Eben krass gehört, ey

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    • garcia schrieb:

      Mir macht's Spaß, aber weiterempfehlen? Hmmm...
      Geht mir genauso, aber mit folgenden Lps/CDs, die ich den heutigen Vormittag hörte:

      und

      sowie:

      Ab und zu muss es das sein.
      Vor allem kam ich auf die Idee, als ich heute durch Zufall las, dass sich Robert Wyatt seit 2014 als "retired" betrachtet.
      Das freut mein Rentnerherz.
      Ach, wenn nur andere Musiker solche Weisheit hätten und rechtzeitig aufhörten!!
      Gruß aus Kiel
      Was soll ich mit einem Oldtimer? Ich kauf mir doch auch keinen Schwarz-Weiß-Fernseher. (Jeremy Clarkson)
    • Das erste Stück , das Kevin Ayers nach Verlassen der Soft Machine aufnahm ,war mit Syd Barrett . Und es soll nicht einfach gewesen sein . Hier aber ist sein May I (Puis-je) , live vorgetragem mit seiner wunderbaren Band 'The Whole World' . Dave Dufort , der Drummer , ist noch irgendwie aktiv , Lol Coxhill , Ayers und David Bedford sind nicht mehr unter uns , und sonst bleibt noch Mike Oldfield von dieser großartigen Besetzung über . 1972 .
      youtube.com/watch?v=UtAQBDDdY1w

      1973 nannte er seine Band Decadence , mit Eddie Sparrow als Drummer , Steve Hillage als Gitarristen ,und den begnadeten Bassisten Archie Leggat . ( Ich habe mal erlebt , wie Ayers und Leggat eine Bar betraten . Plötzlich waren alle Frauen angespannt , und alle Männer in die Tapete integriert . So etwas habe ich nie wieder erlebt . Und die beiden taten so , als wenn sie sich dessen nicht bewußt wären ) .
      Hier eine französische Fernsehsendung , in der auch Soft Machine zu sehen sind . Das Aufregende ist der alte Soft Machine Song von der 1.LP : Why Are We Sleeping , den Ayers inzwischen weiterentwickelt hatte , und den Steve Hillage mit seinem Solo adelt .Etwa ab 19:35 .
      youtube.com/watch?v=A6KLgUI0X1I

      1981 spielte Ayers im spanischen Fernsehen . Als Gäste sind teilweise auch John Cage und Andy Summers zu sehen und hören . Höhepunkt aber ist 'Didn't Feel Lonely'TillI Thought Of You' , wo sich Ayers Intimus Ollie Halsall und Andy Summers mal aus der Deckung locken lassen und zeigen , daß sie keine Konkurrenz zu fürchten brauchten .( Wieviel begnadete Gitarristen gibt es , die mindestens nicht schlechter sind als ihre Kollegen im Medienschein ) . Ab 28:12 .
      youtube.com/watch?v=w6wq1--uY28

      Nachsatz : Eben gesehen - der doc war schneller - aber schön zu sehen , was Wellenlänge bedeutet .
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Kamikaze - You Yellow Fiend !"
    • Da hat mich die Nostalgie dann doch noch gepackt . In Anlehnung an Thomas Bernhard würde ich von Lebensplatte sprechen . Kam ungefähr zeitgleich mit 'Songs for A Taylor' von Jack Bruce raus . In der Werbung stand zu lesen : 'Bassplayers often write good songs' , mit Bezug auf Bruce und Ayers 'Joy Of A Toy' . So etwas machte zu der Zeit kein anderer . Irgendwie ist auch Barrett mit zu denken / hören , aber es ist doch - wie sich später bestätigte - typisch Ayers . Ich kenn sie auswendig , bin also schwer befangen .Aber eine spätere Version einer der hier enthaltenen 'Klassiker' bestätigt die zeitlose Güte der Songs .


      Lady Rachel live 2003 : youtube.com/watch?v=exWlLMdAEBk
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Kamikaze - You Yellow Fiend !"
    • Nun mal was für Freund Garcia: Zappa aus OSTdeutschland und mal was anderes als 70iger Jahre "Müll??!!" und Pink.. was weiß ich?
      Na, jedenfalls was Neueres.
      "Meine 1. CD von den Puhdys" von Dekadance.

