Eben krass gehört, ey

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      :D die würde ich gern auf meiner Beerdigung hören könnte ich dann noch was hören... welch eine Platte, und MTV war immer zu dumm mal eine ihrer Unpluggedsachen mit dieser Band zu machen...


      Hier anderes aber vergleichbares.



      Willy DeVille unplugged in Berlin. Allein die Version von Spanish Harlem, wie er das singt. Da bleibt die Spucke weg und kein Auge trocken. Leider auch hier eine traurige lange Suchtgeschichte, ich wüßte so gern was Musiker dieses Kalibers (Garcia auch) mit 70 gemacht hätten, mit der Erfahrung, dem Spektrum an Lebenseinsichten, aber das bleibt eben Spekulation und wir habens nicht...

      Aber solche Aufnahmen haben wir und werden eben mit denen alt, hoffentlich älter als die Erzeuger. Besser als nix.


      :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
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      garcia schrieb:

      ich wüßte so gern was Musiker dieses Kalibers (Garcia auch) mit 70 gemacht hätten, mit der Erfahrung, dem Spektrum an Lebenseinsichten, aber das bleibt eben Spekulation und wir habens nicht...
      David Bowie ...wäre das so ein Fall für Dich? Mick Jagger?
      Blackstar ist meiner Ansicht nach so ein Produkt eines relativ langen Lebens. Im Blackstar song selber kann man sehr viel finden. Ich habe mich damit mal beschäftigt. Das ist aber eher nichts für einen öffentlichen Thread.
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      Danke für den Hinweis auf Willy DeVille. Ich besitze nur Loup Garou und dein Beitrag erinnert mich daran, dass ich mich mit ihm mal wieder befassen könnte.

      So viel gute Musik auf dieser Welt...
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.
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      Neal Morse, Begründer und ex-Frontmann von Spock's Beard, hat mal wieder ein neues Soloalbum herausgebracht, das wievielte weiss ich gar nicht, da ich die anderen nicht kenne. So ca. ab Album 8 hatte er ja Spock's Beard verlassen, wohl weniger aus musikalischen Gründen als eher auf Grund seiner Hinwendung zur christlichen Religion, der vermutlich die anderen Bandmitglieder nicht unbedingt folgen wollten, jedenfalls nicht in der Musik.

      Neal Morse hält das neue Album für eines seiner besten und das mag durchaus so sein. Jedenfalls dürfte es jeden erfreuen, der die frühen Alben von Spock's Beard mochte. Denn Morse ist viel näher an dem alten Sound als die jetzigen Bärte. Wenn einen der christliche Text nicht stört (es geht um die Geschichte vom Saulus zum Paulus) so kann man hier tolle Songs, schönes Prog-Gefrickel und diverse Fast-Zitate aus der Popgeschichte erleben. Unterstützt wird Morse in seinen Bemühungen u.a. von Ex-DT Drummer Mike Portnoy, der mal wieder ordentlich zulangt. Die Doppel-LP klingt super, ist sauber gepresst und macht mit dem Foldout-Cover einen sehr wertigen Eindruck. Für Rockmusik ist Vinyl doch nach wie vor das Medium der Wahl. Inzwischen wird ja praktisch alles Neuerscheinende und vieles Wiederveröffentlichte auch auf Vinyl gepresst. Die CD gibt es hier als Beigabe.

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      50 Jahre alt und immer noch wie neu!
      Ende der 60iger begann die große Zeit der Guitarrenvirtuosen. Hier gekniedel, dort gekniedel, Onanie auf der Guitarre eben, seien es Hendrix, Clapton, Page, Kossoff, Garcia, Beck, Tailor, Alvin Lee (ganz schlimm) und viele andere.
      Manchmal interessant wie Bloomfield (East West), manchmal innovativ wie McLaughlin (Extrapolition) aber am Ende in großen Dosen genossen nur eines: ERMÜDEND
      Da kam ein Album gerade recht. Damals verrissen ragt es heute wie ein Eisberg aus der See längst veralteter und (hoffentlich: Doc) vergessener Musik (Stones?) hervor.
      "Songs for Tailor"

      Kein Guitarrensolo trübt die LP, obwohl einer der Besten dabei war. Chris Spedding
      Dazu 2 der besten Drummer des UK der Zeit: Jon Hisemann und John Marshall und ne 1a Bläsergruppe.
      Was will man mehr als genießen?? Pete Brown als Textschreiber war zudem in Hochform.
      Gruß aus Kiel
      Mein Lieblingstitel "Bosten Ball Game". Kurz und umwerfend.

      I'm going to a wedding dressed in black
      Manchmal tue ich so, als wäre ich normal. Doch dann wird mir langweilig und ich bin wieder ich selbst.
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      Doc Stänker schrieb:

      Damals verrissen ragt es heute wie ein Eisberg aus der See längst veralteter und (hoffentlich: Doc) vergessener Musik (Stones?) hervor.
      Gerade zum Frühstück vom Stream gehört. Immer noch sehr gut zu hören. Ich hatte auch mal die Platte, habe sie aber vermutlich mal unter Preis verscherbelt. :versteck1: Werde beim nächsten Besuch beim Plattenhändler mal Ausschau danach halten. Danke für die Erinnerung.
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      Hier ein bißchen das, was Westernhagen mit der Pfefferminz immer gern sein wollte, aber daran scheiterte daß das alles ein ganz großer Fake war und er eh ein Sänger aber eben kein Musiker ist (ich mag seine alten Sachen aber trotzdem manchmal ganz gern, pegelabhängig).

      Aber der Real Stuff ist Stoppock, in diesem besudelten Deutschrockgenre. Seine beiden besten Alben liefen hier direkt hintereinander :





      Ach, die LaLaLand und die Silber... Und der Text von "Tage wie dieser", von ersterer, das ist ein deutschsprachliches Liebeslied, völlig unpeinlich, in dem zwei Mittvierziger oder Fünfziger sich doch noch finden - sowas hätte ich gar nicht für mögluchbgehalten bevor ich das kennenlernte.

      Egal, ich liebe Stoppocks Sachen sehr. Kenns ja auch schon so lang. Innovativ solln dann andre machen, ich bin ja auch nicht mehr jung. Ich kann mir meine Geschmacksverirrungen leisten :D



      :)
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      (Shunryu Suzuki)
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      Anfang der Neunziger machte Matthew Sweet auf sich aufmerksam . ( Inzwischen hat er u.a. mit Susanna Hoffs 3 - als Box mit Bonus 4 - hörenswerte Alben unter dem Titel 'Under The Covers' eingespielt ) . Für mich waren 'Girlfriend' (91)und 'Altered Beast' (93) die wichtigen Platten . Zum Glück gibt es ein Konzert aus Chicago 1993 , daß einen wunderbaren Erinnerungsquerschnitt liefert . Mit einer Band der Kategorie Klein, Fein , Saugut . Über Lloyd und Rigby muß man keine Worte verlieren , aber der eher unbekannte Bassist Tony Marsico - er spielte 10 Jahre mit Sweet - verdient eine besondere Erwähnung . Und seine anderen Arbeitgeber würden jeder Visitenkarte zur Ehre gereichen . (Link des Concerts bei Interesse )
      Setlist 4/7/1993 :
      01. Dinosaur Act
      02. I Wanted to Tell You
      03. The Ugly Truth
      04. Someone to Pull the Trigger
      05. Girlfriend
      06. Do it Again
      07. In Too Deep
      08. Day for Night
      09. Evangeline
      10. Reaching Out (few brief seconds dropout at the tail end)
      11. Devil With the Green Eyes
      12. Knowing People
      13. Divine Intervention
      14. Does She Talk?
      15. Time Capsule
      16. Crippled Inside (John Lennon cover)
      17. I Want You ( Troggs cover )
      musicians:
      Matthew Sweet - vocals, guitar
      Richard Lloyd - lead guitar
      Will Rigby - drums
      Tony Marsico - bass





      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Kamikaze - You Yellow Fiend !"
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      Vormittag im Seniorenheim . Der Alte hat ein neues Album gemacht . Fast 79 ist er , klingt wie immer . Das ist kein Kompliment , es ist eine Tatsache . Seine ersten Demos , die von den 'offiziellen' Interpreten nie übertroffen wurden , klangen auch so . Dan Penn - eine der handvoll echten lebenden Legenden in der mit diesem inflationär mißbrauchten Begriff bedachten Masse meist niederklassiger Künstler - macht immer weiter . Ich dank' es ihm , und die anderen Heimbewohner versuchen , so gut es eben geht , die neuen Songs mitzusingen oder -pfeifen , sofern die Dritten es zulassen .

      youtube.com/watch?v=cwCkI9OR2ZI
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Kamikaze - You Yellow Fiend !"
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      Die großartige Band um Tom Gabel gehört seit langem zu meinen absoluten Favoriten und ist mit ihrem hingerotzten, punkigen Rock derart hymnisch unterwegs, dass man ruckzuck ins Mitwippen verfällt. Bei der nächsten möglichen Tour muss ich die mal sehen.

