Eben krass gehört, ey

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    • Es geht immer noch besser - wie diese Folge von Night Music beweist . Ein absoluter Höhepunkt - und zwischen dem "Tagesgeschehen" auch noch 2 alte Live-Clips mit dem Cannonball Adderley Quintet (1960) bzw. Thelonius Monk (1958) . Aber die Band mit den Gästen - Stern-3/4-Stunde !


      Night Music 1988 : Dr. John, Mavis Staples, Jeff Healey

      youtube.com/watch?v=zshh-vBfVmE
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Kamikaze - You Yellow Fiend !"
    • So, da ja Freitagabend ist, gehts mit Teil zwo in den Samstag:



      System of a Down: Hypnotize (2005)

      Der zwote Teil des Opus Magnum von SOAD hat immer im Schatten von „Mezmerize“ gestanden. IMO zurecht, denn diese an sich richtig tolle Platte nimmt sich neben Teil I doch aus wie eine Compilation von (sehr guten) Outtakes. Das ist ungerecht, weil es klar um Parsecs besser ist, als fast alles was sonst in den 2000ern (und bis heute) in diesem Genre so produziert worden ist. Aber da ist dann eben doch „Mezmerize“ ... Eigentlich kein Wunder, dass sie nach diesem Doppelschlag kein Studioalbum mehr als SOAD veröffentlicht haben. Was hätte da noch kommen können?

      Adieu
      Algabal

      ps: wobei z.B. „Holy Mountains“ und „Lonely Day“ schon echte Knaller sind.
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Da die Spieldauer nicht bis Samstag gereicht hat, gibts jetzt noch diese:



      Serj Tankian: Elect the Dead (2007)

      Eine der Stimmen (die für die meisten Hörer sicher prägende) von SOAD ohne den Rest der Band. So klingt es denn auch. Sehr gutes Hardcore(?)-Album. Aber mir fehlt der kleine Schreihals Daron Malakian, vor allem aber dessen Gitarrenspiel. Wobei: Tankian ist auch allein eine Wand (hört nur mal „Feed us“)! Da beißt mal keine Maus den Faden ab. Hugh!

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Schon eine sehr, sehr geile Scheibe.


      Tim Buckley live '72

      ...wenn man die Verbindung folkigen Songwritings mit jazzigen Arrangements mag (eine Kombi die ich auch nicht jeden Tag haben muß), dann ist dies die Erfüllung. Federleichte Intensität. Sowas geht nicht besser. Und Buckley singt phasenweise geradezu entfesselt. Ja!



      :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Nicht wirklich „krass“:



      This Mortal Coil: Blood (1991)

      Ach ja. War damals irgendwie ein Aufreger dieses Projekt. Zumindest ein „Geheimtip“. Ist aber nicht gut gealtert. Finde ich. Sehr zeitgebunden „um 1990“. Kann man aus nostalgischen Gründen schon nochmal hören. Ist auch ganz schön. Aber sonst ...

      Adieu
      Algabal

      ps: Die Mucke ist tatsächlich ziemlich so, wie das Cover es erwarten lässt.
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Musik zum Sport.
      Vernünftige Musik zum Sport zu finden, ist nicht einfach, es sei denn, man ist FAN des deutschen Schlagers.
      Da gibt es ja "the typical german marching beat", so John Peel.

      Ich höre also Pop Rock, wobei viele meiner Vorlieben sicherlich nicht geeignet sind.
      Jack Bruce habe ich ausprobiert, geht so,
      Winwood funktioniert besser
      Doch auch Elvis Costello funktioniert nur teilweise zum Sport.

