Mit gewissem Abstand McCartneys beste Soloplatte und in einer einfach umwerfenden Klangqualität. Obwohl ich keine Rockmusik mehr höre, werde ich mir die viel. bei einem guten Angebot mal wieder zulegen. ...
      Die Bandbreite der Songs ist auf Tug bestechend, wenngleich natürlich alles i-wie nach McCartney schmeckt. Der Titelsong ist ganz vorzüglich, die beiden leisen "Somebody who cares" und besonders "Here today", welches Macca selbst für eine seiner besten Kompositionen hält und das er für den gerade ermordeten John Lennon geschrieben hat, sind vom Niveau (wenn man das mal so sagen will) den Songs auf "Revolver" ebenbürtig, "For no one" und "Everywhere".

      Es gibt einen späten, aber nicht uneinfallsreichen Disco-Feger mit "Dress me up as a robber", fast schon eine Stilparodie, es gibt etwas glattgebügeltes Zeugs (die Songs mit Steve Wonder, "Ebony and Ivory"), Curiosa ("Wanderlust") und gute, pfiffig arrangierte Ware ("Take it away", "The pound is sinking").

      Mir gefällt besonders Paulemanns Vokalleistung, Hut ab, auch die Akustikgitarren sind schön abgenommen...


      Generell bin ich der Auffassung, dass McCartney vielfach viel zu schlecht wegkommt - und ungerechtfertigt gegenüber Lennon abgewertet wird.
      Deshalb habe ich mit Interesse in das Album reingehört, dass mir nur vom sehen bekannt war. Doch ich finde nur den zuckersüß-klebrigen McCartney wieder, den Großmeister der Oberfläche, der perfekten, aber leblosen Stilübung. Beim Titelstück ist immerhin angenehm, dass McCartney sich nicht so in quiekende Höhen zwingt, sondern mal einen tieferen Ansatz wählt; doch sobald nur der Refrain ertönt, möchte ich umgehend weiterskippen. "Wanderlust" erinnerte mich fatal an "Über sieben Brücken musst du gehen", hat mich also auch nicht so umgehauen. Und wenn ich dann irgendwann bei "Ebony & Ivory" angelangt bin, bleibt mir nur die Erkenntnis, dass die Jagd nach dem großen Hit letztlich wohl doch das eigentliche Movens von McCartney ist oder wenigstens zu der Zeit war.
      Schade, nicht meine Platte.

      Auf der Suche m´nach einem Lieblings-Soloalbum von McCartney bin ich auch nicht weiter gekommen. Stets mag ich manches ("Strange love" von Wild Life klingt irgendwie wie vorweggenommene Vampire Weekend und macht Spaß), aber geschlossen wirkt keines der mir bekannten Alben. Ich mag durchaus süßlich-poppige Sachen wie "Silly Love Songs" oder "Uncle Albert", aber das trägt kein ganzes Album.
      Es ist natürlich ne Binse, aber ohne die Beatles waren die Beatles eben doch nicht mehr so groß.

      Pop rules anyway. Deshalb bei mir gleich auf dem Weg zur Arbeit die Band, die ich am ehesten für Beatles-Nachfolger halten mochte, XTC:



      :wink:
    • Daddy's flown across the ocean...leaving just a memory... :thumbsup:


      ...a shelter from pigs on the wing... :juhu:


      Lange nicht mehr gehört, aber es war wieder ein Vergnügen mit euch, Jungs... :vv:

      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Cassandra Wilson

      Nach Dowland muß ich doch noch was hören, von dieser hier:


      (komische Farben)
      Cassandra WilsonDeath Letter (Son House)
      :thumbsup:

      Grüße,
      Wolfgang
      Die Wahrheit zu sehen müssen wir vertragen können, vor Allem aber
      sollen wir sie unseren Mitmenschen und der Nachwelt überliefern,
      sei sie günstig oder ungünstig für uns. (August Sander)
    • Und jetzt der Psychedelic-Knaller. Und das um die Uhrzeit. Und das nüchtern.





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      Ich habe Schrauben in den Himmel gesteckt
      und die Rabenmuttern festgedreht
    • "The Poet and the Painter casting shadows on the water - as the sun plays on the infantry returning from the sea..."


      :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:


      jd :vv:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul