Eben krass gehört, ey

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    • Pink Floyd: "Dark Side of The Moon"



      Nachdem ich heute den "Tatort" gesehen habe, geht mir der Song "Breathe" nicht mehr aus dem Kopf. Habe Pink Floyd eh schon lang nicht gehört ...
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Nach einem stressigen Tag genau das richtige Album (CD):

      Youn Sun Nah: Immersion (2019)



      :verbeugung1: :verbeugung1: Hörproben leider nur bei Amazon verfügbar (siehe mp3-Format).

      Enthält u. a. Coversongs v. George Harrison, Leonard Cohen, Michel Legrand, Marvin Gaye, Johnny Cash - und immerhin sechs Eigenkompositionen.
      Was für eine großartige Frau. Das Album gefiel mir auf Anhieb und trotz der 13 Songs war ich am Ende des ersten Durchlaufs erstaunt darüber, dass nicht mehr kam. Die Zeit verging wie im Fluge und ich war halt zum Schluss nur ein wenig traurig darüber, dass diese wunderbare Entdeckungstour ein Ende hatte, trotz knapp 44 min. Länge. Ein toller Mix aus Jazz, Rock und Folk und ihre Coversongs haben, wie ich finde, sehr viel mehr Tiefe als die Originale. Youn Sun Nah verzaubert einfach nur mit ihrer Wahnsinnsstimme ... :fee:
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Tja, eigentlich danke für den Tipp!

      Isn't it a pity, isn't it a shame! Ich habe Youn Sun Nahs Œuvre seit ihrem Auftritt bei Jazz à Vienne vor 6 Jahren (damals mit Ulf Wakénius und Vincent Peirani) verfolgt, und das hat mir alles gut, meist sogar sehr gut, gefallen; auch, wie sie sich Popsongs anverwandelt hat (Hurt von Nine Inch Nails z.B.), fand ich großartig. Auf dem letzten Album (She Moves On) dann auch Ausflüge in Richtung Free Jazz, mit toller Band. Live in Bonn (nur mit Wakénius) hat sie zwischendurch auch mal zwei Nummern ganz allein, mit Loop-Generator gemacht; so zwischendurch fand ich das OK, obwohl auch das musikalisch schon ein erhebliches Gefälle zu den anderen Sachen ergab.

      Aber das hier ist in meinen Ohren unsäglicher Elektropop-Sch****. Das reißt auch Nahs Stimme nicht 'raus. Hat vielleicht Musiker eingespart, fast nur noch den Loop-Generator und ein paar Computerprogramme laufen zu lassen. Der Cellist konnte seinen Part sicher zu Hause beim Frühstück aufnehmen, ließ sich dann irgendwie einmontieren; ein Synthie hätt's aber auch getan. Einzige kleine Ausnahme vielleicht die Reduktionsversion von You Can't Hurry Love - man vergleiche aber selbst das mit der Fast-Nichts-Version von My Favourite Things (mit dem sie auch das Live-Konzert eröffnete, bei dem ich sie gesehen habe). Mein Finger war mehrfach am Skip-Knopf, aber bis zum vorletzten Stück hab' ich durchgehalten. Nur Cohens unerträgliches H-Stück (schon, dass sie es ausgewählt hat, hätte mich warnen sollen!) hab' ich ausgelassen. Nee, das ist einfach nur billich, billich, billich. Werde ich sicher nie wieder anhören!

      Aber natürlich kann das in anderen Ohren anders ankommen. (Sorry, Newbie )

      Ich hoffe, das hier taugt zum Ohrenputzen (laaange nicht mehr gehört):

      Bernd

      Fluctuat nec mergitur
    • Quasimodo schrieb:

      Isn't it a pity, isn't it a shame! Ich habe Youn Sun Nahs Œuvre seit ihrem Auftritt bei Jazz à Vienne vor 6 Jahren (damals mit Ulf Wakénius und Vincent Peirani) verfolgt, und das hat mir alles gut, meist sogar sehr gut, gefallen; auch, wie sie sich Popsongs anverwandelt hat (Hurt von Nine Inch Nails z.B.), fand ich großartig. Auf dem letzten Album (She Moves On) dann auch Ausflüge in Richtung Free Jazz, mit toller Band. Live in Bonn (nur mit Wakénius) hat sie zwischendurch auch mal zwei Nummern ganz allein, mit Loop-Generator gemacht; so zwischendurch fand ich das OK, obwohl auch das musikalisch schon ein erhebliches Gefälle zu den anderen Sachen ergab.
      Ich finde so ziemlich alles toll, was sie bislang gemacht hat. Sie hat sich einfach weiterentwickelt und z. B. ihren Scat-Gesangstil fast vollständig abgelegt. Zudem vom reinen Jazz zu Crossover-Jazz gewechselt und wird wohl zunehmend im Popbereich anzusiedeln sein. Versprach ja schon ihr Albumtitel "She moves on". Das macht sie sicherlich auch aus strategischen Gründen heraus und dagegen ist, wie ich finde, auch nichts einzuwenden, da ich auch diese Musikrichtungen sehr mag. Ihre Stimme ist ja - nach wie vor - der Hammer, wie ich finde. :verbeugung1: :verbeugung1: Habe sie letztes Jahr in Dortmund live erlebt und ich muss wirklich sagen, dass mich noch nie eine Sängerin (aus diesem Bereich) so sehr berührt hat.

      Quasimodo schrieb:

      Aber das hier ist in meinen Ohren unsäglicher Elektropop-Sch****. Das reißt auch Nahs Stimme nicht 'raus.
      Also, ich mag elektronische Musik. Ist halt Geschmacksache.

      Quasimodo schrieb:

      Hat vielleicht Musiker eingespart, fast nur noch den Loop-Generator und ein paar Computerprogramme laufen zu lassen. Der Cellist konnte seinen Part sicher zu Hause beim Frühstück aufnehmen, ließ sich dann irgendwie einmontieren; ein Synthie hätt's aber auch getan. Einzige kleine Ausnahme vielleicht die Reduktionsversion von You Can't Hurry Love - man vergleiche aber selbst das mit der Fast-Nichts-Version von My Favourite Things (mit dem sie auch das Live-Konzert eröffnete, bei dem ich sie gesehen habe).
      "My Favourite Things" hat sie wirklich ganz wunderbar interpretiert. :thumbup:

      Quasimodo schrieb:

      Mein Finger war mehrfach am Skip-Knopf, aber bis zum vorletzten Stück hab' ich durchgehalten. Nur Cohens unerträgliches H-Stück (schon, dass sie es ausgewählt hat, hätte mich warnen sollen!) hab' ich ausgelassen.
      Ja, ich muss zugeben, dass ich den "H"-Song auch nie sonderlich mochte. Aber wenn sie es - auf ihre Weise - singt, klingt es dann doch sehr schön, wie ich finde.

      Quasimodo schrieb:

      Nee, das ist einfach nur billich, billich, billich.
      :huh: :neenee1:

      Quasimodo schrieb:

      aber natürlich kann das in anderen Ohren anders ankommen. (Sorry, Newbie )
      :jaja1: :thumbup: Und womöglich hat dein Verriss ja nun auch den Vorteil, dass sich der ein oder andere das Album nun anhört und ein noch größeres Interesse geweckt wird. Könnte man also auch positiv deuten. :wisch1: Na, mal sehen.
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Wir schreiben das Jahr 2019 und MONO hat eine neues Album veröffentlicht. 'Nowhere, Now here' heißt es. Da freuen sich die Post-Rock-Fans, zurecht, wie man auf diesem Album hört. Gut, man kann der Band vorwerfen, dass sie nichts neues mehr macht, mir ist das egal, ich mag MONO wie MONO nun mal Musk macht. Da brauche ich vorerst auch nichts "neues". Mir gefällt das was sie da machen schon seit Jahren, so auch auf diesem Album. Es ist ein typisches Post-Rock-Album, und wenn ich sage typisch, dann gibt es natürlich auch das ein oder andere Post-Rock-Klischee, was es zu erfüllen gilt. Es gibt diese typischen Steigerungen in vielen Songs und die mit den ruhigen Passagen. Und natürlich die ein oder andere verzerrte E-Gitarre. Und genau das machen MONO, und sie dürfen das auch, schließlich sind sie einer der Pioniere dieses Genres. :)

      Matthias Deutschmann: "Wer alle erreichen will, muss auf den Sinn verzichten."
    • Ich höre ja kaum Musik in letzter Zeit, da absorbiert von Film und Literatur. Aber heute hab ich mal in der verwaisten Rocksammlung herumgegraben und diese zu Tage befördert:



      Mein Gott, was war Kyuss doch für eine großartige Band. Ein für kurze (3 Alben währende) Zeit schimmernder schwarzer Stern. (OK, ok, es waren 4 Scheiben, aber das erste Album brachte es noch nicht recht). Einmal hab ich sie live erleben dürfen, hier im Docks, das war aber eher ein übersteuerter Soundbrei damals an den ich mich nur schwach erinnere... Aber ihre drei Großtaten... Hach... Ich poste für etwaige Interessenten nochmal die beiden anderen:





      LG :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Tscha nu und wenn ich schonmal anfange Musik zu hören gerate ich ja immer wieder in den Grateful Dead Bereich, das ist nunmal der Ort wo mein Herz wohnt :)

      Ich bitte meine Hartnäckigkeit als harmlose Schrulle zu entschuldigen, aber beim Hören von


      Cornell University, 8. Mai 77,

      Da hat sich dermaßen Außerordentliches ereignet, damit nerve ich euch gern immer wieder :D

      Ein Konzert bei den jede feinste Nuance gestimmt hat, und auch ohne 45minütige Improvisationsorgien. Ein Fest. Dies ist (für mich nur, ich bin da alles Andre als objektiv), dies ist für mich das Maximum was aus dem Genre Rockmusik überhaupt rauszuholen war in 77.

      Muß aber niemand so empfinden, klar. Aber wer in die GD Welt einsteigen will möge es hier tun :D


      LG :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Doc Stänker schrieb:

      der unglaubliche Mike Scott
      Jo , das stimmt , was der Doc da diagnostiziert .Obwohl er dann noch die Waterboys dran hängt , aber es ist Mike Scott , der den Unterschied macht . Am besten hört man es hier - und bitte in der 14 Tracks Version auf Steady von '98 . ASIN B00000DBYH .

      ( Die 10 Track Version auf Chrysalis von '97 )

      Hörprobe : youtube.com/watch?v=QijaIRXFtUg youtube.com/watch?v=XfAatCj_JnA youtube.com/watch?v=mjYxaCqTqxI
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller)
    • Ich habe erst kürzlich nach dem viel zu frühen Tod von Mark Hollis begonnen, mich mit der Musik von Talk Talk zu beschäftigen. Da war eine dunkle Erinnerung an „Such a shame“, an „Dum dum girl“ und an eine leicht nuschelnde, nasal klingende Stimme. Mehr eigentlich nicht.

      Ich war ganz baff, als ich dann dann den 1986-er Montreux-Mitschnitt sah und hörte. Was für eine besondere, charakteristische Stimme! Und was für eine Präsenz dieses eigentlich unscheinbaren, ungemein schüchternen Mannes.

      Konsequenterweise kam ich über „Spirit of Eden“ (was für eine Scheibe! :verbeugung1: :verbeugung1: :verbeugung1: ) zu Mark Hollis einzigem Solo-Album.
      In einem der raren Interviews hat Hollis gesagt: "Before you play two notes learn how to play one note - and don't play one note unless you've got a reason to play it“. Wie treffend für dieses minimalistische Album, das völlig zeitlos und schwerelos zu sein scheint.

      Ich liebe Mark Hollis’ Stimme, die eine große Bandbreite hatte. Ich liebe vor allem das Brüchige, Zarte und Verletzliche darin. Er war IMO ein wirklicher Künstler.

      Mark Hollis hat mich stark berührt mit seiner Musik und seiner Stimme. Ich bin traurig, dass er so früh von uns gegangen ist.

    • Cosima schrieb:

      Ich liebe Mark Hollis’ Stimme, die eine große Bandbreite hatte. Ich liebe vor allem das Brüchige, Zarte und Verletzliche darin.
      Geht mir genauso, liebe Cosima!

      Und ja, ich find es auch immer wieder schade, dass die meisten Talk Talk lediglich mit den großen Hits ihrer Anfangszeit verbinden uns nichts von den großartigen Spätwerken wissen (und sein Solowerk schon gar nicht kennen).
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Manchmal brauche ich meine alten Hippieträume wieder, gefühlt wächst das im Alter sogar. Nicht immer nur mit meinen GD,



      Sondern auch so. Ich hab sie Anfang der 90er zweimal live gesehen. Das erste Konzert war das Geilste in dem ich je war. Das zweite, 9 Monate danach, dann das Schlechteste. Aber ist OT. Und lang her.

      Reise nach Asien, yeah 8)


      LG :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Newbie69 schrieb:

      Cosima schrieb:

      Ich liebe Mark Hollis’ Stimme, die eine große Bandbreite hatte. Ich liebe vor allem das Brüchige, Zarte und Verletzliche darin.
      Geht mir genauso, liebe Cosima!
      Und ja, ich find es auch immer wieder schade, dass die meisten Talk Talk lediglich mit den großen Hits ihrer Anfangszeit verbinden uns nichts von den großartigen Spätwerken wissen (und sein Solowerk schon gar nicht kennen).
      Das finde ich auch. Aber auch finde ich, dass die Platten der "Anfangszeit" durch die Brille des fraglos ganz großartigen Spätwerks etwas (arg) underrated werden. Das gilt ganz klar für "The Colour of Spring", aber auch für "It`s my Life" (und sogar mit in paar Abstrichen auch für "The Party is Over"), die eigentlich ganz tolles Material enthalten.

