Eben krass gehört, ey

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    • Traumhafter Morgen , und dazu traumhafte Musik ! Hot Rize gibt es seit 1978 , und außer einem Austieg im Gründungsjahr gab es nur einen durch Tod des Gitarristen bedingten Wechsel Ende der 90er .
      2014 erschien 'When I'm Free' - nicht mehr so jung , wagemutig und unbeschwert wie ihre frühen Werke , aber dafür abgeklärt und schon irgendwie über dem Genre stehend . Da strahlt die Sonne am Himmel , und ich auf Erden . ( Wer Bluegrass nicht mag , sollte die CD wenigstens einmal hören , und wenn das auch die Meinung nicht ändert , beruht das Urteil dann zumindest auf der Begegnung mit einem der besten Werke dieser Richtung ) .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "
      My mask is my master - K. Ayers (It begins with a blessing but it ends with a curse)
    • b-major schrieb:

      Hier sind neuseeländische Bands kaum wahrgenommen worden
      Großes Problem. Selbst wenn man Tonträger haben möchte, wird es schwierig bis teuer. Kein europäischer Vertrieb.
      So bei einer meiner echten Lieblingsbands Bulletbelt:
      bulletbeltnz.bandcamp.com/
      metal-archives.com/bands/Bulletbelt/3540304059

      Ich würde die Richtung als Speed-Blackmetal bezeichnen. Die Sängerin hat mir sehr gut gefallen (klingt für mich Nightwish-Hater böse genug), aber inzwischen ist es eine reine Männer-Band.

      Ich höre es gerade wieder und bin weiterhin begeistert (Pommesgabel des Teufels-Smiley)

      Beste Grüße, Kermit :hammer1:
      Es ist vielfach leichter, eine Stecknadel in einem Heuhaufen zu finden, als einen Heuhaufen in einer Stecknadel.
    • Was die Kollegen heute in "eben gehört" an Brachialwerken hören, die ich höchstens über 3 Strassenecken Entfernung mir antun würde (Elgar, Mahler 8 ) kann ich auch im Rock.
      Irgendwie war mir so:
      Oder wie Freundin "K" so sagt. "Machmal tue ich so, als wär ich normal. Aber dann wird mir langweilig und ich bin wieder ich selbst"
      Vanilla Fudge:
      Gruß aus Kiel
      Ich vergesse niemals ein Gesicht. Doch bei Ihnen mache ich eine Ausnahme! (Groucho Marx)
    • Ich muss mal ne Lanze für Tim Bogert brechen.
      Er ist sicherlich der beste Bassist der Rockgeschichte und es gibt leider viel zu wenig von und mit ihm.
      Das schreibe ich als ausgewiesener Jack Bruce Fan, bei dem eben zum genialen Bassspiel noch das Songwriting und die Stimme hinzukamen.
      Aber rein aufs Instrument bezogen finde ich Bogert angenehmer zu hören.
      Gruß aus Kiel
      Ich vergesse niemals ein Gesicht. Doch bei Ihnen mache ich eine Ausnahme! (Groucho Marx)
    • Zum Spiel des Bassisten Tim Bogart äußere ich mich nicht , von wegen im Glashaus mit Dynamitstangen spielen . Aber zu Vanilla Fudge habe ich eine Meinung , und zwar seit dem 14/10/1967 . Da habe ich sie nämlich live gehört , und war vom Dargebotenem schlicht erschlagen . Und dann wurde mir klar , daß die Band von Fremdkompositionen lebte , die sie - zugegebenermaßen genial - umformten und verfremdeten . Meist durch Dehnungen . Und das klappte mal gut und mal sehr gut auf ihrem ersten Album . Aber schon da wurde deutlch : es hängt vom Material ab , und man kann nicht immer den gleichen Trick anwenden . Dann kam das 2.Album , und - es war auch schon fast aus . Und völlig erledigt hatte sich das Thema , als auf dem dritten Album nur noch eine Fremdkomposition , wenn auch im schon gewohnten Stil , nämlich Season of the Witch , ein kleines Highlight setzte , aber die das Album dominierenden Eigenkompositionen besser bei den Eigentümern verblieben wäre . Eine Coverband mit kurzer Halbwertzeit . Sehr kurzer . Gibt noch lebende Zeitzeugen , die meine damalige Einschätzung bestätigen können . Heute allerdings waren sie auch damals schon meiner Meinung , was nicht stimmt .Kann man solchen Leuten glauben ?
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    • Wer Ohren hat , zu , der höre . The Punch Brothers sind längs kein Geheimtip mehr , und dieses von T-Bone Burnett produzierte Album trug einiges dazu bei : The Phosporent Blues mit guten Covern von Debussy und Scriabin . .