      Ich probierte vier CDs/LPs (ich habe sie alle als LPs aus den 80igern), drei erwähne ich.
      Zunächst "Get Happy"

      Eine tolle CD, doch viel zu anstrengend zum Sport. Viele kurze Stücke und viele sehr schnelle dazu. Auf dem Trimmrad kann es für ältere Leute gefährlich werden.
      Schon besser geeignet ist diese hier. "Punch the Clock"

      Allerdings sollte man/frau bei "Shipbuilding" bei den Bodenübungen angelangt sei.
      Gestern erwischte ich mich dabei, wie ich bei Hantelübungen den "Eisenhower Blues" mit pfiff und verwunderte Blicke bekam.
      Das war von dieser CD. "King of America"

      Der Rest der LP war auch nicht schlecht.

      Gruß aus Kiel
      Was soll ich mit einem Oldtimer? Ich kauf mir doch auch keinen Schwarz-Weiß-Fernseher. (Jeremy Clarkson)
    • Neu

      Im Sommer 1971 waren wir mit unserem Französisch-Lehrer für drei Wochen in Cannes. Wir wohnten in einem Lycee und verbrachten unbeschwerte Ferien an der Cote-Azur inclusive Verliebtheiten, wie sich das so gehört. Jeden Abend pilgerten wir mit billigem Rotwein an den Strand und machten dort Party. Da gab es drei Musiker - Hippies - die spielten auf Gitarren und zwar in erster Linie Musik von Crosby, Stills, Nash und Young, jeden Abend. Und wir saßen um die herum und sangen die allbekannten Songs mit.

      An diesen Sommer musste ich zurückdenken, als ich heute diese Platte von Neil Young gehört habe. Im gleichen Sommer aufgenommen im Shakespeare-Theater in Stratford Connecticut. Nur Neil Young mit akustischer Gitarre und Klavier und alle die bekannten Lieder von ihm. Sehr intensiv, mit Neil in guter stimmlicher Verfassung und Laune und überraschend gut aufgezeichnet. Schön, dass das 50 Jahre später veröffentlicht wurde.

    • Neu

      Ich habe ja recht lange überlegt, ob ich mir diese Album von Jarvis Cocker zulegen soll:

      JARV IS ... Beyond the Pale (2020)



      Gefällt mir bislang ganz gut. Vor allem "Swanky Modes". :verbeugung1: Eben noch eine (aktuelle) Live-Version auf Youtube "gehört und geguckt". :)

      "Further Complications" hat mir jedoch auf Anhieb - sehr - gefallen und ich höre es regelmäßig. Mal schauen, ob dieses Album noch "wächst" ...
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
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      The Who
      Quadrophenia (1973)

      Lief schon lange nicht mehr - und doch war es mir gleich wieder vertraut. Eigentlich seltsam, denn ich habe es bestimmt nicht so häufig gehört wie z.B. Tommy oder Who's Next? Aber mir blieben die Songs sehr schnell im Ohr, das weiß ich noch. - Und diesmal fiel mir auf, was man besonders an der Rhythmus-Sektion - John und Keith - verlorenhat. Das war die halbe Miete von The Who, im wahrsten Sinne des Wortes.
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
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      "Eben gehört" wäre etwas untertrieben - das Ding beschäftigt mich schon die ganze Woche. An sich wollte ich mir solche Deluxe-Boxen ja nicht mehr kaufen, aber das fand ich dann doch zu spannend! Zwar hört man immer, immer wieder die selben 11 Songs des Album und die drei Single-A-Seiten aus der Zeit. Aber hier bekommt man mal wirklich einen umfassenden Einblick in die Entstehung der Produktion. Insbesondere die "Evolution Documentaries" der einzelnen Songs sind sehr gut gemacht.
      Auf den neuen "Ultimate Mix" kann ich in Stereo eher verzichten, aber die Surround-Version ist gut gelungen. Da das Album ja sehr puristisch produziert ist - John, Ringo und Klaus Voormann sind im Grunde die Band - spielt hier das meiste sinnvollerweise vorn. Aber plastischer und räumlicher.
      Fast zwei Stunden freie Sessions zum Schwester-Album "Yoko Ono/Plastic Ono Band" liegen nun noch vor mir. Hoffe, ich schaff das....