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Algabal schrieb:

      Das finde ich auch. Aber auch finde ich, dass die Platten der "Anfangszeit" durch die Brille des fraglos ganz großartigen Spätwerks etwas (arg) underrated werden. Das gilt ganz klar für "The Colour of Spring", aber auch für "It`s my Life" (und sogar mit in paar Abstrichen auch für "The Party is Over"), die eigentlich ganz tolles Material enthalten.
      Stimmt. Ich bin ja ein "Talk Talk"-Fan der ersten Stunde und habe die Frühwerke mal sehr geliebt. Ich mag sie noch immer sehr, aber ich bevorzuge dennoch die Spätwerke. Letztere empfinde ich einfach als ausgereifter und zeitloser, während die Frühwerke halt sehr nach den 80ern klingen (was ich aber nicht als störend empfinde, da es ja "meine Zeit" war ...).
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Zu Talk Talk

      Als ich das erste Mal das It's My Life-Album hörte (war erst vor vier Jahren gewesen), erstaunte mich eigentlich, wie sehr es doch trotz aller Hittauglichkeit einen eigenen Kopf ausstrahlte; der Beginn und das Ende von Such A Shame ist doch recht eigenwillig, und solche Momente kommen öfters vor. Colour Of Spring kenne ich schon seit damals, als es neu war - und da sprach mich immer diese Musikalität an, die sich eben nicht im Einsatz von Computern und Synthies zur Klangerzeugung ergoß.

      Spirit und Stock laufen bei mir außer Konkurrenz - die kenne ich sehr lange, und die fand ich immer großartig. Schon dann, als sie noch nicht den heutigen Ruf hatten.
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Neu

      Es soll Zeitgenossen geben , die den Gitarristen Richard Thompson verehren , aber den Sänger Richard Thompson nicht ausstehen können . Für die gibt es jetzt einen Kompromiss , natürlich faul , nämlich Verzicht auf Gitarre und Stimme , lies Coverversionen . Allerdings eine intelligente und gediegene Zusammenstellung ; allein Calvary Cross von Peter Laughner ( 1952-1977) , Guitar/Vocals- und seiner Band Friction mit Sue Schmidt ,Violine -Debbie Smith,Bass-Anton Fier-Drums ist ein rares Juwel . Wie die meisten anderen Cover hier auch . Ja , auch ohne den Meister bleiben seine Werke meisterhaft . Nur noch ein Tip : Norma Watersons ' Al Bowlly’s In Heaven ' - da hat das Original keine Chance .

      aquariumdrunkard.com/2019/03/0…agining-richard-thompson/
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller)
    • Neu

      Heute Abend brauchte ich "Joy Division: Unknown Pleasures" (1979)



      Ist dennoch immer wieder traurig, Joy Division zu hören, wenn man Ian Curtis' Biographie kennt ... :/ Das ist auch der Grund, weshalb ich Joy Division eigentlich nur dann höre, wenn es mir nicht so gut geht. Und weil einige Songs ohnehin recht düster sind ...
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
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      Newbie69 schrieb:

      Heute Abend brauchte ich "Joy Division: Unknown Pleasures" (1979)



      Ist dennoch immer wieder traurig, Joy Division zu hören, wenn man Ian Curtis' Biographie kennt ... :/ Das ist auch der Grund, weshalb ich Joy Division eigentlich nur dann höre, wenn es mir nicht so gut geht. Und weil einige Songs ohnehin recht düster sind ...
      Als ich heute nach Hause gefahren bin, lief auf WDR 3 eine Version von Joy Divisions „Love will tear us apart“, gecovert von Nouvelle Vague (Sängerin: Eloisa). Das war ziemlich doof. Der Song geht überhaupt nur mit Ian Curtis (warum kommen Leute auf die irrwitzige Idee, gerade diesen Song covern zu wollen? Verstehe ich nicht). Wobei: so richtig bin ich mit Joy Division nie warm geworden, wie mir überhaupt der ganze (New) Wave ziemlich fremd geblieben ist (Ausnahme: Bauhaus). Mir waren andere Strömungen des Post Punk immer näher - e.g. New Model Army und sowas.

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.