      Wer sich etwas Besonderes gönnt , schnappt sich Lieblingspartner & Getränk und macht es sich bequem für eine neue Erfahrung :

      Punch Brothers — Live at House of Blues (Full Set)

      youtube.com/watch?v=FWCH_h8SEuo Dauer : 1:45 Enthält keinen Blues !
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    • Immer noch ein sehr, sehr guter CBS-Sampler, 1972 vom sauren Taschengeld ergattert, mit überragendem Cover:

      [Blockierte Grafik: http://2.bp.blogspot.com/-nhNnTZjaNvg/VakcU5l9uVI/AAAAAAAAF10/hV7Ay3zVfkY/s640/CBS%2BRockbuster%2B%2528A%2529.jpg]

      discogs.com/de/Various-Rock-Buster/release/1381190

      Heftiger Stilmix, eigentlich alles große Klasse - in den Drummer von Redbone verliebt - der Antigroove schlechthin, wohl im Stück "Crazy Cajun Cakewalk Band" mehrmals die Sticks verloren und während der Aufnahme Neue geschnitzt. Tobacco Road von Edgar Winter, Bootie Cooler von Shuggie Otis, was für eine spannende, abwechslungsreiche Mucke damals.
    • Andreas schrieb:

      Heftiger Stilmix,
      Wohl wahr , lieber Andreas . Dieser Sampler gehörte zu einer Reihe , die von David Howells zusammengestellt wurde . Der arbeitete damals für CBS in London . Gleich der erste - The Rock Machine Turns You On - im Jahr 68 setzte Maßstäbe und veranlasste durch seinen Erfolg andere Plattenfirmen , etwas ähnliches auf den Markt zu bringen . Und CBS , weitere Sampler folgen zu lassen . Allerdings kamen alle nicht an die erste Zusammenstellung heran . Wie ich es gehört habe , hatte Howells einfach einmal das richtige Händchen . Seine späteren LPs hatten nicht mehr diese absolut stimmige Auswahl . Während die UK- Ausgabe auch britische Künstler berücksichtigte , beschränkte sich die deutsche LP 'That's Undergroud' auf farbiges Vinyl und US-Künstler . Interessant sind dabei die Abweichungen . In Deutschland finden sich die Chamber Brothers , keine schlechte Wahl , die auf dem UK-Sampler fehlen . Aber dann : abgesehen von einer anderen Track Order , wurden die Titel folgender Künstler ausgetauscht ( jeweils UK / D ) . Bob Dylan : I'll Be your Baby tonight = Highway 61 / Spirit : Fresh Garbage = Mechanical World / The United States of America : I Wouldn't Leave My Wooden Wife For You , Sugar = Hard Coming Love / Leonard Cohen : Sisters Of Mercy = Suzanne / Eine Auswechselung , die dem Eingängigen den Vorzug gibt . Neben den Chamber Brothers gab es für Deutschland noch Big Brother & The Holding Company (Piece of My Heart) , und das unsägliche 'You Don't Love Me' von Bloomfield/Kooper/Stills . Statt 10 Tracks gab es für die Insel 15 , darunter die Byrds , Peanut Butter Conspiracy , Simon & Garfunkel , Ttim Rose und Taj Mahal , Obendrein noch inländische Interpreten : The Zombies , Roy Harper und - noch heute kaum zu glauben - Elmer Gantry's Velvet Opera und ihr 'Flames' .