      Groß, größer (aber nicht auf dem Live-Album :D ) :

      youtube.com/watch?v=kmUKY0JEArA

      :cincinbier:
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      - H. W. M.
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      Nun ist er auch schon 50 Jahre tot: Jimi Hendrix.
      Da hört der Doc sein Lieblingsalbum von ihm:
      "Electric Ladyland"

      Lieblingsalbum deshalb, weil
      1) "All along the Watchtower", Vodoo Chile" und "Crosstwon Traffic" drauf sind.
      2) Es seine beste Band war, obwohl Noel Redding nicht ganz mithalten konnte. Aber Mitch Mitchell war ganz große Klasse.
      (Ein Redakteur der SZ schieb heute, Mitchell hätte sich an Moon orientiert. Was fürn Quatsch! Denn a) war Mitchell viel besser, variabler und b) Elvin Jones sein Vorbild.
      Moon war, wenn überhaupt, das Vorbild für den Drummer der Muppet Show.
      Derselbe Redakteur schrob im selben Artikel auch, dass Clapton Cream gegründet hätte. Was für ein Niedergang journalistischer Recherche)
      3) Danach kamen Soloplatten mit obligater Begleitung, sprich er verplemperte sein Talent in Egotrips.
      Man höre mal "Machine Gun" vom Fillmore Album. Ein tolles Stück an sich für ne Band, doch was für eine langweilige Begleitung am Bass und am Schlagzeug!! Oder durften die nicht?! Buddy Miles konnte jedenfalls Schlagzeug spielen.
      Was hätte Mitch Mitchell für ein Feuerwerk darunter gelegt!!

      Gruß aus Kiel

      PS. Wie gut Mitch Mitchel war, beweist eine Liveaufnahme aus Fillmore vom 30.1.1970 mit Larry Coryell, Mike Mandel, Jack Bruce und eben Mitch Mitchell, wo meist Bruce Songs von "Songs for Tailor" auch von "Harmony Row" nebst Cream Klassikern gespielt wurden. Mitchell und Bruce fanden sofort zueinander und es swingte frischer als bei Baker.
      Manchmal tue ich so, als wäre ich normal. Doch dann wird mir langweilig und ich bin wieder ich selbst.
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      Doc Stänker schrieb:

      Was für ein Niedergang journalistischer Recherche
      Niedergang von wo ? Die Schmöcke der Musikjournaille sind doch - bis auf einige Ausnahmen - unter Null und schreiben nur noch ihren Blödsinn voneinander ab . Und die Ausnahmen bestätigen die Regel auf das Schmerzhafteste .Passend dazu läßt der geschätzte Holger Gertz den Dunning-Kruger-Effekt in der heutigen SZ so erklären :" ...dass Leute , die wenig Ahnung haben , nicht merken , dass sie wenig Ahnung haben . Und das liegt daran , dass sie wenig Ahnung haben ."
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Kamikaze - You Yellow Fiend !"
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      Doc Stänker schrieb:

      Nun ist er auch schon 50 Jahre tot: Jimi Hendrix.
      Da hört der Doc sein Lieblingsalbum von ihm:
      "Electric Ladyland"

      Anfang September 1970 spielte Hendrix ein letztes Mal auf einem Festival, auf Fehmarn. Wollte ich eigentlich hin als damals 17-Jähriger. Es hat aber geschüttet wie verrückt und dann hatte ich doch keine Lust und dachte, nächstes Mal. ;(

      Inzwischen höre ich diese Platte am liebsten, auch wenn einiges unfertig ist und natürlich niemand weiss, ob dies Album so ähnlich ausgesehen hätte. Warum allerdings das geniale Pali Gap nicht drauf ist :(