      Es gäbe viel zu entdecken. So "Böse Gurke Zawinul" oder die komplette CD.
      "Achtung, die Fette kommt"

      Gruß aus Kiel
      Was soll ich mit einem Oldtimer? Ich kauf mir doch auch keinen Schwarz-Weiß-Fernseher. (Jeremy Clarkson)
    • Ein bissel Neubauten-Epigonentum:



      Walls Have Ears: Von Königen und Reitern (1991)

      Die Jungs aus Dortmund waren gar nicht schlecht (und in der Region eine echte Wucht). Aber die Fallhöhe zwischen den Neubauten und WHE (die naklar gaaaaanz anders sein wollten - und es tatsächlich auch gewesen sind) ist einfach eklatant. Wie die Fallhöhe zwischen Berlin und Dortmund eben so ist ... :( .

      Höre ich dennoch hin und wieder sehr gern. Und „Der Tod reit“ ist auch heute noch ein Knaller!

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Algabal schrieb:

      Die Jungs aus Dortmund waren gar nicht schlecht (und in der Region eine echte Wucht). Aber die Fallhöhe zwischen den Neubauten und WHE (die naklar gaaaaanz anders sein wollten - und es tatsächlich auch gewesen sind) ist einfach eklatant. Wie die Fallhöhe zwischen Berlin und Dortmund eben so ist ... :( .


      Höre ich dennoch hin und wieder sehr gern. Und „Der Tod reit“ ist auch heute noch ein Knaller!
      Ist ja verrückt, klingt zu Anfang wie die Neubauten, aber ohne das gewisse Etwas und die typische Bargeld-Stimme. Dann wird es zu etwas Eigenem.
    • Cosima schrieb:

      Algabal schrieb:

      Die Jungs aus Dortmund waren gar nicht schlecht (und in der Region eine echte Wucht). Aber die Fallhöhe zwischen den Neubauten und WHE (die naklar gaaaaanz anders sein wollten - und es tatsächlich auch gewesen sind) ist einfach eklatant. Wie die Fallhöhe zwischen Berlin und Dortmund eben so ist ... :( .


      Höre ich dennoch hin und wieder sehr gern. Und „Der Tod reit“ ist auch heute noch ein Knaller!
      Ist ja verrückt, klingt zu Anfang wie die Neubauten, aber ohne das gewisse Etwas und die typische Bargeld-Stimme. Dann wird es zu etwas Eigenem.
      WHE sind viel mehr „Musik“ und weniger „Theater“ als die EN. Am nächsten an den EN ist vielleicht „Hunde“ (das letzte Stück auf dem verlinkten Album). Ich mag das Zeug von WHE einfach sehr, sehr, sehr, sehr. Aber das ist Nostalgie, hab die so oft auf der Bühne gesehen/gehört, das bleibt eben. Und auf ihre Art sehr gut waren die eben auch. Ihre erste Platte („Die Abenteuer des Maschinisten Flux Garden“) ist eine meine Lieblingsplatten immer noch (ist noch vielmehr „Wave“ als „Industrial“). Aber was solls. Wir Menschen sind sentimentale Tiere...

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Diese:



      Phillip Boa and the Voodooclub: Copperfield (1988)

      Eines der besten Alben der 1980er. Enthält mit „Kill Your Ideals“ übrigens die Indie-Chart-taugliche Alternative zu ENs „Yü-Gung“...

      :top: :top: :top:

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Über Youtube:

      Roger Waters: Is This the Life We Really Want? (2017)



      Da steckt noch viel Pink Floyd drin, was man ja allein schon am Cover erkennt. Er hat sogar ein wenig von David Bowie abgekupfer ("Conversation Piece" u. "Five Years"). Gefällt mir dennoch - oder vielleicht auch gerade deshalb - richtig gut! :thumbup:

      Ich denke, ich werde mir dieses Album noch anschaffen.

      Hier hat er übrigens mit Nigel Godrich, dem Radiohead-Produzenten, zusammengearbeitet.
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)