      Wer immer die deutsche Auswahl traf , er hat es nicht gut mit uns gemeint . aber hübsch bunt war das Vinyl , und das reichte den meisten . Die anderen hattten die grau (Cover) schwarze(Plattte) englische Scheibe und waren von David Howells bestens bedient worden . Dessen weitere Arbeiten ( etwa Rock Machine I Love You , Fill Your Head with Rock , Rock Buster ) zeigten ein weniger glückliches Händchen und waren beliebiger und weniger stimmig .
      Allerdings enthielten sie ein Stück , mit dem es eine besondere Bewandnis hat . Bei der Produktion von 'Primrose Hill ' der Gruppe Rock Workshop hat David Howells mitgewirkt . Das würde man heute wohl nicht mehr durchgehen lassen .
      Überhaupt Rock Workshop . Ich mochte die Gruppe sehr , was auch damit zusammenhing , daß Alex Harvey einer ihrer Sänger war , und den verehrte ich seit seiner Hamburger Zeit mit der Big Soul Band . Neben Ray Russell an der Gitarre hatten sie eine tolle Bläsergruppe mit Harry Beckett , Derek Wadswoth und Bud Park(e)s . Im Gegensatz zu den mit Bläsern versehenen Bands aus den USA wie Blood , Sweat & Tears , Chicago Transit Authority oder auch The Flock , die für mich immer nach "Showbiz" klangen , war hier - nicht nur in den Soli - noch der Jazz zu hören . ( Auf der 2.LP wirkte Alex Harvey nicht mehr mit , aber auf der CD-Ausgabe waren unter den Bonus-Tracks auch 3 mit Alex Harvey (live Rehearsals) . Hätten auf die CD der 1.LP gehört - alles Geldschneiderei! ) Leider war der Gruppe damals kein Erfolg beschieden , aber ich mag sie heute noch hören .


      youtube.com/watch?v=ZG4n1tZ9ves
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    • Vielen, vielen Dank, lieber Major, für Deine interessanten und weiterführenden Info`s. "That`s Underground" (hat mein Bruder) kenne ich auch, auf "The Rock Machine Turns You On" hast Du mich neugierig gemacht - dem gehe ich nach.

      Den von Dir nicht so geschätzten "Rock Buster" lasse ich mir aber nicht vermiesen ;-). Übrigens besitze ich sowohl die englische als auch die deutsche Ausgabe, an den Stücken wurde nichts verändert, lediglich das Cover ist bei der deutschen Ausgabe hochglänzend. Und die Platte ist lauter ausgesteuert. Beiden Platten ist gemein, daß sie unangenehm knistern, und das liegt nicht an meinem Abtastsystem. Da die Knisterei bei beiden Versionen an den gleichen Stellen zu sein scheint, dürfte schludriges Überspielen der Grund sein.

      Bei amazon gerade ein weiteres Highlight meiner Jugend ersteigert: That`s Blues Rock (natürlich auch in Vinyl, war mir verloren gegangen):

      amazon.de/gp/product/B007I002C…n_image_s00?ie=UTF8&psc=1

      Deutsches Doppelalbum mit dem gefürchtet-geilen artwork von Holger Matthies. Habe jetzt einige Doubletten mit Einzel-LP`s, macht aber nix: Das Besondere bei in Jugendzeiten geliebten Samplern ist ja die ins Hirn geschriebene Reihenfolge der Stücke. "Stormy Monday" von den McCoys - eine Dynamikorgie, sehr groß: Rick Derringer, toller Gitarrero im Schatten der beiden Winters.

      Man kommt ins Quatschen...
    • Andreas schrieb:

      Rick Derringer, toller Gitarrero
      Sein 'All American Boy' war eines der besseren Alben , die 1973 erschienen . Mit dem schlimmsten Cover - und das hat leider so abschreckend gewirkt , daß keiner das Album hören wollte . Nur die Single-Auskopplung seines Signature Songs 'Rock & Roll , Hoochie Koo ' kam in die Top Twenty . In Power Pop Kreisen wird 'Guitars and Women' aus '79 wertgeschätzt , mit seinen Cheap Trick und Rundgren Bezügen . Und Steely Dan sind nicht dafür bekannt , daß sie mit zweitklassigen Musikern arbeiten . Wenn er gut war , war er sehr gut .
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    • 50 Jahre ist es her , Fairport Convention traten im Olympia in Paris auf . Glücklicherweise filmte ein Team von POP 2 den auftritt , ohne das damals bei einigen so beliebte rumzoomen und verfremden , was so viele Bilddokumente aus der Zeit verschandelte . Höhepunkt des Auftritts - eigentlich Höhepunkt vieler Fairport Auftritte - war der von Richard Tthompson und Dave Swarbrick geschriebene Anti-War-Song SLOTH . Üblicherweise dauert er 9 Minuten , hier werden es 12 . Es spielte meine absolute Lieblingsbesetzung der Fairport Convention : der außergewöhnliche Drummer Dave Mattacks , der außergewöhnliche Bassist Dave Pegg , der außergewöhnliche Gitarrist Richard Thompson , der außergewöhnliche Fiddler Dave Swarbrick - und Simon Nicol , der kein außergewöhnlicher Instrumentalist ist , nur ein sehr guter , der aber eine oft übersehene und unterschätzte Rolle für die Gruppe und ihre Musik spielte : irgendwie war er der Mittelpunkt ; er ist nicht nur das denstälteste Mitglied von Fairport , nein , er verkörpert Fairport Convention . Diese vor nunmehr einem halben Jahrhundert eingespielte Fassung ist mir vielleicht die liebste , aber ich kenne 15 ? 20? Eine Aufnahme von der alljährlichen Cropedy Convention aus dem Jahr 2017 habe ich mal dazugestellt . Dave Swarbrick ist leider im Jahr 2016 verstorben und wird hier von Chris Leslie vertreten , den er zum Fiddle-Spiel antegte und der später mit ihm in seiner Band Whippersnapper spielte . Ansonsten spielt das Personal von 1970 - 47 years after . In Würde gealtert .

      Sloth 1970 youtube.com/watch?v=IrymKX-keLw

      Sloth 2017 youtube.com/watch?v=JfiFJsjNpIM
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    • An sich hör ich kaum Musik derzeit, stattdessen Bücher, Filme ohne Ende... Aber heut war mir nach



      Tool, Aenima.

      Proghardrock oder sowas. Jedenfalls in seiner Konsequenz beeindruckend, und bei aller Frikkelei verfrikkeln sie sich niemals sondern machen funkelnde schöne Musik aus dem latenten "Zuviel".

      Überhaupt nicht mein Stil normalerweise, aber dies hier mag ich manchmal sehr.


      :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Irgendwoher kommt der Gedanke daran , und dann muß es gehört werden . So ging es mir eben mit 'Elegy' von Mogul Thrash . ( Das waren James Litherland (Guitar , vocals ) , John Wetton (Bass) , Bill Harrison/Atkinson (Drums) ,und das zukünftige Average White Band Gebläse mit Roger Ball , Mike Rosen & Malcolm Duncan ) 1971

      . Hören : youtube.com/watch?v=_tklpFsmFhw
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    • Semi-einfallsreicher, dafür aber von Herzen kommenden Folk-Punk (oder punkiger Folk?).
      Wer mit Chuck Ragan-Solo was anfangen kann, wird hier gut bedient. Stimmlich gibt es übrigens auch Ähnlichkeiten, selbst wenn Sam King von Get Dead nicht gar so rau klingt, wie der HWM-Shouter...

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.